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Kaninchen in Mietwohnung? Hallo liebe Forenbewohner :D Vielleicht kurz zu meiner Person, ich bin aus Österreich und finde seid kurzem Gefallen an Kaninchen, habe aber noch keine ^^. Zuerst möchte ich nämlich rausfinden ob das überhaupt passen würde. Nun zu der eigentlichen Frage. Kaninchen in einer Mietwohnung? Generell ist mir klar das Kaninchen alles zerstören können und bei allem was quasi mir gehört ist es ja auch nicht weiter tragisch. Aber ich habe jetzt schon öfter gelesen das die Tierchen auch die Fußleiste benagen. Das gehört das schon zu den Dingen die ein wenig ärgerlich wären, in einer Mietwohnung. Kann man sich vor dem Schaden irgendwie schützen? Denn falls ich mir (eventuell) Kaninchen "anschaffe" hätte ich nicht vor das ich die den ganzen Tag im Käfig sitzen lasse. Mein erster Gedanke war eigentlich freie Wohnungshaltung aber höchstwahrscheinlich wäre ein abgetrennter Bereich schon "praktischer", wenn man das so sagen kann. Dann noch eine Frage zur Stubenreinheit. Kann aber muss nicht hab ich schon öfter gelesen. Aber das ist hoffentlich auch zu schaffen. Selbst mein Hamster früher hat nur in eine Ecke gepinkelt :) Was mir eher Sorgen macht ist das markieren. Markieren denn alle Kaninchen egal ob kastriert oder nicht? Ich hab im Forum gelesen das der Urin da schon mal einen halben Meter gegen die Wand spritzen kann? O.O Ich hab einfach viele Bedenken und die will ich vorher aus der Welt schafften so gut es geht ;p Aber so viele von euch haben Kaninchen in der Wohnung also eigenen sie sich anscheinend als Haustiere? XD ganz liebe Grüße aus Österreich, (wo es gerade schneit O.O) |
Hallo und herzlich willkommen. Meine Kaninchen leben vorwiegend in der Wohnung können aber tagsüber zusätzlich durch einen Durchschlupf frei auf dem Balkon laufen, auf dem sie ganz viel Spielsachen wie Buddelkiste, Holzhaufen etc haben, den ich nicht in der Wohnung haben wollte. Sie sind beide sehr reinlich und haben obwohl sie Tags 18 qm zur Verfügung haben nur eine Große Toilette die sie zuverlässig benutzen. Mein Kastrat markiert, aber nur mit dem Kinn. Ich fände freie Wohnungshaltung auch super, habe Ihnen aber ein Gehege gebaut, da sie absolute Zerstörer sind und an Tapeten und Fußleisten gehen. Ich denke die Wahrscheinlichkeit, dass Ninchen das gaaaaar nicht machen ist eher klein. Wir leben auch zur Miete und wollten nicht alle Wände sichern, daher das Gehege. Kontrolliert lassen wir sie aber im großen Wohnzimmer abends laufen, das finden Sie toll und es funktioniert gut. |
Hallo und herzlich Willkommen:seeya: Meine zwei Kaninchen sind beide in der Wohnung, haben ein eigenes Zimmer und über den Tag zusätzlich alle anderen Räume zur Verfügung. Deine Bedenken sind nicht ganz unbegründet. Während Choco (das Weibchen) alles kaputt machen wollte, war Drago der Ruhige und ist mir nie an die Möbel etc. Chocobo hat mir in ihrer Pubertät sämtliche Wände maskiert, daher auch der liebevolle Kosename „Pisskuh“:D. Stubenrein waren beide nicht von Anfang an. Nun bin ich aber persönlich der Meinung, dass man fast alle Tiere mit dem positiven Belohnungsprinzip trainieren kann, sofern man deren Bedürfnisse erfüllt. Chocobo habe ich abgewöhnt mir die Holzleisten zu zerbeißen und habe sie beide bedingt stubenrein bekommen. Holzleisten: Erzsatzmaterie in Form, von einem selbst gebauten Holzgitters. (Zweige wären auch eine Lösung, allerdings war bei Meiner eher die Form entscheidend. Daher auch das Holzgitter zum aufstellen und spielen.) Jedes mal, wenn sie die Holzleisten benagt hat, habe ich sie angestupst. Ist sie weg, habe ich geklickt (Herkömmlicher leiserer Hundeklicker) und Leckerli gegeben. Andersrum jedes mal, wenn sie an dem Holzgitter war, gab‘s ein Klick und auch ein Leckerli. Es hat vielleicht 3 Tage gedauert, seitdem hab ich sie nie wieder an der Leiste gesehen, auch keine weiteren Nagespuren. Aber das Gitter durfte ich bald ersetzen, weil es komplett zernagt war.:rofl: Ähnlich macht man es bei der Hundeerziehung bzw. sollte man es machen. Welche Bedürfnisse hat mein Tier, wie kann ich sein natürliches Verhalten lenken, dass es für mich annehmbar ist. Eines möchte ich an der Stelle anmerken, du kannst nicht jedes Kaninchen mit einem Hundeklicker trainieren. Drago z.B. hat davor furchtbare Angst und versteht so auch nicht den ersten Schritt des Klickertrainigs. Klick = Leckerli bzw gutes Verhalten belohnen. Generell empfehle ich bei dem Klicken sich erst einmal intensiv damit auseinanderzusetzen. Man kann vieles falsch machen. Stubenrein: Choco hat am Anfang hingemacht wo sie wollte, Drago natürlich auch weil er sich das von der kleinen Pisskuh abgeschaut hat. Was habe ich macht: Jedes mal wenn ich sie auf frischer Tat erwischt habe, ins Klo gesetzt. Alles Geruchsneutral weggewischt und das jeden Tag. Bei ihm genau dasselbe. Hat sie ins Klo gemacht, Klick und Belohnung. Das Klicken habe ich wegen Drago auf ein leises Zungenschnalzen umgestellt. Schimpfen bringt in keiner Situation etwas, bei überhaupt keinem Tier. Und siehe da Beide, was das Pinkeln anbelangt, Stubenrein. Das Kötteln allerdings habe ich nie in das Training einfließen lassen, da sie damit ihr Revier abstecken. Ebenso das Wände maskieren von