 | Zwergkaninchen | | Registriert seit: 14.04.2010
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Geschrieben am
25.10.2014, 17:11
| | | | Vermutlich ausgesetztes Kaninchen in bestehende Gruppe einfügen Eine Reiterkollegin hat auf freiem Feld ein Hauskaninchen (weiß-cremfarben mit Schlappohren - also definitiv kein Wildkaninchen) gefunden.
Das ist seit heute morgen bei einer weiteren Reiterkollegin untergebracht. Diese kann es aber nur alleine und in einem Zimmerkäfig halten, was natürlich gar nicht geht. Außerdem hat sie noch einen Hund, weshalb der Käfig dann zusätzlich in einem wenig frequentierten Raum stehen muss.
Da dies nun keine Dauerlösung sein kann, habe ich mich bereit erklärt, die junge Dame zu meinen beiden kastrierten Herren dazu zu gesellen.
Ich habe insgesamt bereits 4 Kaninchen, die in 2 Gruppen aufgeteilt sind, weil meine Häsin Cookie leider unseren Felix total zerpflückt, wenn sie die Gelegenheit dazu hat.
Die Gruppen leben aber trotzdem im selben Raum, nur durch ein Gitter getrennt. Das funktioniert prima und durch das Gitter kann man sogar auch zwischendurch mal kuscheln.
Sie sind auch nicht im Haus, sondern in einem Schuppen, der früher mal für eine Kanarienzucht gebaut worden ist. Sie haben dort die (offenen) Buchten der Vögel und den kompletten Raum innerhalb eines gemauerten Gebäudes. Daran angeschlossen ist für jede Gruppe ein ebenfalls gemauerter ehemaliger Taubenschlag, der vorne offen und nur durch ein Gitter von draußen getrennt ist. Dieser Taubenschlag ist durch ein kleines Kaninchenloch für die Tiere zugänglich. Vom Taubenschlag aus geht wieder durch ein Kaninchenloch richtig nach draußen in ein Außengehege.
Jede Gruppe hat so einen Platz von ca. 2,5 qm innen, 1qm Halb-draußen und 2 qm ganz draußen zur Verfügung.
Der Platz sollte also auch für einen weiteren Hoppler ausreichen.
Zur Gesellschaftung hätte ich über diesen Winter noch einen Raum davor zur Verfügung, der ca. 3 x 3 Meter groß, aber ohne Zugang nach draußen ist. Von da aus kann die neue Gruppe dann zuerst ihr eigentliches Reich mitbenutzen und wenn alles harmonisch ist, sollen sie dann komplett wieder dort wohnen.
Den Vergesellschaftsraum brauche ich zum Sommer wieder, weil wir da unsere Gartengeräte, die wir im Sommer brauchen unterbringen müssen. Im Winter können wir diese vorübergehend auch einlagern.
So, nun meine Fragen:
- ich mache mir natürlich schon Sorgen, dass die Dame womöglich Krankheiten mitbringen könnte oder gar tragend ist. Für am Montag hab ich einen Tierarzttermin, damit sie da erst mal durchgecheckt wird. Eigentlich wäre eine Quarantäne sinnvoll. Leider hat aber meine Freundin keinen ungeheizten Raum zur Verfügung. Wenn die Häsin nun erst mal im geheizten Haus bleibt, kann ich sie doch schlecht Mitte-Ende Novemver in den ungeheizten Schuppen übersiedeln???
- wenn ich sie direkt zu mir nehme, müsste sie in den eigentlich zur Vergesellschaftung vorgesehenen Raum - meiner Meinung nach keine gute Alternative, da sie dort völlig alleine wäre (mal von den paar mal abgesehen, wo wir mal da rein gehen) und der Raum dann ja schon zu ihrem Revier werden würde. Dies könnte die Vergesellschaftung erschweren.
- leider habe auch ich keinen ungeheizten Raum zur Verfügung und außerdem leben im Haushalt noch 2 Katzen.
- Ich habe mit dem Tierheim telefoniert, den Fund dort gemeldet und die haben gemeint, man könne die Tiere nach einer tierärztlichen Untersuchung auch sofort zusammen lassen. Seht ihr das auch so?
- was mache ich, wenn die womöglich schwanger ist mit den Babys??? Ich bin schon mal unfreiwillig Hasenmama geworden, weil mir der Tierarzt meine Kaninchen falsch im Geschlecht bestimmt hat. Da ich von 5 Kaninchen nur 3 in gute Hände vermitteln konnte, hatte ich damals halt 2 behalten. Aber ehrlich gesagt waren mir die 4 schon genug. 5 ok, geht auch noch aber mehr müssen es nicht werden....
- wenn die neue Gruppe dann irgendwann in ihr eigentliches Zuhause umsiedelt, werden sie sich auch mit den anderen beiden, durch das Gitter abgetrennten Kaninchen arrangieren müssen. Da lebt aber auch unsere recht herrische Cookie, ebenfalls ein Mädchen. Im Inneren könnte ich das Gitter durch eine feste Abtrennung ersetzen, aber im Außengehege geht das gar nicht. Wäre es für die Tiere ein Problem?
So langsam überlege ich, ob meine Zusage, das Tier aufzunehmen nicht etwas voreilig war...
Geändert von Pegasus (25.10.2014 um 17:15 Uhr).
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