Kaninchenforum - Das Kaninchen Forum Online

Kaninchenforum - Das Kaninchen Forum Online (https://www.kaninchenforum.de/)
-   Kaninchenhaltung & Allgemeines (https://www.kaninchenforum.de/kaninchenhaltung-allgemeines/)
-   -   Vergesellschaftung nach vermutlich langer Einzelhaltung? (https://www.kaninchenforum.de/kaninchenhaltung-allgemeines/41901-vergesellschaftung-nach-vermutlich-langer-einzelhaltung.html)

Theolotta 09.11.2016 02:12

Vergesellschaftung nach vermutlich langer Einzelhaltung? (VG läuft)
 
Hallo ihr Lieben =)

tut mir Leid, dass ich hier reinplatze ohne mich vorher wenigstens vorzustellen, aber wir sind gerade ein wenig im Stress (kaninchenbezogen und auch anders).

Am Wochenende ist leider unsere Kaninchendame verstorben :frown5:.
Damit sich ihr Partner nicht einsam fühlt, soll er möglichst bald eine neue Spiel- und Kuschelgefährtin bekommen. Aus einem Tierheim in der Nähe haben wir schon eine Kaninchendame in Aussicht, die, wenn alles gut läuft, Ende der Woche bei uns einzieht :smile:.

Da wir selber noch keine Vergesellschaftung durchgeführt haben, sind wir uns dort noch unsicher. Wir wollen möglichst alles richtig machen und vor allem kein Kaninchen gefährden oder traumatisieren.

Unser Theo ist ca. 5 Jahre alt und relativ zierlich.
Er ist damals schon mit seiner Partnerin gemeinsam bei uns eingezogen und die beiden waren ein Herz und eine Seele. "Rangkämpfe" gab es nur sehr selten und in Form von kurzem Rammeln und dann war auch wieder gut. Wir sind uns nicht sicher, wer von beiden das Sagen hatte :confused:

Seine (hoffentlich) neue Partnerin ist ebenfalls 5 Jahre alt und lebt(e) in Einzelhaltung. Es ist nicht bekannt, ob sie mal mit einem anderen Kaninchen zusammengelebt hat und wenn ja, wie lange das her ist. Deshalb weiß keiner, wie sie sich anderen Kaninchen gegenüber verhält.


Nach der geplanten 1-2 wöchigen Quarantäne wollten wir die beiden in einem ausreichend großen Gehege (min. 6 m²) und in einem neutralen Raum zusammensetzen und auch nicht mehr trennen (außer es kommt zu sehr schweren Kämpfen mit gefährlichen Verletzungen).

Dazu haben sich inzwischen mehrere Fragen ergeben:
  1. Die Mitarbeiterin im Tierheim empfohl allerdings zunächst ein weiteres Gehege neben seinem Aufzubauen, um ein kennenlernen von Gitter zu Gitter zu ermöglichen. Außerdem wäre beim Zusammensetzen eine Trennung beider Tiere durch ein Gitter besser, wenn wir schlafen oder das Haus verlassen.
    Wäre das nicht eigentlich schädlich? Oder ist das nach langer Einzelhaltung anders?
  2. Stört ein regelmäßiges Betreten oder Durchqueren des Geheges die Vergesellschaftung? :confused:
    Unsere Wohnung ist eher klein und neutrale Räume wären nur das Bad oder der Flur. Aufgrund der Form und Größe ließe sich dort aber kein Teil nur für die Kaninchen abtrennen und es würden viele unserer Laufwege durch das Gehege führen.
  3. Ist der Raum neutral genug, wenn wir das Gehege stattdessen in einem Bereich im Wohnzimmer aufbauen, den Theo noch nie erkunden konnte?
    Dort steht auch das bisher bewohnte Gehege, das wieder bezogen werden soll und der Freilaufbereich. Wahrscheinlich riecht es dort also trotzdem bereits nach ihm. Ist das problematisch oder dann eher zu vernachlässigen, wenn es keine direkten Geruchsmarken von ihm gibt?

Wie ihr seht, Fragen über Fragen :o Aber wir wollen einfach gut informiert und vorbereitet in die Vergesellschaftung starten und wünschen uns natürlich möglichst wenig Komplikationen :blush5:

Vielen Dank schonmal an alle, die sich durch diesen Endlosbeitrag überhaupt durchgekämpft haben :p und natürlich auch für alle Antworten und Hilfen :smile:

Lupine 09.11.2016 15:25

Zitat:

Zitat von Theolotta (Beitrag 987199)
Hallo ihr Lieben =)

tut mir Leid, dass ich hier reinplatze ohne mich vorher wenigstens vorzustellen, aber wir sind gerade ein wenig im Stress (kaninchenbezogen und auch anders).

Herzlich willkommen :seeya:

Zitat:

Am Wochenende ist leider unsere Kaninchendame verstorben .
Herzliches Beileid. :frown:

Zitat:

Damit sich ihr Partner nicht einsam fühlt, soll er möglichst bald eine neue Spiel- und Kuschelgefährtin bekommen. Aus einem Tierheim in der Nähe haben wir schon eine Kaninchendame in Aussicht, die, wenn alles gut läuft, Ende der Woche bei uns einzieht .
:thumbsup:

Zitat:

Da wir selber noch keine Vergesellschaftung durchgeführt haben, sind wir uns dort noch unsicher. Wir wollen möglichst alles richtig machen und vor allem kein Kaninchen gefährden oder traumatisieren.
Super, dass ihr euch vorab informiert!

Zitat:

Unser Theo ist ca. 5 Jahre alt und relativ zierlich.
Er ist damals schon mit seiner Partnerin gemeinsam bei uns eingezogen und die beiden waren ein Herz und eine Seele. "Rangkämpfe" gab es nur sehr selten und in Form von kurzem Rammeln und dann war auch wieder gut. Wir sind uns nicht sicher, wer von beiden das Sagen hatte
Das ist auch in einer gut funktionierenden Partnerschaft sehr schwer zu sagen. Aber keine Sorge, euer Theo mag vielleicht zierlich sein, aber die Vergesellschaftung wird er gut überstehen. Hier gibt es gemischte Gruppen, in denen große Gewichtsunterschiede herrschen - und oft sind es gerade die Kleinen, die die Hosen an haben. :D

Zitat:

Seine (hoffentlich) neue Partnerin ist ebenfalls 5 Jahre alt und lebt(e) in Einzelhaltung. Es ist nicht bekannt, ob sie mal mit einem anderen Kaninchen zusammengelebt hat und wenn ja, wie lange das her ist. Deshalb weiß keiner, wie sie sich anderen Kaninchen gegenüber verhält.
Macht euch bitte nicht so viel Sorgen, Kaninchen bleibt Kaninchen. Schau mal auf meinen Avatar, das schwarze Nin saß mindestens 3, eher 4 Jahre in Einzelhaltung bevor er zu mir kam. Und das seit seiner (vermutlich auch noch viel zu frühen) Trennung von Mutter und Geschwistern. Er ist super aufgeblüht mit seinen beiden Mädels.


Zitat:

Nach der geplanten 1-2 wöchigen Quarantäne wollten wir die beiden in einem ausreichend großen Gehege (min. 6 m²) und in einem neutralen Raum zusammensetzen und auch nicht mehr trennen (außer es kommt zu sehr schweren Kämpfen mit gefährlichen Verletzungen).
:thumbsup: Genau so ist es richtig. Achtet bitte außerdem darauf, dass es keine Sackgassen gibt. Häuser bitte mit zweitem Ausgang versehen, und möglichst nicht direkt an den Gehegerand stellen. Ein "Rundkurs" zum flitzen gehen hat sich bei meiner Bande als großer Vorteil erwiesen.

Zitat:

Dazu haben sich inzwischen mehrere Fragen ergeben:

Die Mitarbeiterin im Tierheim empfohl allerdings zunächst ein weiteres Gehege neben seinem Aufzubauen, um ein kennenlernen von Gitter zu Gitter zu ermöglichen. Außerdem wäre beim Zusammensetzen eine Trennung beider Tiere durch ein Gitter besser, wenn wir schlafen oder das Haus verlassen.

Wäre das nicht eigentlich schädlich? Oder ist das nach langer Einzelhaltung anders?

Es gibt durchaus Fälle, die mit dieser VG-Methode gut funktionieren. Andere dagegen führen zu unnötigem Aggressionsaufbau. Ich würde es direkt mit der "Rein-und-Augen-zu"-Methode ausprobieren, so habe ich es auch mit Leo und den Mädels gemacht. Wappnet euch innerlich, da wird wohl möglicherweise das eine oder andere Büschel Fell fliegen. Das ist aber normal, und sollte bald aufhören. Achtet auf mehrere, voneinander sichtgeschützte Futter- und Trinkstellen damit auch jeder der beiden was in den Magen bekommt.


Zitat:

Stört ein regelmäßiges Betreten oder Durchqueren des Geheges die Vergesellschaftung?
Zitat:




Unsere Wohnung ist eher klein und neutrale Räume wären nur das Bad oder der Flur. Aufgrund der Form und Größe ließe sich dort aber kein Teil nur für die Kaninchen abtrennen und es würden viele unserer Laufwege durch das Gehege führen.
Das kann unter Umständen schon stören, die Häsin kennt euch ja noch nicht gut.

