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Kaninchenrudel - tausend Fragen auf Kaninchen Forum

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  • 2 Post By Angora-Angy
  • 1 Post By Honeymouse

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Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 04.03.2014
Beiträge: 101
*max* befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.04.2015, 13:01

Kaninchenrudel - tausend Fragen


Ich habe ungeplant Nachwuchs, ich habe ein Weibchen aufgenommen, welches trächtig war. Das Weibchen sollte ein neuer Partner für meinen kastrierten Rammler sein, dessen Partner gestorben war. Nachdem sie 4 Tage hier wohnte, baute sie ein Nest und warf.
Da ich die Kleinen aber nun habe aufwachsen sehen - und mich täglich gesorgt habe, haben wir beschlossen, aus der geplanten Zweiergruppe ein Rudel zu bilden, d.h. alle sollen hier bleiben.

Wird das glatt gehen, es wären dann insgesamt 2 Weibchen und 3 Rammler.

Die Kleinen sind nun schon 2 Monate alt. Es sind 3 Tiere, 2 Böckchen und ein Weibchen.

Nun ist es aber so schwierig, bzw. ich bin ein wenig kopflos und weiss nicht, welche Schritte nun zuerst.

Ich will natürlich auf KEINEN FALL noch mehr Nachwuchs. Die beiden kleinen Rammler will ich im Alter von ca 12 Wochen kastrieren lassen.

Aber nun meine Frage: Darf ich sie denn bis dahin überhaupt zusammenlassen, oder muss ich sie vorher trennen? Und wann genau muss ich sie trennen.
Und danach muss ich sie doch auch für 6 Wochen trennen, oder?

Ich erwähne mal noch: Eine Frühkastration kommt aus gesundheitlichen Gründen NICHT in Frage, also scheidet diese Lösung aus.

Ich hab eigentlich nur ein Gehege und einen Stall - ich müsste im Falle einer Trennung einen mobilen Auslauf kaufen, der ja aber immerhin später auch noch nutzbar wäre, z.B. zur Urlaubsbetreuung oder wenn man im Gehege mal umfangreicher reinigt oder baut.

ich hab an dieses hier gedacht:

http://www.ebay.de/itm/Hasenstall-Kaninchenstall-Kleintierstall-Stall-Freigehege-klappbar-XL-UVP-189-/371306846704?pt=LH_DefaultDomain_77&hash=item56739 cd9f0

Das ist natürlich NICHT mardersicher, sollte aber auch nur für den Übergang sein.

Wie kann ich denn das Problem lösen?

Eine andere Möglichkeit wäre, zu versuchen eine Trennwand in das bestehende Gehege zu ziehen, was aber auch nicht zu 100% sicher wäre, da meine Ninis manchmal buddeln, zur Zeit aber weniger. Dann hätten aber beide Gruppen weniger Platz. Und eventuell staut sich dann was auf, wenn sie sich ständig durchs Gitter sehen können, aber nicht zueinander können???

Damit ihr mein Gehege einschätzen könnte, zeig ich mal 2 Bilder aus 2 Perspektiven. DAs Gehege ist 15qm gross.


[url=http://abload.de/image.php?img=rimg2452ycjjl.jpg][/url]

[url=http://abload.de/image.php?img=rimg2451i2j49.jpg][/url]



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Kaninchen
 
Registriert seit: 17.12.2012
Beiträge: 7.295
Angora-Angy befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.04.2015, 17:34

Das ist ein super Gehege und ich sehe keinen Grund, warum das nicht gehen sollte. Die Kastration ist natürlich absolut essentiell, und wenn du keine Frühkastra machen lassen möchtest, solltest du sie von den Damen trennen. Bei meinen Jungtieren ist es sehr oft so, dass sie mit 8 Wochen schon die Hoden draußen haben und es mir zu gefährlich ist, sie noch dabei zu lassen. Ich persönlich würde sie trennen, auch wenn es nur eine unsichere Gittertrennung ist. DIe hätte den Vorteil, dass sie sich nicht entfremden.



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Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 04.03.2014
Beiträge: 101
*max* befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.04.2015, 18:46

Puh, jetzt schon trennen?

Jetzt - speziell heute - bekomm ich das nicht mehr hin. Hab jetzt dieses "Urlaubsgehege" bestellt, müsste eigentlich gegen Mittwoch eintreffen.

Ich hab jetzt damit gerechnet, dass sie erst mit 12 Wochen geschlechtsreif sind, jedenfalls las ich das auch immer so.

Was mich wundert, dass in vielen Foren geraten wurde, die Kleinen nicht zu früh von der Mutter zu trennen, mindestens 10 - besser 12 Wochen sollten sie bei der Mutter sein - warum wird denn da so oft sowas geraten? Hab es mehrfach gelesen.

Geboren sind die Hasis am 26.02. - also genau vor 2 Monaten. Das grösste von allen ist ja ein Weibchen.

Apropo Frühkastration: ich hätte sie schon gemacht, aber meine Tiere waren erkrankt - ich kann nach so einer schweren Krankheit sie keinem OP-Risiko aussetzen, sie müssen jetzt erstmal richtig gesunden.




Benutzerbild von Honeymouse
Kaninchen
 
Registriert seit: 02.08.2013
Beiträge: 27.916
Honeymouse befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.04.2015, 18:48

Zitat:
Zitat von *max* Beitrag anzeigen
Puh, jetzt schon trennen?

Jetzt - speziell heute - bekomm ich das nicht mehr hin. Hab jetzt dieses "Urlaubsgehege" bestellt, müsste eigentlich gegen Mittwoch eintreffen.