Choco (was mittlerweile gott sei Dank vorbei ist:rofl:). Ich habe lediglich für einige zusätzliche Toiletten gesorgt. Soo, jetzt gehe ich mal mehr auf die Fragen ein. Nicht alle Kaninchen markieren so wie meine kleine Pisskuh, das kommt denke ich sehr darauf an, wie dominant sie sind. Choco ist ne kleine Tyrannin. Drago hat so ein Verhalten noch nie an den Tag gelegt. Ebenso kannst du Glück haben und sofort zwei Kaninchen bekommen, die von Anfang an super stubenrein sind. Ich würde dir wenn du sie nicht aus dem Tierheim oder Tierschutz holst einen Frühkastraten ans Herz legen. Nach meiner Erfahrung sind sie um einiges unkomplizierter als spät Kastraten. Vor allem weil du die Zeit nach der OP überspringen kannst. Und alle anderen Probleme zeigen sich erst wenn du deine Ninchen hast. :wink5: Ich möchte noch mal Anmerken, dass meine Beispiele von oben keine Richtlinien sind und ich sage, so muss man es machen. Für die Leute die jetzt aufschreien. „Ich habe es anderes gemacht und meine Ninchen sind stubenrein geworden“ Ich trainiere neben meinem Autordasein Hunde und lasse eben sehr vieles abgewandelt davon in die Kaninchen einfließen. Auch bin ich sicher kein Kaninchenprofie. :D |
Huhu und herzlich willkommen! :) Absichern kannst du dich nicht gegen solche Schäden. Das geht bei Hunden und Katzen ja auch nicht. Du haftest als Mieter für die Schäden, die dein Tier in der Wohnung verursacht. Ich hatte bisher entweder Kaninchen die markiert haben und nicht stubenrein waren, oder solche die ALLES anknabbern. Mir würde es nicht im Traum einfallen, meine Kaninchen in freier Wohnungshaltung zu haben. Da wäre die Wohnung - zumindest bei meinen Tieren - schon längst ein Komplettsanierungsfall. Wenn du freie Wohnunfshaltung möchtest, empfehle ich dir ein nettes eingespieltes Kaninchenpaar aus dem Tierschutz. Es gibt so viele Tiere die ein neues Zuhause suchen, auch genug Dreamteams die freie Wohnungshaltung kennen und dafür geeignet sind. Klar kann sich ein Verhalten auch durch einen Ortswechsel ändern. Aber in der Konstellation stehen die Chancen gut, dass du die passenden neuen Mitbewohner bekommst. Kaninchen sind Individuen und es gibt mehr als genug Kandidaten, die nicht für freie Wohnungshaltung geeignet sind. Nachdem aber kein Kaninchen auf der Stirn kleben hat "ich markiere wie ein Weltmeister und zerlege dir die Bude" sind Second Hand Ninchen da eine gute Wahl. :) Viel Erfolg für deine Suche. |
Hallo, Danke für die Antworten :) Muss man dann anscheinend tatsächlich von den Kaninchen abhängig machen ob man ein Gehege braucht oder nicht. ^^ Naja ich denke mir irgendwie immer das die Kaninchen da an den Gitterstäben nagen würden O.O. Aber der Gedanke kommt wahrscheinlich nur von den winzigen Käfigen die man in den Tiergeschäften sieht.... Das man in 3 Tagen ein Kaninchen erziehen kann ist ja echt Wahnsinn und erstaunlich. Man kann also vieles ausprobieren um mögliche Probleme auszumerzen. Ist für mich schon mal ein positiver Gedanke das Kaninchen nicht erziehungsresistent sind. Man kanns zumindest probieren XD Zum einen lese ich jetzt schon öfter das es auch klüger ist schon ältere Tiere zu nehmen (was eigentlich mein erster Gedanke war, da es schon so viele Tiere gibt die kein Zuhause haben) aber dann weiß man halt auch nicht sicher was schon alles passiert ist, ob sie früh genug kastriert wurden usw. Bei Jungen weiß man halt gar nicht wie sich die entwickeln, aber man kann sie besser erziehen? Mhh da wäre mir jetzt noch nicht klar was besser passen würde. lg Limeli |
Ein Pärchen harmoniert am Besten . Vielleicht findest Du ja schon eines , was schon länger zusammen sitzt . Setzt Du selbst Männlein und Weiblein zusammen , muss das Männlein kastriert sein. Nach einer Kastration sollte das Männchen 6 Wochen alleine sitzen , da er bis zu diesem Zeitpunkt trotzdem noch zeugungsfähig ist . Männchen aus dem TH werden kastriert abgegeben oder werden eben erst vermittelt , wenn die Kastrafrist um ist . Es gibt solche und solche Tiere . Ich hatte mal einen , der alle Kabel angefressen hat . Kabel kannst Du durch Kabelkanäle schützen . Die gibt es im Baumarkt . Meine Tiere sind bisher immer stubenrein gewesen /geworden. Das war nie ein Problem . Gut hier und dort fällt mal ein Köttelchen , aber uriniert wird nur in der Käfigschale :) |
Das mit dem Gitter nagen heißt auch nicht unbedingt was. Mein Kastrat hat gestern beim Auslauf im 40 qm Wohnzimmer von außen am Gitter genagt! Muss man nicht immer verstehen. Ansonsten kann ich dir vor allem Gelassenheit empfehlen. Es ist einfach zumindest ein bisschen eine Überraschung und genau wissen, was man bekommt, tut man vorher nicht. Solange du grundsätzlich bereit bist ein Gehege zu installieren im Notfall, sehe ich kein Problem freie Wohnungshaltung zu probieren. |
