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Haltung und Vergesellschaftung Hallo, seit ca. 5 Monaten habe ich eine Kaninchendame mit ihrem Baby (mittlerweile 8 Wochen alt) sie verstehen sich super und beide sind relativ zutraulich und lassen sich gut streicheln. Ich möchte diese Rasse (Satin Lux) züchten und ich habe mich auch schon gut informiert. Ich hoffe ich gerate an dieser stelle nicht an die falschen Personen die das Züchten von Kaninchen strikt ablehnen. Die beiden haben dauerhaft einen 6qm großen Stall in einer Scheune die nicht mehr genutzt wird und tagsüber dürfen die beiden die Gesamte Scheune (ca. 75qm) für ihre Turnübungen nutzen. Jetzt zu meinem eigentlichen Problem: in wenigen Tagen bekomme ich eine weitere Kaninchendame (sie ist schwanger) deren Rasse ich ebenfalls Züchten möchte (bei denen beiden bleibt es dann aber) sie ist ein Hasenkaninchen und hat dadurch auch einen völlig anderen Charakter. Jetzt habe ich Angst das sich meine beiden nicht mit ihr verstehen. Sie würde nachts zwar einen eigenen Stall (4,5qm) bekommen doch tags über soll sie mit den anderen beiden in der Scheune rumhüpfen. Reicht der Platz um sich auszuweichen falls sie sich nicht verstehen das sie gleichzeitig rumhüpfen können? und meine zweite Frage: wenn sie ihre Babys bekommt und die ersten Wochen in ihrem Stall bleiben muss kann ich die anderen beiden trotzdem in der Scheune rumrennen lassen? (beide Ställe sind darin) Ich hoffe jemand kann mir bei meinen Fragen helfen lg Julia |
Ich halte es für überstürzt, gleich mit zwei Rassen züchten zu wollen. Es ist viel besser, erst einmal mit einer Rasse anzufangen, denn man braucht für eine sinnvolle Zucht nicht nur ein oder zwei Häsinnen, sondern einen richtigen Zuchtstamm. Auch halte ich nicht allzu viel davon eine trächtige Häsin noch umzuquartieren in eine völlig neue Umgebung und ihr eine Vergesellschaftung zuzumuten, der Stress tut ihr nicht sonderlich gut. Bei den 75 qm Tagesauslauf würde ich persönlich der werdenden Hasenkaninchenmama lieber die Hälfte abteilen, wo sie sich frei bewegen kann und den anderen beiden die andere Hälfte lassen. Das dürfte beiden Parteien halbwegs ausreichen, und wenn dann der HK-Wurf groß genug ist kann man immer noch über eine Vergesellschaftung nachdenken. Auch könnte dann die Hasenkaninchenmama trotz des Wurfes ihren Bewegungsdrang ausleben, ohne dass die anderen beiden sie so sehr stressen können dass es für den Wurf gefährlich wird. Später, wenn die Kaninchen ordentlich vergesellschaftet sind, sieht das dann sicher anders aus, Angora-Angy hält ihre Häsinnen auch gruppenweise und hat keine Probleme, die "Tanten" kümmern sich teils sogar sehr liebevoll mit um die Würfe. Aber sicher werden sich unsere Zuchtprofis gleich noch zu Wort melden, wie sie das jeweils handhaben. |
[quote=Lupine;650439]Ich halte es für überstürzt, gleich mit zwei Rassen züchten zu wollen. Es ist viel besser, erst einmal mit einer Rasse anzufangen, denn man braucht für eine sinnvolle Zucht nicht nur ein oder zwei Häsinnen, sondern einen richtigen Zuchtstamm. Auch halte ich nicht allzu viel davon eine trächtige Häsin noch umzuquartieren in eine völlig neue Umgebung und ihr eine Vergesellschaftung zuzumuten, der Stress tut ihr nicht sonderlich gut. Ja okay das habe ich mir auch überlegt nur ich war mir nicht sich ob ich die satin-lux Kaninchen züchten soll da in meiner Umgebung anscheinend gar keine nachfrage besteht wahrscheinli8ch werde ich es auch so machen das ich meine satin Kaninchen einfach so behalte und nicht vermehre. Die Häsin wurde erst am Mittwoch mit dem Rammler zusammengesetzt. Ich wusste nicht das das für die hasenmama jetzt schon so schlimm ist wenn sie vergesellschaftet werden soll. Danke für die schnelle hilfreiche Antwort ich werde es jetzt wirklich so machen und die Scheune in zwei Teile trennen. lg Julia |
Ach so, ich dachte die Trächtigkeit sei weiter fortgeschritten. Wenn sie wirklich erst vor 2 Tagen gedeckt wurde, könnte es evtl. noch gehen, aber warte da mal lieber auf die Einschätzung der Profis. Nachfrage ist immer so eine Sache, verlassen darf man sich eigentlich nur darauf wenn man wie du feststellt dass gar keine vorhanden ist, deshalb halte ich deine Überlegung für sehr sinnvoll die beiden Satinkaninchen als Liebhabertiere zu behalten und sich erst einmal auf die HKs zu beschränken. Diesbezüglich kann dir sicher HersfelderHasen weiterhelfen, sie züchtet diese Rasse ebenfalls und kann dir bestimmt den einen oder anderen rassebezogenen Tipp geben. HKs sind ja sehr speziell, vor allem auch von ihrem Charakter her. |
Ja das hat mir der Züchter von dem ich mein kanini bekomme auch schon erzählt. Er züchtet sie bereits seit über 40Jahren und hilft mir auch etwas wenn ich mal nicht so recht weiß. Allerdings war ja früher alles noch etwas anders deshalb hol ích mir hier lieber ´noch eine zweite Meinung ein. |
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