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Hanni-Mami 23.03.2014 07:30

Vergesellschaftung, aber wo???
 
Mir steht demnächst eine Vergesellschaftung meiner nach der kastration getrennten Kaninchen bevor und ich weiss leider immer noch nicht wo ich diese durchführen soll.
Die beiden leben in Aussenhaltung.
Charlie in einem 6qm Aussengehege, Hanni derzeit noch mit ihren Baby´s in einem 2-Stöckigem Stall mit Tagsüber Ausslauf.
Da es ja ein neutrales Gehege sein soll scheiden also beide Unterkünfte aus.
Ich hätte jetzt noch die Möglichkeit im Keller einen Teil mit Gitterelementen abzuteilen, aber im Keller ist es halt nicht wirklich hell und sie sind halt auch total von "der Aussenwelt" abgeschnitten.

Jetzt habe ich mal gelesen es müsste auch funktionieren wenn ich das Aussengehege komplett mit Essigwasser sauber mache um möglichst alle Gerüche zu entfernen.

Meint ihr das klappt oder wird Charlie trotzdem sein Revier verteidigen???

Hase2 23.03.2014 08:05

So doof sind die Kaninchen ganz sicher nicht, dass sie ihr Revier durch Essigwasser nicht mehr erkennen.
Keller klingt doch sehr gut.

Hanni-Mami 23.03.2014 10:55

Aber da hab ich sie halt so garnicht mehr im Blick.
Ich hätte jetzt noch einen Einfall, wenn ich im Aussengehege alles entferne und zwei neue Häuschen und Röhren rein stelle und den Boden sauber mache, würde das gehen? (Der boden ist gepflastert)

Schoki 23.03.2014 11:32

Bei mir hat es im bestehenden Außengehege geklappt.
Habe vor ca. 3 Wochen einen 11 Monate alten Kastraten mit meinen 2 Häsinnen (2 Jahre alt) vg.
Ich habe nur den Stall komplett gemistet und neu eingestreut, die Näpfe gewaschen und die Tunnel.
Kurz danach dann den Kastraten reingesetzt und kurz darauf die Mädels.
Er hat die Beiden immer mal wieder gejagt, aber es gab keine Beißereien und einige Stunden später war es schon ziemlich ruhig.
Am nächsten Tag hat er und eine Häsin schon zusammen gefressen und nach weiteren tagen haben sie gekuschelt und meine andere Häsin blieb einige Tage auf Abstand zu ihm, aber er tat ihr überhaupt nichts.
Ich war froh, dass es so super geklappt hat.
Mein Gehege hat um die 9 m2.
Also, meiner Meinung nach braucht es außen keinen neutralen Boden.

Hase2 23.03.2014 11:35

Das erkennt er trotzdem wieder, so dumm sind die nicht, ehrlich.
Du kannst doch auch mal im Keller ein Buch lesen oder irgendetwas anderes machen.

Ist das ein Männchen und ein Weibchen, was du vergesellschaften möchtest?
Die sind meist eher harmlos, eventuell ist gar nicht viel Aufwand nötig.

RABBID24 23.03.2014 11:58

Ich würde es so machen wie es Schoki beschrieben hat;) Es ist nicht zwingend nötig, dass das Gebiet neutral ist.

Wollknäuel 23.03.2014 12:03

Mir steht auch bald eine VG in Innenhaltung bevor und ich habe auch keinen neutralen Raum. Mir wurde auch gesagt, dass das neutralisieren nichts bringt und sie es sowieso riechen.

Jedenfalls werde ich wenn es soweit ist, erstmal trotzdem mit Essigwasser wischen (das mache ich sowieso immer beim Wischen), schadet ja nicht und ich stelle dann erstmal Kartons mit zwei Ausgängen als Häuschen rein, anstatt der alten Holzhäuschen.

Schoki 23.03.2014 15:04

@Wollknäuel: Genau so dachte ich auch mit dem Abwischen. Vorsichtshalber mal machen. Für alle Fälle.

Minerva 23.03.2014 15:17

Neutrale Räume werden bei einer VG oft überbewertet, da haben Schoki, Wollknäuel und RABBID24 Recht.
Viel wichtiger sind ausreichend Platz, genug Versteckmöglichkeiten ohne Sackgassen und gute Nerven!

Viel Erfolg! :)

Hanni-Mami 23.03.2014 15:44

Hase2 nein, kann leider nicht länger im Keller bleiben. Habe eine 2 jährige Tochter und einen 7 monate alten Sohn, da sind 30min. Ruhe schon luxus :-)
Den anderen danke ich für eure Antwort. Ich denke ich werde es dann mal im Aussengehege probieren. Die beiden (männlein&weiblein) waren vor der kastration auch schon ein Pärchen. Dazu kommt dann nur noch eines der Babys den ich behalten möchte. Da muss ich nur noch abwarten bis er groß genug ist

Hase2 23.03.2014 19:16

Zitat:

Zitat von Minerva (Beitrag 620660)
Neutrale Räume werden bei einer VG oft überbewertet, da haben Schoki, Wollknäuel und RABBID24 Recht.
Viel wichtiger sind ausreichend Platz, genug Versteckmöglichkeiten ohne Sackgassen und gute Nerven!

Viel Erfolg! :)


Ich bin zwar auch der Meinung, dass man es auch anders versuchen kann, habe ich selbst auch schon, aber dennoch kann es den Beginn einer ZF erleichtern (ob es wirklich des Ausgang beeinflusst, lasse ich offen).
Nur ein Beispiel: ich habe zwei getrennt lebende Pärchen, die verstehen sich im Garten super zusammen,
Wenn ich das eine Pärchen aber zu den anderen ins Gehege setze, wird der Platzhirsch sofort unwirsch. Daran sieht man, dass das Revier sehr wohl eine Rolle spielt.


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