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Wahnsinnige Schuldgefühle.... Hallo ihr Lieben, gestern nach der Arbeit hab ich den Schock meines Lebens erhalten. Einer meiner Kaninchen lag tot im Garten. Aber zur ganz Geschichte. Er war 3 Jahre alt, chronischer Schnupfer und immer schon "anfälliger" von daher auch mein kleiner Liebling. Alle 3 haben ganzjährig draußen gelebt, frei im Garten, waren jetzt über die Sommermonat aber zum schlafen im Haus weil kühler und hatten auch tagsüber freien Zugang. Er war schon immer etwas trotteliger als die anderen, hatte in letzter Zeit auch "öfters" Mal den Hintern verschmiert, aber da er schon immer vorzugsweise in alles reingetreten ist, habe ich angenommen dass es von der Hitze kommt. Da es nie wirklkich Durchfall war sondern wirklich immer Brocken, dass er halt seinen Blindarmkot nicht gefressen hat, durch die Hitze ist er weich geblieben und er halt reingetreten. Ich hab immer regelmäßig nachgeschaut und auch immer geschaut dass er sauber ist. Da er Widder war, war er schon immer etwas ruhiger. Ist regelmäßig auf den Balkon zu meinen Eltern hochgehoppelt (immerhin 20 Stufen) und hat da die Aussicht und die Kräuter von Mama genossen :rofl: In letzter Zeit war er schon öfters oben, aber auch da war meine Schlussfolgerung einfach nur dass er durch die Hitze auch einfach mehr Schatten will. Und wenn er nicht fit gewesen wäre hätte er diese Treppe ja gar nicht immer gepackt, da sie schon sehr steil ist. Gestern Morgen war dann auch eigentlich alles wie immer, wie mein Freund gegangen ist, hat er auf seinen Häuschen gesessen, 1 Stunde später wie ich gegangen bin, war er im Klo und hat geschlafen, die anderen zwei haben schon den Weg nach draußen genommen. Aber auch das war normal, dass er morgens ab und an noch länger im Zimmer gedöst hat. Ich hatte aber trotzdem irgendwie ein schlechtes Gefühl und hab noch zu ihm gemeint du wirst mir heute aber doch nicht sterben...und in Gedanken gedacht, dass ich mal wieder zum Durchchecken zum Arzt sollte. Ja und Mittags wie ich heim bin, lag er tot im Garten (ist also offensichtlich auch nochmal raus, Tür hatte ich nämlich offen gelassen). Er war noch total weich und ich hab ihn noch geschlagen, damit er aufwacht :cryin: Naja seit gestern abend mache ich mir natürlich Gedanken was wäre wenn gewesen. Hätte ich meinem Gefühl vertrauen sollen und sofort zum Tierarzt, aber es gab einfach absolut keine Anzeichen. Er hat vielleicht die letzten Monate mehr getrunken als die anderen, aber Menschen trinken ja auch unterschiedlich und es war heiß... Hab ich das mit seinem chronischen Schnupfen vielleicht auf die leichte Schulter genommen? Aber solange ich ihn nicht jeden Tag hab niesen hören, fand ich es unnötig zum Arzt zu gehen und ihm ständig Antibiotika zu verabreichen. Oder sollte es einfach nicht so sein und ich hätte alles anders machen können und er wäre trotzdem gestorben. Ich weiß ihr könnt mir jetzt nicht helfen aber eine Meinung wäre trotzdem nett. Edit: Er war wie ich ihn gefunden habe am Hintern auch extrem mit Kot verschmiert, ist es bei Kaninchen genauso wie beim Menschen dass sie alle Flüssigkeiten nach dem Tod verlieren? Ich weiß das es bei einer Freundin ihrem Hund zumindestens so war. |
