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Lily&James 29.07.2016 20:22

Katze eventuell in Planung :)
 
Halli Hallo,
Meine Freundin möchte schon seid einer geraumen Zeit ein Kätzchen haben und so langsam hat sie mich auch soweit... :)

Erstmal zur aktuellen Situation:
James und Lily (beides kastrierte Widder) mümmeln vergnügt vor sich hin. Aktuell laufen beide dauerhaft im Wohnzimmer ca 20qm frei herum.
Wenn wir zuhause sind können Sie auch in der restlichen Wohnung rumlaufen 54qm).

Nun wenn wir uns wirklich eine Katze anschaffen wollen. Würde ich die restliche Wohnung Hasen sicher machen damit die mümmels und die Katze viel Platz haben und vorallem das katzenklo in die Küche kann.

Wenn das Kätzchen kommt würde ich mir eine Woche notfalls auch zwei Wochen Urlaub nehmen damit ich alle zusammen gut beobachten kann.

Für den Fall das das ganze nicht passt, haben wir einen Ort wo die Katze hinkann.

So nun zu den ganzen Fragen die mir auf der Zunge liegen :)

Könnt ihr Katzen Arten empfehlen die eventuell dafür bekannt sind das sie mit mümmels gut klarkommen?
Wichtig bei uns muss es leider eine reine stubenkatze sein. Freilauf ist bei uns nicht möglich.

Wie geht man eine Vergesellschaftung mit einer Katze am besten an?
Wir möchten uns auf jeden Fall eine Baby Katze besorgen da man viel ließt das es mit Babys deutlich besser geht.

Ich wollte demnächst eh eine Hasenburg bauen, kann ich das ggfs mit einem kratzbaum kombinieren?

Falls ihr irgendwelche anderen Tipps oder ähnliches habt, immer her damit. Google spuckt leider nicht viel aus zu dem Thema.

Viele Grüße
Eure schlappis

Amy76 29.07.2016 20:29

Eine Katze hält man niemals allein und eine Babykatze schon dreimal nicht.

Je nach Katze musst Du schauen, ob sich die Widder mit der Miez verstehen oder nicht. Das kann sowohl von den Miezen als auch von den Nins ausgehen. Mein Jayne z.B. hat der Katze mal so in die Nase gebissen, dass sie ihn in Ruhe ließ. Katze Nr. 2 war aber weder eingeschüchtert noch vorsichtig und so sind die Hasis nach Hasenart erst einmal weggerannt und schon hatte Katze Nr. 2 ein neues Spiel gefunden.

Mit Katze 1 hätte ich in Freihaltung kein Problem gehabt, die ging den Hasen nur aus dem Weg (auch wenn sie gern die Kaninchenklos benutzt hätte, wenn sie gedurft hätte), aber bei Miez Nr. 2 musste immer ein Zaun oder eine Glasscheibe dazwischen sein, sonst hätte die die Hasen aktiv bejagt.

Gundel Gaukeley 29.07.2016 21:03

Hallo Lily&James, also bei der Frage was es für eine Katzenrasse/ Typ sein soll kommt es darauf an, was du ausgeben möchtest, bzw. welche euch am besten gefallen.
Aus meinem näheren Umfeld weiß ich (auch selbst gesehen) das Rassen wie Thai, Norwegische Waldkatzen, Perser, British Kurzhaar und Scottish Fold sehr gut mit eigentlichen Beutetieren wie Kaninchen, Meerschweinchen, Hamstern und sogar Mäusen und Ratten harmonieren.
Wenn ihr es eher mit der gemeinen Wald- und Wiesenhauskatze haltet, dann kann es so sein wie Amy76 geschrieben hat.
Wir haben selbst 2 (Mutter und Tochter), die eine ist wenig bei uns daheim, eher bei den Nachbarn. Die andere (die Tochter) ist ein wirkliches kleines Raubtier. Zwar hat sie sich (noch) nie an unseren eigenen Nins vergriffen, kam aber vor einigen Wochen mal mit einem Meerschweinchen nach Hause, das sie mit hoher Wahrscheinlichkeit in der Nachbarschaft erlegt hat :cuss:; leider war es schon tot.
Bei oben genannten Rassen ist es sicherlich von Vorteil 2 Katzen anzuschaffen, bei normalen Hauskatzen ist es, von Seiten (mindestens einer Katze) oft nicht gewünscht das ein Artgenosse in demselben Haushalt lebt. Unsere Mauri ist praktisch zu den Nachbarn gezogen, weil wir ihre Tochter behalten haben. Auch anderen Katzen gegenüber war/ ist sie nicht gastfreundlich eingestellt. :p
Grundsätzlich muß ich sagen, dass ich kein Problem darin sehe, Kaninchen mit anderen Haustieren, welcher Art auch immer, zusammen zu bringen (Ich bin damit aufgewachsen). Eigentlich braucht man dazu nichts weiter als etwas Zeit und Tierliebe.

