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Vergesellschaftung zweier Weibchen Am letzten Dienstag mussten wir unseren geliebten Pauli gehen lassen, nun ist die kleine Emma ganz allein und das tut mir unglaublich leid! Da sie bereits vier Jahre alt ist, führen wir heute auf einen Gnadenhof, der sich hier in der Nähe befindet! Die haben dort auch zwei Gruppen von Kaninchen, ein Pärchen und einen Bock mit zwei Weibchen, sie würden mir gern das Weibchen übergeben! Vom Alter her würde es auch zu Emma passen, allerdings mache ich mir sorgen, ob sich nie beiden überhaupt verstehen würden! Emma ist zwar eine sehr ruhige zurückhaltende Dame, aber in so einer Konfrontation kann sich das ja auch nochmal ändern! Emma ist bereits kastriert, das könnte vielleicht im verhalten auch nochmal eine Rolle spielen. Gibt es denn hier jemanden, der zwei Weibchen erfolgreich vergesellschaftet hat? Ich würde dem Tier vom Gnadenhof so gern noch ein schönes Leben bei uns geben wollen, allerdings auch nicht alles dafür riskieren. |
Zwei Weiber ist oft eine unglückliche Kombination, dann lieber zwei Mädels und einen Bock oder ein Pärchen. Bei mir war immer ein Mädel auf Krawall gebürstet, daher würde ich nie nur zwei Mädels mehr machen. Aber es gibt auch andere, bei denen klappt es. |
Steffa, wie alt ist das Weibchen vom Gnadenhof und wie ist sie vom Charakter? Wieviel Platz haben die beiden bei Dir? Viel Platz ist bei 2 Weibchen ganz wichtig, damit sie sich auch aus dem Weg gehen können. Ich hatte mal 2 Pflegeweibchen, Wurfgeschwister, die auf 16qm gut miteinander klar kamen. Es kann funktionieren, aber es muss vom Charakter und vom Platz her passen. |
Also ich habe einige da klappt es sehr gut: Dorle & Jule, Daisy & 2 kleine noch ohne Namen und noch ein noName- Päärchen Dazu muss ich sagen dass nur bei der Kombination Dorle und Jule beide schon voll erwachsen sind, bei der 2. Gruppe ist nur Daisy schon erwachsen, die beiden Kleinen sind erst in der 12. Woche und ordnen sich noch unter; das dritte Paar ist etwa in der 18. Woche, also will ich da den Tag nicht vor dem Abend loben. ;) Allerdings habe ich es immer so gemacht, das möglichst 2 Zusammensein können, bisher lief das eigentlich recht reibungslos. Und wenn deine Dame kastriert ist wird das auch noch mal zum Vorteilverhelfen. |
Zitat:
Hoffentlich weiß das andere Weibchen das auch.http://www.kaninchenforum.de/images/icons/icon10.gif |
Also die Frauen vom Gnadenhof sagten, dass die Häsin 2013 zu ihnen kam, also ist sie zwischen drei und vier denk ich. Sie lebt derzeit mit einem kastrierten Rammler und mit einer dominanten Dame zusammen. Sie wird auch aus dieser Dreier Gruppe isoliert, das merkt man schon beim hinsehen, ich würde sie daher als eher zurückhaltend einstufen. Auch unsere Emma ist eher ein zurückhaltendes liebes Mädchen, draußen hätten die zwei ca. 10 Quadratmeter, draußen sind sie allerdings nur im Frühjahr/ Sommer, auch nachts schlafen sie drin, ich habe einfach Angst vor Fuchs und Marder! Drin haben Sie etwas weniger Platz, wenn wir da sind gibt es zwar Auslauf, aber tagsüber müssten sie schon mit etwa vier oder fünf Quadratmeter zurechtkommen. Ich weiß halt auch nicht so recht, aber ein kastriertes Männchen kann der Gnadenhof auf Grund der gruppenkonstelation nicht abgeben, was ich auch völlig verstehe, aber ich habe halt Angst, dass es nicht klappt, obwohl ich es mit so wünschen würde, nicht nur für Emma, auch für die Schlappi vom Gnadenhof |
Ist schwierig zu beurteilen. Versuch es einfach. Aber halt Dir die Option offen, dass Du das Weibchen zurückgeben kannst, wenn es nicht funktioniert (oder Du vermittelst sie dann direkt weiter und suchst nach einem Kastraten). |
