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Erfahrungen mit Tierheimen auf Kaninchen Forum

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Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 10.12.2009
Beiträge: 38
allebutz befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 17.01.2010, 02:13

Erfahrungen mit Tierheimen


Hallihallo,

mich würde mal interessieren, wo ihr eure Kaninchen her habt, insbesondere Erfahrungen derjenigen, die ihre aus einem Tierheim haben!

Wir wollten uns damals (Anf. Nov.) 2 Kaninchen aus dem Tierheim holen, was aber kläglich gescheitert ist!! Die einen waren angeblich noch zu jung (8 Wochen), obwohl sie nicht mehr mit der Mutter zusammen waren, die anderen waren noch nicht geimpft oder kastriert oder was auch immer. Haben gefragt, welche wir denn sofort haben könnten - keine! Weil alle noch geimpft werden müssten (und teilweise eben kastriert). Wir hatten aber unserem 5-jährigen Sohn versprochen, dass er sich an diesem Tag 2 Kaninchen aussuchen darf. Man sagte uns, dass er dann eben lernen müsste, sich in Geduld zu üben. Super, das hat er bereits seit 10 Tagen vor dem leeren Käftig/Gehege getan - für einen 5-jährigen eine Ewigkeit!!!

Außerdem hat man uns gefragt, wo wir die Tiere halten werden. Wir hatten anfangs nur einen Käfig zu bieten (60x120cm), aber gesagt, dass wir das schleunigst ändern werden, aber man sagte uns nur, dass wir mindestens 4m² dauerhaft zur Verfügung stellen müssten, sonst würden sie uns keine Tiere abgeben. Vom Grundsatz her ja nicht verkehrt, aber wir haben ja gesagt, dass wir uns umgehend darum kümmern werden - was wir ja auch getan haben - aber das hat denen nicht gereicht!!! Super wenn man sieht, dass die Tiere dort nicht nur in diesen 1 bzw. 1,20mx60cm-Boxen gehalten werden, sondern das auch noch 3x übereinander gestapelt mit NULL Auslauf!!!!!!!! :-o

Wir hatten noch angeboten, die Tiere selber impfen bzw. kastrieren zu lassen - keine Chance. Das würden sie gerne selber machen und wir müssten uns vormerken lassen... Also sind wir mit unserem inzwischen heulenden Sohn in eine Zoohandlung gefahren, wo er sich 2 hat aussuchen dürfen!

Genau das wollte ich eigentlich nicht, denn je mehr Kaninchen gekauft werden, um so mehr werden ja schließlich auch gezüchtet. Aber was war das denn für eine Reaktion vom Tierheim? Alle jammern, sie würden aus allen Nähten platzen und hätten kein Geld. Wieso sind die dann nicht froh, dass sich solche Bekloppten wie wir finden, die das selber in die Hand nehmen? Natürlich bin ich gleich mit den gekauften Tieren zum Tierarzt gefahren und habe sie impfen (knapp 20€) und das Böckchen später auch kastrieren lassen (55€). Das ist etwas, was ich nicht verstehen kann!!

Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht?



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Benutzerbild von 4Fellnasen
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 04.12.2009
Beiträge: 648
4Fellnasen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 17.01.2010, 13:47

AW: Erfahrungen mit Tierheimen


Hallo,

also, als ich damals ein Böckchen für Gizmo holen wollte, war das gar kein Problem. Es gab zwar nur eines, welches noch nicht reserviert war, aber das hat mir ja gelangt.
In dem TH in Pforzheim leben die Nins auch in großen Auslaufgehegen in Gruppen zusammen. Sicherlich gibt es auch welche, die in Käfigen sitzen, aber das hat grundsätzlich einen Grund (Quarantäne weil aus schlechter Haltung, gerade kastriert worden....)

Als Gizmo gestorben ist und ich wieder hin bin um diesmal eine Partnerin für Klopfer zu holen wurde ich total enttäuscht. Es gab keine passende Partnerin, aber so ist das halt.

Gut, meine Kinder sind etwas älter (in einer woche 7 und 9) aber die haben das trotzdem verstanden, man muss es ihnen einfach nur richtig erklären. Bitte versteh mich nicht falsch, aber ich hätte trotz eines heulenden und bockigen Kindes keine Tiere aus der Zoohandlung geholt, schon garnicht, wenn ich das im vorhinein auch gar nicht vorhatte.

Sicherlich haben die Tierheime immer zu wenig Platz und Geld, aber Du hast mit Deinem Kauf unter anderem mit dazu beigetragen. Durch die Käufe in Tierhandlungen werden, wie Du schon geschrieben hast, immer mehr gezüchtet. Vielen Leuten ist es, aus welchen Gründen auch immer, zu umständlich ins TH zu fahren um ein Tier zu holen (weil man eben teilweise auch auf Herz und Nieren geprüft wird) und holen sich somit Tiere aus der Zoohandlung, Ergebnis mehr Zucht und mehr herrenlose Tiere, denn ich bin der Meinung, das Kaninchen keine Tiere für Kinder sind und das merken viele andere auch und bringen die in der Zoohandlung gekauften Tiere ins TH.

Die THe arbeiten zum Wohl der Tiere, nicht zum Wohl der Leute die Tiere haben wollen und es gibt Regeln, an die man sich eben halten muss. Zu der Aufgabe der THe gehört u.a. auch, keine unkastrierten und ungeimpften Tiere auszuhändigen um eine unkontrollierte Vermehrung und unnötige Krankheiten, die durch Impfungen verhindert werden könnten, zu vermeiden.