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Kaninchen sind sehr schlaue Wesen, auch wenn ich mir bei meinen ab und zu meinen Teil denke :D Nur darfst du jetzt natürlich nicht davon ausgehen, das jedes Kaninchen innerhalb von 3 Tagen lernt. Bei meiner hatte ich glück, dass kann auch schon mal einige Wochen dauern. :) Gerade bin ich dabei ihnen "Platz" und "Rolle" bei zu bringen. Bisher sind sie recht gut dabei aber bis das richtig sitzt dauert es sicher noch ein wenig. Vor allem weil sie momentan nie länger, als 5 Min bock haben. Du siehst es ist wirklich viel drinnen. Eine gute Möglichkeit sich mit ihnen zu beschäftigen wenn einem das bloße zu schauen nicht reicht und man zwei anti-streichel-Kaninchen hat wie ich. :) Was ich dir echt als Tipp geben kann. Schütz deine Heizung xD. Meine haben mal die Zeit gehabt, wo sie mir unten die Füße angebissen haben. Ach und die Vorhänge sollten nicht bis zum Boden gehen. Choco findet das immer super toll damit rum zuspielen. |
Hallo! Ich habe zwar Außenhaltung, kann aber sagen, dass meine 2 Zwerge gar nicht stubenrein sind und sie auch alles bis mind 50cm Höhe markiert. Ich würde mir für Wohnungshaltung auch ein Pärchen aus dem Tierschutz suchen, von denen man weiß, dass sie zumindest fürs Pipi die Klos benutzen. Köttel kann man ja leichter mal wegmachen. Kaninchenhilfe hat auch immer wieder Pärchen die schon harmonieren. LG |
Guten Morgen, Interessante Geschichten lest man hier ^^ Wobei ich mir schon die Frage stelle was man tut wenn man Kaninchen erwischt die einen halben Meter hoch alles markieren und man hat keine Möglichkeit der Außenhaltung. Oh Gott O.O Wie laut ist es eigentlich wenn die klopfen, bzw stampfen? Hört man das ne Wohnung weiter unten? Is wahrscheinlich ne dumme Frage :D lg Limeli |
Es gibt Plexiglasplatten, die du vor den Wänden befestigen kannst wenn deine Kaninchen kleine Wildpinkler sind. Wenn sie nur nagen dann kann man Gitterelemente vor die Wand stellen, das habe ich gemacht, da Ina mit Vorliebe Raufaser frißt:willy_nilly: Wie laut man das Klopfen hört kommt darauf an wie der Schallschutz im Haus ist. In einem Altbau hört man es auf jeden Fall in der darunteliegenden Wohnung. |
Das mit den Plexiglasplatten ist wirklich keine schlechte Idee. Wenn die dir aber zu teuer sind, dann gibt es einen bestimmten Lack für die Wand. Hat vielleicht 20-30 Euro gekostet. Du kannst dann ohne Probleme über die Wand wischen und der Dreck geht prima weg, ohne irgendwelche Spuren zu hinterlassen :) Ich stimme da knuffelchen zu, in einem Altbau wirst du es sicher hören. Mit Teppich kannst du alles ein wenig dämmen aber bei mir hat sich noch nie jemand beschwert :) |
Hallo! Kaninchen klopfen ja nicht dauernd, ur wenn sie Angst haben. Das sollte also kein Problem sein und sooo laut ist es ja auch wieder nicht. Da kann das Scharren in der Buddelkiste / Klo schon störender sein gleibe ich und der Buddeldrang ist bei vielen schon ziemlich ausgeprägt. Also unter die Buddelkiste evtl dicken Teppich und in der Buddelkiste als Boden evtl eine Steinplatte. Dann hat man vermutlich auch kein Problem mit zu langen Krallen. Aber da gibts bestimmt noch gute Tipps von Innenhaltern. Meine graben ja den Garten um. Ich finde es übrigens toll, dass du dich hier vorab so gut informierst! LG |
Guten Abend :) Danke für die Ideen und Infos, wird zwar eh noch ein bisschen dauernd aber vielleicht hab ich ja nächstes Jahr schon Kaninchen :smilewinkgrin: wer weiß... @Adabei Danke, naja muss man ja fast oder? Möcht ja nicht das die Tiere dann wieder im Tierheim landen nur weil ich nicht wusste was da auf mich zukommt :p Außerdem leben die ja auch echt lange. :cool: lg Limeli |
Hallo, also wenn dir deine Mietkaution egal ist und du noch einiges an Geld bei deinem Auszug drauf legen kannst, dann ja! Ich rate dir davon ab. Wir haben 2 Kaninchen. Sie haben ein paar mal ungesehen wo hingepinkelt - der Boden ist dort ruiniert. Sowohl der Dielenboden, als auch das Laminat ist an diesen Stellen deutlich ausgeblichen. Was mein Vermieter dazu sagen wird, weis ich nicht. Auch waren unsere Jungs ein halbes Jahr nicht stubenrein. Es war ein Alptraum. Ich war kurz davor sie wegzugeben. Sie pinkelten auf die Couch, ins Bett, neben die Klos und massiv überall in ihr 7qm Gehege. Es stank ständig. Sie zerfressen Bücher, Korbmöbel und gelegentlich Holzmöbel, natürlich bei Gelegenheit auch Kabel. Gott sei Dank ist der Alptraum seit 2 Wochen vorbei. Ich will nur sagen: es kann ganz toll sein, aber es könnte auch ein Alptraum werden. Zudem kannst du auch Nachtaktive Tiere erwischen. Unsere sind morgens und abends aktiv. Am Tag liegen sie nur rum. Mittlerweile sind sie Nachts auch ruhiger. Als sie kleiner waren ging Nachts die Post ab. Ich würde mir kein 2. Mal Kaninchen anschaffen. Überleg es dir gut! |
Unsere Kaninchen leben auch in der Wohnung und auch die, die wir hatten, als ich Kind war (und bei denen wir fast alles falsch gemacht haben, wegen eines “guten“ Buches, mit dem wir uns informierten) haben in der Wohnung gelebt. Mit hohem markieren oder markieren mit Urin generell haben wir keine Probleme gehabt und stubenrein sind sie mit ein bisschen Training geworden bzw. von ganz allein. Gerüche waren mit regelmäßigem Ausmisten auch kein Problem. Gerade in einer Mietwohnung, sollte man aber gerade Ecken an den Wänden gut schützen. Damals haben sie die Leibung der Balkontür deutlich reduziert. Beim Auszug mussten wir dann neu Verputzen und Tapezieren an der Stelle, dann war das aber mit der Kaution auch kein Problem. Stromkabel sollten eh gut gesichert sein. Mal davon abgesehen, dass durchgebissene Kabel nerven, ist das auch für die Schnuffelnasen extrem gefährlich. Wir verwenden jetzt