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clacky 26.02.2015 11:13

Schneeflocke, taub und gemobbt
 
Hallo ihr Lieben,
vor ca. einem Jahr habe ich die Vergesellschaftung meiner 7 Zwergkaninchen angefangen.
Von Anfang an wurde Schneeflocke von den anderen merkwürdig behandelt. Er durfte im Stall bleiben, aber auf keinen Fall ins Außengehege.
Damals berichteten mir einige von Euch, dass sie das Verhalten kennen - Schneeflocke ist ein Albino und mittlerweile hat sich auch herausgestellt, dass er tatsächlich taub ist.
Jetzt sind in der Gruppe die Frühlingsgefühle ausgebrochen und prompt ist Schneeflocke Opfer übler Attacken geworden. Seit Montag habe ich ihn aus der Gruppe genommen, um seine Wunden zu behandeln, er bekommt Metacam und Baytril, sowie Wundspray. Die Wunden schauen soweit gut aus und er scheint sich sehr wohl zu fühlen.
Er schläft viel und das ganz entspannt auf der Seite, was er "in seiner Ecke" im Außenstall meines Erachtens nach nicht wollte/konnte/durfte.

Nun stellt sich mir die Frage, was ich nach dem ANtibiotika mit dem Kleinen mache.
Soll er wieder raus? In die Gruppe möchte ich ihn nicht wieder geben, das macht einfach keinen Sinn.
Ich könnte ihn auch drinnen halten, Platz genug gäbe es...
Macht es Sinn, ihm einen Partner zu suchen? Wenn ja, wo finde ich so einen harmlosen, freundlichen Partner, der ihn nicht wieder bedroht und "ihn akzeptiert, wie er ist"?

Für Eure Einschätzungen wäre ich sehr dankbar!

Viele grüße,
clacky

clacky 26.02.2015 11:17

Entschuldigung, ob das wohl jemand verschieben kann? :blush5:
DANKE!
MFG
Clacky

marinahexe 26.02.2015 16:47

Ich würde ihn nicht wieder in die Gruppe setzen. Wenn Du den Platz hast, richte ein schönes Gehege in der Wohnung ein und hol ihm einen Partner/eine Partnerin. Wie alt ist er? Und wo wohnst Du? Wenn Du aus dem Ruhrgebiet kommst, hätte ich vielleicht zwei Partnertiere.:cool:

WildRabbit 26.02.2015 21:13

Ich würde auch ein neues Partnertier holen und ihn dann drinnen halten
das würde nie gut gehen bei so viel Kaninchen auf einem Haufen die ihn mobben und so viel Stress ist auch einfach nicht gut für ein Kaninchen grade taube Kaninchen sind ja noch ängstlicher als ihre Artgenossen.

Marinahexe hat dir ja schon geschrieben und kann dir bestens weiterhelfen bei der Richtigen Wahl des Partners, der suche.

clacky 27.02.2015 09:12

Guten Morgen,

ich komme aus Schleswig-Holstein, aus Lübeck.

Wie kann das in der Praxis laufen?
Ich kann mir ja nicht einen Partner suchen und ihn "probehalber" dazusetzen und falls es nicht klappt, den Partner zurückgeben???
Behalten kann ich ihn auch nicht, dafür fehlt mir dann irgendwann der Platz :D

Liebe grüße,
Clacky

WildRabbit 27.02.2015 14:49

soweit ich weiß ist sowas auch möglich.
Das muss man je nachdem wo her man das Kaninchen her holt vereinbaren
natürlich meine ich damit Tierheim oder Kaninchenschutz.

Zum beispiel hat die Rabbit Ranch Bonn grade Klaus zu besuch der ec hat,damit Froonk der ec hat, nicht für so lange Zeit alleine bleiben muss.

Obwohl ich glaube das sie den Herzensbrecher Klaus am ende vielleicht behalten.

achhhhh der ist so süüsssss <3

Rabbit Ranch Bonn tolle Seite auf Facebook für Kaninchenfreunde : )

marinahexe 27.02.2015 17:14

Wie alt ist Schneeflocke? Tobt er normalerweise genauso lebhaft rum wie gesunde Tiere oder ist er vorsichtiger? Erzähl ein bisschen, wie er so ist.

