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Brauche Rat - Kastrationsfrist nur 4 Wochen? Hallo ihr Lieben, Vor vier Wochen habe ich Kirk kastrieren lassen. Er sitzt nun in meinem Zimmer seine Kastrationsfrist ab. Heute morgen wurde Cinnamon von Patty übel zugerichtet. Das passiert öfter, und normalerweise bin ich auch nicht so pingelig was Prügeleien angeht. Das Problem ist nur, dass Patty immer wieder auf die gleiche Stelle beißt und diese inzwischen gar nicht mehr richtig verheilen kann. Diesmal hat sie sie richtig heftig erwischt und ich fürchte, ich muss Cinnamon rein holen bis die Wunde verheilt ist. Drinnen ist aber Kirk. Den müsste ich dann frühzeitig raus setzen, weil ich sonst keine andere Möglichkeit habe die Nins zu trennen. Meine Frage ist nun, wie hoch das Risiko ist, wenn ich Kirk jetzt schon zu Patty und Stan setze. LG |
Meiner Meinung nach zu hoch! Ich würde es nicht eingehen. Gibt es denn die Möglichkeit ihm noch für zwei Wochen einen Bereich abzutrennen? |
das wird sehr schwierig... Ich werd mal schauen was sich da machen lässt. Müsste ihm dann im Gehege ein Bereich abtrennen aber ich weiß nicht ob das klappt.... Ist echt blöd gerade... |
Die Alternative wäre ungewollter Nachwuchs. Da würde ich lieber das Gehege kreativ umgestalten und ihm einen eigenen Bereich bieten. Bestimmt fällt dir noch was ein. |
Die Alternative wäre bei mir wohl eher ungewollter toter Nachwuchs plus Tote Mutter :(. Patty ist nämlich schon 5 Jahre alt.... Glaube kaum dass das gut ausgehen würde. Ja ich werde mir dann wohl was einfallen lassen müssen... Ist nur so schwer weil nur ein Teil des Geheges überdacht ist und ich nur im unbedachten etwas abtrennen kann.. |
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Hast Du im Gehege einen Stall? Dann würde ich das aggressive Weibchen einige Tage da reinsetzen, bis die Wunde verheilt ist. |
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Viele Tierärzte empfehlen eine Kastrationsfrist von vier Wochen. Das würden sie nicht machen, wenn die Wahrscheinlichkeit einer Trächtigkeit dann noch so hoch wäre, dass sie tatsächlich mal Fälle gehabt hätten, in denen eine Häsin dann noch tragend geworden ist... Bei sechs Wochen geht man halt wirklich 100%ig sicher. Wenn er in einem kühlen Raum sitzt (Heizung aus und Fenster auf), der nach der Dämmerung nicht mehr großartig künstlich beleuchtet wird und wenn die Außenhaltung geschützt ist, kann man ihn schon noch raussetzen bei den derzeitigen Temperaturen, meine Meinung. |
Ja das hatte ich mir auch gedacht. Ich hab seit einigen Wochen in meinem Zimmer die Heizung aus und das Fenster ist oft offen. Eben wegen Kirk. Meine TÄ meinte auch dass es klappen könnte. Ich müsste ihn aber gut beobachten und gegebenenfalls doch nochmal rein holen. Ich habe die Wunde erst mal mit Wasserstoffperoxid und Wundsalbe behandelt. Sie sieht heute schon besser aus. Cinnamons haut heilt erstaunlich schnell finde ich. Nur bringt das nicht viel, wenn sie sich morgen oder übermorgen wieder mit Patty prügelt.... Naja ich warte noch bis morgen, dann schau ich weiter |
Die letzten Tage war es ruhig, kein Gezanke mehr. Cinnamons Wunde heilte schon richtig gut. Heute dann der Schock; eine halb abgebissene Nase und die alte Wunde wieder offen :mad: Ich wollte Cinnamon erst rein holen, hab mich dann aber doch dagegen entschieden. Sie ist einfach nicht für drinnen geeignet. Ich denke, dass sie sehr darunter leiden würde. Hab jetzt den ganzen Vormittag und den halben Nachmittag im Gehege eine Trennwand gebaut. Sieht bei meinen Fähigkeiten natürlich furchtbar aus, aber das ist ja jetzt erstmal egal. Cinnamon hat jetzt 3qm und die anderen beiden 7. Ich werde sie tagsüber erstmal zusammen laufen lassen. Ich weiß, dass man das nicht machen sollte. Aber zu den Raufereien kam es bis jetzt immer nur nachts, weil alle drei unbedingt in einer Schutzhütte schlafen wollen (zur verfügung stehen zwei). Ich vermute mal, dass es da schon mal eng geworden ist und sie sich deshalb gebissen haben. Jedenfalls ist unser Garten so groß, dass sie sich problemlos aus dem Weg gehen können. Um 5 fahre ich noch mit der Süßen zum TA, weil die Nase vermutlich genäht werden muss :frown5: |
Haben die Schutzhäuser denn zwei Ein/Ausgänge? Gute Besserung für die Süße! |
Ja das habe sie. Darauf habe ich beim Bau noch extra geachtet. Aber Cinnamon ist durch ihre Behinderung doch sehr eingeschränkt. Beide Schutzhütten sind ca 1m über dem Boden an der Wand befästigt. Zu der einen Schutzhütte führt eine Treppe. Der zweite Ausgang fürht über eine Rampe zur nächsten Hütte. Diese hat auch wieder einen zweiten Ausgang, der über eine weitere Rampa nach draußen führt. Patty und Stan haben mit den Rampen und der Treppe gar keine Probleme, aber Cinnamon schon. Sie kommt zwar überall hin, braucht aber länger und ich denke, dass sie bei einem Streit deshalb auch nicht direkt nach draußen ausweicht, so wie ein gesundes Kaninchen das machen würde. |
Ach so, na gut. Ich halte eine Trennung für die Nacht in diesem Fall übrigens für sinnvoll. Sie haben ja weiterhin Gitterkontakt und werden sich so nicht fremd. |
Sie sind durch Bretter getrennt. Aber riechen und hören können sie sich ja. Meinst du das reicht? Wenn nicht, dann werde ich eines der Bretter durch ein Gitterelement ersetzen. |
Zitat:
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