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Mäuse im Kaninchenstall:0 Ich wollte vorhin die Kaninchen aus dem Freilauf zurück ins Gehege tun und das saß eine kleine Maus im Futternapf:eek: ich weiß Mäuse lassen sich nicht vermeiden aber das hat mich schon ein bisschen geekelt und außerdem frisst sie den ninchen das Futter weg. Was kann ich den tun um sie wenigstens abzuhalten? Und fallen Mäuse die Kaninchen an? Ich hab nämlich bei Janni eine kleine Bisswunde entdeckt, kann die von Mäusen kommen? Naja vielleicht hat ihn auch ein anderes Kaninchen gebissen. Gibt es Krankheiten die die Mäuse auf die Kaninchrn übertragen können? Hoffe jemand kann mir helfen ich ekel mich nämlich vor den Viechern:rofl: |
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Meine bekommen im Winter auch mal Trockenfutter, das haben die Mäuse schnell spitz gekriegt. Eine saß sogar im Eimer, den ich nicht richtig zugemacht hatte:cuss: Oder ich greife in den Sack mit Stroh und bekomme einen Mäuseschwanz zu fassen:willy_nilly: Schön ist das nicht, aber auch kein Drama. Dass eine Maus ein Kaninchen angreift, kann ich mir nicht vorstellen. Die Köttel sind halt etwas eklig, aber da muss man wohl mit leben. Alles essbare mäusesicher einsperren. Wegen Krankheitsübertragung: keine Ahnung. Ich mach mir nicht soviel Sorgen um Dinge, die ich eh nicht abstellen kann:D LG |
Die Mäuse wirst du nicht wegbekommen, bei mir ist zur Zeit ein Mäusenest zwischen 2 Kloschalen im Stall. Wenn die Kleinen Fell haben, kommt das Nest neben das Mauseloch im Gehege, dann kann die Mausmutti die Kleinen runterbringen:D. Meine Kaninchen stört das überhaupt nicht. Vor Mäuschenmusst du dich nicht ekeln, die sind wie Kaninchen, nur kleiner:hand: |
Ich hab Mäuse im Keller:mad:, heute morgen habe ich wieder Fallen aufgestellt. Mäuse können Krankheiten übertragen, unter anderem Hanta-Viren, die tödlich sein können! Deshalb finde ich es nicht lustig, wenn die Mäuse in die Näpfe der Kaninchen pinkeln und kötteln. |
Mäuse können nicht nur den Hanta Virus übertragen, sondern auch noch ein paar andere... Darunter fällt auch die Nagerpest auch Tularämie genannt. Das Futter würde ich entsorgen & den Napf reinigen! |
:rolleyes: Wie war das in deinem Thread, knuffelchen...? Ich sag jetzt nicht "hab ich doch gesagt!"... Mäuse loswerden ist ein ziemliches Sisyphosgrschäft. Die kommen immer wieder, wenn es eine gute Futterquelle gibt. Du kannst nur Schlupflöcher, die du findest, verschließen, und deinen Stall mit Volierendraht möglichst rundum zu machen. Wird ab einer gewissen Stallgröße natürlich schwieriger. Futtert muss immer gut verschlossen werden. Ich hab meins in Tonnen und Eimern mit fest schließenden Deckeln. Und außerdem hab ich Kater und Hund, die beide passionierte und erfolgreiche Mäusejäger sind. Ansonsten bleibt nur die Schlagfalle oder - was ich nicht so gut finde und nur als allerletzte Möglichkeit in Betracht ziehen würde - Gift in gut gesicherten Köderboxen. |
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Ich würde sagen wenn Du eben z. B. das Futter gut verschliesst ist das gut. Näpfe und Gehege reinigen macht man doch sowieso. Jetzt mal Hand aufs Herz hasst Du schon mal von Nachbarn, Freunden, dem Umkreis gehört das Jemand ernsthaften Schaden von einer durch Mäuse übertragenen Krankheit genommen hat? Meiner Meinung nach wird da immer gewaltig aufgebauscht und warum auch immer Angst geschürt. Mäuse leben schon immer unter uns und haben genau dieselbe Berechtigung dazu wie alles Andere was kräucht und fleucht. |
