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Zoff nach Klinikaufenthalt Hallo liebe Forum-Helfer, ich bin es schon wieder mit einem Problem: Dienstag früh musste ich leider meine Ronja in die Tierklinik bringen, weil sie schon wieder an extremer Aufgasung litt (2. Mal dieses Jahr). Sie musste eine Nacht zur Überwachung dort bleiben, Mittwoch Abend durfte ich sie dann wieder mit nach Hause nehmen. Ihr Freund Matthis war sehr verunsichert, als sie weg war, deswegen hätte ich eigentlich erwartet, dass er sich freut. Am Mittwoch Abend war das auch noch so, Donnerstag morgen auch, aber dann gestern Abend ging es voll rund und das hat sich bisher auch kaum gebessert: Er jagt sie ständig über den ganzen Balkon (die 2 haben den Balkon komplett für sich zur Verfügung), wenn er sie erwischt, beiß er auch. Ich habe sogar gesehen, dass er sich bei ihr angekuschelt hat, dann hat sie ihm die Ohren geputzt, er kuschelt sich weiter an, bewegt sich langsam Richtung Hinterpfote während sie putzt und beißt dann voll rein. Blut ist zwar keins geflossen, aber heute morgen habe ich 2 Fellbüschel von ihr gefunden. Früher waren die 2 wirklich ein Herz und eine Seele! Richtig gestritten haben die sich nie! Kann es sein, dass er sie nach 1 Nacht Trennung nicht mehr erkennt??? Was soll ich denn jetzt machen? Oder meint ihr, das gibt sich schon bald von selbst wieder? Schonmal Danke für alle Tipps! |
Zitat:
Darf ich fragen, wie du die Kaninchen fütterst, weil das schon die 2. Aufgasung ist? Vllt. ist da irgendwas dabei, was die Dame nicht gut verträgt. |
Danke für den Tipp, wenn es morgen früh nicht besser ist, werde ich das mal probieren. Wegen Ernährung: Ich habe wirklich keine Ahnung, woran es liegen könnte. Ich gebe mir da wirklich Mühe! Sie kriegen Gemüse, Grainless Herbs und Trockenkräuter, wobei ich versuche, so oft wie möglich auch frische Wiese zu geben. Jetzt, wo es wieder früher dunkel wird, klappt das allerdings eigentlich nur am Wochenende, denn ich gehe jetzt im Dunkeln zur Arbeit und komme im Dunkeln nach Hause und ich traue mich hier nicht in die Parks, wenn es dunkel ist. An Gemüse gebe ich nach Möglichkeit nur Blättriges: Gerade kriegen sie viel Chicoree, Kohlsorten, Fenchel, Basilikum und Petersilie. Ich glaube ja, dass es vielleicht am Spitzkohl lag, das Verrückte ist nur, dass sie den davor tagelang ohne Probleme gefressen haben. Du siehst: es ist wirklich schwierig, die Ursache herauszufinden. Sie ist in der Klinik auf auf Herz und Nieren (und Zähne) geprüft worden, alles war ok. Die TA meinte, vielleicht hat sie sich auch mit ihrem Partner gestritten und aus Stress mehr gefressen als sie sollte... ich bin da wirklich ratlos und werde jetzt erst einmal den Kohl probeweise weglassen, weil das für mich noch die wahrscheinlichste Erklärung ist. Hauptsache, die 2 verstehen sich schnell wieder, ich ertrage es nicht, sie so verängstigt zu sehen... |
Ich habe Ronja gerade nochmal gründlich untersucht und festgestellt, dass er sie doch blutig gebissen haben muss: Hinten am Schwänzchen ist sie verklebt und das Fell etwas rot. Eine richtige Bisswunde konnte ich nicht finden und sie bewegt sich auch ganz normal, also denke ich, dass es nicht ganz so schlimm war. Es geht jetzt auch ein wenig besser mit den 2: Sie kuscheln zwar nicht, liegen aber ca. 20 cm von einander entfernt und ich habe auch nicht mehr beobachtet, dass er sie jagt. Meint ihr, ich habe das schlimmste überstanden oder sollte ich sie etwa trennen? Muss ich wegen der Wunde was machen? |
Hallo, der Tipp von Benny von dem Einreiben mit der benutzten Streu ist wirklich super. Der Gerüche wegen habe ich sogar (solange ich nur zwei Kaninchen hatte) beide mit zum TA genommen. Außerdem lässt sich die Angst vom TA für die Kaninchen zu zweit besser ertragen. Jetzt habe ich vier Kaninchen. Die kann ich nicht alle zusammen zum TA mitnehmen. Daher reibe ich das Kaninchen, welches gerade beim TA war, immer mit der Streu aus dem Gehege ab bevor ich es zu den anderen ins Gehege frei lasse und ich hatte noch nie Probleme danach gehabt. LG MM |
komischerweise war es ja damals bei mir genauso. Als die Jungs von der Kastra kamen, ist Lotte (die Mama) ja auch erst am nächsten Tag ausgerastet und hat sie gejagt und so. 1 1/2 Tage hat sie das gemacht, dann war 2 Tage Ruhe und dann hat sie es noch mal einen Tag lang gemacht. Dann war es gut. Sie war aber so ausm Häusschen, dass sie sogar die Mädels gejagt hat, die ja nicht ein Mal mit beim Tierarzt waren :rofl: Also ich denke, das schlimmste ist überstanden. Sonst reibst du sie halt mal ein, pass nur auf, das nix in die Gegend kommt, wo jetzt die Wunde vermutet wird, damit da nicht unnötig Dreck reinkommt :smilewinkgrin: |
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