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Vergesellschaftung Kastraten Huhu, Ich brauche eure Hilfe da ich mir im Moment nicht so sicher bin ob das klappt. Ich habe drei Kaninchen aus Einzelhaltung übernommen und baue für diese gerade ein gemütliches Gehege. Soweit ich die Geschlechter heute bestimmen konnte, sind es zwei Rammler und eine Häsin. Die Häsin muss leider ziemlich bald eingeschläfert werden (dauerhaft krank und riesen Tumor auf der Schulter, hohes Alter) und kann daher auch nicht mehr zu den Jungs dazu. Nun würde ich die Rammler kastrieren lassen und ein Weibchen dazu tun. Aber: - Klappt das überhaupt mit zwei Kastraten (beide ca. 1 Jahr alt)? - Die Ställe der beiden stehen nebeneinander das heißt die beiden riechen sich sehen sich aber nicht und können sich auch nicht berühren soll ich sie lieber komplett räumlich trennen und erst wenn die Naht der Kastration soweit verheilt ist zusammensetzen? (Sie würden sich also die ganze Zeit nicht mehr sehen/riechen) - ich hätte noch Platz für ein bis zwei weitere Kaninchen aber dann nur Häsinen oder? Eigentlich hatte ich wirklich schon oft Kaninchen aber irgendwie ist dass das erste mal mit Vergesellschaftung...:willy_nilly: Liebe Grüße |
Es ist nicht einmal gesagt, dass überhaupt eine Häsin dazu muss. Ich weiß auch von reinen Kastraten-Duos die gut funktionieren. Aber eine gemischtgeschlechtliche Gruppe ist sehr schön zu beobachten. Das A und O ist natürlich der Platz. 2 qm pro Nase zuzüglich täglichem mehrstündigem Auslauf oder ab 3 qm pro Nase sollten es schon sein. Dann klappt es auch mit großer Wahrscheinlichkeit mit der Gruppe. Wichtig auch: keine Sackgassen! Die führen gerade während der Vergesellschaftungszeit schnell zu Missverständnissen. Was die Vergesellschaftung selbst betrifft, ich habe es immer so gehalten dass sich die Tiere vorher nicht sehen und riechen konnten und habe damit gute Erfahrungen gemacht. Andere haben mit der Gitter-Methode gute Erfahrungen gemacht - die hätte ich bei meinen Häsinnen nicht anwenden können, ich musste die eine mal wegen einer Erkrankung abtrennen und habe dafür ein Gitter genutzt, mit dem Erfolg dass sich die beiden durchs Gitter eine Beißerei geliefert haben. Das kommt immer auf die Kaninchen an. Ich würde aber auf jeden Fall mit der Vergesellschaftung warten bis die Hormone runtergefahren sind. Kommt eine Häsin dazu die nicht kastriert ist, musst du ohnehin nach der Kastra 6 Wochen abwarten, bis die Jungs ihr letztes Pulver los sind. |
Zitat:
Was heißt "muss leider ziemlich bald eingeschläfert werden? Was heißt "dauerhaft krank"? Wie alt ist sie? Der Tumor kann nicht entfernt werden? Dann würde ich vorrangig für sie einen ruhigen Kastraten suchen, damit sie wenigstens noch erleben darf, wie ein Kaninchenleben auch sein kann. Gesellschaft tut ihr sicherlich gut und gibt ihr neuen Antrieb. Wenn Du das nicht kannst/willst gib sie in erfahrene Hände ab. |
marinahexe Der Tumor ist ziemlich groß und mit ihren guten 13 Jahren will ich ihr das nicht mehr antun. Außerdem hat sie andauernd Durchfall und Erkältungen die zwar immer behandelt werden aber auch immer wieder kommen. Ich merke halt mittlerweile auch wie es immer mehr bergab geht mit ihr und deshalb glaube ich wird es gar nicht mehr zur Vergesellschaftung kommen wird... :( Das Gehege hat 8 Quadratmeter und dort sollten maximal 3 Kaninchen rein damit sie etwas mehr Platz haben. |
Ich habe eine paar gute Nachrichten :) Nachdem sich der vermeintliche Tumor geöffnet hat und eine riesige Ladung zähflüssiger Eiter rauskam, geht er nun langsam zurück. Tierärztin ist guter Dinge und meint das sobald er abgeheilt ist der Vergesellschaftung nichts mehr im Wege steht. Die anderen Gebrechen von der kleinen, bereiten ihr ja noch nicht so viele Probleme als dass man sie wegen diesen alleine erlösen müsste. Nun noch die Kastration der beiden Rammlern und bis auch bei ihnen die Wunden verheilt sind, geht es der kleinen bestimmt auch wieder gut dann kann es los gehen. :) |
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