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Böckchen zu kastriertem Weibchen?? Hallo:seeya: habe mich gerade hier angemeldet und, weil ich vor einer Woche ein Kaninchen im Wald gefunden habe. Ich denke, es ist ein Angora-Löwchen Mix. Er hatte ein stark entzündetes und verklebtes Auge (man sah es gar nicht mehr) und sein Fell war verfilzt und voller Maden. Ich bin mit ihm zum TA und er hat Medikamente gegen die Entzündung und gegen die Maden bekommen, außerdem haben wir seinen Hintern rasieren müssen. Er wiegt 800 Gramm und ist eher klein, finde ich. Ich habe mir einen Außenstall mit ca 3,5 qm besorgt, den ich momentan tagsüber erweitere, aber ein größeres Gehege ist in Planung. Nun ist es ein unkastrierter Bock und ich weiß nicht, ob ich ihm momentan eine Kastra zumuten möchte. Allerdings kann er ja auch nicht alleine bleiben und in der Wohnung ist es zu unsicher wegen meiner Katzen. Meine Frage daher: Kann ich ihn mit einem kastrierten Weibchen vergesellschaften, oder schadet es de Weibchen oder ihm? Vielen Dank für Antworten |
Ich würde das kranke Tier definitiv nicht zu meinem gesunden setzen. Lass es in Quarantäne bis es gesund ist. Dann kannst du es kastrieren lassen. Zum Thema Rammler und kastrierte Häsin hab ich nur geringe Erfahrung mit Molly und ihrem Jungrammler, der dann leider der Seuche zum Opfer gefallen ist, die waren aber positiv. |
Hi, danke für die Antwort. Also dem Auge geht es schonwieder ziemlich gut, es suppt nur noch wenig und ansonsten ist er fit und gesund. Allerdings wird er wohl nichts mehr sehen können. Bestimmt werden ja noch 2-3 Wochen ins Land gehen bis ich ein geeignetes Tierchen gefunden habe, dann denke ich, ist er soweit fit. Hab halt ein wenig Angst, dass er einen Rückschlag durch die Narkose bekommt und es ja nun auch kälter wird. |
Erst mal Daumen hoch, dass du das arme Kerlchen zu dir genommen hast. :thumbsup: Grundsätzlich wird davon abgeraten, unkastrierte Rammler zu kastrierten Weibchen zu setzen, da es im Normalfall wohl so läuft dass der Rammler das Weibchen dauerrammelt und das sehr viel Stress für die Häsin bedeuten würde. Es gibt aber auch Einzelfälle, wo so ein Zusammenleben durchaus funktionieren kann. Mein erstes Kaninchen war auch ein Findelkind und schon sehr alt und "klapprig". Zunächst hatte ich leider keinen kompetenten Tierarzt, der bereit war ein altes Tier noch zu kastrieren. Als ich den kompetenten Tierarzt dann endlich hatte war Emil wirklich so alt und tüddelig dass eine Narkose sein sicheres Ende bedeutet hätte. Er lebte völlig problemlos mit einem schüchternen jungen Kastraten aus einem Animal Hoarding Fall (36 unkastrierte Rammler und 4 Mädels auf 9 qm) zusammen und war allgemein sehr freundlich, gemütlich und unerschrocken. Nach 2 Jahren setzte ich ein kastriertes Mädel zu den beiden. Es gab null Gerammel und Opa Emil durfte seine letzten beiden Monate von dem jungen Mädel und seinem jungen Kumpel liebevoll umsorgt genießen. Allerdings haben sich meine Kaninchen charakterlich optimal ergänzt und mir war immer bewusst dass ich sehr viel Glück hatte, dass die Konstellation so funktioniert hat. Es gibt übrigens auch Freilaufgehege, die nach oben geschlossen sind und sich für Wohnungshaltung eignen. ;) Aber unkastrierte Rammler riechen echt übel, seitdem Emil nicht mehr ist müffelt es auch nicht mehr nach Kaninchen bei uns. Und manche markieren auch sehr heftig. :willy_nilly: Ich finde Angys Tipp sehr gut. Lass ihn erst mal gesund werden und dann kastrieren. Wenn du ihm dann trotzdem eine kastrierte Dame holst, muss er auch keine 6 Wochen Kastrationsfrist mehr alleine absitzen. :) |
Ein potenter Rammler kann das Weibchen aber auch arg "belästigen", bedingt durch seinen Trieb. Besprech das doch mal mit Deiner TÄ. Wenn er sonst fit ist, sollte einer Kastra nichts im Wege stehen. Bei 800 g gehe ich noch von einem jungen Tier aus, vielleicht ist sogar noch eine Frühkastra möglich. Frühkastra heißt, dass er kastriert wird, bevor er geschlechtsreif ist und dadurch nicht die 6-Wochen-Frist einhalten muss. Kannst Du mal ein Foto hochladen? Am besten über abload.de und das Foto direkt verkleinern. |
Vielen Dank für die Infos, ich denke, es wird deutlich, dass der junge Mann noch warten muss, bis er kastriert werden kann. Auch werde ich mir nochmal Gedanken über eine Haltung in der Wohnung machen. Habe gelesen, dass diese Flauschis nur wenig Unterwolle haben und ich will ja nicht, dass er friert. Ein Foto stelle ich morgen mal rein...hab leider kein gutes... |
Denke bitte noch daran ihn den zuständigen Stelle zu melden. |
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Hier mal zwei Links für dich: http://www.kaninchenwiese.de/haltung/wohnungshaltung/ http://www.kaninchenwiese.de/haltung/aussenhaltung/gartengehege-bauen/gekauftes-kaninchengehege/ |