Ja ich denke auch, dass Spekulationen mich nicht weiter bringen, ich bin aber schon froh, dass es ein paar gibt, die glückliche Mädchen- Paarungen haben! Ich werde es mal versuchen, morgen muss ich sowieso nochmal zum Gnadenhof, da die Chefin mich kennenlernen will, dann werde ich mit ihr das Problem nochmal erläutern und dann schauen wir mal. Wenn Sie bedenken hat, hat sich das Problem sowieso in Luft aufgelöst, nur dann ist Emma immernoch allein. Unser Tierheim hat nämlich leider oder zum Glück gerade keine Ninchen |
Schau erstmal morgen. Wenn das nichts wird, finden wir ein Böckchen. |
Hallo Steffa, bei mir wohnen auch zwei Weibchen glücklich zusammen. Bis auf die üblichen kleinen Streitereien im Frühjahr sind die beiden bisher ein Herz und eine Seele. Allerdings muss ich dazu sagen, dass sie sich kennengelernt haben, als unser Männchen noch lebte. Wenn du die Zusage bekommst, dass du sie notfalls zurückbringen darfst, würde ich den Versuch bestimmt wagen. Wünsche dir viel Erfolg bei deinem Besuch morgen! |
Vielen Dank für eure lieben Antworten, ich werde jetzt mal los fahren und hoffentlich für emmchen eine kleine Freundin mitbringen, so langsam mach ich mir nämlich auch sorgen um Emma, sie sitzt oft teilnahmslos im Käfig und grünes frisst sie kaum noch, als ob sie ihre Freude verloren hat. Kein Wunder, bei solchem Verlust |
Hallo, ich habe auch zwei Weibchen (ca. 1 Jahr alt) und sie leben jetzt glücklich zusammen. Die VG war ziemlich heftig und lief ein ganzes Wochenende. Auch die Woche danach gab es noch Streiterein, aber ohne Bisse. Also zwei Weibchen sind nicht leicht und du brauchst viel Geduld, aber es ist möglich. Sie putzen sich, fressen zusammen und kuscheln. Wichtig ist nur, dass du nur bei großen Wunden die VG unterbrichst. Sonst wird die Wahrscheinlichkeit von einem harmonischen Zusammenleben immer geringer. |
Zitat:
Wie und womit ist Emma geimpft und wie und womit die Neue? |
Also sie sind beide komplett geimpft, also Myxo und RHD. Ich habe die kleine Schlappi zum Probewohnen bekommen. Sie wohnt jetzt erstmal ganz oben und Emmi in der Mitte unseres Hauses. Ich hoffe alles klappt |
Ich drück Euch die Daumen. |
So, ich wollte mal kurzen Bericht abgeben. Am Mittwoch startete die Zusammenführung. Wir haben uns für das Aussengehege entschieden, da wir dieses erst kürzlich neu gestaltet haben und somit neutral war! Emma hat Schlappi die erste halbe Stunde komplett ignoriert! Danach gab es lediglich ein paar jagereien! Kein beißen....nichts! Alles recht harmlos, da das Wetter derzeit so regnerisch ist, haben beide seit gestern unser Gästezimmer zur Verfügung! Nachdem sie heute morgen schon zusammen gefressen haben, haben wir uns dafür entschieden, den bewegungsumkreis etwas zu verringern und haben einen Teil des Zimmers abgesperrt. Am Sonntag wollen wir mal versuchen, das beide in den "richtigen" Käfig einziehen! Ich hoffe es bleibt so ruhig! Schlappi hat Emma auch schon ein paar Mal über Ohr gelegt, aber Emma scheint wenig beeindruckt....bisher |
Hallo Steffa83, bei einer VG braucht man viel Geduld (das sagt genau die Richtige ;-)! ) Streng genommen, ist durch das Umsetzen ins Gästezimmers nochmal neu gestartet worden. Übereile es nicht! Umgesetzt werden sollte erst, wenn die beiden bereits einträchtig miteinander kuscheln und vertraut miteinander umgehen- über einen längeren Zeitraum! Meist wird hier viel zu früh umgesiedelt und es kann zu erneuten Kämpfen oder dauerhaften Instabilität kommen. Prinzipiell habe ich nicht gegen rein weibliche Pärchen, habe selbst lange erfolgreich eins gehalten und das war bisher meine harmonischte Konstellation. Trotzdem solltest Du die VG wirklich behutsam begleiten und geduldig durchhalten- für die Tiere lohnt es sich. Darf ich nochmal fragen, was Du mit "Käfig" meinst? Du schriebst, dass die beiden in ihrem endgültigen Gehege dauerhaft 4-5 m² zur Verfügung haben, ist das richtig? Oder werden sie während Deiner Abwesenheit eingesperrt? Meine beiden Weibchen kamen bestens miteinander klar, hatten aber durchgehend auch viel Platz. Darauf sollte man unbedingt achten. Drücke Dir für die weitere VG die Daumen und kann Dir wirklich nur raten, abzuwarten. Falls es Dich beruhigt, ich weiß gerade genau, wie schwer das ist :smilewinkgrin: Lieber Gruß, die Hasen-Bande |
