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Mal wieder das Thema Vergesellschaftung Hallo liebe Community, vorgestern Nacht ist unser kleiner Schatz Finchen viel zu früh von uns gegangen. Ich möchte gar nicht weiter drauf eingehen, sonst wird der Klos im Hals immer dicker :sad: Zurückgelassen hat sie nicht nur uns sondern auch ihren Seelenverwandten Fridolin. Wir wollen so wenig Zeit wie möglich verstreichen lassen und uns direkt nach einer neuen Partnerin für ihn umsehen. Er ist jetzt 1 Jahr und 7 Monate alt und somit noch relativ jung. Ich habe schon gelesen, dass die Tiere bei einer Vergesellschaftung am besten das ungefähr gleiche Alter haben sollten. Dann wiederrum liest man auch von den originellsten Alterskonstruktionen, die wunderbar geklappt haben. Gestern habe ich die Züchterin angerufen, von der wir die beiden hatten, und mal nachgefragt was sie derzeit anbietet. Sie hat zwei Weibchen im Alter von 10 Wochen und sagte, dass gerade in dem Alter die Vergesellschaftung gut klappt, weil die Tiere noch nicht geschlechtsreif sind und sich von daher schnell unterordnen. Wir möchten uns aber noch mehrere Meinung einholen und wollen nicht die derzeitige Einsamkeit auch noch in eine Situation von Einsamkeit + Stress für Fridolin ausarten lassen. Welche Erfahrungen habt ihr gemacht und welche Altersspanne könnt ihr uns max. empfehlen? p.s.: Bezüglich der Durchführung der Vergesellschaftung haben wir uns schlau gemacht :thumbsup: |
Hallo! tut mir leid wegen Deines Verlustes. Wenn Kaninchen im ungefähr gleichen Alter ist, dann hat man (im Normalfall) den Vorteil, dass sie (vielleicht) etwa gleich alt werden und man nicht gleich wieder vergesellschaften muss, wenn einer stirbt. Zudem kann es für ein altes Kaninchen ziemlich anstrengend und stressig sein, wenn es mit einem Jungspund auskommen muss. Natürlich kommt es auch auf die Charakteren an: nicht alle jüngeren Tieren sind quirlig und es gibt auch Senioren, die noch recht Dampf im Hintern haben... Von ganz jungen Kaninchen würde ich Dir generell abraten. Zwar ist die Vergesellschaftung einfacher, auch wenn man jetzt keine Jungtiere (generell) vergesellschaften sollte mit ausgewachsenen Tieren. Es kann zwar gut gehen, aber sollte Dein Kaninchen was dagegen haben (und es gibt ja kein Welpenschutz bei Kaninchen!), dann sind die Jungtiere Deinem ziemlich schutzlos ausgeliefert und können sich nicht wehren. Zudem passiert während der Pubertät die nächsten paar Monate noch ziemlich viel, das kann die gesamte Rangordnung wieder umdrehen. Und im schlimmsten Falle kommen sie miteinander nicht mehr klar. Eine Vergesellschaftung als Jungtiere gibt also keine Garantie, dass es bis zum ausgewachsenen Stadium von 1 Jahr auch noch so gut geht. Selbst die 2 Häsinnen können sich nicht mehr miteinander verstehen, sollte der Zickenkrieg ausbrechen. Natürlich gibt es immer Ausnahmen; jede Konstellation kann funktionieren (oder eben auch nicht. Ideale Partnerin wäre ein ausewachsenes Kaninchen von 1 bis ca. 3 (max. 4) Jährig (wenn man davon ausgeht, das ab 5 Jahre so langsam das Seniorenalter beginnt.) |
Danke für deine ausführliche Antwort :) Wir fühlen uns jetzt darin bestätigt lieber einem etwas älterem Tier ein neues Zuhause zu geben. |
Das tut mir ganz furchtbar leid, dass du Finchen viel zu früh verlieren musstest :angelsad2: Ich sehe es genau so wie Rakete, aber vor allem von dem Gesichtspunkt des Tierschutzes her :o Ich fänd es persönlich einfach schöner, wenn Tierschutzvereine statt Züchter unterstützt werden. Es werden sowieso viel zu viele Haustiere produziert und so wird es einfach immer schwieriger für die Ungewollten, ein Zuhause zu finden. Zudem hast du natürlich bei einem älteren Tier aus dem Tierschutz zumindest schon mal Impfungen und ggf. kastrierte Tiere. Vertretbar ist für mich genauso, wenn man Ungewollte von Privat aufnimmt. Es müssen nicht immer nur Tierschutzvereine und örtliche Tierheime sein. Da Fridolin noch echt jung ist, finde ich es auch vertretbar ein jüngeres Kaninchen anzuschaffen. Es sollte aber mindestens 16 Wochen alt sein aus den von Rakete bereits beschriebenen Gründen. Bei einem Tier ab 1 Jahr hättest du natürlich den Vorteil (gerade bei Weibchen sehr ausgeprägt), dass sie die Pubertät hinter sich gelassen haben. Dann wird auch eine VG oft entspannter. Oft gibt es sonst noch zwischendurch Reibereien, wenn das Mädel dann erwachsen wird. Ich drücke die Daumen, dass Fridolin schnell nette Gesellschaft findet :thumbsup: |
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In der Regel unterstütze ich auch immer nur diese, wobei ich dieses Wochenende eine Ausnahme mache (von der Schwester einer sehr guten Arbeitskollegin) und ein verwittwetes Kaninchen aufnehme. Nach 1 1/2 Jahren ist es den Kindern verleidet und natürlich wurde es in einer Zoohandlung gekauft... Zumindest wurden die Kaninchen sehr gut gehalten, aber eben: man sollte sich sowas vorher überlegen! Vorher habe ich im September 2 VG's aus dem TH gemacht, nur sind diese leider alle sehr schnell gescheitert (inkl. musste Eines genäht werden...). Ich hoffe, diesmal geht es besser... |
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