Du hättest Dir ja mit Deinem Sohn zwei Tiere aussuchen können und sie reservieren lassen. Dann wäre es kein Problem gewesen, sie bis zum möglichen Abgabetermin zu besuchen und sich schon mal mit ihnen anzufreunden. Jedes TH hat nach meiner Erfahrung keine Probleme mit solch einer Lösung. Ausserdem hättet ihr dann in der Zeit den geforderten Platz für die Nins schaffen können.

Ich würde auf jeden Fall, egal was für Schwierigkeiten auch enstehen, NIEMALS ein Tier aus der Zoohandlung einem Tier aus dem TH vorziehen.




Ninchen
 
Registriert seit: 07.07.2009
Beiträge: 17
Kilian befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 17.01.2010, 14:13

AW: Erfahrungen mit Tierheimen


Hallo allebutz,

also ich kann da deiner Meinung nur zustimmen. Ich habe zwar meine Kaninchen nicht aus dem Tierheim aber wir wollten unseren Hund daher holen, meine Mutter ist 55 und man sagte uns kackendreist das meine Mutter, die den ganzen Tag Zeit für den Hund hat, zu alt für einen 5 Jahre alten Hund wäre und ein großes Haus mit Garten auch nicht ausreichen würde. Der Hund (jetzt bitte nicht lachen war ein Chiuaua) bräuchte am Besten nen Bauernhof. Ich habe mir dann mal die Preise angesehen die ich für ein Tierheim ehrlich gesat auch sehr teuer fand. Ein Hund fast 400 € .... ich denke da würde es doch reichen wenn man eine Schutzebühr zahlt immerhin ist das ein Tierheim und kein topzüchter. Du hast schon recht da sitzen die armen Kaninchen in den kleinen Käfigen und die Leute machen trotzdem noch so ein Drama. Da du gesagt hast, das du sogar selbst Impfen und kastrieren würdest hätten Sie auch noch Geld gespart. Ich fand alle Tierheime wo ich bis jetzt wahr auch wirklich unfreundlich und unverschämt. Naja nichts desto trotz muss auch wer die Kaninchen aus der Zoohandlung kaufen denn sonst sitzen die da ewig in noch kleineren Käfigen!.... Meine Mutter hat sich dann woanders den Hund geholt, sich bei der Satdt Gütersloh über das TH GT beschwert und kam inne Zeitung. Das war knapp vor nem halben Jahr. Naja ich hoffe dein kleiner Sohn ist jetzt zufrieden und nicht mehr traurig. Auch wenn du die Kaninchen aus der Zoohandlung hast, hast du was gutes getan.

LG Dana




Kaninchen
 
Registriert seit: 05.11.2009
Beiträge: 1.280
Uschi79 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 17.01.2010, 14:39

AW: Erfahrungen mit Tierheimen


Zitat:
Auch wenn du die Kaninchen aus der Zoohandlung hast, hast du was gutes getan.
Eigentlich nicht. Ich habe meinen kleinen Rammler auch aus einer Zoohandlung, weil ich mich vorher nicht informiert hatte. Nach und nach habe ich dann gelesen, daß man diese Art von Tierverkauf nicht unterstützen soll. Sicher, tun einem diese kleinen armen Würmchen so unendlich leid, aber mit jedem Kauf unterstützt man diese gemein Art der Zucht. Diese Tiere sind meistens viel zu jung und können durchaus böse Krankheiten bekommen.

Das die TH selber impfen und kastrieren wollen ist auch irgendwie verständlich, denn sie wollen einfach sicher gehen, daß es auch wirklich gemacht wird, aber das hatte Susanne ja schon oben geschrieben.

Das die Ninchen zu jung sind, war sicher so gemeint, daß sie für den 5-jährigen Sohn zu jung sind. Kindern in diesem Alter sollte man eh keine Kaninchen schenken, da sie sich gar nicht richtig um die Kaninchen kümmern können und es dann meistens so endet, daß die Eltern die ganze Arbeit haben. Das gab es hier schon einige Male.
Es ist sicher schwer es einem kleinen Jungen zu erklären, daß er länger warten muß, als ihr es ihm gesagt habt, aber er muß halt auch lernen zu warten. Gut Ding will Weile haben!

LG

@Klilian: Einen Bauernhof für einen Chihuahua? Das finde ich allerdings auch sehr übertrieben. Würde es sich um einen Bordercollie handeln, dann wäre es vielleicht noch nachvollziehbar, da diese Hunderassen sehr, sehr viel Auslauf und Beschäftigung brauchen. Und das deine Mutter dafür zu alt ist, kann ich auch nicht nachvollziehen, ebenso wenig wie den Hammerpreis von 400 Euro.



__________________
Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen,
wie sie ihre Tiere behandelt.
Mahatma Ghandi

Herzdame von Brausemaus' G. Clooney



Ninchen
 
Registriert seit: 05.12.2009
Beiträge: 15
jenni18 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 17.01.2010, 15:04

AW: Erfahrungen mit Tierheimen


also ich habe meine Fussel auch vor ca. 5 Monaten aus dem Tierheim geholt.
Also bei mir gab es keinerlei solcher Probleme. Doert waren alle total nett & ich wurde nur gefragt wie sie denn mit meinem Rammler
leben würde, wieviel Platz die 2 hätten, dann wurde sie noch geimpft & ich durfte sie mitnehmen.
Aber ich kann dich auch verstehen das dich das aufregt. Ist auch irgendwie komisch das die Mitarbeiter deiner Mutter keinen Hund mehr geben wollten, weil sie zu alt wär. Wirklich seltsam.
Hätte es in der Nähe noch ein Tierheim gegeben, zudem ihr hättet fahren können ?