hasis2011 29.07.2016 21:06

Eine Norwegische Waldkatze hat bei Gerti Kaninchen gefangen und gefressen. :wink5:
Generell würde ich eher kleinbleibende Katzen nehmen, dann passen ausgewachsene Kaninchen nicht mehr ins Beuteschema.

Gundel Gaukeley 29.07.2016 21:14

Zitat:

Zitat von hasis2011 (Beitrag 956301)
Eine Norwegische Waldkatze hat bei Gerti Kaninchen gefangen und gefressen. :wink5:
Generell würde ich eher kleinbleibende Katzen nehmen, dann passen ausgewachsene Kaninchen nicht mehr ins Beuteschema.

Nun, es gibt sicher auch bei den Norweger "richtige Katzen". Ich habe hier jetzt nur die angeführt die ich persönlich kenne, da kommen halt oben genannte Rassen bis jetzt friedlicher daher. (Habe auch schon von einem Perser gehört, der seinen leuten einen Marder als Beute heimgebracht hat, keine Ahnung ob das stimmt)
Und meiner Erfahrung nach sind Freigänger im ausleben ihres Raubtiertriebes deutlich intensiver als Wohnungskatzen.
Was verstehst du unter klein bleibenden Katzen; hoffentlich nicht die amerikanischen Zwergzüchtungen?

gerti 29.07.2016 21:15

Es kommt wohl ganz auf den Typ der Katze und an die Zusammengewöhnung an ob sie die bestehenden Tiere als Beute ansieht.
Eine Katze alleine Halten würde ich auch niemals. Nur wenn sie dann dafür Freigang hat um andere Katzen zu treffen. In reine Wohnungshaltung gehören keine Einzelkatzen. Wobei ich dann schon wieder den Platz viel zu klein finde bei Euch ohne Freigang. Da wird womöglich langeweile vorprogrammiert sein und dann haben sie schnell unschöne Angewohnheiten um sich zu beschäftigen....

hasis2011 29.07.2016 21:17

Zitat:

Zitat von Gundel Gaukeley (Beitrag 956312)
Nun, es gibt sicher auch bei den Norweger "richtige Katzen". Ich habe hier jetzt nur die angeführt die ich persönlich kenne, da kommen halt oben genannte Rassen bis jetzt friedlicher daher. (Habe auch schon von einem Perser gehört, der seinen leuten einen Marder als Beute heimgebracht hat, keine Ahnung ob das stimmt)
Und meiner Erfahrung nach sind Freigänger im ausleben ihres Raubtiertriebes deutlich intensiver als Wohnungskatzen.
Was verstehst du unter klein bleibenden Katzen; hoffentlich nicht die amerikanischen Zwergzüchtungen?

Neee, normale Hauskatzen halt. Norweger z.B. sind ja doch sehr groß. :wink5:

Amy76 29.07.2016 21:17

Allein lebende Katzen sind meist vom Menschen dazu gemacht worden. Auf junge Katzen trifft das niemals zu, die brauchen einen Sozialpartner, um nicht zum unsozialen Katzentier zu werden, dass keine anderen Katzen mag.
Hier gehen auch die Nachbarskater gemeinsam durch die Gärten und was meine Miez ohne Partnerin machen würde kann ich Dir sagen: Die Bude auseinandernehmen und unsauber werden.
Die paar Monate ohne Zweitkatze waren unerträglich und ich bin froh, dass sie durch eine Partnerin wieder aufgeblüht ist und nicht unsauber geblieben ist. Zwei Wochen nach Einzug der neuen Miez:

http://i229.photobucket.com/albums/e...psei4bro6w.jpg

LuLu03 29.07.2016 21:24

54qm zwei Katzen und zwei Kaninchen und zwei Menschen. Ich finds eindeutig zu eng.
Selbst wenn man eine tierheimkatze nimmt die keinen Partner mag.

Einhorn09 29.07.2016 21:56

Könnte man es nicht mit einem alten Tierheim Tier versuchen. Oft ist es ja bei einigen angemerkt das sie on Wohnungshaltung sollen. Da ist evtl der Spieltrieb auch nicht mehr so gross.

