Hallo zusammen,
ich habe seit 1 Woche drei Kaninchen aus dem Tierheim.
Geplant war sie ganzjährig draussen zu halten. (sie lebten auch im Tierheim schon seit Juli draussen).
Nun war es letzte Nacht hier erstmalig richtig frostig kalt -6Grad.
Ich hatte beide Schlafhäuschen dick mit Stroh eingstreut und den Eingang mit einer Wolldecke verschlossen.
Als ich dann aber heute morgen mach ihnen geschaut habe hatte ich den Eindruck, dass sie frieren

Alle 3 saßen ungewöhnlich ruhig in verschiedenen Ecken, hatten alle richtig kalte Ohren und eins hat sogar leicht gezittert und wollte erstmal nichts fressen während sie die letzten Tage morgens immer gleich anghoppelt kamen morgens und sofort gefressen haben.
Ich habe dann mal ein Thermometer in den Stall gelegt und es waren -6 Grad drinnen genau wie draussen

er ist selbst gebaut aus 2,5cm dicken Pressspanplatten und aussen verputzt (mit normalem Rauhputz wie Hausfassaden)
Ich hatte gedacht, dass das in Verbindung mit viel Stroh ausreichend islieren würde.
Aber offenbar nicht.
Ich habe jetzt 3 SnuggleSafe bestellt, die übermorgen geliefert werden.
Aber reicht das wenn es noch kälter werden sollte?
Wenn es draussen -20 Grad werden, werden es dann wohl auch im Stall -20 Grad.
Alternativ könnte ich sie in den Keller holen.
Da sind es aktuell 15 Grad und wir haben da ein provisorisches Gehege zum aufklappen von ca 4qm und wenn ich den Keller noch entsprechen umräume könnte ich sie tagsüber stundenweise auf weieteren 10qm laufen lassen.
Einziges Problem ist, dass der Keller keine richtigen Fenster nach draussen hat sondern nur Lichtschächte, da er komplett im Boden liegt.
Sie würden also monatelang nur Kunstlicht sehen, wenn es nicht gerade draussen mal 2 stellige Temperaturen gibt zwischendurch.
Was mache ich denn jetzt nur.
Mache mir große Sorgen um sie.
Mittlerweile sind es hier 4 Grad plus und aktuell hoppeln sie im Auslauf und fressen auch wieder gut