Benutzerbild von Brausemaus
Kaninchen
 
Registriert seit: 14.12.2009
Beiträge: 4.668
Brausemaus befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Geschrieben am 17.01.2010, 15:28

AW: Erfahrungen mit Tierheimen


Zitat:
Zitat von Uschi79 Beitrag anzeigen
Das die TH selber impfen und kastrieren wollen ist auch irgendwie verständlich, denn sie wollen einfach sicher gehen, daß es auch wirklich gemacht wird, aber das hatte Susanne ja schon oben geschrieben.

Das die Ninchen zu jung sind, war sicher so gemeint, daß sie für den 5-jährigen Sohn zu jung sind. Kindern in diesem Alter sollte man eh keine Kaninchen schenken, da sie sich gar nicht richtig um die Kaninchen kümmern können und es dann meistens so endet, daß die Eltern die ganze Arbeit haben. Das gab es hier schon einige Male.
Es ist sicher schwer es einem kleinen Jungen zu erklären, daß er länger warten muß, als ihr es ihm gesagt habt, aber er muß halt auch lernen zu warten. Gut Ding will Weile haben!

LG
Hallo,

ich arbeite ehrenamtlich für ein Tierheim. Ich kann leider nur befürworten, das ein 5 jähriger einfach zu jung ist für ein Kaninchen. Kinder in dem Alter sehen nicht das Tier sondern ein Spielzeug!
Ich habe mich mit meiner Tochter drauf geeinigt das sie mit 8 ein Kaninchen, bzw. zwei ist Artgerechter, haben darf. Sie ist zwar immer noch zu jung dafür, aber sie versteht wenn man ihr einige Dinge erklärt.
Wenn ich das Mädchen bei uns aus der Straße sehe, dann kommt mir die Galle hoch. Sie geht weil es ja soooooo toll ist, mit ihrem Meerie spazieren, entweder im Korb, an der Leine, im Puppenwagen. Ich habe die Eltern über diese Tierquälerei informiert und ihnen gedroht, sollte ich das Mädchen nochmals mit dem Tier über die Straße laufen sehen, mache ich eine Anzeige. Das zum Thema Kinder und Tiere, ist auf junge Kinder bezogen.

Jetzt zu dem Thema Tierheim gab uns keine Ninchens. Ich bin auch der Meinung, das wir in manchen SAchen mehr als gebrannt sind. Neue Halter versprechen hier und da und am Ende ist nichts eingehalten worden.
Bevor ich ein Tier aus meiner Pfelgestelle Vermittel, werden einige Richtlinen eingehalten. Die Tiere werden erst geimpft, durchgecheck, kastriert. Dann kommt eine Vorkontrolle und die neuen Besitzer müssen einmal zu mir kommen, um sich vor Ort das Tier anzuschauen. Ich finde es echt okay das das Tierheim, die die Tiere nicht sofort mitgegeben hat. Vertrauen ist gut, aber Kontrollen sind besser.
Selbst ich habe meine Sandy, obwohl ich im Tierheim tätig bin, beim ersten Mal nicht sofort mitbekommen.
Heute ist z.B. Kermet bei mir eingezogen, Kastrat, und auch diesen habe ich erst nach über 1 Woche bekommen. Ich bin auch wieder bei dem Tierschutz, Tierzuliebe-verein.de, einer Kontrolle durchlaufen.

Das ist den Tieren nur fair. Es ist nicht möglich die Tiere, die schon sowieso eine traurige Geschichte hinter sich haben, einfach so seinem neuen Schicksal zu überlassen!
NIcht jeder ist schlecht. Aber es steht auch nicht jedem auf der Strin.

Gebt den Tierheimen und dem Tierschutz eine Chance, sie handeln zu gunsten der Tiere!

Bis dann...

Melanie



__________________
Kommt Zeit kommt Rat.

Meine Homepage:
kaninchen-island.de.tl



Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 10.12.2009
Beiträge: 38
allebutz befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 18.01.2010, 17:44

AW: Erfahrungen mit Tierheimen


Vielen Dank für eure Anworten... Natürlich war uns von vornherein klar, dass WIR dafür zu sorgen haben, dass es ihnen gut geht und nicht unser 5-jähriger Sohn. Haben damals schon Kaninchen und auch Meerschweinchen gehabt (auch Katzen und einen Hund), und wenn wir uns für ein Tier entscheiden, dann auch mit allen Konsequenzen, was artgerechte Haltung angeht. Das Tierheim hätte sich gerne hinterher erkunden dürfen oder meinetwegen auch Auflagen machen können, z.B. dass wir Fotos vom Gehege schicken, Bescheinigung über Kastration oder meinetwegen auch Besuche. Die Tierheime bieten nur 2 Std. Öffnungszeiten am Tag, was für Berufstätige von vornherein nur auf den Samstag beschränkt ist. Und da die Öffnungszeiten fast alle gleich sind, reichte die Zeit natürlich auch nicht, um noch ein anderes Tierheim aufzusuchen.

Die Bemühungen, die Tiere in wirklich gute Hände und artgerechte Haltung zu geben in Ehren - aber auf die Art vergraulen sie auch manche Leute, die wirklich mit den besten Absichten kommen!