Zitat:

Ist der Raum neutral genug, wenn wir das Gehege stattdessen in einem Bereich im Wohnzimmer aufbauen, den Theo noch nie erkunden konnte?
Zitat:




Dort steht auch das bisher bewohnte Gehege, das wieder bezogen werden soll und der Freilaufbereich. Wahrscheinlich riecht es dort also trotzdem bereits nach ihm. Ist das problematisch oder dann eher zu vernachlässigen, wenn es keine direkten Geruchsmarken von ihm gibt?
Ich würde das Gehege tatsächlich ins Wohnzimmer stellen. Evtl. könntet ihr Theo sogar ausquartieren für einige Zeit, das bislang bewohnte Gehege gründlich mit Essigwasser reinigen und etwas umstellen, und die VG dann dort machen? Dann müssten die beiden nicht noch einmal umziehen.



Ich habe als Außenhalterin meine zweite VG in dem von meiner verwitweten Häsin bewohnten Gehege machen müssen, da ich keine andere Möglichkeit hatte. Es hat trotzdem ganz gut geklappt, und das obwohl das Gehege der Wohnort der Häsin war. Rammler bzw. Kastraten sind Häsinnen gegenüber eher weniger revierbezogen als umgekehrt. Deshalb wird auch ein Züchter immer die Häsin zum Rammler setzen wenn er keine extra Box für solche Rendezvous hat, und nicht umgekehrt.


Zitat:

Wie ihr seht, Fragen über Fragen :o Aber wir wollen einfach gut informiert und vorbereitet in die Vergesellschaftung starten und wünschen uns natürlich möglichst wenig Komplikationen :blush5:

Vielen Dank schonmal an alle, die sich durch diesen Endlosbeitrag überhaupt durchgekämpft haben :p und natürlich auch für alle Antworten und Hilfen :smile:
Dann hoffen wir mal, dass die beiden Langohren mitspielen :D Ich drücke die Daumen, dass die Diskussionen sich gut in Grenzen halten und eure Nerven nicht allzu sehr strapaziert werden.

Meine Bande war nicht so freundlich, nachdem eine Woche angespannte Ruhe herrschte, hatte ich plötzlich fliegende Kaninchen samt Fellflug für einen Schal. Aber als die Sache ausdiskutiert war, haben ausgerechnet die beiden die sich gegenseitig angesprungen haben sich ganz besonders geliebt.

Theolotta 09.11.2016 22:20

Vielen Dank, Lupine, für die ausführliche Antwort :thumbsup:.
Wir sind jetzt schon ein bisschen beruhigter, dass das klappen wird. Die Mitarbeiterin im Tierheim hat uns doch etwas verunsichert gehabt ^^

Das Gehege kommt dann auf jeden Fall ins Wohnzimmer und die beiden werden darin direkt zusammen gesetzt. So wie es klingt, ist das für alle Beteiligten, insgesamt gesehen, wahrscheinlich die am wenigsten stressige Variante. Stress ist bestimmt eh schon genug vorhanden dann :eek:.

Auch die Vergesellschaftung im Gehege klingt eigentlich gut. Der Boden ist sicher auch kein Problem. Allerdings haben wir sehr viel Holz am beziehungsweise im Gehege (Eigenbau mit Holzrahmen und Volierendraht bzw. Presspappeplatten).
Kann man da trotzdem einfach mit Essigwasser dran? Oder zieht das dann zu sehr in das Holz ein und belastet dann die Nasen der beiden? Wir haben an der Gehegeumrandung und anderen Holzteilen bisher immer nur vorsichtig mit Wasser gereinigt.

Den "Rundkurs" werden wir auf jeden Fall bewusst mit einplanen :icon_biggrin:. Mehrere Verstecke ohne Sackgasse und verschiedene Futterplätze hatten wir schon gelesen und mit eingeplant. Die entsprechenden Kartons und Näpfe haben wir schon organisiert :smile:

Moja 10.11.2016 11:36

Huhu Theolotta

Hört sich doch gut an was du da geschrieben hast und ich muss sagen wir stecken gerade mitten in einer VG und das mit 3 Rammlern.
Gestern flog noch einiges an Fell und unser Toffy hat unseren Opa durchs Gehege gejagt, aber zum Glück ist kein Blut geflossen, am Abend lag unser Toffy schon bei Tyler in der Box.
Unserem Opi ist das natürlich alles etwas suspekt da er 11 Jahre alleine war und nun plötzlich zwei Jungspunde dazu bekommen hat.
Heute Morgen war auch alles ruhig und jetzt liegen alle rum, die beiden Kleinen auf dem Boden und Tyler in seiner Box.
Trotzdem sind wir auf alles gefasst das trotzdem nochmal die Fetzen fliegen können wenn den 3en etwas nicht passt, so eine VG kann lange dauern und darauf haben wir uns eingestellt.
Ich drück euch auf jeden Fall die Daumen und 12 Hasenpflötchen.

LG Moja

Theolotta 18.11.2016 05:10

Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 1)
Sorry fürs gleich wieder abtauchen. Die Woche war echt stressig, neben der ganzen Organisation der Sachen für die Vergesellschaftung musste ich noch ne Hausarbeit schreiben und dann mit beiden Kaninchen zum Tierarzt :o

Lotta (Foto im Anhang) ist letzten Freitag, wie geplant, bei uns eingezogen.

Beim Abholen haben wir noch ein bisschen über sie dazu gelernt.
Sie kommt nicht nur aus einer Einzelhaltung, die Haltungsbedingungen müssen auch relativ schwierig gewesen sein. Als die Vorbesitzer die Haltung aufgegeben haben, mussten die Leute vom Tierheim anrücken, um sie einzufangen, weil sie das selbst nicht geschafft haben. Sie lief wohl quasi durch den kompletten Garten und am Ende haben sie sie dann unterm Auto hervorgezogen :eek:

Im Tierheim gab es dann schon mehrere "Vergesellschaftungsversuche".
Dabei haben sie die Rammler zu ihr ins (für ein Tier eher ein bisschen kleine) Gehege gesetzt.
Als sie ihn dann gerammelt hat, haben sie sie lieber schnell wieder getrennt, "bevor sie sich noch durchs Gehege jagen" :rolleyes5:
Daher kam die Empfehlung mit dem Gitter.



Bei uns saß sie jetzt die Woche einzeln in einem Gehege, dass aus Platzgründen leider etwas kleiner als 2 m² ist. Das ging leider nicht anders, sonst hätten sich beide Kaninchen sehen und/oder riechen können.

Morgen wollen wir eigentlich die Vergesellschaftung wagen. Sind aber jetzt gerade wieder verunsichert, weil wir ihr Verhalten nicht richtig einschätzen können und nicht wissen, ob es jetzt nicht doch sinniger wäre, anders vorzugehen?
  • Lotta ist ein sehr unruhiges und hektisches Tier.
    Sie hat schon beim Ankommen mit sehr, sehr schnellen Bewegungen ihr neues Gehege erkundet.
    Sie buddelt sehr ausgiebig und immer wieder die komplette Käfigwanne um und räumt ihr Haus (Karton) ständig durch die Gegend.
    Wenn sie durchs Gehege pest, macht sie auch vorm Wassernapf nicht halt und prescht da quer durch.
  • Quasi seit sie hier ist, läuft sie brummelnd am Gitter auf und ab, wenn man den Raum betritt.
    Das geht ungefähr so lange, bis man ins Gehege fasst und sie ausgiebig streichelt.
  • Wenn man das Gehege betritt, kommt sie meistens brummelnd an, umkreist die Füße und knabbelt ein bisschen an Socken/Hose. Dabei wirkt sie sehr hektisch, aber eigentlich nicht aggressiv.
  • Eher problematisch für uns ist ihr Verhalten, wenn man ins Gehege greift.
    Streicheln ist kein Problem, das fordert sie auch sehr bestimmt ein.
    Fasst man aber neben sie, zum Beispiel, um etwas aufzuwischen; oder die Näpfe zum Reinigen und neu befüllen rauszunehmen, springt brummend und sehr schnell auf die Hand zu.
    Das ist über die Woche immer schlimmer geworden und vorhin hat sie die Hand meiner Freundin dabei erwischt und ziemlich doll zugezwickt. Wir haben es nur mit viel Ablenkung zu zweit geschafft, die Näpfe rauszuholen und wieder hineinzustellen.
Ist das einfach nur Revierverteidigung und wegen der Einzelhaltung oder kann das noch andere Gründe haben?
Und gibt sich das nach der VG von alleine wieder oder kann man da etwas gegen machen?

Wir haben nun ein bisschen Angst davor, dass das jetzt immer so weiter geht und man irgendwann gar nicht mehr ins Gehege kann, ohne angegriffen zu werden oder so.
Mit Theo und seiner alten Partnerin hatten wir solche Probleme nie? :confused:

Und müssen wir davon ausgehen, dass sie auf Theo auch erstmal eher aggressiv reagieren wird oder evtl. "Probleme" mit sehr starken Hormonen hat? :confused:
Der Arme ist jetzt eh schon total verängstigt und panisch, weil wir ihm die Woche Medikamente geben mussten. (VG wäre laut Tierärztin jetzt aber kein Problem.)


Nichtsdestotrotz haben wir die Maus schon richtig ins Herz geschlossen und hoffen, dass das mit serder VG und dem Napftauschen,... irgendwie machbar ist. Es würde uns sehr, sehr schwer fallen, wenn das so richtig schief geht und wir sie wieder abgeben müssten :nonod:

Diabi 18.11.2016 10:11

Ich antworte mal im Text, das macht es einfacher...

Zitat:

Zitat von Theolotta (Beitrag 989132)
Im Tierheim gab es dann schon mehrere "Vergesellschaftungsversuche".
Dabei haben sie die Rammler zu ihr ins (für ein Tier eher ein bisschen kleine) Gehege gesetzt.
Als sie ihn dann gerammelt hat, haben sie sie lieber schnell wieder getrennt, "bevor sie sich noch durchs Gehege jagen" :rolleyes5:
Daher kam die Empfehlung mit dem Gitter.