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Ich würde sagen bei normaler Stallhygiene besteht keine große Gefahr für die Kaninchen. Man lässt den Mäusekot ja nicht liegen. So wie ich das weiss stellt nur getrockneter Kot durchs aufwirbeln beim Putzen eine Gefahr dar. Und da eben auch nur wenn das Mäuslein auch wirklich infiziert war. |
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Gut das es gut ausgegangen ist. Im Normalfall scheint man von dem Virus nur Grippeähnliche Symptome zu haben. Naja wenn es Dich so stört würde ich versuchen das Mäuschen mit einer Lebendfalle zu fangen und an einem Mäusegeeigneten Ort auszusetzen. |
Hanta Virus bitte nicht unterschätzen. Der Virus kann zu gefährlichen Organ-Versagen und zum Tod führen. Oft verläuft es zwar glimpflich aber... Na ja. Ich würde mir übrigens viel mehr Sorgen um Leptospirose machen. Bei der Leptospirose hat man auch das Gefühl, an der Grippe erkrankt zu sein. Nach der ersten Woche hat man das Gefühl, dass man die Grippe überstanden hat, da eine Besserung eintritt. Danach kommt allerdings die Krankheit zurück und kann sich einen ganzen Monat ziehen. Die Gefahr, dass man durch die Leptospirose-Erreger größeren Schaden nimmt, liegt immerhin bei 10 %. Das kann zu Leber- und Nierenversagen führen. Und auch zum Tod. Ein älterer Herr aus meiner Arbeitswelt hatte sich eine Grippe eingefangen. Und weil ältere Menschen manchmal etwas stur sind, ist er damit nicht zum Arzt gegangen. War ja nur ne Grippe. Er wurde dann mit Nierenversagen in die Notstation des Krankenhauses eingeliefert. Mit der Leptospirose können sich natürlich auch Kaninchen anstecken. Und auch Hunde sind davon gefährdet. Und ja, auch unsere Haustiere können uns damit anstecken. Damit ist nicht zu spaßen. Hanta-Viren und Leptospirosen werden u.A. durch Kot und Urin ausgeschieden. Das tükische hierbei ist: Es reicht nicht, durchzufegen. Es ist sogar äußerst gefährlich, das Gehege durchzufegen. Denn die Erreger setzen sich an den Staub fest, den wir aufwirbeln und einatmen, und gelangen so in unser Immunsystem. Die Erreger halten sich mit unter über einen Monat außerhalb des Wirtes. Mäuse sind nicht ganz ungefährlich. Bei aller Tierliebe - bei mir stehen, sobald die erste Maus in Sicht kommt - die Fallen. Ich bin ja recht froh, dass es bei mir normalerweise immer recht "Mäusefrei" ist. Die Nagerpest, die Bekko angeschrieben hat, ist übrigens selbstverständlich auf Kaninchen übertragbar. Genau so wie viele andere Bakterien. |
Sorry, aber das ist genau das was ich meinte. Alles wird aufgebauscht und übertrieben. Hantavirus? Leptospirose? BSE? Masern? Die Liste ist beliebig verlängerbar. Prozentual gesehen einzelne Fälle. Selbstverständlich tragisch für den Einzelnen. Leider immer für eine Massenhysterie, gerne mal von den Medien geschürt, gut. Natürlich sollte man vorsichtig sein aber das muß man auch wenn man eine Straße überquert und selbst wenn man morgens aufsteht ist man bereits gefährdet. Es kann alles gefährlich sein aber es ist es nicht zwingend. |
Für mich ist das nicht übertrieben. Denn das ist eine Krankheit, die bei mir im Beruf als Berufskrankheit gilt. Auch bei Landwirten oder Kanalarbeitern zählt es als Berufskrankheit. Und wenn ich eine 10 % Chance habe, dass ich mich bei einer von 10 Mäusepopulationen damit anstecken kann, geht man mit der ganzen Sache schon etwas vorsichtiger um. Es ist in der Tat so, dass sich die meisten, die gewollt oder ungewollt mit Wildnagern arbeiten, schon mit den besagten Krankheiten angesteckt haben, es aber in der Tat nie schlimmer wurde, als eine Grippe. Das Risiko würde ich dennoch nicht eingehen wollen. Dazu muss ich sagen, dass mir von der Reinlichkeit her die Ratten lieber sind als die Mäuse. Mäuse hinterlassen dir wirklich überall Köttel und Urin. Wo sie gehen und stehen. Die Ratten ziehen sich wenigstens zu ihren Toiletten zurück. |