Übrigens: Was unseren Sohn angeht, er übernimmt immer noch sehr gewissenhaft täglich die Fütterungen und kümmert sich rührend drum, dass sie auch täglich Leckerchen wie Obst und Gemüse bekommen. Wenn er ins Gehege steigt, wird er gleich beklettert und sie lassen bereitwillig mit sich schmusen. Er weiß aber auch, dass er sie in Ruhe lassen muss, wenn sie ins Häuschen flüchten - dann wollen sie eben nicht und da hält er sich auch dran.

Wir wissen sehr wohl, dass Kaninchen in dem Sinne keine Schmusetiere sind, dass man sie sich holt, wenn einem danach ist geschweige denn mit ihnen spielt, als wären sie Spielzeug. Aber was ist dagegen einzuwenden, wenn die beiden freiwillig in seinen Laster springen und sich rumkutschieren lassen? Solange alle Spaß daran haben und niemand zu irgendwas gezwungen wird, ist es doch traumhaft, oder?

PS für Kilian: Die Geschichte mit deiner Mutter und dem Hund ist ja echt der Knaller!!! Das ist eine Unverschämtheit, was die da für Sprüche gebracht haben!! Aber gut, dass sowas mal in die Zeitung kommt. Wahnsinn....




Benutzerbild von Sandstern
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 26.04.2009
Beiträge: 358
Sandstern befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 18.01.2010, 21:03

AW: Erfahrungen mit Tierheimen


Also ich habe gute Erfahrungen mit dem Tierheim gemacht. Meine Popcorn war zwar auch alleine in einem Käfig, aber sie war auch ein bisschen verstört (wurde in einem Mülleimer gefunden keine ahnung, was der vorbesitzer mit ihr gemacht hat). Alle anderen hatten viel Auslauf. Auf jeden Fall kam dann jemand und hat die zukünftige Wohnsituation von ihr anzuschaun und dann konnten wir sie später abholen.

Aber zu dem Hund. Was braucht dann ein Husky? Schloss mit riesiger Parkanlage?

Liebe Grüße Sandstern



__________________

Die zwei neuen Kaninchen sind da. Toffee und Pino.
Die Fotos folgen



Benutzerbild von Selkie
Moderatorin
 
Registriert seit: 20.12.2009
Beiträge: 19.449
Selkie befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 18.01.2010, 21:26

AW: Erfahrungen mit Tierheimen


hi

also ich habe 2 nins aus nem tierheim. die sagten meiner mutter meiner schwester und mir damals dass man kaninchen nur zu zweit halten darf (natürlich sehr zur freude von mir und meiner schwester). wir hatten damals auch keine probleme bei der auswahl. wir konnten wirklich frei endscheiden. dummerweise habe ich meinen falsch gewählt. im august habe ich ihn bekommen (ca 7-8 jahre alt) im dezember war er tod. wohl krank was ich nicht bemerkt habe. der 2. den wir uns ausgesucht haben lebt heute nach 8 1/2 jahren noch.
ich habe echt gute erfahrungen mit dem tierheim gemacht. man wurde gut beraten, die tiere waren kastiert und geimpft und dadurch auch preiswerter als im handel. und man hatte das gefühl etwas gutes getan zu haben. nachteil war das leon (der der heute noch lebt) sehr scheu war. dies ist mit dem alter und 2 vollnakosen besser geworden.

zur alter:
ich hatte mein erstes nin mit 4 jahren. meiner eltern hatten sich nicht richtig informiert und deswegen leider einzelhaltung. heute weiß ich es wie gesagt besser.
natürlich hatten meine eltern die verantwortung für die kleine. aber ich finde wenn ein kind mit tieren groß wird lernt es auch einiges wie verantwortung zu übernehmen, tierfreundlichkeit und vieles mehr. ich glaube auch wenn meine eltern fehler in der haltung gemacht haben war es nicht schlecht für mich und meine schwester mit kaninchen aufzuwachsen. auch als kind kann man begreifen dass das ein lebewesen ist und man vorsichtig damit umgehen muss.
auch hinterher als wir umgezogen sind und einen gemeinschaftsgarten hatten wo auch kinder neben den nins spielten habe ich nur wenige schlechte erfahrungen mit kindern und tieren gemacht.
es gab ein kind in der nachbarschaft was die nins immer gejagt hat. die familie ist zum glück recht schnell weggezugen ;-)




Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 07.11.2009
Beiträge: 736
Laury befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 18.01.2010, 23:17

AW: Erfahrungen mit Tierheimen


Ich habe mir Anfang November auch eine Häsin aus dem Tierheim geholt und ich fand es dort ziemlcih schäbig.
Klar, viel Geld haben sie nicht zu Verfügung, aber es war alles ziemlich schmutzig und die Frau hat mir auch Tipps geben wollen, die ziemlich falsch waren ;-) Von wegen Käfig neben den anderen!
Auch haben die Ninchen teilweiße keinen guten Eindruck gemacht. Die eine Häsin hatte extrem tränende Augen.. außerdem stand im Impfpass meiner Süßen ein anderes Alter als im Internet und laut ihrer Aussage.
Was ich aber gut fande war, dass sie sich informiert hat, wie die Süße dann wohnt, ABER ich hätte ihr sonst was erzählen können, sie hätte es mir geglaubt ;-)

Ich denke einfach man muss es ihnen zugestehen, denn sie können auch keine Wunder vollbringen und tun schon viel für die Tiere




Benutzerbild von 4Fellnasen
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 04.12.2009
Beiträge: 648
4Fellnasen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.01.2010, 09:04

AW: Erfahrungen mit Tierheimen


Was gaaaanz wichtig ist und nicht vergessen werden darf, viele bzw. manchmal auch alle die dort arbeiten (kommt auf das TH an) sind ehrenamtliche Mitarbeiter. Sicherlich geht man davon aus, daß, wenn man in ein TH geht dort auch jemand steht der Ahnung hat, aber solche Leute kosten oftmals viel Geld. Ein ehrenamtlicher Mitarbeiter kostet nix, ist aber eine emense Hilfe.