Zuallererst mal mein herzlichstes Beileid. Soetwas ist schon schlimm und unfassbar und gleich hintendrann: DU BIS AN NIX SCHULD! Wir hatten im April diesen Jahres dieses Drama, das unser 3jähriges Rammlerchen tot im Garten lag, einfach so, ohne irgendetwas und mein Sohn, dem der Bub gehörte, hat sich Vorwürfe gemacht, wenn er im Garten gewesen wäre, wäre das nicht passiert usw. Aber das ist Quatsch. So hart es auch ist und so weh es tut: Vorwürfe nutzen niemandem etwas, am wenigsten Dir selbst. Nimm Dir Zeit und verarbeite es in Ruhe, der kleine Kerl hatte es bis jetzt richtig gut bei Dir, dass alleine zählt. Ich wünsche Dir ganz viel Kraft! |
Meine größte Angst ist wirklich dass es doch Maden waren. Aber ich hatte ihn erst am Montag sauber gemacht und es war alles in Ordnung. Nichts zu sehen, nur das Fell war verklebt. Ansonsten kein Durchfall nichts. Auch in der Toilette nichts von Maden zu sehen. Auch die Symptome die in anderen Foren beschrieben werden passen einfach nicht. Er war weder apathisch noch hat er schlecht gefressen... Später war dann Maden bei ihm aber da lag er auch schon eine Stunde draußen, hatte ihn an seinen Lieblingsplatz gelegt damit mein Freund ihn nochmal sehen konnte. Auch die Tierärztin hat gemeint, dass die durchaus so schnell da sein können. An dem Ort wo ich ihn als erstes gefunden habe, war nichts zu sehen und er hatte auch erst nichts an seinem Fell. Man macht sich auch so doofe Gedanken. Ich war am Dienstag wegen einem Firmenevent nur eine Stunde daheim, aber da ist er sofort gekommen wie ich ihn gefüttert habe also wie immer. Es gab halt keine Karotten, was er am liebsten gefressen hat, was mir jetzt so unendlich Leid tut... Es kommt einem immer noch wie ein Traum vor... |
Mein herzlichstes Beleid :sad: Und ich kann mich Wildchild nur anschließen. DU hast sicher keine Schuld!! Sowas passiert leider .. Kaninchen lassen sich es oft auch kaum bis gar nicht anmerken wenn es Ihnen nicht gut geht. Aber vielleicht solltest du zur Vorsicht eine Kotprobe von deiner restlichen Bande beim Tierarzt abgeben, nur um auf Nummer sicher zu gehen, dass es auch nichts ansteckendes war. Wie gesagt, macht dir ja keine Vorwürfe und fühl dich gedrückt! |
Hey , das tud mir sehr leid mit dem kleinen ! Ich kenne das Gefühl nur zu gut ! Mein Herzenskaninchen June (1 Jahr , Widder) ist vor wenigen Wochen plötzlich gestorben ! Sie war immer gesund....Bin vor ihrem Tod 2 Wochen zu meiner Oma gefahren , habe als letztes zu ihr gesagt : Bis in 2 Wochen meine Maus , Ich liebe dich ....Damals dachte ich nicht das das das letzte sein sollte ....Eine Woche später lag sie einfach tot da....Ich mache mir immer noch Vorwürfe ob ich sie hätte retten können wenn ich daheim gewesen wäre... |
Jeder sagt dasselbe aber in meinen Kopf will es nicht rein. Da ist nur dauernd die Frage was wäre wenn gewesen... Aber vielleicht wäre auch gar nichts anders gewesen. Muss dabei immer an meinen Onkel denken, er war frühs beim Arzt hat ein EKG machen lassen, alles war in Ordnung und abends ist er an einem Herzinfarkt verstorben. Aber trotzdem diese quälende Fragerei... Mit den anderen zwei war ich bereits gestern beim Arzt. Sind so fit und Kotprobe wird jetzt noch gesammelt und abgegeben. |
Das tut mir sehr leid für dich. Fühl dich ganz lieb gedrückt.:( Sowas ist immer schmerzhaft & total traurig.. Mach dir bitte keine Vorwürfe, Kaninchen verstecken ihre Krankheiten oft so shr, sodass es oft leider schon zu spät ist, bis wir es bemerken... |
