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heohni 04.05.2015 16:21

Neue Bewohner, "alte" kastrieren?
 
Hallo,

wir haben Zwergbuben (2 Jahre alt), der ist kastriert und lebt seit einem Jahr mit einem weiblichen Schlappohr (1 Jahr alt) zusammen.

Jetzt bekommen wir in 2 Wochen, 3 neue Kaninchen aus einem Wurf, noch ganz junge, Geschlecht noch unbekannt, die auch in unser Außengehege mit einziehen sollen.

Ich frage mich, ob es sinnvoll ist, das Weibchen vorher zu kastrieren, bevor das Jungvolk einzieht? Bringt das Vorteile / Nachteile beim Thema Vergesellschaftung?

Sobald wir die Jungen haben, werden die natürlich beim Tierarzt gecheckt und auch das Geschlecht, damit wir wissen, was auf uns zukommt.

Gibt es etwas, was ihr für die Vergesellschaftung einer solchen Kombination empfehlen könnt? Die Jungen kommen erstmal in einen eigenen abschliessbaren Stall innerhalb des Geheges, so das die Alten ihren Platz nicht gleich teilen müssen und die jungen einen Rückzugsort haben. Und falls notwenig kann ich beide Teams dann über Nacht auch von einander trennen.

Angora-Angy 04.05.2015 17:01

Warum sollte es nötig sein, die Dame zu kastrieren? Zeigt sie Auffälligkeiten, die auf Schmerzen oder hormonelle Störungen hinweisen könnten? In Bezug auf die VG ist es nicht nötig.
Wichtig ist, die Neuen erstmal mind. eine, besser zwei Wochen separat zu halten (also räumlich komplett getrennt, ohne Kontakt und die Neuen zuletzt zu versorgen, dazwischen Hände waschen) um derweil Kotproben untersuchen zu lassen und die Übertragung evtl. mitgebrachter Krankheitskeime oder Parasiten auf die Alten zu verhindern. Auch eine evtl. nötige Futterumstellung könnt ihr so leichter durchführen. Wenn feststeht dass alle gesund sind, habt ihr ja dann schon rausgefunden, wer die Buben im Trio sind. Die müssen dann kastriert werden, um Jungtiere zu verhindern. Das ist bei den Herren ja ein relativ kleiner Eingriff, bei den Weibchen muss die Bauchdecke geöffnet werden, bei den Jungs nicht. Am besten wäre es, wenn sie frühkastriert würden, also vor Eintritt der Geschlechtsreife, dann spart ihr euch die Quarantänefrist von 6 Wochen, während derer sie noch zeugungsfähig sein können. Zur VG dann bitte entweder zusammen oder nicht, kein Hin und Her, kein Trennen über Nacht. Wenn sie sich erstmal eine Weile durchs Gitter kennenlernen können, kann das Vorteile bringen. Bei Jungtieren sind aber eigentlich keine größeren Komplikationen zu erwarten, die haben noch kein Territorialverhalten.
Wie alt sind sie denn bei Übernahme?

marinahexe 04.05.2015 20:28

Vor der Vergesellschaftung würde ich die männlichen Jungtiere kastrieren lassen. Frühkastras sind ab der 8. Woche möglich. Wenn Dein TA keine Frühkastras macht, telefoniere andere TÄ ab. Sonst müsst ihr sie während/nach der VG für die OP wieder trennen. Besser alles vorher erledigen und die Gruppe dann zusammen lassen.

heohni 05.05.2015 11:11

Nein, das Weibchen zeigt keine Auffälligkeiten.

Also, wenn ich das richtig verstehe, dann lasse ich die Jungen erstmal separat, sehe zu, so schnell wie möglich zum TA zu gehen und alles klären zu lassen. Sobald dann alles abgeheilt und ausgestanden ist, dann gehts an die VG?

Bis dahin, werden die 3, übrigens Geb.Datum war 27. März, in einem eigenen Stall wohnen, den wollte ich dann nach der VG mit ins Gehege stellen, als Schlafstätte, mit offener Tür natürlich. Spricht etwas gegen dieses Vorhaben?

Das erste Zusammentreffen dann auf neutralen Boden, so hatte ich es bei der letzten VG auch gehandhabt, hat gut geklappt. Die waren den Tag über in einem ganz neutralen Gehege, ab abends dann zusammen im gemeinsamen Gehege.


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