Hallo!
Zum Thema Vergesellschaftung gibt es zwar schon recht viele Themen, aber wir haben irgendwie einen ganz speziellen Fall zuhause
Kurz zur Vorgeschichte: Wir hatten seit September 2012 (geb. 07/2012) zwei Halbgeschwisterhäschen (m+w) bei uns. Leider ist ist der Rammler im Dezember (wahrscheinlich an einer Infektion) gestorben. Da wir kurz danach in den Winterurlaub gefahren sind und wir zudem bald noch umziehen, wollten wir mit der Vergesellschaftung eines neuen Kaninchens warten.
Unserer Hasendame ging es soweit gut, sie ist fidel, tobt rum, aber ist verständlicherweise natürlich auch anhänglicher als früher.
Dann haben wir am 12. Januar einen kastrierten Rammler aus dem Tierheim geholt (er ist ein Jahr älter als unsere Häsin). Wir müssen sie noch bis zum 07.02. getrennt halten, damit die 8 Wochen nach der Kastration rum sind.
Er wohnt im Schlafzimmer, sie im Wohnzimmer, beide mit 24h-Auslauf.
Sie ist seitdem immer etwas nervös, weil sie ihn ja sicherlich riecht.
Ansonsten geht es den beiden blendend.
Bald steht dann der Umzug bevor (15.02.) und somit die Vergesellschaftung (das machen wir erst in der neuen Wohnung).
Sie werden dann einen gemeinsamen großen Auslauf im Wohnzimmer haben.
Jetzt meine Fragen:
- Sollen wir sie dann direkt in den neuen Auslauf setzen bei der Vergesellschaftung (ist ja dann neutraler Boden) oder erst in ein ganz anderes Zimmer?
- Wir wollen den (immer geöffneten) Doppelstockkäfig der Häsin in den Auslauf integrieren (nachdem er komplett gereinigt wurde). Sollen wir damit warten, bis sie sich ausgekaspert haben? (Sie kennt den Käfig ja schon..)
Dann pinkelt sie warscheinlich überall hin, der Käfig ist nämlich ihre "Pinkelecke"..

- Wie viel Platz müssen die beiden haben, damit sie sich genug aus dem Weg gehen können? Darf da ein Zaun sein? Unser Problem ist nämlich, dass der Rammler über Laminat flitzt als wäre es Teppich, während sie kaum freiwillig eine Pfote draufsetzt. Er hätte also einen deutlichen "Vorteil" beim Flüchten. Wir wissen ja noch nicht, wer der Chef werden wird.. Ohne Zaun müssten wir also 24/7 dabei sein, weil er wirklich überall hinrennt und überall draufspringt..
Ich hoffe, ihr könnt mir etwas beratend beiseite stehen

Mit der Vergesellschaftung der Halbgeschwister nach der Kastration war das nämlich wesentlich einfacher