Ja mit "Käfig" meine ich, einen abgesperrten bereich bei uns im Wohnbereich. Derzeit befinden sie sich aber noch immer im Gästezimmer, dort haben wir mit diesen Gittern für den Aussenbereich einen großzügigen Teil abgesperrt. Ich habe auch schon die Hütte aus dem eigentlichen "Käfig" reingestellt und die Toilette aus diesem Käfig haben sie auch schon. Heute lagen sie auch schon nebeneinander, aber heute Abend gab es wieder eine kleine zickerei. Sie werden auf jeden Fall noch etwas im Gästezimmer verweilen, bis sie ihr eigentliches Zuhause beziehen dürfen, dabei ist Geduld nicht gerade meine Stärke, aber ich möchte Schlappi so gern ein schönes Heim bieten, damit sie aus dem Gnadenhof kommt. Obwohl sie dort auch artgerecht gehalten wurden. Nur dort fehlte ihr halt etwas Liebe. Ich würde mir sehr wünschen, dass sie die nun von Emma bekommt, also heißt es weiter warten |
Hallo, ich bin langsam so echt verzweifelt! Es begann alles so gut und die zwei Mädels putzen sich auch voller hingabe und liegen auch nebeneinander, Fressen nebeneinander. Aber seit ein paar Tagen jagen sie mehrfach am Tag. Da die kleine Gnadenhof "Schlappi" sehr dünn ist und ich sie bisher auch nicht aufpäppeln konnte, mache ich mir ernsthaft Sorgen. Sie sind ja ständigem Stress ausgesetzt und die Verletzungsgefahr ist auch recht hoch, da sie sich ja wie wild jagen und das auch noch nachts. Ich weiß nicht was ich tun soll, ob es einfach daran liegt, dass es zwei Mädchen sind? Ich wollte Schlappi so gern noch ein schönes Leben geben, aber ich hab so das Gefühl, dass es mit den beiden nichts wird, das macht mich so traurig |
Wie viel Platz haben die beiden denn jetzt? |
Gib nicht auf! Ich habe 5 Weibchen, die sich prächtig verstehen. Von Zickenkrieg keine Spur!!! Versuche den beiden etwas mehr Platz anzubieten, 10 m² wären schon gut. Besorge Pappkartons, schneide 2 Löcher hinein, dann haben sie zusätzliche Versteckmöglichkeiten. Bei 2 Tieren kann man es mit 3 Futternäpfen versuchen, wenn sie sich dann entscheiden zusammen zu fressen ist schon die halbe Miete drin. Ganz allgemein: Jagereien und Fellflug sind normal, auch über mehrere Tage. Nur wenn es blutende Bisswunden gibt muss man eingreifen. Für mich klingt es aber wie das "ganz normale" Zickendrama, das kann noch gut werden! Ich drücke euch die Daumen! Stephanie |
Ich hab sie ja jetzt nun schon drei, fast vier Wochen zusammen, ich dachte eigentlich es wird langsam mal ruhiger. Also draußen gibt es überhaupt keine Probleme, nur sind sie dort nicht ständig! Sie liegen zwar auch draußen mal nebeneinander aber eher selten. Meist sitzen oder liegen sie Kopf an Kopf. Drinnen haben Sie wenn wir zu Hause sind, Auslauf im kompletten oberen Bereich, wenn sie sich dort mal begegnen, gibt es oft gleich Streit und sie fangen an sich zu jagen. Über Nacht sind sie dann drin im Käfig, dieser ist selbst gebaut und etwa vier bis fünf Quadratmeter groß. Ich dachte erst, dieser ist vielleicht zu klein für die mädels, aber wenn sie Auslauf haben jagen sie sich ja auch! Ich versteh das nicht. Emma und Paul waren unzertrennlich und sind nur gemeinsam losgekoppelt, vielleicht dachte ich, dass Emma und Schlappi nun auch Freunde fürs Leben werden können |
Du schreibst immer von draußen und drinne. Wie genau ist das? Können die Tiere von selbst rein und raus gehen, oder werden sie täglich von drin nach draußen getragen, und wechseln somit mehrmals am Tag ihr Revier? Wie ist das Gehege eingerichtet? Ein Foto davon wäre sehr hilfreich. Und du schreibst Zitat:
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Es gibt also zwischendurch durchaus auch ruhige und entspannte Phasen? |
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