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Häsin ist zu ihrem Lieblingspartner plötzlich total aggressiv! Hallo, seit Oktober letzten Jahres haben wir zwei Kaninchen (Castor Rex und Löwenköpchen), bei beiden handelt es sich um Böcke, beide sind inzwischen kastriert. Dazu haben wir beinahe zeitgleich eine etwa gleichaltrige Häsin (Kleinschecke) gesetzt, die unserer Nachbarin gehört. Sie alle waren etwa ein halbes Jahr alt. Alle Hasen leben draußen, haben zwei Ställe und ein Außengehege von ca. 6qm zu Verfügung. Das Außengehege ist in zwei Teile (6qm und 1qm) mit Durchgang aufgeteilt. Leider ist es so, dass wir das ganze Gehege noch nicht optimal gestalten konnten. Weil es noch nicht komplett ausbruchsicher ist, müssen wir die Drei nachts noch einsperren und lassen sie tagsüber frei. Sobald sich das Frühjahr eingeschlichen hat, wird ein neuer noch größerer Stall (Carport) gebaut! Dann können alle tags und nachts frei laufen... Nun zum Problem: Es ist so, dass die ursprünglich kleinste Häsin mittlerweile die Größte des Trios ist und ihrem bislang innig geliebten Rex-Bock, mit dem sie auch nachts den Stall geteilt hat, gegenüber total ausflippt. Sie hat ihn letzte Woche erstmals so extrem angegriffen, dass beide durchs Gehege gerollt sind. Zuerst hat der Rex sich noch gewehrt, aber mittlerweile ist es so, dass er sich nur noch in der 1qm-Abteilung verschanzt und sich nicht mehr annähernd in die Nähe des größeren Abteils traut. Ganz zu schweigen, dass er in den Stall flüchten kann. Er hat lediglich einen kleinen Unterschlupf, der ihn vor Regen schützt. Die Häsin hat sich nun dem anderen Bock zugewandt, den sie auch in Ruhe lässt. Zumindest beißt sie ihn nicht, sondern biedert sich eher an. Das findet dieser schüchterne Kerl, der eigenlich unser Gamma-Tier war, total lästig und ist damit auch ständig in Bewegung. Nun habe ich den Rex zuletzt heute auf Verletzungen untersucht und festgestellt, dass er mit Kratzern und leichten Bisswunden übersäht ist. Blut ist nirgends frisch feststellbar. Da das Wetter ja nun auch so dermaßen bescheiden ist, mache ich mir echt ein wenig Sorgen um unseren Rex. Ich lasse ihn nun nachts allein im Stall und halte den Löwen mit der Häsin zusammen. Da gibts keinen Zoff. Ich weiß, dass jetzt die Trennung eher unförderlich ist, aber es lässt sich bis zum Neubau absolut nicht ändern und den Rex und die Häsin zusammenzulassen wird nicht gutgehen. Ich bräuchte nun irgendwie die Hoffnung, dass es nur eine Phase der Häsin ist und ich nicht alles hoffnungslos kaputt mache... Danke für euer Gehör... |
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Hallo! Ich würde mit den 3er gespann mal zum Tierarzt gehn, oft ist hinter so ein Verhalten eine Krankheit, Kaninchen wollen die Kranken, geschwächten Tiere aus der Gruppe haben weil diese eine Gefahr darstellen können. Es kann natürlich aber auch der Platzmangel sein, auch wenn sie dann alles 24h zur verfügung haben, sollten sie mindestens zu 3t um die 10 qm haben, und das aber auch 24h. Achte darauf das im Gehege keine Sackgassen sind, das kann böse enden! Lg Nathi und viel Glück |
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Die Größe fände ich persönlich grad noch in Ordnung- aber du solltest über Madersicheren Draht nachdenken ;) Zu den Kaninchen würde ich jetzt auch zu allererst alle mal durch checken lassen. Nicht das tatsächlich eine Krankheit dahinter steckt. |