Doch, man kann Kaninchen auf Probe nehmen. Meistens versteht sich ein Pärchen auch und wenn nicht, geht einer wieder zurück nach Hause.

Ist er "nur" blind oder hat er noch andere Handicaps (EC, Schnupfen usw.)?

clacky 02.03.2015 11:58

Hallo,

Schneefklocke ist etwas 3 Jahre alt und kommt aus einer Auffangstation. Dort haben wir ihn vor gut 1,5 Jahren geholt.
Da die Zusammenführung eine mit 7 neuen Kaninchen war, habe ich Schneeflocke trotz skepsis in der Gruppe gelassen, als er nicht aus dem Innengehege durfte. Er lebt also tatsächlich seitdem im Innenauslauf und hat dann meist auf der Seite geschlafen, wenn die anderen draussen waren, was wahrscheinlich im Nachhinein Anzeichen für seinen Stresspegel war, den er auszuhalten hatte, wenn nachts alle zusammen drinnen sind (groß genug ist es, aber er hatte scheinbar trotzdem Angst)
Er hat bei uns dementsprechend nie getobt oder gebuddelt oder ähnliches.
Jetzt ist er seit letztem Montag bei uns drinnen. Er hat einen handelüblichen Käfig, der Tag und Nacht offen steht mit darumliegendem Freigehege. Allerdings konnt eich ihn bisher nicht dazu bringen den Käfig zu verlassen.
gestern habe ich einfach mal den oberen Käfig abgemacht, um ihm noch eindeutiger zu zeigen, dass er raus kann, aber er ignoriert das.
Er ist übrigens nicht blind (obwohl ich das eigentlich auch nicht ausschliessen kann) auber in jedem Fall taub! Egal ob laute Kinder, Türklingeln oder Telefon, er schläft seelenruhig auf der Seite.
Ansonsten kann ich keine Handicaps feststellen, er bekommt zur zeit noch AB wegen der Bisse. Streicheln lässt er sich nur ungern, geniesst dies aber denn doch.
Er ist weiß, hat extrem kurze Ohren und blaue Augen.
Liebe Grüße,
clacky

clacky 03.03.2015 09:38

Guten Morgen,

also trotz aller Bemühungen bekommen wir Schneeflocke nicht aus dem Käfig gelockt.
Es scheint mir sogar so, dass er es lieber hat/sich wohler fühlt, wenn das Drahtgestell auf dem Käfig ist und nicht nur die Wanne allein...

Ist das möglich?
Liebe Grüße,
clacky

hasis2011 03.03.2015 09:49

Wenn er soviel Stress hat, wie du beschreibst, ist das gut möglich.
Du schreibst, innen ist der Platz eigentlich groß genug. Wie groß ist groß?

Ich hatte auch ein taubes Albinokaninchen, sie durfte ebenfalls nicht raus in den Garten. Drinnen wurde sie zwar geduldet, aber auch immer wieder etwas gejagt. Auf Dauer war das kein Zustand für sie, ich hab sie dann von der Gruppe getrennt, das tat ihr sichtlich gut.
Deshalb würde ich ihn nicht auf Biegen und Brechen in der Gruppe lassen, der Dauerstress ist nicht schön...

clacky 03.03.2015 17:44

Er ist jetzt nicht mehr in der Gruppe wegen der extremen Bisse.
Er ist jetzt in einem Innengehege, ein handelsüblicher Käfig, den er aber nicht verlassen möchte und ein Auslauf drum herum.
Er scheint es absolut zu genießen, allein zu sein. Aber er kommt eben nicht aus diesem Käfig-Gebiet heraus.
Deshalb stellt sich mir die Frage, ob es im Moment überhaupt Sinn macht, ihm einen Partner zu suchen.

By the way:
Die Wunden am Rücken sind gut verschorft, das scheint jetzt aber wie verrückt zu jucken und er kommt dort nicht ran - kann ich ihm da irgendwie helfen?
Habe die Stellen aus Verzweiflung schon mit haut- und Kindersalbe eingeschmiert.

DANKE,
Liebe grüße
clacky


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