Hmmm, da haben sich die Tierheimler schon ein bisschen dämlich angestellt... das Weibchen zum Rammler zu setzen, wäre deutlich besser gewesen, Platz braucht es für eine VG nunmal auch, und ganz ohne Jagerei wird´s in den seltensten Fällen gehen...

Bei uns saß sie jetzt die Woche einzeln in einem Gehege, dass aus Platzgründen leider etwas kleiner als 2 m² ist. Das ging leider nicht anders, sonst hätten sich beide Kaninchen sehen und/oder riechen können.

Morgen wollen wir eigentlich die Vergesellschaftung wagen. Sind aber jetzt gerade wieder verunsichert, weil wir ihr Verhalten nicht richtig einschätzen können und nicht wissen, ob es jetzt nicht doch sinniger wäre, anders vorzugehen?

Ich würde Lotta zu Theo setzen, und einfach gucken, was passiert... da Theo ja eher zierlich ist, und die Damen ohnehin meist zänkischer sind, tut ihm ein "Vorsprung" bestimmt gut, zudem ersparte ihr´s Euch, nach der VG im neutralen Gehege evtl. nochmals Reibereien zu haben, wenn´s ins "richtige" Gehege geht.
  • Lotta ist ein sehr unruhiges und hektisches Tier.
    Sie hat schon beim Ankommen mit sehr, sehr schnellen Bewegungen ihr neues Gehege erkundet.
    Sie buddelt sehr ausgiebig und immer wieder die komplette Käfigwanne um und räumt ihr Haus (Karton) ständig durch die Gegend.
    Wenn sie durchs Gehege pest, macht sie auch vorm Wassernapf nicht halt und prescht da quer durch.
  • Quasi seit sie hier ist, läuft sie brummelnd am Gitter auf und ab, wenn man den Raum betritt.
    Das geht ungefähr so lange, bis man ins Gehege fasst und sie ausgiebig streichelt.
  • Wenn man das Gehege betritt, kommt sie meistens brummelnd an, umkreist die Füße und knabbelt ein bisschen an Socken/Hose. Dabei wirkt sie sehr hektisch, aber eigentlich nicht aggressiv.

    Das ganze Verhalten scheint für mich zum einen eine Folge der "Einzelhaft" zu sein: sie ist einfach kreuzunglücklich, weil sie keine Gesellschaft hat, und fordert diese dann bei Euch ein, zum anderen dürfte ihr der Platz viel zu klein sein, nachdem sie ja freien Gartenauslauf gewohnt war...

  • Eher problematisch für uns ist ihr Verhalten, wenn man ins Gehege greift.
    Streicheln ist kein Problem, das fordert sie auch sehr bestimmt ein.
    Fasst man aber neben sie, zum Beispiel, um etwas aufzuwischen; oder die Näpfe zum Reinigen und neu befüllen rauszunehmen, springt brummend und sehr schnell auf die Hand zu.
    Das ist über die Woche immer schlimmer geworden und vorhin hat sie die Hand meiner Freundin dabei erwischt und ziemlich doll zugezwickt. Wir haben es nur mit viel Ablenkung zu zweit geschafft, die Näpfe rauszuholen und wieder hineinzustellen.
Ist das einfach nur Revierverteidigung und wegen der Einzelhaltung oder kann das noch andere Gründe haben?
Und gibt sich das nach der VG von alleine wieder oder kann man da etwas gegen machen?

Dieses Verhalten zeigte unser Phönix auch, als er im Quarantäne-Stall saß. Als er dann genug Platz bekam, bzw. dann auch mit den anderen vergesellschaftet wurde, ließ er es sofort und es kam dann auch nie wieder vor.

Wir haben nun ein bisschen Angst davor, dass das jetzt immer so weiter geht und man irgendwann gar nicht mehr ins Gehege kann, ohne angegriffen zu werden oder so.
Mit Theo und seiner alten Partnerin hatten wir solche Probleme nie? :confused:

Und müssen wir davon ausgehen, dass sie auf Theo auch erstmal eher aggressiv reagieren wird oder evtl. "Probleme" mit sehr starken Hormonen hat? :confused:
Der Arme ist jetzt eh schon total verängstigt und panisch, weil wir ihm die Woche Medikamente geben mussten. (VG wäre laut Tierärztin jetzt aber kein Problem.)

Wie die VG abläuft, müsst ihr einfach ausprobieren. Wir hatten einmal eine Häsin, die hätte den ersten Rammler, den wir ihr präsentierten, am liebsten zerlegt, obwohl wir die VG auf neutralem Gelände machten, bei der zweiten VG, zwei Wochen später, setzten wir den Rammler einfach in ihr Gehege, und sie kuschelten schon am gleichen Tag...

Nichtsdestotrotz haben wir die Maus schon richtig ins Herz geschlossen und hoffen, dass das mit serder VG und dem Napftauschen,... irgendwie machbar ist. Es würde uns sehr, sehr schwer fallen, wenn das so richtig schief geht und wir sie wieder abgeben müssten :nonod:

Ich drück´Euch die Daumen, dass alles klappt!

Theolotta 18.11.2016 11:12

Zitat:

Zitat von Diabi (Beitrag 989156)
Hmmm, da haben sich die Tierheimler schon ein bisschen dämlich angestellt... das Weibchen zum Rammler zu setzen, wäre deutlich besser gewesen, Platz braucht es für eine VG nunmal auch, und ganz ohne Jagerei wird´s in den seltensten Fällen gehen...

Ja, das haben wir uns auch gedacht.
Kaninchen schienen dort nicht ihre absolute Stärke zu sein. Leider hat sie dort auch ordentlich Pellets zu fressen gekriegt und wurde nicht geimpft :confused:.
Als wir zum Gesundheit checken und impfen bei der Tierärztin waren, musste sie ihr erstmal einen Zahn ziehen (großes Loch drin und eitrige Wurzel) und mehrere Zahnspitzen entfernen, die wie Kraut und Rüben in alle Richtungen standen. Sie hatte schon ein kleines Loch in der Wange, genau in der Höhe von nem größeren Gefäß. Die TÄ meinte, dass sie das das Leben gekostet hätte (Blutvergiftung wg. dem Eiter), wenn wir es nicht jetzt gemerkt hätten :frown5:.

Zitat:

Zitat von Diabi (Beitrag 989156)
Ich würde Lotta zu Theo setzen, und einfach gucken, was passiert... da Theo ja eher zierlich ist, und die Damen ohnehin meist zänkischer sind, tut ihm ein "Vorsprung" bestimmt gut, zudem ersparte ihr´s Euch, nach der VG im neutralen Gehege evtl. nochmals Reibereien zu haben, wenn´s ins "richtige" Gehege geht.

Wir wollten Lupines Tipp umsetzen und quasi im gut neutralisierten Gehege vergesellschaften.
Da uns das mit knapp 4 m² allerdings ein bisschen zu klein war dafür und der Übergang in den Auslauf etwas umständlich ist, sodass sie da nicht einfach ganz schnell rüberflitzen könnten, planen wir für die Vergesellschaftungszeit mit unserem Gitterfreilaufgehege direkt an das Gehege anzubauen und es dadurch zeitweise dauerhaft zu vergrößern.
Nach der hoffentlich geglückten VG würden wir es dann wieder zurückbauen. Sonst ist der Durchgang für uns auf Dauer ein bisschen zu schmal ^^

Wir könnten jetzt natürlich das Gehege nicht neutralisieren, bevor wir anbauen.
Aber gibt ihm das denn wirklich einen "Vorsprung" oder kann es sein, dass dann dadurch die Aggressionen möglicherweise schneller hochkochen?
Da hätten wir nämlich Angst davor. Wie er reagieren wird (außer zur Zeit wegpesen, wenn wir dem Gehege zu nahe kommen, wissen wir ja auch nicht.

Zitat:

Zitat von Diabi (Beitrag 989156)
Das ganze Verhalten scheint für mich zum einen eine Folge der "Einzelhaft"

[...]

Dieses Verhalten zeigte unser Phönix auch, als er im Quarantäne-Stall saß. Als er dann genug Platz bekam, bzw. dann auch mit den anderen vergesellschaftet wurde, ließ er es sofort und es kam dann auch nie wieder vor.

Dann besteht ja auf jeden Fall Hoffnung für uns, dass sie das Verhalten vielleicht ablegt :hurray:. Vielen Dank für das Teilen dieser Erfahrung :smile:


Dann bereiten wir wohl mal alles vor und hoffen dann aufs Beste.
Ist schon ganz schön aufregend, so eine Vergesellschaftung. Immer wieder fällt uns irgendwas ein, was wir noch nicht bedacht haben und wo wir uns von Neuem Sorgen machen :rolleyes: :willy_nilly:

Diabi 18.11.2016 12:11

Ehrlich gesagt: ich würde mir die Neutralisererei sparen, das bisherige 4qm - Gehege vergrößern und die Dame dazu setzen. Nach meiner Erfahrung sind die Rammler eigentlich immer nett zu Damen, so dass ich nicht glaube, dass Theo großartig sein Revier verteidigen will...

und macht Euch nicht zu viele Sorgen, letzten Endes muss einfach die Chemie zwischen den beiden stimmen, dann klappt es auch, und daran könnt Ihr mit aller Vorsorge und Gedankenmacherei nichts ändern...