Ich habe auch - besonders im Winter immer mal Mäuse bei den Kaninchen. Die passen durch den Draht und wenn die Tür offen ist kommen die dadurch auch rein.. Das kann man doch gar nicht verhindern. Ich hab sie auch schon gefangen aber ganz verhindern lässt sich das nicht... |
Ich kann Tinachen nur beipflichten. Man muss mit Wildtieren IMMER aufpassen, aber nur weil es Mäuse mit dem Ekelfaktor sind, wird das dermassen hochgespielt. Eine Kollegin von mir hat sich während der Arbeit mit Hanta infinziert und mein Unternehmen hat null mit Tierhaltung zu tun. Eichhörnchen sind auch Nager, die können alldies ebenfalls übertragen, aber die haben ja nicht diesen Ekelfaktor .. Ich persönlich würde auch versuchen, Mäuse vom Gehege fernzuhalten, aber in gleicher Weise Igel, Katzen, Eichhörnchen usw |
Achja, und nochwas, der hanta wird vornehmlich über die Rötelmaus übertragen, die hauptsächlich ein WALDbewohner ist. |
Rötelmaus ist der Hauptüberträger. In Studien wurde er aber schon bei anderen Tieren nachgewiesen, die den Hanta-Virus übertragen. Und dass sich deine Kollegin bei der Arbeit angesteckt hat, müsste man auch erstmal beweisen? Konnte man das denn nachweisen? Bei Hanta-Viren reicht es, wenn man infizierten Staub einatmet. Den kann man überall aufwirbeln. Man muss zwangsweise nicht mal Mäuse sehen, wenn man Mäuse hat. |
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Ja, das konnte man nachweisen. Genau, man kann oft andere als Überträger nachweisen. Z.B. auch Eichhörnchen für die Nagerpest, Igel für schlimme Pilze, Katzen für schlimme Darmparasiten ... |
Glück für dich, die Katzen kacken hier in den Garten was das Zeug hält. Igel kommen nicht mehr rein, da ich den Garten so abgesichert habe, dass die Kaninchen nicht rauskönnen. Katzen versuchen auch oft ins Haus einzudringen, und wollen meine Hamster ermorden. Ganz ehrlich, wenn ich es irgendwie auf die reihe bekommen würde, Tiere bewusst zu töten, ganz oben auf det Liste wären Katzen, dicht gefolgt von Mardern, die aber als Wildtiere bei mir einen Sonderbonus haben ... Aber ich versuche mich vorher lieber anderweitig zu arrangieren .. |
Was ich hier alles an Tieren im und um den Garten habe Nager, Vögel, Reptilien, Katzen u.s.w. -dafür lebe ich auf dem Land das ganz und gar zu verhindern ist fast nicht möglich... also muß ich mich damit arrangieren.. Was ich soweit auch nicht als Problem sehe.. natürlich möchte ich mitten in den Kaninchen nun nicht gerade ne Mäuseburg haben oder den Iltisbbau direkt am Gehege.. |
Ach, und für die, die immernoch behaupten, Katzen würden keinen Kaninchen nachstellen, ich biete mich an, mal zu versuchen, dies in einem Video festzuhalten |
Das Katzen Kaninchen gefährlich werden können, wissen wir ja seit Gertis Erzählungen. Nicht nur bei ihr wurden 9 Tiere (5 Kaninchen und 4 Meerschweinchen?) gerissen... auch andere User haben erzählt, wie ihre negativen Erfahrungen mit Katzen und Kaninchen sind. So hatte eine ein Gespräch ihrer Kollegin belauscht, die ganz stolz davon berichtete, wie ihre 2 normal großen Katzen ihr ein Kaninchen tot vor die Haustür gelegt haben. Ich würde mich mit lauernden Katzen bei den Kaninchen auch total unwohl fühlen. |
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Es gibt hier auch Katzen die zu gern mal die Kaninchen ärgern und die Meerschweinen noch viel lieber. Dazu muß ich eben dafür sorgen das sie den Kaninchen nichts tun können. Noch gefährlicher sind hier Marder, Illtis, Fuchs und Elstern oder Krähen. Aber all diese Tiere gehören genau so hier her wie ich und meine Kaninchen und Meerschweinchen. |