Achso, ich habe es beim zuständigen Tierheim gemeldet! ;) |
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Nicht unbedingt, in Hamburg ist zum Beispiel das Tierheim die zuständige Stelle, es muss also nicht immer die Gemeinde sein. |
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Keiner käme auf die Idee bei der Gemeinde nachzufragen, sondern beim TH.Sind ja kein Fahrrad oder Handy :wink5: |
[url=http://abload.de/image.php?img=20161003_131252ivqqg.jpg]https://abload.de/thumb/20161003_131252ivqqg.jpg[/url] |
Das ist der kleine und ja, sein Gehege ist überdacht. Das ist nur der improvisierte Auslauf |
So ein süßes kleines Kerlchen! |
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Also das finde ich eine Frechheit,das arme Kerlchen einfach auszusetzen!!!!!!! Hut ab für dich,dass du ihn mitgenommen hast♡♡♡ Lass ihn erstmal in Ruhe gesund werden. 800 Gramm...Ein Fliegengewicht... Wenn du noch 2,3 Wochen wartest,ist er bestimmt wieder gesund. Dann spricht bestimmt nichts mehr gegen eine Kastration. Vorrübergehend ist es völlig in Ordnung mit dem Gehege. Lass ihn erstmal genesen und komme dann zu der Kastration.So kann er sich auch erstmal an alles gewöhnen. Wäre ja doof,alles neu,neues zuhause,neue Artgenossen,neue Geräusche und dann noch eine OP. LG greyssi |
Ob er ausgesetzt wurde, weiß ich nicht. Vielleicht ist er ja auch ausgebüxt. Auf jedenfall möchte ich ihm nächste Woche einen größeren Auslauf bauen. Nachts ist er ja in seinem kombiniertem Stall mit Auslauf 3 qm ca. Tagsüber soll er dann eine große Fläche im Garten bekommen und sein Nachtzuhause als Unterschlupf haben. Dies will ich auch die nächsten Tage noch mit Waschbetonplatten sichern, damit niemand heraus oder hereinwühlt.. |
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http://www.tasso.net/Vermisst-Gefunden/Gefunden/Wichtige-rechtliche-Aspekte-zum-Thema-Fundtier.aspx https://de.m.wikipedia.org/wiki/Fundrecht_(Deutschland) Das Fundrecht ist Bundesrecht und daher einheitlich in ganz Deutschland ;). Lediglich die "Verwahrung" der Tiere kann individuell mit Tierschutzvereinen vor Ort vereinbart werden. Aber das ist für Akane ja nicht ausschlaggebend, weil sie das Tier behalten möchte. * Klugscheißmodus aus * :) |
Da hast recht und ich meine Ruhe, ok? |
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Also wenn, dann richtig :rolleyes: Grundsätzlich fallen aufgefundene Heim- und Haustiere wie Katzen, Hunde, Kleintiere, Ziervögel oder landwirtschaftliche Nutztiere unter das Fundrecht (§§ 965 – 984 BGB). Danach hat der Finder den Fund unverzüglich dem Eigentümer oder der zuständigen Fundbehörde zu melden und darf solch ein Tier keinesfalls einfach behalten. Aufgefundene oder zugelaufene Tiere müssen deshalb im zuständigen Tierheim oder bei der nächsten Polizeidienststelle abgeben werden, sollte der Besitzer nicht bekannt sein. Die Polizei und auch das Tierheim nehmen die Personalien des Finders auf. Damit hat der Finder seine Anzeigepflicht erfüllt. Tiere, die bei der Polizei abgegeben werden, kommen in das zuständige Tierheim. Tierheime sind die Sammelstellen für verloren gegangene Tiere. Deshalb werden Halter, die einen Verlust melden, von der Polizei oder den Behörden immer an die Tierheime verwiesen. So kann der Eigentümer sein vermisstes Tier schnell wieder finden. Möchte der Finder das Tier gern behalten, so muss er sich laut Gesetz sechs Monate gedulden, bevor er es als Eigentum erwerben kann (§ 973 BGB). Im Interesse des Tieres und zur Kostenminimierung hat sich jedoch eine andere Praxis bewährt: Der Finder kann das Tier zunächst aufnehmen, muss jedoch sechs Monate warten, bis es ihm gehört. Wird der Besitzer in dieser Zeit ermittelt, muss er das Tier abgeben. Quelle : http://www.vier-pfoten.de/themen/heimtiere/ratgeber/tier-gefunden-was-tun/ |
So, ob ihrs glaubt oder nicht, ich habe heute noch ein zweites Häschen an fast derselben Stelle gefunden. Die Tierärztin sagte, es wäre derselbe Wurf. Ist ziemlich abgemagert und total kahl, hat aber keine weiteren Parasiten. Wurde entwurmt und übernachtet heute drinnen. Due Tierärztin sagte, sie hätte sich das Fell selbst rausgerupft, ist das normal? Sie sieht noch so jung aus... |
Na dann ist wohl davon auszugehen dass da ein Wurf entsorgt wurde oder gar ein trächtiges Muttertier... Ich würde mich mal mit dem örtlichen Tierschutz in Verbindung setzen und gründlich nachsuchen, ob da irgendwo eine Setzröhre (bzw. Reste davon) zu finden sind. Möglicherweise ist das Muttertier gestorben (worden) und da sind noch mehr Jungtiere in Not? |
Hi habe das gestern nochmal alles angesehen dort, konnte aber nichts weiter finden. Allerdings erzählte mir jemand, dass dort noch ein Kaninchen gesehen wurde, werde also weiter suchen. |
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