Lupine 18.11.2016 12:20

Diabi hat völlig Recht, macht euch nicht so viele Gedanken. Bisschen durchwischen vielleicht, evtl. was umstellen, und dann rein mit den beiden. Kastraten sind deutlich weniger revierbezogen wenn es ums andere Geschlecht geht als Häsinnen, und Theo scheint jetzt auch kein ausgewiesener Krawallbruder zu sein.

Falls es euch beruhigt, könnt ihr auch ein paar Bachblüten Rescue Tropfen ins Trinkwasser tun, aber bitte die alkoholfreien. Das hilft den Stress etwas zu mildern.

Diabi 18.11.2016 12:27

Achja, ich würde noch für ausreichend Essen, am besten an verschiedenen Plätzen, sorgen...

wenn´s wirklich mal Zoff gibt, hält der meist nicht lange an, wenn´s irgendwo nach dem Lieblingsfutter duftet, zumindest hat dann jedes mal Grund für eine Essenspause...
und meinereiner ist ja auch viel netter zu seinen Mitmenschen, wenn´s Bäuchlein gefüllt ist bzw. man zusammen am gedeckten Tisch sitzt...

Theolotta 18.11.2016 12:30

Alles klar, vielen Dank ihr zwei :blush5:, dann machen wir das jetzt so und versuchen uns nicht so viele Gedanken zu machen. Bestimmt sind wir dann gestresster als die beiden :rolleyes:

Gut im Auge behalten, werden wir die beiden ja eh. Hoffentlich klappt das mit ihnen
:yesnod:

Theolotta 18.11.2016 13:28

Zitat:

Zitat von Lupine (Beitrag 989175)
Falls es euch beruhigt, könnt ihr auch ein paar Bachblüten Rescue Tropfen ins Trinkwasser tun, aber bitte die alkoholfreien. Das hilft den Stress etwas zu mildern.

Wenn wir das machen würden, wie viele Tropfen müssen wir denn da auf wie viele ml nehmen?
Wir haben die bisher nur manchmal vorm Tierarzt angewendet und dann in die Ohren gerieben?

Lupine 18.11.2016 23:40

3 Tropfen in den Wassernapf, zwei- bis dreimal täglich Wasser wechseln und neu eintropfen. Das Fassungsvermögen des Napfes soll dabei egal sein. Bei mir war der Napf tatsächlich Hundenapfgröße, hat trotzdem funktioniert.

Theolotta 19.11.2016 04:59

Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 2)
Das Gehege umbauen hat leider länger gedauert, als wir dachten. Wir haben sie dann trotzdem zusammengesetzt und schieben jetzt Nachtschicht.

Sie sitzen jetzt seit 3-4 Stunden zusammen.

Am Anfang haben sie richtig gekämpft und sich gegenseitig gejagt. Da erschien es uns erstmal relativ ausgeglichen. Zu dem Zeitpunkt haben auch beide etwas Fell eingebüßt.

Das hat allerdings nicht sehr lange angehalten und jetzt jagt nur noch Lotta Theo durchs Gehege. Dabei hat sie zuletzt nur noch versucht, ihn in den Hintern zu beißen. Versuche zu rammeln oder so, kamen nicht mehr.
Zwischendrin sitzt liegt sie lang ausgestreckt mit dem Kopf auf dem Boden irgendwo im Gehege, frisst oder erkundet bestimmte Bereiche intensiver. Ihr Herzsschlag ist dabei ganz normal langsam und sie wirkt nicht besonders gestresst oder so.

Theo sitzt nur noch verschreckt und erstarrt in der Ecke, sein Herzschlag beruhigt sich gar nicht mehr und er hat im Gehege auch dann nichts gefressen, wenn es eh grade in der Pause zufällig gerade vor ihm lag. Währenddessen guckt er uns die meiste Zeit an und wenn wir am Gitter langgehen und Lotta abgelenkt ist, dann hoppelt er hinter uns her.

Wir hatten ihn eben kurz draußen. Er hat schon mehrere richtig kahle Stellen am Po und hinteren Rücken, teilweise mit blutigen Stellen (zwei Beispiele siehe Anhang) oder leicht geröteten Kratzern.
Für ihn und vor allem im Vergleich mit den letzten Tagen völlig untypisch: er hat sich sich bei Hochnehmen überhaupt nicht gewehrt und sich dann auf dem Arm beim Untersuchen soweit beruhigt, dass er ein bisschen was gefressen hat.
Wehren oder so tut er sich gegen Lotta gar nicht mehr, er zischt nur sofort ab, wenn sie in seine Nähe kommt.

Ist das noch normales Verhalten während einer Vergesellschaftung und tritt öfter phasenweise auf? Oder sollten wir sie besser trennen, weil es dann vielleicht wirklich nicht passt oder die Umstände nicht stimmen?

Toflolesa 19.11.2016 06:50

Zitat:

Zitat von Theolotta (Beitrag 989377)

Ist das noch normales Verhalten während einer Vergesellschaftung und tritt öfter phasenweise auf? Oder sollten wir sie besser trennen, weil es dann vielleicht wirklich nicht passt oder die Umstände nicht stimmen?


Das Verhalten der Kaninchen ist völlig normal. Leider das von euch nicht.

Was erwartest du nach 3 oder 4 Stunden?
Bitte lasst den Tieren Zeit und vor allem Ruhe. Wie sollen die sich beruhigen wenn ihr ständig da lang lauft, sie aus dem Gehege nehmt usw.
Dadurch stört ihr die beiden immer wieder und bringt Unruhe rein.

Diese kleinen Wunden sind absolut normal und überhaupt nicht schlimm. An trennen denkt man erst ernsthaft nach, wenn die Wunden so groß werden, dass sie wirklich heftig bluten und/oder genäht werden müssen.


Tut den Tieren und euch einen Gefallen, legt euch schlafen und lasst die beiden in Ruhe machen.
Wie übersichtlich ist das Gehege? Oft hilft es wenn es einen Sichtschutz gibt und auf beiden Seiten Futter liegt. Dann haben die zwei sich nicht ständig im Blick.

Theolotta 19.11.2016 08:00

Zitat:

Zitat von Toflolesa (Beitrag 989382)
Das Verhalten der Kaninchen ist völlig normal. Leider das von euch nicht.

Was erwartest du nach 3 oder 4 Stunden?
Bitte lasst den Tieren Zeit und vor allem Ruhe. Wie sollen die sich beruhigen wenn ihr ständig da lang lauft, sie aus dem Gehege nehmt usw.
Dadurch stört ihr die beiden immer wieder und bringt Unruhe rein.

Wir sind überhaupt nicht lang gelaufen, wir haben neben dem Gehege auf dem Sofa gesessen und gelesen. Wenn sie sich gejagt haben, haben wir hochgeguckt. Wir wissen ja nicht, was die beiden machen und haben an verschiedenen Stellen gelesen, dass man kurz dazwischen gehen soll, wenn sie sich ineinander verkeilen. Das kriegt man doch nur mit, wenn man in der Nähe bleibt oder? :confused:

Rausgenommen haben wir ihn genau einmal, da waren die Fotos entstanden und das auch nur, weil wir das Gefühl gehabt hatten, dass sie ihn relativ heftig erwischt hatte und wir sichergehen wollten, dass das Fell nicht irgendwas verdeckt.
Sieht man schlimme Wunden tatsächlich immer auch trotz Fell? Wir waren uns da nämlich unsicher. Wenn man es auf jeden Fall auch so gesehen hätte, dann ist das natürlich echt blöd gewesen :frown5:
Lotta hat das aber in dem Moment, glaub ich, eh nicht interessiert. Sie hat weder hin geguckt, noch ist sie hinterher gleich hin oder so. Sie ist einfach liegen geblieben.

Zitat:

Zitat von Toflolesa (Beitrag 989382)
Wie übersichtlich ist das Gehege? Oft hilft es wenn es einen Sichtschutz gibt und auf beiden Seiten Futter liegt. Dann haben die zwei sich nicht ständig im Blick.

Wir hatten drei Kartonhäuser mit zwei Ausgängen drin, die von der Größe her auch für zwei Kaninchen geeignet gewesen wären. Die hatten wir auch so angeordnet, dass sie zusätzlich auch noch Sichtschutz bieten. Außerdem ist noch eine kleine Ecke im Gehege, die Sichtschutz bietet.
Futter gab es auf beiden Gehegeseiten und zusätzlich überall dazwischen verteilt.

Theo hat sich allerdings nicht hinter oder in ein Haus geflüchtet, sondern immer nur in die Toilette hinter/neben/unter das Heu. Besonders gut verdeckt war er nicht und sie hat sich dann daneben breit gemacht. Wenn er so gesessen hat, dass er Sichtschutz hatte, dann hat er sich trotzdem nicht genug beruhigt, um zu fressen.




Leider ist das jetzt sowieso erstmal egal :(
Jetzt stellt sich viel mehr die Frage, ob wir noch einen Versuch starten und was wir dann anders machen müssen. Das ginge dann ja eh erst in zwei Wochen :(
Wir haben die VG abgebrochen :(

Wenn das jetzt eine übertriebene Vorsichtsmaßnahme war und wir es den Schnuffis jetzt schwerer gemacht haben, dann ist das jetzt echt doof gelaufen. Genau das wollten wir ja verhindern. Aber das Verhalten kam uns jetzt eben nicht mehr so Kaninchentypisch vor :nonod:.

Theo hat nun nur noch sehr sehr wenig Fell am Popo mit ziemlich vielen kleinen Verletzungen, die aber nur sehr leicht blutig sind, ähnlich wie beim Foto oben, nur viel mehr (das wäre für uns schwer gewesen, sie zusammen zu lassen, wäre aber noch irgendwie ok gewesen).