Wenn ihr soooo unzufrieden seit mit den Beratungen und dem Umfeld, dann angagiert Euch. Bietet Euch als ehrenamtlicher Helfer an oder fragt, was das TH vllt. an neuer Einrichtung braucht, die man selber bauen kann und dann baut.

Ich komme ursprünglich aus Berlin und kenne das Gefühl, wenn man ein Tier "retten" will und es nicht bekommt. Obwohl das TH mehr als überfüllt war, habe ich damals die Katze an der ich Interesse hatte (sie wurde gequält vom Vorbesitzer, Zähne und Krallen wurden ihr gezogen, sie wurde geschlagen....) nicht bekommen, weil dieser ehrenamtliche Mitarbeiter offensichtlich keine Lust auf den Papierkram hatte. Gut, bin ich eben zur Katzenhilfe gefahren und habe dort eine Katze gerettet und bin dann nicht gleich in eine Zoohandlung oder zu einem Züchter.

Wenn man von vornherein vor hat, ein Tier aus dem TH zu holen um es zu "retten", dann bin ich der Meinung, muss man an diesem Grundsatz festhalten. Entweder, man muss sich gedulden, oder ich gehe zu einem anderen Kaninchen-, Katze-, Hunde- oder sonstwas-Hilfe.

Wie Brausemaus schon geschrieben hat, gebt den Tierheimen und anderen Tierschutz bzw. hilfeeinrichtungen eine Chance.




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 28.12.2009
Beiträge: 34
Xara befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 21.01.2010, 20:18

AW: Erfahrungen mit Tierheimen


Hallo,
ich habe meinen Rammler Totoro auch aus dem Tierheim (Berlin).
Gab auch keine Probleme er war 3 Jahre alt und ich musste versichern das er zu einem Partnertier kommt.
Ich musste auch sämtliche angaben machen, falls (und das kommt wohl öfter vor) sie eine Kontrolle bei mir zuhause machen wollen.
Ich war sehr zufrieden mit der Beratung.
Bis auf die Tatsache das ich ihn vom Trockenfutter entwöhnen musste ging es ihm dort glaube ich auch ganz gut.
Hoffe Ihr entscheidet euch für ein tierheimtier, das man nicht mal ein paar Tage warten kann, kann ich kein stück verstehen.
Bis ich einen Passenden Rammler gefunden habe vergingen auch ein paar Wochen.
So ist das nun mal mann kann nicht erwarten das die immer das passende "auf lager haben".




Benutzerbild von Lupine
Kaninchen
 
Registriert seit: 09.08.2009
Beiträge: 19.399
Lupine wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 21.01.2010, 20:44

AW: Erfahrungen mit Tierheimen


allebutz, ich kann ehrlich gesagt deine Aufregung nicht verstehen. Denn das Tierheim hat genauso reagiert, wie ein Tierheim das tun sollte.

Ihr seid dagegen diejenigen, die den Fehler gemacht haben. Warum habt ihr nicht - ohne euren Sohn darüber zu informieren, ein 5jähriger hat eben wenig Geduld - erst einmal beim Tierheim nachgefragt, ob überhaupt derzeit passende Tiere für euch vorhanden sind? Und warum habt ihr nicht bevor ihr alles gekauft habt, erst einmal beim Tierheim angefragt welche Haltung die sehen wollen? Ein Tierheim ist ja kein Laden, wo das Geld zählt, dort zählen die Tiere. Und was meinst du, wie oft die dort schon gehört haben: ja, wir kümmern uns! Und nach 4 Wochen, bei der Kontrolle, saßen die Tiere immer noch in ihrem engen Käfig. Und nach 8 Wochen, nach der zweiten Nachkontrolle auch noch. Und geimpft wurde auch nicht - zu teuer. Und es gibt auch Leute, die Tiere aus dem Tierheim holen, und dann eben doch nicht kastrieren lassen, sondern fröhlich damit vermehren.

Ihr müsst also Verständnis haben für das Misstrauen der Tierheim-Mitarbeiter. Die kennen euch nicht, ihr seid ihnen fremd. Und da lassen sie sich eben nicht auf irgendwelche Versprechungen ein. Denn im Tierheim sitzen die Tiere wenige Wochen in ihren engen Käfigen. Aber bei einem Halter vielleicht ihr ganzes Leben lang.