Hi, danke für deine Antwort. Das Foto oben zeigt nur einen kleinen Ausschnitt des Geheges. Ich wünschte, ich könnte morgen alles ändern und vergrößern. Wir haben das Problem, dass wir hier sehr schweren Boden haben und erst bei verlässlichem trockeneren und frostfreien Wetter tief buddeln können, um Fundamente zu setzen. Vorher macht alles keinen Sinn. Wir müssten möglichst alles in etwa 3 Tagen fertig stellen können, und so lange müssen die Kaninchen in einen etwas wetterungeschützteren Bereich umziehen. Aber momentan ist wettertechnisch so rein gar nicht daran zu denken. Aber deinen Tipp mit dem TA habe ich auch schon in Betracht gezogen. Es ist nur so, dass der Rex bislang echt immer der tougheste von allen war. Er ist eigentlich unser permanenter Stänkerer gewesen. Er liebte die Häsin, hat alles mit ihr geteilt, aber den Löwen hat er immer nur erschreckt und gedisst. Damit konnte der Löwe aber ganz gut umgehen. Er hat sich dann halt etwas zurückgezogen und war froh, wenn die Häsin ihn ab un an mal angeschnuppert und besucht hat. Alles war so ziemlich harmonisch. Vielleicht ist die Häsin ja auch sexuell frustriert...?! |
Zeitgleiche Post passieren mir auch selten :-D |
Den Draht könnt ihr auch wetterunabhängig austauschen. Ihr braucht Volierendraht. Den anderen können Kaninchen wie Fressfeinde ganz leicht durchknabbern. Und wie Abigail schrieb: geht zum TA. Nein sexuell frustriert wird die Dame nicht sein. Eher stimmt was nicht mit einem aus der Bande. Nimm von 3 Tagen schon mal ne Sammelkotprobe mit. |
Hallo nochmal... wir waren beim TA... Möhre ist gesund, der Kot unauffällig... Alles gut soweit! Allerdings ist es im Verhalten kein bisschen besser geworden. Die Häsin bemüht sich ausschließlich um Wurzel, will ihn begatten und ist Möhre gegenüber äußerst aggressiv. Zuletzt hat sie ihn heute im Gehege erwischt und ihm ein fettes Büschel Fell rausgerissen. Er hat mittlerweile überal kleine verkrustete Wunden und ist nur noch auf der Flucht. In den letzten Tagen hat er auf den Dächern der Ställe gehockt und alles vorsichtig von oben beobachtet. Dort ist er jedenfalls sicher! Nun hoffen wir auf beständigeres Wetter... dann gibt's endlich den neuen Auslauf. Wir hoffen, es wird dadurch besser. Der TA meint, es seien die Hormone der Häsin. Sie hat sich nun "ihr" Männchen ausgesucht und will den anderen vergraulen... Armer Möhre! Dabei war er doch immer ihr Valentin... |
Aber die Häsin hast du auch untersuchen lassen? Auch mal die Gebärmutter schallen lassen bitte. |
Ich würde auch die Häsin einmal durchchecken lassen. Es kann aber auch sein, dass Platzmangel und Pubertät zusammenkommen. Meine Flocke hat gerne ihre Stellung als Alpha mit roher Gewalt durchgesetzt; wenn Möhre vorher Alpha war, kriegt er jetzt das meiste ab ... Hoffentlich wird es bald Frühling! Du kannst dein Gehege ausbauen und wir alle können wieder sammeln gehen. Stephanie |
Neues in Kürze: Möhre ist letzte Woche von einer Dogge aus der entfernteren Nachbarschaft getötet worden! Sie war von zu Hause abgehauen, hat auf unserem Grundstück brutal das Gehege zerstört und ...naja! Die anderen beiden "Hasen" sind unversehrt! R. I. P. Möhrchen Die verhaltensauffällige Flecky hat sich nach intensiver und anstrengender Untersuchung als Rammler entpuppt. Kein Wunder also, dass "er" Möhre immer verkloppt hat Er hat nächste Woche einen Termin beim TA...! Der neue Stall ist im Aufbau...! |
Das tut mir Leid für dich. Fühl dich mal gedrückt. das ein Hund soviel Schaden anrichten kann .. hatten deine Hoppels den inzwischen ein sicheres Gehege? Für Flecky alles gute |