Aber Theo hat sich nun zum Schluss überhaupt nicht mehr gewehrt hat und auch nicht zu fliehen versucht hat. Sie saß hinter/neben ihm und hat ihn immer wieder in den Popo gebissen. Er ist immer wieder stark zusammen gezuckt und hat ansonsten nicht reagiert. Sie hat dann immer weiter gemacht und ist ihm dann zuerst ans Auge und dann an den Hals gegangen.
Falls das auch noch normales Verhalten war, haben wir es jetzt natürlich selber so richtig verbockt :mad:

Wir hatten dabei auf jeden Fall das Gefühl, dass das schon eine Situation sei, in der man eingreifen müsse und haben das dann auch gemacht.
Beim ersten mal hat Lotta auf Klatschen und ihren Namen reagiert und erstmal wieder von ihm abgelassen und sie sind zum Jagen zurückgekehrt.
Beim nächsten Mal ziemlich schnell danach hat sie das dann aber gar nicht mehr interessiert und sie hat immer weiterprobiert an seinen Hals zu kommen, während er einfach sitzen geblieben ist und gezuckt hat. Da hat nur etwas lauwarmes Wasser aus ner Sprühflasche und außen am Gitter hingehen funktioniert.

Weil sie da so fixiert drauf schien und von ihm überhaupt keine Gegenwehr kam, haben wir dann die Entscheidung zum Abbruch getroffen.

Rammelversuche z.B. hatte es überhaupt keine mehr gegeben.



Tipps und Kritik nehmen, wir gerne an.
Ich kann mir gut vorstellen, das wir viel falsch gemacht haben :mad2: Zum Beispiel alleine schon den Zeitpunkt des Zusammensetzens, so spät abends.
Wir sind jetzt selber auch kreuzunglücklich und total verunsichert, was richtig und was falsch war. Wahrscheinlich haben wir uns auch viel zu viele Gedanken gemacht und zu schnell die Flinte ins Korn geschmissen.
Aber es ist halt auch unsere erste Vergesellschaftung, daher ist vieles super schwer einzuschätzen und wir haben was Kaninchenverhalten angeht bisher eigentlich nur total positives Verhalten erlebt bisher (Theo mit seiner ehemaligen Partnerin) und total negatives (Kaninchen als Kind, die sich beim Zusammentreffen nur noch gegenseitig im Hals des anderen verbissen haben). Die Zwischennuancen fehlen uns leider irgendwie und man findet von unterschiedlichen Kaninchenhaltern auch sehr unterschiedliche Angaben, ab wann man trennen soll.
Wir wollten wirklich schwerwiegende Wunden halt lieber vermeiden, als sie später behandeln lassen zu müssen und das war vielleicht unser größter Fehler :sad:

Toflolesa 19.11.2016 08:31

Zitat:

Zitat von Theolotta (Beitrag 989377)
Währenddessen guckt er uns die meiste Zeit an und wenn wir am Gitter langgehen und Lotta abgelenkt ist, dann hoppelt er hinter uns her.

Ich hatte mich darauf bezogen.

Aber jetzt ist es ja eh egal. Ist natürlich schwer einzuschätzen wie "schlimm" das jetzt wirklich war.
Ich bin da aber auch eher schmerzfrei, da es auch in harmonischen Gruppen immer mal wieder übele Zickereien mit Verletzungen gibt. Wenn ich da jedes Mal trennen würde, hätte ich sicherlich keine Zehner - sondern 5 Zweiergruppen.

Nur einfacher wird es jetzt natürlich nicht. Es ist nicht davon auszugehen, dass es in einem zweiten Versuche besser oder überhaupt anders läuft.

Eine Möglichkeit wäre, die beiden eine zeitlang durch Gitter getrennt, nebeneinander leben zu lassen und sehen, ob sie sich dann so kennenlernen. Und nach ein oder zwei Wochen dann einfach das Trenngitter öffnen. Das hat bisher bei mir immer gut funktioniert.

crazy curry 19.11.2016 09:07

Da ich meine VG immer 6m Außengehege gemacht habe, war ich nur die ersten 30 Min max dabei. Wenn bis dahin kein Blut geflossen ist, bin ich ins Haus gegangen und habe nur alle Stunde mal geschaut, nachts gar nicht.

Viele Häuser, viele Futterstellen , auch mal ohne Sichtkontakt hinter einem Haus oä, dann wird es sicher klappen. Bei Pärchen geht es meist fixer, ein paar Tage meist. Während Gruppen bis zu einigen Monaten brauchen können.

Kaninchen merken eure Anspannung und denken das was schlimmes passiert. Kaninchen gehen nicht zimperlich miteinander um, schon die Babys sind kleine Rabauken.

Rescue Tropfen ins Wasser nutzt nur wenn sie trinken, tun die meisten aber nicht. Du kannst ihnen aber zwei Tropfen am Öhrchen einmassieren und einen Tropfen in den Nacken auf die Haut geben. Es sind dann die Kinder Tropfen aus der Apotheke, die haben keinen Alkohol.

Theolotta 19.11.2016 17:27

Zitat:

Zitat von Toflolesa (Beitrag 989392)
Zitat:

Zitat von Theolotta (Beitrag 989377)
Währenddessen guckt er uns die meiste Zeit an und wenn wir am Gitter langgehen und Lotta abgelenkt ist, dann hoppelt er hinter uns her.

Ich hatte mich darauf bezogen.

Stimmt, tut mir Leid, daran hatte ich nicht mehr gedacht, das war natürlich so zu verstehen.
Wir sind einmal am Gitter langegangen, weil sie beim Jagen die Häuser verschoben haben und eins mit einem Ausgang vors Gitter gerutscht war. Das haben wir zurückgestellt, damit es keine Sackgasse wird.

Zitat:

Zitat von Toflolesa (Beitrag 989392)
Eine Möglichkeit wäre, die beiden eine zeitlang durch Gitter getrennt, nebeneinander leben zu lassen und sehen, ob sie sich dann so kennenlernen. Und nach ein oder zwei Wochen dann einfach das Trenngitter öffnen. Das hat bisher bei mir immer gut funktioniert.

Wenn man das mit dem Gitter probiert, schwächen sich die Kämpfe dann ab oder werden sie dann eher intensiver? Wie sind da so deine Erfahrungen?
Überall wo wir geguckt hatten, wurde da wegen Aggressionsaufbau eher von abgeraten.

Wenn wir es über den Weg probieren wollten, müssen wir dann auch zwei Wochen warten bis zum nächsten Versuch?
Oder könnten wir auch heute schon ein Gitter einziehen ins Vergesellschaftungsgehege einziehen und sie zusammensetzen?


Zitat:

Zitat von crazy curry (Beitrag 989396)
Da ich meine VG immer 6m Außengehege gemacht habe, war ich nur die ersten 30 Min max dabei. Wenn bis dahin kein Blut geflossen ist, bin ich ins Haus gegangen und habe nur alle Stunde mal geschaut, nachts gar nicht. [...]
Kaninchen merken eure Anspannung und denken das was schlimmes passiert.

Ja, das wäre wahrscheinlich definitiv besser gewesen :(.
Beim nächsten Mal werden wir das auf jeden Fall anders machen und uns dann zwingen, in einem anderen Raum irgendwas anderes zu machen und nur von Zeit zu Zeit mal nachzuschauen.

Zitat:

Zitat von crazy curry (Beitrag 989396)
Viele Häuser, viele Futterstellen, auch mal ohne Sichtkontakt hinter einem Haus oä, dann wird es sicher klappen.

Das hatten wir eigentlich schon gemacht.
Aber vielleicht war der Sichtschutz nicht ausreichend, weil sie beim Jagen die Häuser ziemlich durch die Gegend geschoben haben?
Wir hatten extra nen Rundweg am Gehegerand, aber gerade Lotta hat schon sehr regelmäßig die Häuser mitgenommen.

Kann man Sichtschutz noch irgendwie anders gewährleisten? Oder Häuser vorm verrutschen schützen?

Hinzu kam halt noch, dass Theo die Häuser überhaupt nicht genutzt hat. Er hat sich immer nur in die Toilette zwischen Schale und Heu gedrückt. Keine Ahnung, ob ihm das sicherer erschien.

Zitat:

Zitat von crazy curry (Beitrag 989396)
Rescue Tropfen ins Wasser nutzt nur wenn sie trinken, tun die meisten aber nicht. Du kannst ihnen aber zwei Tropfen am Öhrchen einmassieren und einen Tropfen in den Nacken auf die Haut geben. Es sind dann die Kinder Tropfen aus der Apotheke, die haben keinen Alkohol.

Danke :) Wir haben natürlich die alkoholfreien :)
Beim nächsten Versuch machen wir beides. Sie kriegen welche in die Ohren und es kommen welche ins Wasser. Wenn sie dann trinken, um so besser. Während der VG können wir ihnen ja nichts mehr in die Ohren tun, ohne sie wieder zu stören.




Nochmal zum Kaninchenverhalten bei der Vergesellschaftung, damit wir uns beim nächsten Mal nicht wieder so unsicher sind:
  1. Woran erkennt man wirklich gefährliches und unnormales Verhalten? Daran das einer schreit oder es stark blutet? Oder gibt es noch andere "Merkmale"?
  2. Sind gefährliche Verletzungen in der Regel durch das Fell sichtbar oder sollte man die Tiere schon immer mal hochnehmen und kontrollieren?
  3. Ist das normales Verhalten, wenn ein Tier zuerst nur noch am klopfen ist und wegrennt, wenn das andere nur grob in seine Richtung kommt (zum Futternapf), dann versucht Ausgänge aus dem Gehege zu finden und sich schließlich zitternd mit dem Kopf in die Ecke drückt und mehr oder weniger alles über sich ergehen lässt?