Und was euren Sohn betrifft - meine Tochter war 7 als wir die Nins geholt haben. Und sie hatte überhaupt kein Problem damit, die Nins noch 3 Wochen bei der Vorbesitzerin "in Pension" zu lassen, weil wir noch einiges vorbereiten mussten, und außerdem noch ein Urlaub anstand. Ihr hättet sicher "eure" Nins schon aussuchen können mit eurem Sohn, dann wäret ihr heimgefahren und hättet umgebaut. In der Zeit hätte das Tierheim impfen und kastrieren können. Und nach Ablauf der Kastraquarantäne hättet ihr die Nins dann geholt. Bis dahin hättet ihr für euren Sohn zum "üben" erst mal Kuscheltiere geholt, die hätten dann auch im Käfig wohnen dürfen. Und er hätte die Versorgung damit "üben" können. Man muss sich was einfallen lassen, wenn mal nicht alles planmäßig läuft, aber einfach so in den Zooladen gefahren wäre ich mit Sicherheit nicht.




Benutzerbild von kimiundhasen
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 19.01.2010
Beiträge: 462
kimiundhasen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 22.01.2010, 23:57

AW: Erfahrungen mit Tierheimen


also ich habe 3 von meinen 4 süssen aus dem tierheim und es gab nicht das kleinste problem.
die ersten beiden wurden auch reserviert, weil zu hause noch etwas vorbereitet werden musste und dann konnte ich sie ganz problemlos abholen.
da die beiden im th noch nicht zusammen waren mussten wir natürlich zu hause erstmal sehen ob es mit den zweien klappt. es wurde uns angeboten einen austausch zu machen wenn es gar nicht funktionieren sollte. zum glück war es liebe auf den ersten blick bei den beiden. einmal durchs zimmer gehoppelt und sie waren ein herz und eine seele
als wir die zwei abholen wollten war meine süsse mit einem rammler zusammen der ihr am rücken eine ganz kleine stelle kahl gezwickt hatte. ich wurde gefragt ob ich sie denn nun noch haben möchte. also da war ich wirklich erstaunt und schon fast schockiert. habe gesagt das ich sie natürlich noch haben möchte und mich nicht von einer kleinen kahlen stelle am rücken abschrecken lasse, wobei man die auch kaum gesehen hat.
dachte mir nur da sie ja nun für mich reserviert war nehme ich sie natürlich auch mit nach hause, nich das wenn ich nun absage, sie in meiner reservierungszeit ebenfalls die chance auf ein schönes zu hause gehabt hätte und das nich gegangen wäre, weil sie ja zu mir sollte.

diese frage hat mich aber auf jeden fall sehr beschäftigt. ich habe mich wirklich gefragt ob es möglich ist das sich jemand dann noch anders entscheidet. diese stelle war keine krankheit etc. der rammler war nur etwas grob, also hatte ich keine kosten etc oder hätte gehabt.
ebenfalls wurde ich auch aufgeklärt das sie aus schlechter haltung kommt und ganz kaputte pfötchen hatte, alles wund und so. aber auch dies ist komplett verheilt und es ist kein schaden geblieben.

mein kleiner rammler den ich dann auch mitgenommen habe hat mich mit wasser aus seinem napf bespritzt als ich beim ersten besuch in seinen käfig lugte, also ebenfalls liebe auf den ersten blick und alles war klar *gg

der dritte kam dann etwas später, da es mit einem zweiten mädel nich geklappt hatte. auch da stellte sich für mich überhaupt nicht die frage, es war klar, es kommt ein partner für sie und das ausm th. er hatte glück und war nur eine nacht im th und die nächste hat er schon im neuen zu hause verbracht

ich kann die th da schon verstehen und finde es auch ok wenn die bedingungen streng sind. es ist eine riesen verantwortung und ich denk es gibt genug leute die nach einer gewissen zeit überfordert sind und dann wieder vor der tür stehen.

eine zeit lang sah es so aus das ich meine 4 auch abgeben muss ich habe zwar ein/zwei angebote bekommen (aus dem bekanntenkreis) aber als ich mich dann mit den leuten unterhalten hab, ne, man konnte mir nichts recht machen also hab ich dann gesagt es komme was wolle wir 5 bleiben zusammen...es hat sich gelohnt, jetzt haben wirs schöner als vorher




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 10.12.2009
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allebutz befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 24.01.2010, 01:08

AW: Erfahrungen mit Tierheimen


Hallo ihr Lieben und vielen Dank für eure Antworten, aber langsam möchte ich ja doch mal fragen, wie alt ihr seid und ob ihr schon eigene Kinder habt! Ich bin inzwischen 45 Jahre alt und mir macht keiner mehr so schnell etwas vor im Leben. Habe alle Höhen und Tiefen erlebt von Kinderkriegen über Pflegefälle bis hin zu Sterbefällen und das in all seiner Bandbreite! Und ein Leben lang haben mich Tiere aller Art begleitet und ich bilde mir ein, ihnen allen ein wunderbares Leben beschert zu haben: artgerecht, wenn nicht sogar ein bißchen darüber hinaus! Vielleicht wird man mit zunehmendem Alter empfindlicher gegenüber Äußerungen und Befürchtungen Dritter, die man in einem vernünftigen Gespräch auf Vertrauensbasis nicht aus dem Weg räumen kann. Wie gesagt, haben Besuche, Kontrollen und Fotos/Berichte angeboten, aber dennoch hat man uns KEINES gegeben! Wir waren nicht wählerisch, dh. es mussten keine ach so niedlichen Babies sein! Wir hätten auch alte Hasen genommen, denen wir einen schönen Lebensabend beschert hätten! Aber ich finde es einfach vermessen von solchen Leuten, uns derartige Auflagen in einem derart bestimmten Ton zu vermitteln, wo ich mir wünschen würde, so würden sich mal die Mitarbeiter in einem Jugendamt in Sachen Kinder verhalten!!!

