 | Kaninchen | | Registriert seit: 09.08.2009
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Geschrieben am
17.09.2014, 12:13
| | | | Nun ist Fienchen da, das lässt sich nicht mehr wirklich ändern. Trotzdem, als Warnung an Mitleser: zu einem Kastraten in der Rappelphase sollte man am besten eine gleichaltrige oder erwachsene Häsin dazu holen.
Zunächst einmal solltest du von Fienchen und von Fritz jeweils eine Sammelkotprobe von 3 aufeinanderfolgenden Tagen abgeben. Fienchen ist noch sehr jung mit ihren 2 Monaten, so junge Kaninchen sind sehr gefährdet durch Kokzidien und andere Darmparasiten. Sie bleiben lange Zeit symptomfrei, dann kann sich ihr Zustand sehr schnell verschlechtern. Besonders gefährdet sind Tiere aus der Zoohandlung oder von Züchtern, die nicht regelmäßig ihren Bestand auf Kokzidien u. s. w. untersuchen lassen.
Wichtig sind auch die Futtergewohnheiten. Fienchen sollte zunächst auf gesunde Ernährung umgestellt werden wenn sie bislang ein handelsübliches Trockenfutter bekam.
Dann liest du dir bitte in unseren FAQ die Vergesellschaftungsregeln durch. Dort steht alles wissenswerte drin, z. B. zur Größe des Vergesellschaftungsgeheges (für 2 Zwergkaninchen ca. 4 - 6 qm), zur Revierneutralität, zur Gefahr die von Sackgassen ausgeht, zur Einrichtung von Futter- und Tränkstellen sowie zu den Unterschlüpfen. Vor allem steht dort aber, was dich an Verhaltensweisen erwarten kann.
Bau das Vergesellschaftungsgehege dann bitte so auf, dass die Kaninchen dort mindestens mehrere Tage, evtl. sogar Wochen, bleiben können. Oder du quartierst Fritz aus dem gemeinsamen Gehege für eine Zeit aus, reinigst dieses gründlichst und stellst die Einrichtung (auch reinigen!) so um dass er es nicht mehr wiedererkennt. Dann kann die Vergesellschaftung auch im normalen Gehege stattfinden und sie müssen nicht noch einmal umziehen. |