Ich drück dich jetzt gedanklich einmal ganz doll.....:frown5: Und in den anderen Punkten kannn ich den Leuten die schon geantwortet haben nur zustimmen.... |
Mein Beileid! Es ist immer schwer einen Freund zu verlieren! Ich wünsche Dir einfach nur alle Kraft und innere Ruhe und das die Erinnerung an deinen Liebling nie verblassen möge! Fühle Dich gedrückt und umarmt, Stephanie |
So wirklich das Ganze begreifen kann ich immer noch nicht. Ich schau immer noch zum Fenster raus und warte darauf ihn zu sehen und am qäulendsten ist für mich immer noch die Frage was wäre wenn gewesen. Leider oder auch gott sei dank Google ich Viel zu viel. So hatte ich gestern dann wieder die riesen Panik dass es doch Maden waren. Auch wenn mein Freund mindestens genauso sehr trauert ist er doch zunehmend genervt von meinen Schuldzuweisungen. Also die ich mir selber mache. Nach weiterem googeln kommt für mich die Wahrscheinlichkeit eines Herzinfarktes immer mehr in Betracht. Zum einen ist das der Platz wo er gestorben ist. Da hat er weder gerne gelegen noch ist er irgendwie zurück gezogen gewesen. Was man ja gerne sagt das Kaninchen sich zurück ziehen wenn sie sterben. Da hatte er aber ganz viele andere Plätze wo er sich gerne hin verzogen hat. Zum anderen ist da die Sache mit der totenstarre. In Foren kann viel darüber gelesen werden, dass diese relativ schnell einsetzt besonders bei wärmeren Temperaturen oft schon nach paar Minuten. Da die Starre wohl schon beginnen würde wenn das Lebewesen langsam stirbt. Wie ich ihn gefunden habe War er noch total weich und erst eine Stunde später fing er an steif zu werden, was in meinen Gedanken auch wieder bedeuten würde er ist einfach umgefallen. So lag er auch irgendwie da... Kann denn irgendjemand das nachvollziehen oder mir noch mehr Informationen über den Sterbeprozess eines Kaninchens geben? |
Mein herzliches Beileid zu deinem großen Verlust. Ich war im Februar in der gleichen Situation, mein Knuffelchen lag abends um 21 Uhr tot neben dem Wassernapf. Ich war allerdings noch Mittags um 12.30 Uhr mit ihm beim Tierarzt, weil er nicht richtig fit wirkte. Leider war mein TA im Urlaub und der Vertreter hat nichts gefunden. So bin ich wieder nach Hause und hab ihn ins Gehege zurückgesetzt. Er hatte auch immer wieder Matschkot und vertrug viele Sachen gar nicht. Nach seinem Tod habe ich dann festgestellt, dass er alleine das Wasser aus dem Napf getrunken hatte. Seither wird so gut wie nichts mehr getrunken. Wahrscheinlich hatte er was an den Nieren. Ich weiß wie es dir gerade geht, man denkt und denkt, hätte ich dies oder hätte ich das machen sollen. Ich hatte auch die ersten Tage große Probleme, zu den anderen Kaninchen zu gehen. Ich konnte mich gar nicht mehr an ihnen erfreuen weil ich nur dachte, hier fehlt einer. Du hast aber gar nichts falsch gemacht! Lass dich von deinen Gedanken nicht runterziehen, versuche dich ein bisschen abzulenken. Und einen schöneren Tod - so von jetzt auf sofort im vertrauten Gehege - hätte es für ihn gar nicht geben können. Ich musste erst letzten Monat meinen krebskranken Schildkröterich einschläfern lassen, er war 30 Jahre lang bei mir gewesen. Das war schlimm so eine Entscheidung zu treffen. Ich drück dich mal ganz fest und wünsche dir viel Kraft beim Verarbeiten dieses Schocks. |
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