Nur so eine Idee ich kenne mich mit Katzen nicht wirklich aus :o

LütjeKuba 29.07.2016 22:24

Ich glaube nicht, dass es spezielle Rassen gibt, die sich sehr gut mit Kaninchen vertragen. Da solltest du dich einfach nach Katzen umschauen die vom Wesen eher ruhiger und weniger Jagdtrieb haben. Oder vllt wirklich ältere Tiere aus dem Tierheim bei denen bekannt ist, dass sie schon aus dem vorherigen Zuhause Kaninchen kennen.

Auch wenn ihr euch erst nur ein Kätzchen holt, früher oder später müsst ihr noch eine dazu holen. Gerade bei Wohnungskatzen. Die brauchen auch Artgenossen. Also warum nicht besser gleich zwei Wurfgeschwister nehmen, das wäre super.

Wir haben auch zwei Kater und nach meiner Erfahrung nach hängt das "harmonische Zusammenleben" auch davon ab wie die Kaninchen drauf sind. Habt ihr Nins, die sehr neugierig sind und auf alles und jeden zugehen, also auch auf eine Katze, dann wird vieles einfacher laufen. Zeigen deine Kaninchen eher Scheue und laufen eher mal weg, wird natürlich der Jagdtrieb schnell bei Katzen angeregt.

Ich denke dass ihr es einfach versuchen müsst, ob die Vergesellschaftung nachher klappt oder nicht hängt nunmal von den Persönlichkeiten der Tiere ab. Und die könnt ihr bei neuen Katzen vorher schwer einschätzen.

Finde es auch gut, dass du dir Urlaub nehmen willst. Gerade Katzenkinder beanspruchen sehr viel Zeit. Gib den Kätzchen ein paar Tage Zeit bis du ihnen den ersten Kontakt zu den Kaninchen ermöglichst. Sei direkt dabei, vllt solltest du dafür sorgen, dass die noch sehr verspielten Kätzchen erstmal mit anderen Dingen beschäftigt sind, wie beispielsweise eine Katzenangel. So kommen sie nicht auf die Idee auf die Kaninchen zu springen oder mit ihnen zu rangeln, der Spieltrieb ist da ja noch enorm groß.

Ich hatte bisher Glück, dass meine Kaninchen recht unerschrocken waren und zum Teil so freudig auf Katzen los gesprungen sind, dass diese sogar eher ängstlich geworden sind und das Weite gesucht haben.

Vielleicht berichtest du einfach hier regelmäßig wie es läuft, quasi wie im Tagebuch. Wäre auf jeden Fall sehr interessant.

Gundel Gaukeley 29.07.2016 22:26

Zitat:

Zitat von Amy76 (Beitrag 956317)
Allein lebende Katzen sind meist vom Menschen dazu gemacht worden. Auf junge Katzen trifft das niemals zu, die brauchen einen Sozialpartner, um nicht zum unsozialen Katzentier zu werden, dass keine anderen Katzen mag.
Hier gehen auch die Nachbarskater gemeinsam durch die Gärten und was meine Miez ohne Partnerin machen würde kann ich Dir sagen: Die Bude auseinandernehmen und unsauber werden.
Die paar Monate ohne Zweitkatze waren unerträglich und ich bin froh, dass sie durch eine Partnerin wieder aufgeblüht ist und nicht unsauber geblieben ist. Zwei Wochen nach Einzug der neuen Miez:

http://i229.photobucket.com/albums/e...psei4bro6w.jpg

Wir haben die Große mit 11 Wochen bekommen, ich habe Urlaub genommen, damit sie sich ans neue zu Hause gewöhnen kann. Ich bin auch von Anfang an mit ihr raus, erst an der Lein, damit sie nicht unvorhergesehen verschwindet, 3 Wochen später ohne; ihre Streifzüge wurden dann von Tag zu Tag länger, sie hat sich jeden Tag (kommen/ gehen) selbst eingeteilt.
Sie hat hier auch andere Katzen in der Nachbarschaft, aber zu Hause hat sie sich das energisch verbeten. Katzen sind in dieser Richtung eben individueller als andere (Haus)Tiere.
Die Größe würde ich nicht als maßgeblich betrachten. Die Große wiegt 5,52 kg, und hat für ein Nin, egal welcher Größe, nur ein angewidertes Naserümpfen übrig, wenn von Seiten des Langohrs Annäherungsversuche erfolgen.
Die Kleine wieg nur knapp 3,30 kg und ist eine vehemente Jägerin.