Wollmonster, wegen Katzen: weil es ständig hier behauptet wird. Elstern halte ich für nicht so gefährlich, hab schon gesehen, wie ein Wildkaninchen ne Elster gejagt hat, aber als ich hier im Forum vor Krähen gewarnt hatte, wurde ich verhöhnt. Habe letztens erst erlebt wie Krähen einen erwachsenen Feldhasen attackierten .. |
Wir haben hier auch sehr viele Krähen. Die sitzen auf den Bäumen links und rechts rum. Ich bin da sehr froh, dass es noch keine Zwischenfälle gegeben hat. Die Elstern sitzen als im Rasen zwischen den Kaninchen, fallen fast nicht auf (alle schwarz/weiß) und mein Ignaz hat ne Freude daran, die wieder weg zu jagen... Wenn man die Kaninchen nicht völlig absichert, ist man immer in Gefahr, dass irgendetwas passiert... Leider :( |
Ich konnte heute auch "meine" Elstern beobachten. Sie saßen mitten zwischen den Kaninchen und alle haben sich offensichtlich nicht unter einander gestört. Das war so nett zu beobachten. Ich habe auch Katzen und die leben ebenfalls in friedlicher Koexistenz mit den Kaninchen. |
Ich wohne ja auch total ländlich, rundherum nur Wald, Wiesen und Felder inklusiver der entsprechenden Bewohner. Klar kann man viele Schtzmaßnahmen ergreifen. Mäuse und Ratten hält mein Kater zuverlässig in Schach und der verträgt sich prima mit den Kaninchen. Von fremden Katzen und Marder und co habe ich nichts mehr gesehen seit das Grundstück komplett eingezäunt ist, und meine 5 Hunde hier *Wache halten*. Dafür muss ich aber die Kaninchen vor den Hunden schützen. Greifvögel fliegen hier jede Menge, dafür haben die Nins viele Versteckmöglichkeiten im Auslauf. Aber: Je naturnaher und artgerechter die Haltung, desto mehr natürliche Gefahren für die Kaninchen. Da muss jeder für sich entscheiden, wie weit er bereit ist Risiko einzugehen und wie viel *Freiheit* die Kaninchen haben. Da gibt es irgendwie kein "richtig" oder "falsch" - finde ich :D I |
Ja, ihr habt alle recht, aber es ging ja ursprünglich um die Übertragung von Krankheiten und nicht um Beutejagd, deshalb möchte ich wieder zum Thema zurück. Dass Katzen durch Kot und Ektoparasiten Krankheiten auf Mensch und Tier übertragen ist nichts neues. Durch das Ablegen von Beute (z.B. der angeblich so ganz schlimmen Mäuse) sind sie eine zusätzliche Gefahr (das Risiko, dass sie wegen der leichteren Erbeutung bereits erkrankte Tiere ablegen ist hoch) Katzen z. B. haben meine Kaninchen in ihrer vorigen Unterkunft mit Flöhen infiziert (nachgewiesen), Flöhe sind ein Hauptüberträger für Kaninchenseuchen ... |
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Leben die Kaninchen draußen und dürfen auch noch Gartenauslauf genießen, dann erhöht sich die Gefahr mit irgendwelchen Krankheitserregern in Kontakt zu kommen. Und das ist nun mal nicht zu vermeiden. 2 meiner Babys sind durch eine Toxoplasmoseinfektion gestorben. Die wird durch Katzen übertragen. Und? Was hätte ich tun sollen? Man kann sie nicht vor Allem schützen, und meine Katze hat auch ein Recht darauf zu leben. Und Nachbarskatze auch. Und Igel und Eichhörnchen erst recht. Du gehst doch auch einkaufen, obwohl die Grippewelle umgeht und du dich anstecken könntest, oder? |
Genau, toflolesa, Du sprichst mir aus der Seele, genau das versuche ich die ganze Zeit auszudrücken. Jede S-bahn fahrt birgt grössere Risiken, als ein paar Mäuschen im Garten Wobei die toleranz gegebüber Katzen aufhört, wenn sie bei mir in Haus und Garten Tieren nachstellen. Die bekommen zuhause ihr whiskas - mit recht auf überleben hat das nichts zu tun |
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