Das wäre in einem sicheren Gehege nicht passiert. Traurig, dass erst ein Nin sterben musste, bevor der Rat aus dem Forum befolgt wird. Gute Reise kleiner Möhre ! |
Danke abigail... Dennoch muss ich mal eben etwas zum anderen Beitrag erklären... Der Nonplusultra-Stall baut sich nicht über Nacht und dazu auch nicht kostenlos... Dass wir dieses Gehege bauen werden, habe ich ja bereits verkündet ..! Ein früherer Baubeginn ist hier bei uns inmitten des Obstanbaugebietes wegen der Bodenbeschaffenheit nicht möglich gewesen, ansonsten wären wir bei der Wetterlage ( Dauerregen) im Lehm versunken! Möhre hatte sich außerdem in einem verhältnismäßig sicherem Abteil des Geheges aufgehalten, als er geschnappt wurde. Es war rundherum mit verzinktem Draht gesichert. Der Deckel wurde von einer Dogge (sehr großer Hund) regelrecht zerborsten! Mal von dem allen abgesehen, hatte dieser Hund bei uns rein gar nichts verloren. Die Schuld liegt allein bei dessen Halter (die Haftpflichtversicherung hat bereits Kenntnis!). Es gibt übrigens auch Kaninchenbesitzer, die ihre Tierchen frei im umzäunten Garten herumlaufen lassen. Auch dort wäre eine fremde wildernde Doge sicherlich unerwünscht... |
Mein aufrichtiges Beileid, wurzel und Möhre. Das muss sicherlich ein harter Anblick gewesen sein und ich erinnere Dich am besten garnicht daran. Ich bin auch der Meinung, dass Dich da überhaupt keine Schuld trifft, dass kann einem (abhängig vom Hund) bestimmt auch bei einem "sicheren" Gehege passieren, denn ein Marder und eine ausgewachsene Dogge haben ja doch unterschiedliche Voraussetzungen, um ein Gehege zu stürmen, da kann noch so viel Volierdraht drum rum sein. Und Skippy, ich glaube deine tadelnde Aussage ist ein wenig unangebracht, abgesehen davon, dass wurzel und Möhre (meiner Ansicht nach) eh nichts dafür kann. Also den/die Trauernde unterstützen ist das ja nicht gerade... Ich wünsche Dir ganz viel Kraft, dass Du mit dem Verlust bestmöglich klarkommst und zieh den Hundebesitzer ruhig zur Rechenschaft! Auch ich wünsche Möhre nochmals eine ganz, ganz gute Reise... |
Ruhig Blut Leute, das war alles sicher nicht böse gemeint ;) Klar kann selbst im best geschützten Gehege mal was passieren. Und wen du den alten Draht mal gegen Ordentlichen Volierendraht ausgetauscht hast ist auch alles ok. Ich schätze darauf hatte Skippy wohl angespielt hab ich nicht recht? Zugegeben Doggen sind dann doch andere Kaliber als ein Mader. . |
Hui ja, die Stimmung drohte fast zu kippen... Sorry! Heute sollten eigentlich die H-Anker zum einzementieren geliefert werden. Leider gibt's da eine kurze Verzögerung... Eine Seitenwand des Carports ist schon zusammengeschraubt. Es geht also wirklich los. Mehr dazu dann aber in einem anderen Chat zum Thema Gehegebau ... LG und danke für eure eifrigen Beiträge... |
Zitat:
LG Melanie |
Hier zu dem Vorfall mit dem Hund, der unseren Möhre getötet hat...: Die Versicherung VGH hat gut 1 Woche nach Meldung alles bezahlt. Das bringt uns den kleinen Mümmelmann zwar nicht wieder, aber immerhin. Vielleicht interessant für diejenigen, die ähnliche Erfahrungen machen mussten oder evtl. müssen... Ich habe den Kaufpreis des Tieres (ohne Rechnung), die Impfung und Kastration (mit Nachweis vom TA) und eine Abbildung eines vergleichbaren Stalles (Amazon) eingereicht... Insgesamt 120 Euro ! Es wurde alles anstandslos ersetzt! |
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