Sunrise86 30.07.2016 00:18

Ich würde in die kleine Wohnung auch keine Katze holen, erst recht keine alleine.

crazy curry 30.07.2016 06:38

Ich denke das die Wohnungsgröße ein k.o Kriterium ist.

54 qm ist schon nur für eine Katze nicht viel, aber da sie ebenso wie Kaninchen, nicht alleine gehalten werden sollten und gerade kleine Katzen einen älteren Artgenossen zur Erziehung und Sozialisierung braucht, eindeutig zu klein, wenn sie noch mit Kaninchen geteilt werden muss.
Sollte ein Zusammenleben nicht klappen, müsste ja eine räumliche Trennung her und dann hätten die Tiere ja noch weniger Platz.

Da auch ich schon den Verlust eines Kaninchens durch eine Katze hinter mir habe, sehe ich das eh kritisch, gerade in der Wohnung, wobei es bei anderen wie Natie super klappt.

Kleine Katzen sind süß, aber auch sie werden größer. Vielleicht solltet ihr die Anschaffung abwarten bis die Nins nicht mehr da sind oder eine größere Wohnung in Frage käme.

Momo07 31.07.2016 14:25

Hallo, ich habe eine ähnliche Meinung zur gemeinsamen Katzen-Kaninchenhaltung, wie meine Vorgänger.

Meine Katze ist auch die einzige in unserem Haushalt, allerdings ist sie Freigänger und hat draußen ihre sozialen Kontakte. Das ist sehr wichtig für eine Katze. Auch wenn es häufig heißt, Katzen wären Einzelgänger, ist es jedoch so, dass Katzen EinzelJÄGER sind. Das heißt, sie jagen zwar alleine, brauchen aber die Katzengesellschaft, um ein glückliches Katzenleben führen zu können. Das würdet ihr aber auch sehr schnell merken, gerade Kätzchen sind unglaublich verspielt und brauchen extrem viel Aufmerksamkeit und jemanden, der ihnen auf "kätzisch" sagt, wo es lang geht. Eure Füße, Tapeten, Möbel, Klamotten, und und und werden es ebenfalls merken, wenn ihr zu Hause ein gelangweiltes Kätzchen habt. Und wenn ihr Pech habt, auch eure Kaninchen. Wenn Katzen Einzelgänger wären, warum gibt es dann Millionen Fotos und Videos von Katzen, die gemeinsam kuscheln, spielen, fressen, streunen,...?
Ich finde Wohnungskatzenhaltung an sich nicht gut. Es gibt Katzenhalter, die haben ihre ganze Wohnung nur auf die Bedürfnisse der Katzen umgestellt, da bei ihnen Freigang nicht möglich ist, um ihren Samtpfoten ein so katzengerechtes zu Hause wie möglich zu schaffen. Und dazu gehört eben auch ein Partnertier. Wenn man diese Möglichkeiten und den Platz hat, ist es finde ich ok. Wenn nicht, solltet ihr euch eine Anschaffung gut überlegen. Ich würde euch eher davon abraten.
Ob eine Katze ein intensiver Jäger ist, hängt ganz von dem Charakter der Katze ab. Der kristallisiert sich jedoch erst heraus, wenn die Katze kein Baby mehr ist, sondern erwachsen wird. Unsere Mike ist eine kleine 3,9 kg leichte Tigerin, etwas mehr als 1 Jahr alt. Sie ist unglaublich geschickt und jagt am liebsten einfach alles. Selbst meinen Kaninchenmann Mütze, der fast genauso groß ist, wie sie, hat sie durch den Garten gejagt und war kaum von ihm abzubringen. Vielleicht wollte sie nur spielen. Das Kaninchen kann davon aber großen Schaden tragen. Und Mütze ist nicht so selbstbewusst, dass er sich einer Katze stellt.

Fazit:
Katze/Kätzchen in der Wohnung alleine: nein.
Kätzchen in der Wohnung alleine mit Kaninchen bei nicht ausreichend Platz für alle: NoGo.

Besser fänd ich ebenfalls die Überlegung, ein älteres Tier aus dem TH zu nehmen. Alles andere wäre, meiner Meinung nach, ungesund für alle Bewohner.

Tut mir leid, dass ich euch nicht in eurem Vorhaben ermuntern kann. Ich hoffe, ihr überlegt nochmal gut, ob ihr euch ein Kätzchen in die Wohnung holen wollt.

Liebe Grüße,

Jana


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