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Brauche Rat Hallo zusammen, Ich bräuchte als Neu Kaninchenhalterin nochmal euren Rat:confused: bei 2 Problemen. vor ca 4 Wochen sind 3 Kaninchen aus dem Tierheim bei mir eingezogen. Ein kastriertes Böckchen ca 2-3 Jahre alt und 2 Weibchen (ca 1-2 Jahre; und ca 6Monate-1Jahr alt). Während der Zeit im Tierheim waren dort einige Kaninchen an Kaninchensyphilis erkrankt und sind mit Penicillin behandelt worden (wie lange weiß ich nicht). Kurz bevor ich sie abgeholt habe sind einige an Schnupfen erkrankt und wurden einige Tage mit Baytril behandelt (auch hier weiß ich nicht für wie viele Tage), waren aber dann bei Abholung und die ersten beiden Tage bei mir symptomfrei. Am dritten Tag habe ich bei dem jüngeren Weibchen eitrigen Nasenausfluss entdeckt und bin daraufhin mit den dreien zu meinem Tierarzt gefahren. Der stellte leider fest, dass das Böckchen auch Schnupfen hat, was ich nicht gesehen hatte und beide ausserdem auch wieder an Syphilis erkrankt waren.:eek: Daraufhin wurden alle drei, auch das momentan gesunde Weibchen 7 Tage lang mit Duphamox Spritzen behandelt, was sie glücklicherweise gut vertragen haben und waren dann auch wieder symptomfrei. Aber leider nur eine gute Woche. Seit ein paar Tagen haben jetzt alle drei das Fell um die Nase leicht feucht. Niesen tun sie nicht, haben keine Atemgeräusche und es ist auch kein Ausfluss sichtbar. Die Geschlechtsöffnungen sehen ok aus. Also keine Syphilis dieses mal sondern "nur Schnupfen" Auch fressen tun sie gut und bewegen sich viel. Jetzt rätsle ich was ich machen soll. Wieder zum Tierarzt und wieder Antibiotika. Obwohl sie in den letzten Monaten schon soviel Antibiotika bekommen haben und es ja langfristig nicht wirklich geholfen hat. Und es kann doch nicht die Lösung sein sie jetzt alle 14 Tage mit Antibiotika zu behandeln. Ich bin echt ratlos. Das andere Problem ist, dass die 3 auch nicht so harmonisch zusammenleben wie erhofft. Da die 3 ja auch im Tierheim (und auch davor) schon zusammengelebt haben habe ich gedacht, dass es da keine Probleme geben dürfte. Nun verstehen sich das Böckchen und das ältere Weibchen gut und sitzen auch meist zusammen bzw fressen auch zusammen. Das jüngere Weibchen wird allerdings von beiden gejagt. Von dem Böckchen wesentlich schlimmer als von dem Weibchen. Sie sitzt immer allein irgendwo (auch in den letzten eisigen Nächten) und kann auch meist nur fressen, wenn die anderen beiden sie nicht sehen, sonst wird sie weggejagt. Ich habe erst gehofft, dass sie in der neuen Umgebung die Rangordnung neu klären müssen und sich das legt. Aber es wird in den letzten Tagen eher schlimmer. Die arme Kleine führt zunehmend ein "Leben auf der Flucht" und wirkt ständig angespannt. Kann das noch besser werden oder muss ich davon ausgehen, dass die Situation jetzt so bleibt für die Arme? Zumal ich sie nicht abgeben möchte und selbst wenn wohl auch nicht so leicht einen Platz für sie finden würde, da sie zusätzlich zu den oben geschilderten Problemen noch eine Fehlstellung der Schneidezähne hat. In welchem Rythmus die behandelt werden muss, weiß ich noch nicht. Ein 4. Kanichen gibt unsere Gehegegröße nicht her, wobei ich da ja auch keine Gewissheit hätte, dass das funktioniert plus das Problem der vorhandenen Krankheiten. Im schlechtesten Fall hätte ich hinterher eine 3 gegen 1 Situation und einen 4 Dauerpatienten dazu. Ach mann, mit so vielen Problemen am Anfang hatte ich nicht gerechnet.... Habt ihr irgendwelche Tipps für mich? |
Problem 2 wird die Zeit lösen. Sie müssen sich im neuen Revier erstmal einleben und ein neues Revier löst meist auch neue Rangordnungsdiskussionen aus. Haben schon viele Halter berichtet, die das Gehege erweitert haben, dass es dann im neuen Teil mit Prügeleien losging. Warts einfach ab, das klärt sich schon. Problem 1: Wurde da mal ein Abstrich genommen und ein Antibiogramm angefertigt? Leider geben immer noch viele TÄ (auch Humanmediziner leider) einfach auf gut Glück irgendein AB. Es sollte generell erstmal geschaut werden, welches denn überhaupt anschlägt. Das ist auch nicht teuer, so um die 30€ glaub ich. Und dann wird ganz gezielt das richtige AB gegeben. Ganz allgemein kurbelt Schwarzkümmel das Immunsystem an, auch Ingwer tut das. |
Ich weiß leider nicht, ob sie vorher friedlich zusammengelebt haben und es jetzt nur am neuen Gehege liegt oder ob sie auch im Tierheim schon von den beiden gejagt wurde , es da aber nicht so aufgefallen ist, weil mehr Kaninchen da waren. Ich hoffe wirklich, dass es bald besser wird. Im Moment tut sie mir richtig leid. Antibiogramm wurde glaube ich noch keines gemacht. Da werde ich dann nächste Woche nach fragen, da habe ich sowieso einen Termin zur Zahnkontrolle. Kann ich Ingwer einfach so am Stück verfüttern? Wenn ja wieviel pro Tag oder pro Woche? Und Schwarzkümmel muss ich jetzt erstmal Google befragen wie der aussieht :blush5: Danke schonmal. |
So Ingwer hab ich schon mal besorgt. Ausserdem Thymian und Salbei in Pflanztöpfen. Wieviel kann/ sollte ich da täglich geben? Oder besser nicht täglich? Nur ein paar Blättchen unter Futter mischen oder mehr? |
Hallo! Thymian uns Salbei würde ich frei anbietem, Salbei fressen meine ohnehin nur wenn sie ihm brauchen. Ingwer wird von vielen Kaninchen pur nicht gefressen, du kannst es aber versuchen. Ansonsten kannst du ein kleines Stück reiben und mit zerquetschter Banane mischen. Schwarzkümmel bekommt man direkt die Samen, das Öl (über Haferflocken tropfen) oder die Pressrückstände als Pellets im Pferdebedarf oder guten online-tierfuttershops. Das Öl ist aber auch für den Menschen recht gesund, ich hab alle 3 Versionen zuhaus, meine Nasen kriegen aber meist die Pellets. Sie fressen sie gerne. Gute Besserung! |
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