Ich hab jetzt damit gerechnet, dass sie erst mit 12 Wochen geschlechtsreif sind, jedenfalls las ich das auch immer so.

Was mich wundert, dass in vielen Foren geraten wurde, die Kleinen nicht zu früh von der Mutter zu trennen, mindestens 10 - besser 12 Wochen sollten sie bei der Mutter sein - warum wird denn da so oft sowas geraten? Hab es mehrfach gelesen.

Geboren sind die Hasis am 26.02. - also genau vor 2 Monaten. Das grösste von allen ist ja ein Weibchen.

Apropo Frühkastration: ich hätte sie schon gemacht, aber meine Tiere waren erkrankt - ich kann nach so einer schweren Krankheit sie keinem OP-Risiko aussetzen, sie müssen jetzt erstmal richtig gesunden.
Zu sowas wird geraten wenn die Böckchen frühkastriert werden.
Dann ist da ja kein Problem.

Was hatten deine Tiere denn?



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Kaninchen
 
Registriert seit: 17.12.2012
Beiträge: 7.295
Angora-Angy befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.04.2015, 19:15

Das Risiko steigt eben mit jeder Woche. Du kannst nie wissen, ab wann sie wirklich können und auch wollen. Theoretisch sind Kaninchenjungtiere mit 4 Wochen in der Lage, ohne Mutter zu überleben. Wildkaninchen haben dann oft schon den nächsten Wurf und die älteren Jungtiere werden sich selbst überlassen im Versorgungssinne. Wichtig ist danach aber die Sozialisierung, die in der Kaninchensippe dann von den anderen Gruppenmitgliedern kommt. Um die geht es bei der Empfehlung, sie mind. 8, besser 10 Wochen bei der Mutter zu lassen. Ich mache es immer so, dass die jungen Rammler auf jeden Fall zusammen bleiben und ein anderes erwachsenes Kaninchen bei ihnen ist, damit sie von einem Erwachsenen richtiges Kaninchenverhalten lernen können.




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 04.03.2014
Beiträge: 101
*max* befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.04.2015, 19:55

Zur Krankheit: Meine Tiere hatten EC bzw. der ganze Wurf wurde wohl so geboren, ohne dass die Mutter erkrankt war. Das Kleinste starb als wir im Urlaub waren, das zweitkleinste zeigte Erstsymptome - konnte aber noch rechtzeitig behandelt werden. Sie müssen noch bis Mittwoch Medis bekommen.

ich glaube in dem Fall scheidet eine Frühkastra aus, oder? Das Panacur hat bei einigen auch auf dem Darm geschlagen, ich bin froh, wenn die Medi-Gabe zu Ende ist.

Wegen Trennung: Ich müsste dann den schon vorhandenen kastrierten Bock mit den zwei kleinen Böcken in ein Gehege tun ....

... und die Mami mit der Tochter in das Andere Gehege, richtig?

Schade ist nur, dass ich die Familie "zerstöre" - im Moment verstehen sich alle so gut. Das bricht mir bald das Herz. Aber es geht wohl nicht anders.




Benutzerbild von Honeymouse
Kaninchen
 
Registriert seit: 02.08.2013
Beiträge: 27.916
Honeymouse befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.04.2015, 20:22

Was sagt denn dein TA? Hast du ihn mal gefragt wegen einer Frühkastra mit EC? Weil ob du jetzt kastrieren lässt oder in drei Wochen ... ist doch beides Mal Stress



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Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 04.03.2014
Beiträge: 101
*max* befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.04.2015, 20:33

Meine jetzige, wo ich in Behandlung bin, macht keine Frühkastra. Als ich sie darauf ansprach, meinte sie erst: Was für eine Kastra wollen sie?

Ich meinte dann: Na Frühkastration, bevor die Geschlechtsreife einsetzt.

Darauf sagte sie: " Nein, sowas machen wir nicht, was bringt das, wenn wir in der Bauchhöhle herumrühren und Hoden suchen...."

Ja, das ist ein Zitat, so war es wortwörtlich. Sie soll hier allerdings die beste Tierärztin für Kaninchen sein. Ich bin allerdings noch nicht lange bei ihr, erst seitdem ich die Kleinen habe. Ihre Tiere, die sie kastriert, behält sie auch immer 2 Tage in der Praxis, was ich eigentlich garnicht schlecht finde, da sie in Notfällen direkt eingreifen könnten. Sie scheint also sehr gründlich zu sein.

Dass eine Kastra zur Zeit vielleich nicht so günstig wär, entspringt eher meinem Gehirn. Eine OP ist doch grundsätzlich ein Risiko. Wär es da nicht besser, mit absolut gesunden Tieren hinzugehen?

Noch eine andere Sache wegen der Trennung: sollte ich die Mutter samt kleinem Weibchen eher in das Urlaubsgehege tun? Dann wär sie sicher nicht so dominat, wenn alle wieder zusammen ziehen, da es ja für sie dann ein unbekanntes Gehege ist.




Kaninchen
 
Registriert seit: 17.12.2012
Beiträge: 7.295
Angora-Angy befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.04.2015, 20:50

Ich würde auf jeden Fall die kleinere Gruppe ins kleinere Gehege stecken, also schon Mutter und Tochter.
Was die Erkrankung angeht, hab ich keine Ahnung. Ich hab aber noch nie ein Tier 2 Tage deswegen dortlassen müssen. Halte ich bei ganz normalen Kastrationen nicht für nötig. In deinem Fall könnte man es für sinnvoll halten.



 
 
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