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Brauche Tipps für die Buddel"kiste" Meine Nins haben an ihrem Stall außen angebaut 2 Vogelvolieren á ca. 1qm, die vorne offen und an den Seiten und oben geschlossen sind. In eine dieser Volieren wollte ich den Nins ein Buddelparadies machen und habe da insgesamt 6 große Säcke Spielkastensand eingefüllt. Spaß hatten die damit auch. Nur wurde das Buddelparadies auch kurzerhand zum Klo umfunktioniert. Es wird hereingeköttelt und gepieselt und anschließend alles fein säuberlich umgegraben. Tägliches aussieben ist viel zu Zeitaufwendig - um alles einmal durchzukämmen brauche ich fast 2 Stunden, zumal der Sand ja etwas feucht ist, damit die Buddelei auch hält und somit nicht gut durch die Katzenschaufel rieselt. Also mach ich das bisher 1x pro Woche. Ich habe also fröhlich ziemlich viel Sand beim reinigen mitentsorgt. Der ist jetzt zwar nicht teuer, aber schwer und soviel passt nicht in den Mülleimer. Der normale Kaninchenmist wird von mir im Reitstall auf dem Misthaufen entsorgt, aber die bedanken sich da, wenn ich Kiloweise Sand mit drauf schütte. Inzwischen ist nur noch wenig Sand drin und ich überlege, ob es wirklich Sinn macht, die Voliere noch mal mit frischem Sand aufzufüllen oder ob ich es nicht mal mit was anderem versuche. Wie handhabt ihr das? |
Kann da echt jetzt KEINER was zu schreiben???? Ich denke, ihr habt alle Buddelkisten... |
Also unsere Buddelkiste wird auch als Klo benutzt und nach kurzer Zeit stinkt der Sand furchtbar unangenehm. Hab also keine Lösung für dich...bin aber gespannt was die anderen für Tipps haben! |
Ich habe auch alles Mögliche versucht. Sand, Erde, Rindenmulch .... es wird reingemacht, und das nicht zu knapp :mad: Ich habe mich damit abgefunden, wenns nicht mehr fein riecht wird der Rindenmulch ausgewechselt und gut ist. Der ist gut zu entsorgen, der fliegt auf den Kompost. |
Viele benutzen auch Mutterboden, also ungedüngte Erde. Die soll Kaninchen beim Buddeln am meisten Spaß machen und nicht so schnell wie Sand anfangen mit stinken. Außerdem wird Mutterboden oftmal als Erdaushub verschenkt (wenn irgenwo gebaut wird). |
Unsere buddeln in Erde. Erst als Schnee lag haben wir gesehen wie viel da auch geköttelt wird:o Aber d.h. auch, dass wir es vorher nicht am Geruch o.ä. bemerkt haben, also sollen sie meinetwegen kötteln so viel sie wollen. Außerdem buddeln sie es ja regelmäßig wieder unter ;) Allerdings ist unsere Buddel"kiste" recht groß: 2 x 2 x 0,5 m |
Ich habe die Buddelgrube aus dem Gehege verbannt.Gebuddelt wird jetzt nur noch draussen im Auslauf oder im Garten.Und beides ist durch den Regen selbstreinigend :smilewinkgrin: |
Stimmt, draufregnen tuts bei uns auch. |
Die Idee hatte ich auch schon. Aber durch den Regen wäscht sich ja nur der Urin raus. Die Köttel dauern ewig, bis sie verschwunden sind. Eher verschimmeln die. In längeren Regenphasen wird das Aussieben dann schwierig, während es in sehr heißen Sommertagen wohl eher stauben wird. Muttererde hab ich auch schon probiert. Die ist aber leider getrocknet und knüppelhart geworden. Gebuddelt hat da keiner mehr. Der Versuch, einfach wieder Wasser drauf zu schütten hat dazu geführt, dass ich dann dicke, harte Knubbel hatte. Außerdem fand ich den Urin darauf sehr unangenehm und Köttel aussieben ging damit auch nicht. Im alten Gehege hatte ich reinen Naturboden. Da haben die Nins richtig tiefe Gänge gebuddelt und da war auch die Hygiene irgendwie kein Problem. Die haben brav in ihr Klo gemacht und die Erde war sauber. Ab und zu hab ich obendrauf mal was abgefegt, aber eher weniger. Eher unpraktisch war, dass irgendwann die Kaninchen ganz artgerecht überwiegend unter Tage gelebt haben und ich irgendwann sogar panisch nach einem Tier gesucht habe, welches ich 2 Tage lang überhaupt nicht gesehen habe. Das war dann der Startschuss zum Umzug. Wie ist es denn mit dem Rindenmulch? Welchen kann man da giftfrei nehmen? Und können die Nins da so richtig schön drin buddeln? |
Ich hatte anfangs im Gehege eine Ecke - ca. 2 m x 1 m - abgeteilt und feinen Rindenmulch - aber keinen gefärbten! - eingefüllt. Es wurde gebuddelt was das Zeug hielt und irgendwann wurde auch ein Klo daraus. Da unter dem Rindenmulch gleich der Betonboden war, hat mich das nicht gestört. Ich hab den Mulch den ganzen Sommer drin gehabt und es hat nicht gestunken. Ich habe aber nach drei Monaten wegen dem Beton da drunter mal mit dem Schlauch "gespült". Das trocknet im Sommer schnell wieder und die Köttel waren auch kein Problem. Die trockneten im Mulch immer ratzfatz aus und ich hatte nie vermatschte oder zertretene Köttel. Es gab User die Bedenken wegen evtl. vorhandener Pilzsporen im Mulch hatten. Ich fand das nicht so bedenklich. Wir leben im Wald(gebiet) und hier sind überall Bäume, Moose, abgestorbene Pflanzen usw. es fliegen also ständig Sporen rum. Und es wurde keines der Tiere krank (Hautpilz oder Atemprobleme oder so). Gefressen haben sie den Mulch allerdings auch nicht. |
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