Theolotta 20.11.2016 16:14

Uff, was ein Chaos :o Ich habe grade mit ein bisschen mehr Abstand und Beruhigung den letzten Beitrag ein bisschen aufgeräumt.
Ich hoffe er ist jetzt halbwegs lesbar :rolleyes:

Wir haben das gestern abend nochmal durchgesprochen und wollen ihnen nach den vielen Fehlern und so auf jeden Fall noch eine Chance geben.
Momentan tendieren wir dazu die Gittervariante zu probieren.

Ich habe gestern nochmal ausgiebig das Forum durchwälzt und was ich gefunden habe, hat mir Hoffnung gemacht:

Zitat:

Zitat von SilversWacht (Beitrag 797110)
Es ist nachteilig, wenn sie sich direkt vor der VG sehen und am Zaun randalieren. Wenn man dann den Zaun aufmacht, fetzt es ordentlich.
Wenn sie aber lange Zaun an Zaun verbringen, dann "gewöhnen sich die Tiere" tatsächlich aneinander.

So habe ich jedenfalls die Beobachtung gemacht. Meine erste VG "zwei fremde Gruppen auf neutralen Gebiet" ist hier gescheitert.

Bei einer weiteren VG mit zwei anderen Kaninchen haben die beiden Tiere 2 Wochen lang Zaun an Zaun gewohnt und nachdem das Weibchen einmal versuchte, durchzubeißen, lagen sie die restliche Zeit immer zusammen am Zaun. Die VG war dann ein "zusammen fressen, sich zusammen in den Rasen schmeißen" und irgendwann fiel der Dame mal ein, dass sie ja auch mal Rammeln kann.

Genau so lief eine weitere VG hier ab: Zu dieser Gruppe zogen zwei weitere Kaninchen dazu. Genau nach dem selben Schema. Allerdings wurde da doch etwas mehr am Zaun randaliert. Die Zusammenführung nach einem Monat war aber fast problemlos.

Das einzige, was wir uns jetzt noch fragen ist, ob wir bei dieser Variante auch besser erstmal 2 Wochen komplett räumlich trennen, oder ob wir sie auch jetzt schon zusammensetzen können.
Gerade für Lotta wäre das sicher schöner, weil sie dann etwas mehr Platz hätte (3-4 m² anstatt etwas unter 2).

Oder würdet ihr das mit mehr Kaninchen- und Vergesellschaftungerfahrung eher als problematisch einschätzen, wenn sie bei ihrem Übergangsgehe schon so revierbezogen ist und dieses auch gegen unsere Hände verteidigt?
Wäre ja irgendwie kontraproduktiv, wenn sie Theo beim Öffnen/Wegnehmen vom Gitter direkt verbeißt und er mindestens in die eine Hälfte des Geheges dann gar nicht mehr ein darf ^^ (Oder sie Revierkämpfe führen und nicht ihre Rangordnung klären).

Theolotta 23.11.2016 00:42

Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 1)
Um euch mal auf dem laufenden zu halten und falls nochmal jemand versucht, was zur Vergesellschaftung durchs Gitter zu finden:

Wir haben Montag morgen unseren Versuch gestartet.
Da bei unseren Auslaufgittern der Gitterabstand relativ weit ist (ca. 4 cm) und sie dadurch die Nase ein ganzes Stück durchstecken können , haben wir uns zur Sicherheit dazu entschieden erstmal zwei Gitter mit einem Abstand von ein paar Zentimetern dazwischen einzubauen.
Außerdem haben wir, weil Theo seit dem ersten Versuch, noch verschreckter war als vorher, erstmal noch zwei große Pappstücke als Sichtschutz zwischen die Gitter geklemmt/gestellt und nur ein kleines Stück Gitter frei gelassen.
Unser Plan ist es jetzt, die Gitterfläche immer weiter zu vergrößern und wenn es gut läuft zunächst eines der beiden Gitter zu entfernen, bevor wir sie dann wirklich zusammen lassen.

Das ist bisher passiert:

Tag 1

Lotta ist erstmal ne Weile sehr aufgeregt durchs Gehege gelaufen und hat sich alles angeguckt. Dann hat sie grunzend/brummend ein paar Runden gedreht und begonnen am Gitter lang mit Urin (zum Glück nur auf den Boden) und Kot ihre Reviergrenze zu markieren. Sie hat dann einen Großteil des Tages vor dem Gitter gesessen oder gelegen und rübergeguckt und sich auch das meiste Futter dort zum Fressen hingeholt.
Theo war Anfangs neugierig und hat sich dem Gitter genähert, als Lotta sich bewegt hat, ist er abgezischt und hat sich in seinem Haus versteckt. Dort ist er den halbe Tag geblieben und kam auch nicht zum Fressen raus, bis wir seinen Gehegeteil nochmal umgeräumt haben, so dass der Sichtschutz auf seine Seite noch etwas größer war. Danach war er etwas aktiver, kam auch wieder raus und hat gefressen. Zwischendurch hat er sich immer mal wieder ganz vorsichtig dem Gitter genähert, um bei einer Bewegung von Lotta wieder zu fliehen.
Gegen Abend ist er immer mutiger geworden und hat sich öfter ans Gitter getraut. Irgendwann haben sie sich mit den Nasen zwischen den Gittern getroffen und beschnuppert bis Lotta ihm nach ein paar Sekunden in die Nase gezwickt hat und er wieder abgehauen ist.

Tag 2
Lotta ist immer noch fleißig am markieren, inzwischen auch an der Gittergrenze zum Sofa hin, wo wir uns meistens aufhalten, wenn wir im Raum sind.
Außerdem werden wir wieder angebrummt/gegrunzt, wenn wir uns am oder im Gehege aufhalten und sie versucht wieder unsere Hände anzugreifen, wenn wir die Näpfe aus dem Gehege nehmen wollen. Sonst sitzt sie immer noch die meiste Zeit am Gitter und schaut rüber.
Theo hat verstanden, dass sie durch das Gitter nicht durch kommt und flieht nicht mehr bei jeder Bewegung. Er hat heute sogar ein Stück Gemüse an der Gittergrenze gefressen und sich mehrfach in die Nähe und jetzt abends auch vor das Gitter lang hingelegt (Foto im Anhang). Teilweise hat Lotta ihn dabei angegrunzt, davon hat er sich aber nicht stören lassen.
Und sie haben sich mehrfach gegenseitig beschnüffelt, ohne dass dabei gezwickt wurde.

Wir hoffen nun darauf, dass sich Lotta die nächsten Tage ein bisschen beruhigen wird, was markieren etc. angeht. Dann könnten wir uns vorstellen, dass das klappen könnte :smile:.

EDIT:
Das rotbraune Löwenköpfchen ist unser Theo und das weiße Widderkaninchen mit den braunen Flecken ist Lotta (von ihr war ja oben auch schon ein Bild).
Die Köttel sind das kreative Eigentum von Lotta. Wo sie sich schon so ne Mühe gibt, wollen wir euch die natürlich auch nicht vorenthalten :D.

Theolotta 25.11.2016 21:01

Tag 3 + 4
Lotta markiert immer noch wie verrückt, aber sie haben sich auch mehrfach beide mit relativ wenig Abstand lang ans Gitter gelegt.
Beschnuppern läuft ohne Zwicken ab und wir haben nicht mehr mitbekommen, dass Lotta Theo angebrummt hätte. Nur wir werden fleißig bebrummt, wenn wir ans oder ins Gehege müssen.
Allerdings verteidigt sie ihren Napf nur noch, wenn wir von außen kommen, sind wir im Gehege dürfen wir ihn hochnehmen und wenn wir uns nicht hinhocken, sondern hinsetzen, dann hört auch das Brummen auf und sie beruhigt sich. Beim letzten durchfegen hat sie sich direkt neben uns auf die Seite gelegt und gedöst (mit vielleicht 10 cm Abstand) :)
Dafür beißt Theo nun manchmal ins Zwischengitter.

Tag 5
Es ist jetzt die Hälfte der kompletten Gitterfläche aufgedeckt.
Theo hat fast den ganzen Tag bisher im Haus verbracht, ist aber nicht panisch oder ängstlich.
Ansonsten haben sie sich den ganzen Tag nicht besonders für einander interessiert, hocken jetzt aber beide wieder in der Nähe des Gitters.
Lotta hat heute noch nicht mit Urin markiert und brummt uns auch nicht immer an, wenn wir reinkommen. Meist kommt sie zum Gitter gedüst, macht Männchen, guckt, wer da so ist, fordert manchmal Streicheleinheiten ein und düst manchmal auch direkt wieder ab. Sie erscheint mir heute insgesamt ein bisschen ruhiger.



