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2+1 Vergesellschaftung Hallihallo! Zur Zeit haben wir ein Pärchen Zwerge zuhause, beide im Sommer 2013 geboren, einer davon ein kastriertes Böckchen (Lumpi), die andere eine intakte Häsin (Lotti). Da er eine unschöne Diagnose bekommen hat, haben wir uns einen Rammler (Lennie, etwas größeres Tier) dazugeholt, damit sie keine einsame Übergangszeit erleiden muss. Dieser wurde im März 2015 geboren und sitzt nun erstmal bei uns im Arbeitszimmer, Freitag hat er die erste Vorstellung beim Tierarzt und wegen Kastration wird dann auch alles besprochen. Meine Frage ist nun: In den meisten Artikeln zur Vergesellschaftung scheint immer nur die Rede von zwei Einzeltieren zu sein. Setze ich bei einer 2+1 Vergesellschaftung ebenfalls einfach nur alle Tiere in ein (neutrales) Gehege und hoffe, dass alles läuft oder gibt es Besonderheiten? Ist zu erwarten, dass die beiden eingesessenen Tiere untereinander die Rangfolge erneut ausfechten? Gehen sie gar zu zweit auf den Neuankömmling los, sodass dieser erstmal ganz klar im Nachteil ist? Über Eure Erfahrungen würde ich mich sehr freuen :o |
Hallo Obererpel, ich hab auch eine 3er Gruppe. Die VG hab ich damals auf neutralem Gebiet gemacht und im Grunde lief die genauso wie eine 2er VG. Der Unterwürfigste wurde erstmal ordentlich durchgerammelt und die anderen beiden haben dann anschließend alles unter sich aus gemacht. Keine Teambildung oder so. Wie groß ist denn dein endgültiges Gehege? Ich würde aus heutiger Sicht nämlich direkt im Gehege vergesellschaften, damit ersparst du den Stress des erneuten Umsetzens, was eine noch nicht gefestigte Rangordnung wieder ins wackeln bringen kann. Am besten alle Tiere raus, normal sauber machen, Umstellen, vielleicht auch neue Einrichtung rein, mehrere Futterstellen einrichten, für Ablenkung sorgen (Knabberäste, Tunnel und Häuser - immer mit mind. 2 Eingängen). Dann alle Tiere wieder rein - den Neuen vielleicht 5 Minuten eher, damit er sich einmal umschauen kann. Viel Glück für eure Gruppe! Luisa |
Ich sehe das so wie iLulu. Wenn der neue erst kastriert wird, denke daran die 6 Wochen Kastrationsfrist einzuhalten. |
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Edit: Hab das Danke vergessen :) |
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Ich denke schon, dass das funktionieren kann, wenn man ein bisschen auf die Einrichtung guckt. iLulu hat das wichtigste dazu gesagt. Bewährt haben sich auch kleine Trennwände (z.B. Einzelne Gehegeelmente mit einem Tuch drüber), die man als Sichtschutz in den Raum stellen kann. |
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Von Gittertrennung halte ich persönlich nicht viel, weil ich meine Lotti kenne. Bevor wir sie das erste mal mit Lumpi vergesellschaften wollten, haben wir das mal gemacht, sie ist völlig durchgedreht. |
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Hast mich falsch verstanden. Keine Abtrennung, sondern nur eine Sichtschutzwand. Also man kann außenrum gehen, aber sich auch dahinter verkrümeln, wenn man seine Ruhe haben will... kann das irgendwie gerade mit Worten schwer erklären :crazy: Edit: zu langsam. Danke, Jessi :seeya: |
3qm für 3 Hasen ist dann doch schon ein bisschen zu klein. Es sollte mindestens das Doppelte an Platz sein. Selbst für zwei Hasen sind 3qm schon sehr grenzwertig. Hast du vllt. die Möglichkeit für die Hoppelmänner/frauen mehr Platz zu schaffen? Vergiss was ich gesagt habe... Ich sollte genauer lesen :D Ich denke du meinst Balkon + 3qm xD |
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@Obererpel: wenn du uns Bilder vom Gehege zeigst, fällt uns vielleicht noch etwas zur Gestaltung ein. Edit: Boah! Ich bin heute sowas von zu langsam... |
Es sollten insgesamt knapp 8qm sein. Lotti nutzt die Fläche auch regelmäßig, um ordentlich durchzustarten; außerdem gibt es regelmäßigen (beaufsichtigten) Auslauf im Rest der Wohnung. Ich habe diebrain, sweetrabbits und was nicht alles für Seiten gelesen und halte meine Tiere nach bestem Wissen und Gewissen. Es ist anstrengend, ständig Belehrungen zu lesen, weil Leute glauben, dass die Tiere nicht artgerecht gehalten werden. Das ist aber allgemein in den Kaninchenhalter-Communities zu beobachten. So, war nicht böse gemeint, wollte das nur mal von mir lassen. Ich weiß ja, dass Ihr es nur gut meinen wollt (und dass es wahrscheinlich zu oft gerechtfertigt ist) :wink: |
Das Problem ist, dass gerade solche Aussagen wie "Es sollte ausreichend groß sein." oder generell "Das Gehege ist groß." zu Skepsis führen. Bei Vielen hat sich dann im Nachhinein rausgestellt, dass es sich eben um einen "großen" Käfig handelt, der im "Fachhandel" als absolut ausreichend angepriesen wurde. Deswegen fragen wir da lieber noch mal nach. :) Um so besser, wenn die Skepsis unbegründet ist! :thumbsup: |
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Es ist halt immer einfacher, wenn man über konkrete Zahlen redet, dann gibt es auch keine Missverständnisse. Und erfahrungsgemäß sind es immer die Leute, die Fakten auf die lange Bank schieben, bei denen in der Haltung noch nicht alles so rosig ist. Aber ist jetzt ja auch egal, denn 8qm + Auslauf klingt doch ganz ordentlich :):thumbsup: |
Zwischenstand: Vorgestern war Lumpi alleine beim TA und hat sich danach mit Lotti nicht mehr verstanden. Deshalb haben wir gleich alles umgebaut und alle drei vergesellschaftet. Lennie, der ja vorher in noch keiner richtigen Gruppe gelebt hat, hat erst gar nicht mehr durchgesehen. Seit gestern abend (= zwei Nächte) ist er mit Lumpi unzertrennlich, lediglich Lotti scheint noch Abstand halten zu wollen (jedoch von beiden). Wir sind soweit also erstmal zufrieden; nun hoffen wir noch, dass Lotti sich dazugesellt. |
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