Ich hoffe nur, einige von euch sind noch recht jung und werden eines Tages anders über gewisse Dinge denken! Ich bin jedenfalls sehr stolz auf meinen Sohn, der mit 5 Jahren bereits gelernt hat, Tiere behutsam zu behandeln und ihre Rückzugsmöglichkeiten zu aktzeptieren, aber mit ihnen anderenfalls genauso liebevoll zu spielen/schmusen, wie sie es zulassen! Dies ist eine Beziehung, aus denen BEIDE profitieren - Kind UND Kaninchen! Sie könnten sich jederzeit zurückziehen, was sie aber nicht tun, sondern ihn liebevoll anspringen, sobald er das Gehege betritt!

Ach so, noch einen Hinweis zur Geduld unseres Sohnes: Dieses Tierheim hat alle Tiere im Internet persönlich vorgestellt - als geimpft und kastriert. Nur mussten wir hinterher erfahren, dass kaum eines dieser Tiere wirklich existierte! Dabei haben wir per email vorher angefragt, dass wir am Samstag kommen wollten und ob es möglich wäre, 2 Tiere gleich mitzunehmen. Angeblich ja, aber was dann kam, habe ich ja geschrieben....

Also hört bitte auf mit Geduld und Kindern bzw. dass Kaninchen keine Schmusetiere wären! Ich denke, wir könnten manch einen eines Besseren belehren! Hier sind die Eltern gefragt und nicht die Kinder, wie die Tiere letztendlich gehalten werden und wie mit ihnen umgegangen wird!!!




Kaninchen
 
Registriert seit: 05.11.2009
Beiträge: 1.280
Uschi79 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 24.01.2010, 09:39

AW: Erfahrungen mit Tierheimen


Hallo allebutz,

ich selber bin 30 Jahre alt und habe keine Kinder und möchte auch keine. Auch ich habe in meinem Leben Höhen und Tiefen erlebt, Pflegefälle, Krankheiten und auch Sterbefälle in der Familie...auch in voller Bandbreite.
Was das allerdings mit diesem Thema zu tun hat, weiß ich nicht.
Niemand unterstellt Dir, daß Du deinen Tieren kein gutes Leben bietest.
Es gibt vielleicht da draußen das ein oder andere Tierheim, welches nicht besonders gut ist und Du hast anscheinend eins davon erwischt. Deshalb sollte man aber nicht alle TH über einen Kamm scheren. Das wäre unfair.

Trotz allem werden Kaninchen für Kleinkinder als nicht empfehlenswert eingestuft. Die meisten Kinder sehen nun mal leider Kaninchen als Kuscheltiere und Spielzeug an. Das gibt es mehr als oft.
Ich habe eine Freundin, die einen 3-jährigen Sohn hat, der uns auch oft besucht. Er ist sehr behutsam bei den Kaninchen. Sie hat mir erst neulich erzählt, daß eine Bekannte von ihr auch zwei Kaninchen hat und einen 5-jährigen Sohn. Als sie neulich beim Kindergeburtstag war, mußte sie mit ansehen, wie die Kinder die Kaninchen durch die ganze Wohnung gejagt haben, sie einfingen, auf den Arm genommen haben und sie dann einfach haben fallen lassen. Die Eltern haben nichts dagegen unternommen. Die meisten Kinder verstehen einfach nicht, daß dies auch Lebewesen mit Gefühlen sind. Das dein Sohn dies versteht ist toll und auch zum Vorteil für deine Kaninchen.
Nur ist es halt auch so, daß viele Kinder Kaninchen haben wollen, die Eltern so lange belatschen bis sie ihnen dann meistens nur eins kaufen, die Kinder anfangs auch Spaß dran haben, aber sehr schnell das Interesse verlieren. Die ganze Arbeit bleibt dann an den Eltern hängen, die irgendwann damit überfordert sind und die Kaninchen wieder ins TH bringen. Und damit ist niemandem geholfen.

Also, verurteile nicht die Tierheime, nur weil Du eine schlechte Erfahrung mit einem gemacht hast. Du möchtest ja auch nicht, daß man deinen Sohn als "noch nicht kaninchenfähig" einstuft, nur weil andere Kleinkinder teilweise bestialisch mit Kaninchen umgehen.

LG



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Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen,
wie sie ihre Tiere behandelt.
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Geschrieben am 24.01.2010, 12:03

AW: Erfahrungen mit Tierheimen


Hallo allebutz,

ich bin 33 Jahre und kann von mir behaupten, im Thema Lebenserfahrung sicherlich keinen deut hinter deiner zu stehen. Ich habe selber 2 Kinder und weiß, wovon ich rede, wenn ich um die Geduld von Kindern spreche und um die "Kaninchenfähigkeit" von denselbigen. In der Bekanntschaft waren die Eltern auch der Meinung ihren Kindern Kaninchen zu schenken, weil es ja so süße Knuddeltiere sind. Am Ende wurde das eine, was noch lebte ins TH abgeschoben, weil die Kinder die Nins durch die Gegend getragen haben und eines von beiden fallen ließen, worauf hin dieses verstarb.

Du sagst, Du bist 45 Jahre. Dann verstehe ich nicht, daß Du, sofern es so war wie Du schreibst, daß die Mitarbeiter unfreundlich waren, nicht zum TH-Leiter gegangen bist. Sorry, aber ich wäre, wenn ich ja mich ja soooo unfair behandelt fühlen würde, sofort zum TH-Leiter gegangen und hätte ihn zur Rede gestellt.