Metallfreilaufgitter in 75 cm Höhe für den Auslauf in der Wohnung, um Wände und bestimmte Möbel zu schützen. Die sind eigentlich auch recht ausbruchssicher, da kann man sie auch mal unbeaufsichtigt lassen und es entsteht kein Schaden an der Wohnung. Da Laminat z.B. relativ empfindlich ist und für Kaninchenpfoten oft auch ziemlich rutschig, haben wir den Hauptbereich mit einem rauen PVC-Boden ausgelegt (Kanten gut vor den Kaninchenzähnen sichern) und haben sonst mehrere Baumwollteppiche verwendet. Lässt sich abwischen, der Boden kriegt keine Kratzer und die ein oder andere Pfütze ist auch nicht so schlimm. Beim Auszug nimmt man den einfach hoch und gut ist. Ansonsten hilft gut kontrollieren. Unserer Erfahrung nach macht auch Laminat einiges mit, wenn man Feuchtigkeit schnell aufwischt. Morgens bzw. Abends sind unsere auch am aktivsten, aber das ist halt so. Sie sind ja auch in erster Linie Kaninchen und nicht Bespaßungs“gegenstand“ für uns. Sind halt eher dämmerungsaktive Tiere. Klopfen machen sie so selten, das ist kein Problem. Beschwert hat sich hier auch noch nie jemand. Allerdings wird hier auch nachts gewaschen etc.. Einen Holzunterstand müssen wir nachts aber rausnehmen. Den schmeißen sie richtig durchs Gehege und das ist so laut, dass wir selbst davon in einem anderen Raum und bei geschlossener Tür nicht schlafen können. Da will ich gar nicht wissen, wie laut das dann unten drunter bei den Nachbarn wäre. Insgesamt klappt das bei uns gut in der Wohnung und in der aktuellen jetzt auch ohne größere Schäden (gerade Raufasertapete ist ja im Zweifel nicht so teuer und schnell neu gemacht). Wir würden die Hoppler nicht missen wollen und können uns aktuell ein Leben ohne sie (in der Wohnung) nicht vorstellen :smile:. |
Hallo :) Wenn ich mir Ezzi's Beitrag so durchlese kommen mir leichte Bedenken zur freien Wohnungshaltung :p Vor allem weil ich dadurch daraufgekommen bin das Kaninchenurin anscheinend echt den Laminat ruiniert. Und wenn die mal wo hinpinkeln und man ist grad in der Arbeit... Danke Theolotta, sehr aufschlussreich, so könnt ichs mir vorstellen :) Das Problem ist jetzt nur, ich glaub ich habs noch nicht erwähnt? Gerade bin ich auf Wohnungssuche und die, die mir am besten gefällt hat nur ein Zimmer mit 14 m2. Da Kaninchen in der Nacht ja ziemlich aufdrehen können, wärs wahrscheinlich nicht so klug im selben Zimmer mit denen zu schlafen. Und Räume wo man dauern herumgeht und man quasi nix abtrennen kann weils zu klein ist, wär auch nicht so optimal. (Küche, Bad?) Und Flur? Da müsste man ja dauernd aufpassen das die nicht raushoppeln wenn man heimkommt oder weggeht. :frown5: lg Limeli |
In einer 1 Zimmer Wohnung ist denke ich freie Zimmerhaltung das Beste, aber dann musst du wirklich in Kauf nehmen dass du evtl. kleine Schweinchen bekommst. Flur kommt drauf an. Vielleicht kannst flache Absperrungen machen, wo sie nicht sofort drüber hopsen. Manche machen das bei den Außengehege Türen so. |
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Ich hab mit unseren übergangsweise nochmal ein Jahr bei meinen Eltern gewohnt. Da hatte ich die Wahl zwischen Gitterkäfig im Wohnzimmer oder Gehege bei mir im Zimmer. Ich hab mich dann für mein Zimmer entschieden und direkt neben dem Gehege geschlafen. Anfangs bin ich schon öfter mal aufgewacht, wenn sie getobt, gebuddelt oder genagt haben, aber irgendwann hatte ich mich dran gewöhnt und habs gar nicht mehr mitbekommen. Nur das rumschmeißen der Empore wäre wohl zu laut gewesen, die hatten wir damals aber noch nicht. Gibt sicher bessere Lösungen, aber mindestens mit einiger Gewöhnung funktioniert mit den Kaninchen in einem Raum schlafen auch :) Wenn du da aber eher empfindlich bist, wäre es aber sicher gut mindestens eine Alternativlösung zu haben. |
Guten Abend :) Beim einschlafen bin ich schon ziemlich empfindlich ^^ Wenn ich dann schlafe hör ich nix mehr. :p Mich hat sogar manchmal die Zeitschaltuhr beim Aquarium gestört... Und ginge es überhaupt zur Alternative im Bad? Quasi ohne Gehege. Sind so 6m2. Wenns mal dampft beim Duschen? Das geht doch eigentlich gar nicht >.< Wenn man im Winter öfter lüftet? Verkühlen sich dann die Kaninchen? Was ich auch noch fragen wollte, bei der Wohnung sind keine Fußleisten aus Holz sondern nur so ein "Gummiwinkel" (ich weiß nicht wie man das nennt :p) wird Gummi auf beknabbert? Auch wenn das jetzt eventuell ein bisschen negativ klingt... ich glaub das wird nix mit mir und den Kaninchen. In der kleinen Wohnung finde ich keine gute Lösung :( lg und einen schönen Abend |