Wir haben auf jeden Fall das Gefühl, dass es sich in eine gute Richtung entwickelt :) Mal schauen, was da noch kommt ^^
Mit dem Zusammenlassen werden wir aber auf jeden Fall noch mindestens ne Woche warten, wahrscheinlich eher 1 1/2 Wochen. Dann ist auch Lottas Zahnkontrolle durch und wir müssten sie nicht für den Tierarzt gleich wieder trennen, wenn es gut läuft.

die Kleine 27.11.2016 08:39

Toll dass ihr nicht so schnell aufgebt! Ich hatte bisher 4 VGs und zwei davon habe ich auch so gemacht dass der Neuling erst mal separat neben dem Gehege gewohnt hat. Da erschien mir die Konstellation nämlich eher explosiv und ich wollte dass sich die Kaninchen erst mal so kennen lernen. Einmal kam m zu m, beim letzten Mal w zu bestehendem Pärchen. War in beiden Fällen gut, dass sie Zeit hatten sich aneinander zu gewöhnen. Bei den Zusammenführungen gab es zwar schon Rennerei und im letzteren Fall sind auch ein paar Haarbüschel geflogen, aber das wars dann auch. :)

Dumme Frage, scheinschwanger ist die Dame nicht? Wenn ihr sowieso demnächst zum TA fahrt, könnte der ja mal draufgucken. Irgendwie sehe ich gewisse Parallelen zu meiner Lilly, die war echt im Monstermodus als sie zu mir kam...

Alles Gute für VG II. :cool:

Theolotta 27.11.2016 12:59

Zitat:

Zitat von die Kleine (Beitrag 991103)
Dumme Frage, scheinschwanger ist die Dame nicht? Wenn ihr sowieso demnächst zum TA fahrt, könnte der ja mal draufgucken. Irgendwie sehe ich gewisse Parallelen zu meiner Lilly, die war echt im Monstermodus als sie zu mir kam...

Der TA war nichts aufgefallen, als wir das erste mal zum kompletten durchchecken da waren und zumindest baut sie auch kein Nest.
Wir haben auch schon überlegt, ob sowas bzw. ne Hitzigkeit vielleicht ne Rolle spielen könnte. Da schon ein Teil der auf Kaninchenwiese beschriebenden Symptome zur Hitzigkeit passen würden (die fettgedruckten).
Zitat:

Zitat von kaninchenwiese.de
Sie sind oft unruhig, aggressiv, angespannt und unausgeglichen, markieren ihre Umgebung mit Urinspritzern, Kot und der Kinndrüse, legen sich flach auf den Boden und strecken das Hinterteil nach oben, nerven die Rammler und berammeln Artgenossen und Gegenstände. Oft kann man sie mit aufgestellter Blume, mit den Hinterläufen klopfend und angespannter Körperhaltung beobachten. Teilweise ist auch Nestbau zu verzeichnen.

Aber auch wenn wir jetzt gerade den Eindruck haben, dass es deutlich besser wird, ist es bestimmt ne gute Idee, wenn wir die TA dann nochmal draufgucken lassen :)
Danke dir :)

Theolotta 30.11.2016 01:55

Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 5)
So und weiter gehts ^^

Tag 6

Morgens haben wir wieder an einer Stelle am Gitter Urin von Lotta gefunden, das war es für den Tag dann aber auch.
Theo ist abends ein bisschen mehr rausgekommen und sie haben sich etwas mehr dem Gitter angenähert.
Ansonsten keine Veränderung zum Vortag.

Tag 7
Er gab über Nacht (und auch den Tag über) keine Urinmarkierungen von Lotta am Gitter. Morgens haben wir dann den Pappsichtschutz komplett entfernt. Prompt haben sie sich am Gitter getroffen, beschnüffelt und Lotta hat Theo in die Nase gezwickt.
Ihm war das dann nicht ganz geheuer und er war wieder viel im Haus. Lotta musste ihn natürlich gut im Auge behalten und hat wieder viel am Gitter gelegen und auf ihren Häusern gesessen, damit sie einen guten Überblick hat (hat sie vorher nicht gemacht).
Die meisten direkten Begegnungen am Gitter haben mit einem Zwicken in Theos Nase geendet. Er ist trotzdem immer mal wieder ans Gitter gekommen, wobei er mutiger war, wenn Lotta mal mit dem Rücken/Po zu ihm gelegen hat.
Abends hat Theo sehr viel getobt und sie haben beide ausgestreckt am Gitter gelegen, wenn auch erst mit etwas Abstand. Im Verlauf des Abends haben sie sich dann immer weiter angenähert.
Anhang 48270Anhang 48271
Anhang 48272
Anhang 48273Anhang 48274

Theolotta 30.11.2016 02:26

Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 2)
Tag 8
Lotta hat über Nacht ihre Buddellust besonders entdeckt und die halbe Toilette leer geräumt. Sie hat am Gehegegitter wieder an verschiedenen Stellen mit Urin markiert und zusätzlich, damit es für uns lustiger ist, dann noch die aus dem Klo gebuddelte Streu als Toilette benutzt ^^ :rolleyes:
Anhang 48275
Bisher hat sie immer so gebuddelt, dass der Inhalt größtenteils in der Toilette blieb.
Da es so schon irgendwie ungünstig war, haben wir jetzt mal versuchsweise die Toilette anders gefüllt und ihr eine Kiste mit Kleintierstreu zum buddeln reingestellt. Bisher klappt das auch ganz gut und ist zudem noch viel leiser :).

Ansonsten haben sie beide relativ viel Zeit des Tages mit rumliegen unterm Haus verbracht. Annäherungen zwischen den beiden haben größtenteils nichts stattgefunden oder wir haben sie verpasst.
Dafür haben sie abends beide ziemlich aktiv. Theo ist sehr doll durchs Gehege getobt und Lotta hat ausgiebig in der neuen Kiste gebuddelt. Anschließend haben wir sie sogar gemeinsam nebeneinander liegend am Gitter erwischt:
Anhang 48276



Tag 9
Lotta war morgens auch noch sehr am buddeln, aber zum Glück in der Kiste. Der Inhalt des Klos ist größtenteils auch im Klo geblieben.
Die Gittergrenze wird von ihr nun wieder sehr regelmäßig und an vielen verschiedenen Stellen bepinkelt.
Beim Füttern morgens war Theo so darauf fixiert, was Lotta zu fressen bekommt, dass er sein eigenes Futter komplett verpasst hat und dann auch erstmal nicht gefunden hat, weil er ins Gitter beißen musste :rolleyes:
Beim gegenseitigen Beschnüffeln stellt er sich gar nicht blöd an. Wenn Lotta ihm zu Nahe kommt, zieht er seinen Kopf zurück und steckt sie zwischen die Gitterstäbe dazwischen. Da kann er dann zwar immer noch schnüffeln, aber Lotta kann ihn nicht zwicken :D
Sonst haben wir nichts mitbekommen, aber wir waren auch nicht viel zu Hause.


Im Laufe der letzten Tage hat Lotta übrigens aufgehört ihre Näpfe gegen uns zu verteidigen und wir können sie nun auch aus dem Gehege nehmen, wenn wir außerhalb von diesem stehen =)

Theolotta 05.12.2016 22:31

Danach (hab ein bisschen den Überblick verloren :o):
Die beiden haben erstmal nicht viel am Gitter miteinander interagiert und haben beide ihr eigenes Ding gemacht. Lotta leider immer noch mit sehr viel pinkeln, wobei sie eine Stelle am Gitter wohl auch als Kloecke ausgewählt hat und dort sehr extrem gepinkelt und auch geköttelt hat, während sie ansonsten immer schön die Linie abgedeckt hat ^^
Wir haben ihre Toilette deshalb umgestellt und das hat mehr oder weniger gut funktioniert.
Leider hat sie auch wieder angefangen, die Toilette zu bebuddeln anstatt der Buddelkiste. Da sind wir mit unserem Latein jetzt ein wenig am Ende.

Hat noch jemand ne Idee, was man in die Toilette tun kann, was gut saugt, nicht sofort zu Gestank führt und auch nicht so leicht aus der Toilette gebuddelt wird?

Am Freitag (12. Tag des VG-Versuchs (?)) haben wir das eine Gitter entfernt, so dass die beiden nur noch durch ein Gitter getrennt sind.
Sie haben sich beschnüffelt und Lotta hat Theo prompt in die Nase gezwickt. Seitdem haben wir sie oft am Gitter gesehen, aber leider ist es fast immer so, dass Lotta Theo dabei zwickt.
Ihn scheint das nicht übermäßig zu stören und er sucht trotzdem ihre Nähe. Er hat ihr auch schon ein paar Mal die Nase hingeschoben, dass sie ihn abschlecken soll, aber sie hat ihn da auch nur gezwickt. Versucht hat er es trotzdem wieder. Auch wenn er mal lang am Gitter liegt, zwickt sie ihn meistens in den Popo oder Rücken und neulich lag morgens auch ein ganz kleines Büschel Fell auf ihrer Gehegeseite am Gitter, das von ihm gestammt haben müsste. Er bleibt in diesen Situationen aber dennoch immer sehr nah am Gitter.

Von seiner Seite aus, denken wir nicht, dass die Vergesellschaftung momentan ein Problem wäre, aber so wie Lotta gerade (noch?) drauf ist, hat ein Zusammenlassen nicht wirklich viel Sinn.

Wir hatten heute die Zahnkontrolle und die Tierärztin meinte auch, dass ihr Verhalten wie Hitze oder Scheinschwangerschaft klingt, hat sie abgetastet und meinte, dass ihr Gesäuge leicht angeschwollen wäre. Aufgrund der Tatsache, dass es nicht mehr so weit bis zum Frühling ist, sieht sie die Chancen für eine erfolgreiche Vergesellschaftung der beiden gerade als eher gering an :(
Ich kann auch nicht ins Gehege gehen gerade, ohne dass Lotta die ganze Zeit um mich rumspringt und versucht mir in die Knie zu zwicken - egal, ob ich sitze, hocke oder stehe. Davon kann ich sie auch meist nicht abbringen/sie ablenken. Meine Freundin kann hingehen fast immer problemlos ins Gehege :confused:

Adabei 06.12.2016 22:11

Hallo!