Aber gut, ich muß Uschi79 zustimmen. Man kann und darf die TH nicht über einen Kamm scheren, und was Dein Alter oder Deine Lebenserfahrung damit zu tun haben soll, verstehe ich auch nicht so recht.

LG
Susanne




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Geschrieben am 24.01.2010, 13:32

AW: Erfahrungen mit Tierheimen


Hallo,

ich bin 33 Jahre, habe 2 Kinder (8 und 4) und einen Ziehsohn mein Neffe (6 Jahre) und habe Erzieherin gelernt. Alle drei gehen unterschiedlich mit den Tieren um. Das heißt jetzt nicht, das sie sie alleine besuchen dürfen. Es ist immer ein Erwachsener dabei. Da will ich so.
Jedenfalls, ist unsere 4 jährige behutsamer als mein 6 jähriger Neffe. Er ist "tollpatschig" und lauter! Obwohl er hier jeden Tag mit den Tieren zusammen ist und ich alle in die Pflege und Haltung mit einbeziehe!

Jedes Kind ist anders. Aber ich bin mir sehr sicher das Kinder erst ab einem gewissen Alter es wirlich verstehen und umsetzen können.

Ich weiß auch nicht wirklich was dies mit Lebenserfahrung zu tun hat.

Ich habe ja auch schon erwähnt, das ich selbst als ehrenamtliches Mitglied beim TH arbeite. Und ich bin von diesen Kontrollen und den vorab Fragen überzeugt und es solle so weiter gemacht werden!

Ich hätte gerne gewußt welches TH dies war, was seine Tiere öffentlich anpreist und sie dann nicht hat!

Bis dann...

Melanie



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Geschrieben am 24.01.2010, 14:57

AW: Erfahrungen mit Tierheimen


Ich habe ja bereits geschrieben, dass ich selbst Mutter bin, und meine Tochter nicht wirklich wesentlich älter war als wir die Nins geholt haben als dein Sohn. Da ist Vorbereitung seitens der Eltern eben gefragt, und da muss sich bei einer solchen Reaktion des Nachwuchses eben jeder fragen ob die Vorbereitung ausreichte. In eine solche Situation kommen wohl alle Eltern mal, aber dann muss man auch dem Kind gegenüber zugeben dass man sich nicht ausreichend informiert hat, und das Kind muss auch die Enttäuschung aushalten wenn etwas dann doch nicht klappt. Wenn du deinem Kind einen Ausflug in einen Vergnügungspark versprichst, und plötzlich gibt es ein heftiges Unwetter - dann geht das mit dem Parkbesuch eben auch nicht.

Und Lebenserfahrung habe ich genug zu bieten, mit chronisch krankem Kind, ich selbst aufgewachsen mit Familienhund von einer Notstation mit Kontrollbesuchen etc. Und noch einmal: ich finde es gut, wenn ein Tierheim die Tiere nicht herausgibt bevor nicht sichergestellt ist, dass die - vorher problemlos zu erfragenden - Haltungsbedingungen stimmen. Und den Rest hätte man - ohne Kind - recht problemlos bei einem Kontrollbesuch im Tierheim feststellen können.

Denn schließlich gibt es auch unter den Tierheimen welche, die nicht vernünftig arbeiten. Da lohnt immer und grundsätzlich, sich mal ein persönliches Bild dort zu machen, noch bevor man ein Tier aussucht. Gute Tierheime haben auch kein Problem damit, im Gegenteil. Und man hätte einen solchen Besuch mit einem Beratungsgespräch über die Haltungsanforderungen verbinden können.




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Selkie befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 24.01.2010, 18:58

AW: Erfahrungen mit Tierheimen


@allebutz
in welchem TH warst du denn wenn ich fragen draf?

Zitat:
Ich habe eine Freundin, die einen 3-jährigen Sohn hat, der uns auch oft besucht. Er ist sehr behutsam bei den Kaninchen. Sie hat mir erst neulich erzählt, daß eine Bekannte von ihr auch zwei Kaninchen hat und einen 5-jährigen Sohn. Als sie neulich beim Kindergeburtstag war, mußte sie mit ansehen, wie die Kinder die Kaninchen durch die ganze Wohnung gejagt haben, sie einfingen, auf den Arm genommen haben und sie dann einfach haben fallen lassen. Die Eltern haben nichts dagegen unternommen. Die meisten Kinder verstehen einfach nicht, daß dies auch Lebewesen mit Gefühlen sind. Das dein Sohn dies versteht ist toll und auch zum Vorteil für deine Kaninchen.
was sind denn das für eltern?
man gibt immer den kindern die schuld wenn es mit tieren nicht so klappt... "tier ist nicht kindgerecht" meiner meinung nach schwachsinn. natürlich sind die besitzer und verantwortlichen für das tier die eltern -auch wenn man dem kind erzählt es wäre sein tier- und als besitzer hat man sich um das tier zu kümmern und dazu gehört auch den kindern einen verantwortungsvollen umgang mit tieren beizubringen.
zudem finde ich es ein unding wenn kinder keine lust mehr auf ein tier haben (und dann meistens ein anderes wie nen hund oder katze wollen) dass manche eltern darauf eingehen.
zudem sollten eltern doch ihre kinder soweit kennen um einschätzen zu können ob diese mit einem tier behutsam umgehen können oder nicht...



 
 
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