Hallo Limeli, Prinzipiell musst du davon ausgehen, das sie alles beknabbern. Da gibts es diese und diese Kaninchen. Wir wollten ja auch freie Wohnungshaltung. Der Traum ist bei uns ziemlich schnell gestorben. Da wir aber ein 7qm Gehege gebaut hatten, wird dieses jetzt einfach hauptsächlich genutzt. Die beiden dürfen nur noch unter Aufsicht hoppeln. Unsere stehen auch im Kinder/Schlafzimmer. Nachts Freilauf - geht gar nicht. Sie machen nur Blödsinn und sind laut. Nachts im Gehege - viel besser. An die Geräusche haben wir uns sehr schnell gewöhnt.Allerdings könnte man auch Gitterknabberer erwischen - das wäre sicherlich ein Alptraum. Wie schon geschrieben. Ich würde es nie wieder tun. Nie wieder Kaninchen. Ich hatte die negativen Berichte als Einzelfälle abgetan, da auch viele sehr positiv berichten. Das war ein Fehler. Ich hatte vorher Katzen. Die habe ich verstanden. Bei meinen Kaninchen komme ich jetzt erst langsam dahinter, wie man denn mit ihnen Kommunizieren muss. Denn man muss sie erziehen!!! Sonst machen die bloß Blödsinn und markieren (trotz Kastration) ihr Revier. Wir konnten ihnen entlich klarmachen, das alles unseres ist. Nu sind sie sauber. Aber das steht auf sehr wackeligen Beinen. Auch sind Kaninchen teure Haustiere. Die kosten mehr als unsere 2 Katzen es taten. Und die bekamen teures Futter! Die Karnickel kosten bestimmt 100€ im Monat. Sie pinkeln extrem viel - viel Streu, fressen viel - viel Gemüse kaufen (denn nur kostenlose Kohlrabiblätter reichen nicht und sind auch nicht immer da) und Heu. Auch waren die Gehegebaukosten sehr hoch. Obwohl wir gebrauchtes Holz benutzt haben. PVC- Boden, stabile Gitter, Volierendraht (weil die Gitterabstände zu groß waren), mehrere Klos, Holz für "Häuser". Ich übertreibe hier nix. Das ist unsere bittere Wahrheit. Ich hatte vorher gegoogelt - Kaninchen kosten monatl. 40€ kam bei raus. Das ist definitiv falsch! Ich würde die Tiere übrigens nicht im Bad halten. Man hat ja Tiere, um mit ihnen zusammen zu sein. das ist dann sicherlich schwierig. Auch wenn du sie mal rennen lässt. Sie sind gerne im Gehege bzw. in der Nähe. Das wäre dann vermutlich der Flur. Kaninchen machen sich nicht so viel aus Menschen. Sie suchen wenig den Kontakt. Da sind sie sicherlich auch unterschiedlich. Aber kuscheln kam zu uns noch keiner. Nur wenn der Hunger ruft, dann kommen sie schon mal an. Auch so kommen sie mal gucken, was wir so treiben. Ihren Namen haben sie noch nicht gelernt, trotz intensiver Bemühungen. Vielleicht auch einfach kein Interesse. Wie gesagt. Ich bin anscheinend kein Kaninchenmensch. Die Kommunikation gestaltet sich schwierig. Katzen versteh ich. Na zumindest muss man bei den Tieren kein schlechtes Gewissen haben, wenn man wenig Zeit für sie hat. Obwohl wir recht viel Zeit haben. Trotzdem habe ich viel gelernt und vielleicht versteh ich die Tiere ihrendwann auch. Unser Auftreten beeindruckt sie auf jeden Fall ziemlich mächtig. Vielleicht ist das der Schlüssel zur gelungenen Kommunikation. Wenn dich Zweifel ereielt haben, dann nimm diese ernst. Überstürze es nicht. Denke in Ruhe nach und fasse auch den Schlimmsten Fall ins Auge und überlege, wie du damit umgehen würdest. Gefällt dir dieses Bild dann immernoch? Auch wenn es jetzt ziemlich lang wird: Das Kaninchen einer Bekannten ist mega schlau. Es plündert den Müll (trotz mit Klips verschlossenem Deckel), macht Schränke auf und so. Nix ist sicher. Es hat nun Käfigknast mit seinem Gefährten. Die Halterin wusste einfach nicht mehr weiter. |
Auch wenn ich hier jetzt nicht den Eindruck erwecken möchte, dass du es auf die leichte Schulter nehmen sollst möchte ich doch sagen, dass Ezzi`s Bericht sicherlich auch wiederum sehr gefärbt ist von ihren Erwartungen die wohl durch ihre Kaninchen einfach nicht erfüllt werden können. Sie markieren nun mal ihr Revier und tun das eben auch manchmal mit Kot und Urin. Sie knabbern auch, na klar. Aber man kann jetzt nicht generell sagen, kauf dir lieber Katzen, die sind viel besser zu halten. Auch da kenne ich genügend Beispiele wo mir fast die Luft weggeblieben wäre. Schau mal hier durch die verschiedenen Threads, wie wurde dort die Haltung realisiert, was für Erwartungen haben die Besitzer an die Reinlichkeit und so weiter ihrer Tiere und was erweist sich als praktikabel. Dann musst du für dich entscheiden, ob das für dich was ist. Mit den Kosten: Unsere Kosten sind seit der Ersteinrichtung (die kostet natürlich erstmal was) ca. 50 € im Monat und wir wohnen in der Stadt wo ich nur sehr begrenzt sammeln kann. Und ich kaufe nur Bio Gemüse! Man muss halt auf Angebote achten. Meine knabbern auch ganz doll, aber sie sind sehr reinlich (was aber auc kein selbstläufer war). Daher können wir zwar keine freie Haltung machen, aber Gehege + freier Balkonauslauf + beaufsichtigter Auslauf funktioniert prima. Und ich muss hier auch nicht zum Monsterherrchen mutieren, was nur schimpft und ständig demonstriert dass alles meins ist! Das halte ich im Übrigen auch nicht für so sinnvoll, da jedes Tier seine Ecke braucht, in der es sich geborgen fühlt und die es als SEIN Rückzugsort ansehen darf. Solltest du aber eine geleckte Wohnung bewahren wollen, rate ich dir zu einem Aquarium :) Das wird mit Kaninchen nicht funktionieren. |
Hy ^^ Also ich habe in einem Elternhaus immer Katzen gehabt ... Allerdings draußen :p Eine war mal ein paar Wochen drinnen wegen einer Operationswunde. Katastrophe... aber sie ist auch ein kleiner Wildfang. In einer kleinen Wohnung könnt ich mir jetzt keine Katze vorstellen, außer vielleicht eine ältere ruhige aus dem Tierheim. Das Kaninchen ev. nicht sauber werden ist mir auch klar. Wobei Katzen in der Wohnung auch ganz schön zickig werden können ... Da sind mir glaub ich Köttel lieber als Katzenkotze und diverse andere Körperausscheidungen. XD Die Kosten, hm... ja ich hab mal ein wenig gegoogelt. Ich denke wenn man alles bei Tiergeschäften kauft dann wird man wirklich arm. Aber zum Glück gibts ja Alternativen. Aber worans scheitern wird ist das ich quasi keinen konstanten Rückzugsort anbieten kann, wenn ich in der Nach neben ihnen nicht schlafen kann, womit man ja rechnen muss. Dann müssten Sie in der Nacht in den Flur od. Küche od. Bad. Würde das gehen? Quasi ein Gehege im Zimmer, Freilauf immer wenn ich da bin und in der Nacht in einem anderen Raum? lg Limeli |