Ich finde das liest sich doch gar nicht so schlecht!

Ich hatte vor meiner VG auch ordentlich Bammel, denn ich hab zu meinen eingesessenen 2 Zwergen (w,k) 2 junge DW (k,k) dazu VG.
Da die 2 DW noch ihre Kastrafrist in meinem Bad absitzen mussten hab ich sie hin und wieder in den Garten in ein Freilaufgehege gegeben um sich auszutoben. Ihr Gehege grenzte dabei aber direkt an das Gehege der 2 Zwerge an.
Oh da ging die Post ab, das sag ich dir! Die Zwerge haben ständig durchs Gitter gebissen! Die DW hatten 3 Mal blutige Ohren und sie (Schorsch vor allem, der immer wieder hin ist zum Gitter) haben sie auch dauernd in die Nase gezwickt. Auch bei den Zwergen untereinander gabs dann Gejage und fliegende Fellbüschel.
Ich hab das mit dem Gartenauslauf für die DW dann bleiben lassen, ahnte aber böses für die bevorstehende VG.
Tja was soll ich sagen, Gehege war fertig, alle 4 rein, Fellflug und Kaninchenflug. Keine blutigen Verletzungen. 2 Tage haben sie sich immer wieder gejagt, aber dann haben sie nebeneinander gefressen und auch zeitweise gekuschelt.
Als ich dann zusätzlich zum Nachtgehege einige Tage später das Freilaufgehege wieder eröffnet habe, gings im Garten wieder mit gejage los... einige Tage aber immer nur zwischendurch mal.

Es ging also gut und das obwohl es am Gitter echt anders aussah!

Ab und zu jagen sie sich immer noch, aber mein Gott, es sind Kaninchen. Sie können ja nicht miteinander reden. Ich habe aber das Gefühl, dass keiner außen vor bleibt. Manchmal kuscheln sie sogar zu viert. Meist aber nur 3 allerdings in unterschiedlicher Kombination. Sie verstehen sich alle gut und das obwohl die Kombination von einem Weibchen zu 3 Kastraten vermutlich nicht optimal ist und davon 2 klein und 2 groß sind ;)

Ich hoffe ich konnte dir etwas Mut machen.

Am besten ist vermutlich wenn du sie gar nicht dauernd beobachtest. Was du nicht weißt macht dich nicht verrückt und die 2 müssen sich das alleine ausmachen. Wenn du alle paar Stunden mal nachsiehst ob keiner verletzt ist und ob beide fressen reicht das sicherlich!

LG und viel Erfolg!

Theolotta 08.12.2016 12:43

Gestern haben wir sie kurz ertappt, wie sie direkt am Gitter entspannt nebeneinander gelegen haben. Das sah fast so aus, als ob sie kuscheln :blush5:

Verletzungen gab es bei uns bisher durchs Gitter überhaupt nicht. Und einmal lag Fell drin. Ansonsten nähert sich Lotta auch immer vorsichtig an und schnüffelt bevor sie zwickt.
Wir sind uns momentan noch unsicher, wann wir das Gitter öffenen oder abbauen sollen, gerade wenn Lotta wahrscheinlich gerade hitzig ist oder scheinschwanger ist :confused: Wir wollen es den beiden durch sowas nicht unnötig schwer machen.

Zitat:

Zitat von Adabei (Beitrag 993366)
Am besten ist vermutlich wenn du sie gar nicht dauernd beobachtest. Was du nicht weißt macht dich nicht verrückt und die 2 müssen sich das alleine ausmachen. Wenn du alle paar Stunden mal nachsiehst ob keiner verletzt ist und ob beide fressen reicht das sicherlich!

Wir haben uns jetzt dazu entschieden vor dem Gitteröffnen, eine IP-Kamera zu kaufen und so zu installieren, dass man darüber das Gehege im Blick hat.
Darüber können wir schauen, was die beiden machen, ohne in den Raum gehen zu müssen und ohne sie aufzuschrecken. Dann ist auch unsere Anspannung in nem anderen Raum und kann sich nicht auf sie übertragen. Zum direkten Kontrollieren, gehen wir auf jeden Fall aber trotzdem von Zeit zu Zeit rein.
Ob wir es vielleicht auch mit gar nicht gucken schaffen, sehen wir dann, aber wir hätten zumindest die Möglichkeit, ohne wieder mindestens einen Teil der VG selbst zu versieben :o. Wir laufen ja so schon dauernd los, um zu gucken, ob alles gut ist, wenns auf einmal laut ist und eigentlich ist nur Theo am Toben :smilewinkgrin:

Danke auf jeden Fall fürs Mutmachen =)
Wir geben uns schon echt Mühe, uns nicht so viele Gedanken, zu machen, aber irgendwie ist das echt nicht leicht :o

Theolotta 09.01.2017 01:38

Nach langer Zeit kommt hier mal wieder ein Update, wie es bei uns läuft =)

Wir waren über Weihnachten mehrere Tage nicht zu Hause und die beiden wurden in unserer Wohnung von Freunden versorgt. Weil sie dadurch fast die ganze Zeit alleine und unbeaufsichtigt gewesen sind und niemand hätte eingreifen können, falls die VG eskaliert, haben wir uns entschieden das Gitter erst hinterher zu öffnen.

Das war eine ziemlich gute Entscheidung, das sich Lottas Hormonchaos in der Zeit beruhigt hat. Man erkennt sie fast nicht wieder ^^ Sie kommt nicht mehr immer sofort ans Gitter gestürmt und wenn doch brummt/grunzt sie dabei nicht mehr, sie hat kein einziges mal mehr probiert die Näpfe zu verteidigen und ins Gehege kommt man auch, ohne in die Knie gezwickt zu werden ^^ Auch Theo hat sie durchs Gitter nur noch ganz selten gezwickt, ihn einmal kurz geputzt (wo er nicht weggehoppelt ist) und ihm ständig die Nase hingeschoben, egal, ob er in der Nähe vom Gitter war oder nicht.

Am 02. Januar haben wir dann mittags das Gitter einen Spalt aufgemacht. Sie haben relativ bald beide die jeweils andere Gehegehälfte erkundet und das was an Jagerei stattgefunden hat, war viel ruhiger und hat sich immer wieder sehr schnell beruhigt. Dabei hat immer Lotta Theo gejagt. Theo war immer noch sehr ängstlich und ist immer ein Stückchen vor ihr weggehoppelt, wenn sie in seine Richtung kam. Er hat aber die ganze Zeit auch gefressen und sich geputzt.
Zusammengesessen haben sie nicht (oder wir haben es nicht gesehen), außer wenn sie das Gitter zwischen ihnen hatten. Wenn wir gefüttert haben, sind sie beide gekommen und haben auch mehr oder weniger nebeneinander gefressen und sind danach meistens wieder in unterschiedliche Gehegeecken gehoppelt.
Wir haben das Gitter dann vor ein paar Tagen ganz rausgenommen.

Heute früh lagen sie nur noch ca. einen Meter voneinander entfernt und haben sich im Laufe des Vormittages einander immer weiter angenähert. Mittags hat Lotta dann lang ausgestreckt neben/an Theo gelegen, als er aus der Heuraufe gefressen hat. Seitdem haben wir sie nicht mehr weit voneinander entfernt gesehen und sie haben ständig aneinander angekuschelt gesessen :smile:
Als wir vorhin zum Reinigen drin waren, sind sie fast die ganze Zeit zu zweit unterwegs gewesen. Dabei hat Lotta ihn zwei oder dreimal gezwickt, so dass er ein paar Schritte vor ihr abgehauen ist, und hat sich andauernd an ihn angekuschelt und ihm die Nase untern Kopf oder die Seite geschoben.

Es sieht also gerade sehr gut aus bei den beiden und wir hoffen, dass das so bleibt und sich festigt :)

Zwar hat es durch das Gitter an Gitter leben jetzt evtl. länger gedauert, aber wir würden es wieder so machen, gerade mit so einem Angsthasen wie Theo anscheinend auch mit anderen Kaninchen ist. Er war nun auch ein bisschen durch den Wind zwischendurch aber bei weitem nicht so panisch und verstört, wie beim ersten Versuch =)

Die Kamera haben wir den ersten Tag laufen gehabt und immer mal draufgeschaut, wenn es von den Geräuschen her etwas lauter war und haben ansonsten was anderes gemacht. Danach haben wir sie nur noch sehr sporadisch angehabt.
Es hat auch jeden Fall gut funktioniert, dass wir gucken konnten und "kontrollieren", ohne die VG zu stören. Für andere VG-Anfänger und eher ängstliche Menschen wie mich, kann ich das echt empfehlen :blush5:

Diabi 09.01.2017 10:00

Hallo Theolotta,

freut mich, dass es nun so gut bei Euch bzw. den beiden Nins ausschaut! Ich drücke Euch die Daumen, dass es weiter gut klappt und die beiden ein Traumpaar werden!

Und Deine Geschichte zeigt schön, dass es den ultimativen Tipp für eine Vergesellschaftung einfach nicht gibt, sondern man sich nach den Kaninchen richten bzw. auf sein Bauchgefühl hören muss....

Adabei 10.01.2017 14:46

Hallo!

Freut mich, dass ihr so lange durchgehalten habt und es jetzt so gut ausschaut!
Alles Gute weiterhin!
LG


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 10:22 Uhr.



Search Engine Friendly URLs by vBSEO 3.6.0 PL2 ©2011, Crawlability, Inc.