Ich denke bei einer Einraum Wohnung kommt es extrem darauf wie groß sie ist und vorallem wie der Rest der Wohnung geschnitten ist. Eine Freundin hatte mal eine 1 Raum Wohnung aber mit größerer Küche die direkt angrenzend zum Zimmer lag. In so einem Fall könnte man das Gehege von 4 qm in die Küche integrieren aber tags wenn man da ist die Gehege Tür und die Küchentür einfach auflassen. Schwieriger wird es wenn man nur ein Apartment mit integrierter Küche oder allen Komponenten im Winz Format hat. In dem Fall geht eigentlich fast bloß freie Haltung und davon würde ich eher abraten, weil da in deinem Fall dann wirklich alles gut gehen muss und du keine Alternative hast. Wenn du eh erst entscheidest, wenn du die Wohnung hast bzw. ihre Größe und Schnitt kennst, kannst du hier doch den Grundriss posten und wir überlegen alle Mal. Ansonsten kämen für Schweinchen in Frage? Da wäre das Gehege sicher auch in einem kleinerem Zimmer einfacher zu integrieren? Z.B. in Form eines Geheges unterhalb der Fläche eines Hochbettes. Ein Hochbett kann ich dir in einer kleine Wohnung übrigens aus eigener Erfahrung grundsätzlich sehr empfehlen. |
Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 1) Hallo :) Ich muss erst mal loswerden das ihr wirklich alle sehr hilfreich und nett seid :thumbsup: (und nicht zu vergessen... sehr nachsichtig mit mir XD ) Höchstwahrscheinlich wirds diese Wohnung, ich hab den Plan mal schnell skizziert. Ja ein Hochbett wäre ideal das dachte ich mir auch schon. Mein Alternativplan zu Kaninchen sind Ratten :smile5: lg Limeli |
Hallo Limeli, wir haben 4 Kaninchen und halten sie frei im Wohnzimmer. Es geht, natürlich mit ein paar Einschränkungen. Möbel haben sie anfangs während der Pubertät angeknabbert, inzwischen aber nicht mehr. Vielleicht liegt es auch mit daran, das wir Gehegegegenstände ausschließlich aus Holz haben und die wahrscheinlich doch besser schmecken als die lackierten Möbel ;) Selbst unser nagelneues Stoffsofa hat noch nichts abbekommen. Natürlich liegen hier und da mal Köttel rum. Aber ich finde gerade im Gegenzug zu Katzen, stinken die nicht. Klo's mache ich alle 2 Tage sauber, dann riecht man die auch nicht. Das einzige was mich wirklich nervt, sind die Pfützen die sie hinterlassen. Ich muss bestimmt täglich 1-2 aufwischen. Bei uns ist das nicht so schlimm, weil das Parkett sowieso ziemlich kaputt ist, aber das ist nicht bei jedem so. Allerdings muss ich auch sagen, dass gerade unser erstes Pärchen ziemlich reinlich war. Das ganze hat erst mit dem 3. und 4. Kaninchen angefangen. Bezüglich der Kosten muss ich Ezzi recht geben. Ich hätte auch niemals gedacht das Kaninchen so teuer sind. Allerdings fressen meine 4 auch mehr als 2 ;) Aber die Lösung mit ,,Nachtgehege'' im Flur finde ich eine gute Idee, je nachdem wie der Schnitt deiner Wohnung ausfällt. |
Ich würde die Wände im Flur sichern und dann so flache Sperren vor die Eingangstüre mache, dass sie nicht in den Hausflur flitzen, wenn du kurz reinkommst. Dann kannst du alle Gehegeelemente die sie dauerhaft brauchen im Flur bereitstellen und kannst ihnen Freilauf im Zimmer bei deiner Anwesenheit gewähren. Dann müsstest du zur Sicherheit eine Garderobe und Schuhschrank hängend an der Wand haben, dann hätten sie wirklich viel Platz als Grundfläche. Da der Flur vermutlich dunkel ist, würde ich noch eine 1 m hohe Türe zur Küche oder deinem Zimmer einbauen, damit Licht in den Flur fällt während du weg bist. Erscheint mir sehr machbar. Wegen Boden würde ich mal abwarten wie die Nins drauf sind. Wenn sie wild pinkeln, würde ich halt flächendeckend mit billigem PVC auskleiden damit du Chancen auf Kautionsrückzahlung hast :) |
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Da würde ich schon schützen und vielleicht ein niedrieges Gitter bauen und davor stellen oder so, muss ja nicht hoch sein, nur dass die Kante unten geschützt ist (wenn du sie nicht immer sehr gut im Auge hättest, wenn sie dran kämen). Zitat:
Die Geräuschquelle lässt sich also ziemlich gut ausschließen. Das einzige was man halt hört, ist wenn sie von Zeit zu Zeit mal Männchen am Gitter machen oder beim Toben nicht richtig bremsen und reinrasseln. Aber mindestens das würde man auch bei Holzplatten hören und u.U. auch, wenn sie Möbel oder Wände mitnehmen :smilewinkgrin: Zitat:
Das sind nicht die schönsten und auch die Verarbeitung ist nicht die allertollste, sie sind z.B. an der Ober- bzw. Unterkante teilweise ein bisschen scharfkantig und man muss auf den Boden und sich selbst aufpassen, aber da die Kaninchen nicht drankommen, ist uns das egal. Wahrscheinlich könnte man das auch mit ein bisschen Metallschleifpapier beheben, haben wir aber noch keine Lust zu gehabt ^^ Ansonsten haben die immer an jedem Ende 7 Ösen, die werden dann von zwei Elementen übereinander gelegt und von oben eine Stange durchgesteckt, die das Ganze fixiert. Wir haben inzwischen aber auch schon die Ösen irgendwo durchs Gitter gesteckt und mit der Stande fixiert, das hält auch gut und man kann die Breite der Elemente damit ein bisschen besser anpassen. Ansonsten sind, finde ich auch, wirklich die Anfangskosten das "Schlimmste". Die laufenden Kosten hängen dann auch stark davon ab, was man wann und wo kauft (Angebote, Preise in verschiedenen Läden vergleichen, ...). Wir kriegen z.B. meistens schonmal mindestens Kohlrabi oder Blumenkohlblätter für unsere, aber gucken dann halt auch wenns sein muss täglich in verschiedenen Läden oder mehrfach (wir haben 2 Supermärkte quasi vor der Tür). Holz zum Knabbern beziehen wir über Verwandte aus dem Garten bzw. sammeln es selbst. Als Häuser gehen, wenn einen die Optik nicht stört auch gut Pappkartons, da haben wir momentan die Einkaufskartons von Rewe, die sind nur sehr wenig bedruckt, groß genug und kosten nen Euro, können also auch regelmäßig ausgetauscht werden. Zitat:
Für die Wohnungstür würde ich eine Gittertür bauen, so ähnlich wie diese Türen, mit denen man Kleinkinder vorm Trepperunterstürzen schützt. Die müsstest du doch, so wie die Zeichnung aussieht, auf dem Flur von Wand zu Wand ziehen können, evtl. unten mit der Kante drunter (30 cm hoch oder so), damit sie nicht sofort raus sind beim Öffnen und oben drüber für euch/dich zum Klappen. Dann kannst du ohne Probleme die Wohnungstür öffnen, ohne das sie die nachher noch abkriegen, weil sie dahinter sitzen oder dir ins Treppenhaus/nach draußen entwischen können. So ähnlich könntest du auch die anderen Türen dicht machen, wenn sie gerade nicht durch sollen. Regelmäßig quasi komplett umsetzen würde ich sie nicht, das stelle ich mir für sie doch ein bisschen zu stressig vor. |
Hallo :) Ja wahrscheinlich wäre wirklich der Flur die beste Lösung. Immer alles noch rein theoretisch :p Alles weitere muss warten, aber danke für eure Lösungsvorschläge. Vorallem Pvc im Flur erscheint mir gar nicht unpraktisch ^^ wenn ich da an Wintertage denke... Das wär nicht nur wegen den Kaninchen toll, da kann man auch supa den Schneematsch wegwischen XD Würd die Kaninchen das nicht stören wenn ich da dauernd durch ihr Revier laufe? lg Limeli |
So lange sie was zum verkriechen haben denke nicht. Da gewöhnen sie sich dran |
Hallo! Ich denke auch nicht, vorallem wenn sie ja sobald du zuhause bist ohnehin in der ganzen Wohnung herumhoppeln dürfen. Und wenn du sie Nachts ins Gehege schließt läufst du ja nicht mehr 100mal durch. LG |
Wir hatten ne Weile über dem Kaninchengehege ein Regal hängen, aus dem wir häufiger etwas rausholen mussten und mussten dafür immer ins Gehege. Also zusätzlich zum Napf säubern, Heu geben, durchfegen, Klo leeren,... Anfangs waren sie da manchmal noch echt aufgeregt und sind abgezischt, aber nach nicht so langer Zeit hatten sie sich daran gewöhnt. Teilweise sind sie dann auch direkt vor der Tür ausgestreckt liegen geblieben, wenn wir über sie rüber ins Gehege "geklettert" sind. Ich glaube, die haben gemerkt, da kommt jemand rein, geht wieder raus und es passiert uns nichts dabei, dann brauchen wir auch nicht darauf reagieren :D |
Hallo Limeli, schön das du deine Wohnung gefunden hast. Die Kaninchen im Flur einzurichten würde ich mir aber wirklich gut überlegen. Du und auch deine Gäste! müssten ja nicht nur durch das Gehege, wenn du nach Hause kommst oder gehst. Du musst da durch um ins Bad zu gelangen und zurück, um in die Küche zu gehen und zurück. Jedesmal musst du über das Gitter steigen und dein Besuch ebenso. Du musst mit deinem Einkauf über das Gitter. Zu beachten ist da nicht nur die Situation für die Tiere, sondern auch für dich. Hattest du schon einmal Tiere? Und wenn ja welche? Ich bin ja auch ein sehr Geräuschempfindlicher Mensch. Da ich aber mein Leben lang schon Tiere hatte und diese auch schon als Kind in meinem Zimmer waren, beruhigen mich Tiergeräusche des Nachts eher. Da ist es egal ob es das Maunzen einer Katze, zwitschern von Vögeln oder Meerschweinchengeräusche sind. An die Geräusche der Kaninchen hatte ich mich schnell gewöhnt und werde nur wach, wenn etwas beunruhigendes zu hören ist. Z.B. als die beiden krank waren und Niesanfälle hatten. Kaninchen sind auch recht faule Zeitgenossen. Sie haben zwar mal ihre 5 Minuten, pennen aber die meiste Zeit des Tages/Nachts oder liegen rum, putzen sich. Geräusche mit denen du rechnen musst: Hoppeln, Heu fressen, ins Klo hopsen und das damit einhergehende Geräusch (sehr laut wenn es nur Pellets im Klo sind), leise murksen (wirklich sehr leise), knabbern am Holz, rumwerfen von Gegenständen (zu vermeiden des Nachts indem dann keine in Gehege sind), vielleicht auch mal brummen. Als unsere klein waren, gings richtig ab Nachts, jetzt nicht mehr - oder ich schlafe einfach ;) Wenn du Tiergeräusche in deinem (Schlaf)zimmer gewöhnt bist, würde ich die Tiere ja eher in dem Großen Zimmer unterbringen und den Flur als Notlösung, falls es doch nicht geht. Vielleicht habe ich dir damit ja ein bisschen geholfen. |
Hallo :) @ Ezzi Das mit dem durchlaufen sind eben auch meine Bedenken gewesen ^^, aber wie Adabei so schön sagte, wenn ich zuhause bin wären die Kaninchen eh überall also bräuchte ich nur vor der Haustür eine Absperrung. Ja ich hatte schon Tiere in meinem Elternhaus, Katzen , Schildkröten (sehr angenehme Zeitgenossen :p), Kleinpapageien (wurden nach einem Tag in ein anderes Zimmer gestellt. In der Nacht sind sie tatsächlich die Hölle), das letzte war ein Hamster und neben dem konnte ich auch nicht einschlafen. Deshalb würd ich die Kaninchen nur ungern im Zimmer haben. (naja die haben wenigstens kein Laufrad :eek:) lg Limeli |
Also im Zimmer selber ginge bei mir auch nur mit Ohrenstöpseln. Und wer will das schon auf Dauer. Ich denke, mit dem Flur ist es Geschmacksache. Für mich wäre es praktikabel. Aber letztlich musst du dir einfach gut überlegen, ob es so für dich geht. Bin gespannt was es am Ende wird. |
Und noch ein Erfahrungsbericht! Ich habe eine 1-Zimmer-Wohnung von 34 m², meine 4 Kaninchen hoppeln frei in meinem Wohn-, Schlaf- und Arbeitszimmer. Die Wohnzimmertür ist ausgehängt und im Türrahmen ist eben so ein Kindersicherungsgitter, weil ich finde, dass Kaninchen nix in der Küche verloren haben. Ja, sie haben meine Fußleisten angeknabbert, allerdings nur die unter der Heizung (alle anderen sind abgedeckt durch Möbel oder Bretter) und die habe ich jetzt einfach abgemacht. Ja, sie haben auch auf mein Bett gepinkelt ("Boah Hasen, dass ist mein Revier! Wenn hier einer reinpinkelt bin ich das ...!"). Dann muss man halt das Bett neu beziehen, die Schutzauflage waschen und die Polster mit Natron besprühen. Das waren aber immer Reaktionen auf Veränderungen, also nach unserem Umzug und als ich Pflegehasen hier hatte. Was hätten sie denn sonst machen sollen? Einen Beschwerdebrief schreiben? Ein bischen sauer war ich, als sie ihre Liebe zu Büchern entdeckt haben (die sind nicht nur spannend, die schmecken anscheinend auch!) - jetzt haben sie die untere Regalreihe als Gehegerweiterung. Worauf ich hinaus will: man muss halt Prioritäten setzen. Ich will nicht ohne Kaninchen leben und alles andere sind leblose Sachen , die ersetzt werden können. Ich habe nicht viel Geld, habe aber auch kein Problem mit Second-Hand. Das meiste Kaninchenspielzeug stammt vom Sperrmüll, die Gehegeteppiche sind vom Flohmarkt. Futter sammele ich im Supermarkt (einfach mal fragen, die meisten sind froh, wenn sie ihren "Müll" loswerden), im Park und auf meinem Balkon und Samstags geht es zu den Schrebergärten, da hat es Unkraut genug. Wenn es bei euch einen Tierschutzverein gibt, frage doch mal, ob Pflegestellen gesucht werden. Das wäre vielleicht eine Möglichkeit, zu testen, ob du auch dauerhaft Kaninchen halten möchtest. Als Kind hatte ich Kaninchen, als Teenagerin hatte ich dann für 2 Wochen den Hasen von meinem Cousin zur Pflege. Für meine Eltern war klar: bloß keine Kaninchen mehr! Und ich bin halt hier gelandet. Auf jeden Fall ist es gut, dass Du dir vorher Gedanken machst. Und wenn du dich für Kaninchen entscheidest, hast du hier zumindest eine starke Gemeinschaft, die dir mit Rat und Tat zur Seite steht. Als Gegenleistung wollen wir nur eines: Fotos ! Stephanie |
Und noch ein Erfahrungsbericht! Ich habe eine 1-Zimmer-Wohnung von 34 m², meine 4 Kaninchen hoppeln frei in meinem Wohn-, Schlaf- und Arbeitszimmer. Die Wohnzimmertür ist ausgehängt und im Türrahmen ist eben so ein Kindersicherungsgitter, weil ich finde, dass Kaninchen nix in der Küche verloren haben. Ja, sie haben meine Fußleisten angeknabbert, allerdings nur die unter der Heizung (alle anderen sind abgedeckt durch Möbel oder Bretter) und die habe ich jetzt einfach abgemacht. Ja, sie haben auch auf mein Bett gepinkelt ("Boah Hasen, dass ist mein Revier! Wenn hier einer reinpinkelt bin ich das ...!"). Dann muss man halt das Bett neu beziehen, die Schutzauflage waschen und die Polster mit Natron besprühen. Das waren aber immer Reaktionen auf Veränderungen, also nach unserem Umzug und als ich Pflegehasen hier hatte. Was hätten sie denn sonst machen sollen? Einen Beschwerdebrief schreiben? Ein bischen sauer war ich, als sie ihre Liebe zu Büchern entdeckt haben (die sind nicht nur spannend, die schmecken anscheinend auch!) - jetzt haben sie die untere Regalreihe als Gehegerweiterung. Worauf ich hinaus will: man muss halt Prioritäten setzen. Ich will nicht ohne Kaninchen leben und alles andere sind leblose Sachen , die ersetzt werden können. Ich habe nicht viel Geld, habe aber auch kein Problem mit Second-Hand. Das meiste Kaninchenspielzeug stammt vom Sperrmüll, die Gehegeteppiche sind vom Flohmarkt. Futter sammele ich im Supermarkt (einfach mal fragen, die meisten sind froh, wenn sie ihren "Müll" loswerden), im Park und auf meinem Balkon und Samstags geht es zu den Schrebergärten, da hat es Unkraut genug. Wenn es bei euch einen Tierschutzverein gibt, frage doch mal, ob Pflegestellen gesucht werden. Das wäre vielleicht eine Möglichkeit, zu testen, ob du auch dauerhaft Kaninchen halten möchtest. Als Kind hatte ich Kaninchen, als Teenagerin hatte ich dann für 2 Wochen den Hasen von meinem Cousin zur Pflege. Für meine Eltern war klar: bloß keine Kaninchen mehr! Und ich bin halt hier gelandet. Auf jeden Fall ist es gut, dass Du dir vorher Gedanken machst. Und wenn du dich für Kaninchen entscheidest, hast du hier zumindest eine starke Gemeinschaft, die dir mit Rat und Tat zur Seite steht. Als Gegenleistung wollen wir nur eines: Fotos ! Stephanie |
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