![]() |
Kaninchen zu Versteigern! Huhu, bin grade auf der Suche nach einer Userin hier im Forum, auf ein Forum und somit auf einen Beitrag in dessen, gestossen, der mich erschreckt. :mad: Und zwar geht es darum, Kaninchen für einen guten Zweck zu versteigern!! Es handelt sich um eine Rasseforum für Kaninchenzüchter, die mit dem Versteigern von Kaninchen Spenden gewinnen, um dies an ein Hospiz zu leiten. Das Spenden für Bedürftige zu sammeln, ist keineswegs schlecht, aber müssen dafür Kaninchen versteigert werden? Das finde ich traurig. Auf der eine Seite suggerieren sie soziale Kompetenz und auf der anderen Seite sind sie so herzlos! Ich stelle den Link mal ein, auch wenn ich die Befürchtung habe, dass "unsere" Züchter das mit unterstützen könnten. http://www.rkz-forum.de/forum-rkz/forum/index.php?page=Thread&threadID=8707&e141ceb1 |
als nächstes kann man dann kaninchen bei ebay (nicht kleinanzeigen) ersteigern. oder noch besser bei amazon. da gibt es ja sonst schon fast alles .... |
Zitat:
@ Valentina: Ein Unding. Da kann man nur den Kopf schütteln. |
Zitat:
|
Das macht mich traurig :mad: |
So wie ich das verstanden habe,können nur Züchter mitmachen,die Kaninchen müssen eine Zuchtnummer haben(oder wie das heißt)usw.usw.also ich denke nicht,das da querbeet Laien mitmachen können,in der Hoffnung einen Weihnachtsbraten für Umme zu ersteigern. Kenn mich mit Kleintierzucht nicht aus aber es ist doch dort normal,das man seinen Zuchtnachwuchs anpreißt..und da spielt die Form doch nicht wirklich eine Rolle?Ob jetzt der Schulz in einer Anzeige seine Zuchttiere verhökert oder via Versteigerung für einen guten Zweck..kann man sich drüber echaufieren,muss man aber nicht. |
Zitat:
Sicher dürfen da nur Züchter mitmachen. Aber sind Zuchttiere nur weil sie eine Nummer im Ohr haben, weniger Wert und frei zum Unsinn machen? Zuchttiere werden in der Regel entweder geschlachtet (ab einer bestimmten Größe), als Decktiere gehalten, oder eben verkauft. Als Pseudo-Gute-Tat anpreisen muss man sie dennoch nicht. |
Zitat:
Es ist eine gute Tat, aber der Weg zum Ziel ist (sorry) Scheiße! |
Hmm..stört jetzt das Versteigern?Kenn das von Pferden,da ist das vollkommen normal.na gut:wink5: Dann wär evtl.eine Kaninchenbörse das Mittel der Wahl um für einen guten Zweck Geld zu sammeln? Sollte man gar keine Tiere anpreisen(für welchen Zweck auch immer?)aber dann müsste man die ganze Profizüchterbranche anprangern. |
Ja es geht ums Versteigern. Mir gefällt grundsätzlich das Behandeln der Tiere, als sei es nur irgendeine Ware, nicht. Es sind Lebewesen und es sollte keinesfalls normal sein, dass man sie versteigert oder verhökert, zu Discountpreisen im Glaskasten mit Angebotschildern anpreist! |
Wie gesagt,es gibt Branchen,da ist das versteigern von Tieren normal. Vielleicht können wir ja einen Brief reinstellen,ne Art Pedition,alle Foris unterschreiben wird an den Zuchtverein geschickt und das nächste mal läuft es vielleicht anders. Denn die Idee für ein Hospiz zu sammeln find ich toll. |
Aber wir sollten es nicht als normal betrachten. Ich habe mir auch überlegt einen Breif zu verfassen. Finde das eine gute Idee. Auch die Idee, dass sie spanden wollen, finde ich grundsätzlich gut und das sollte auch unterstützt werden. Aber eben nicht durch das versteigern von hilflosen Tieren, die weiß gott wo landen. |
Ich frage mich, warum man eine solche Gelegenheit nicht nutzt, um mal dem Tierschutz was Gutes zu tun und der Erlös nicht z.B. an eine Tierschutzorga gehen kann. Das Versteigern von Lebewesen finde ich grundsätzlich daneben, egal ob es um Zuchtschweine, Kaninchen oder Turnierpferde geht. |
Bei aller Tierliebe aber ne Tierschutzorga steht NICHT vor der wichtigkeit der Menschen. |
Zitat:
|
..oder in die verlegenheit kommen irgendwann mal ein Krebskrankes Kind zu bekommen?Alles Hypothetisch aber es gibt nunmal wichtigere Dinge als Tiersschutzorgas unter die Arme zu greifen. |
Zitat:
|
es kann jeder mit machen und was habt ihr dagegen??? Schweine z.b. werden auch versteigert. es ist für einen guten zweck. und ausserdem kann man nicht nur kaninchen versteigern. Ich finde traurig, das über so etwas wie ihr auch gerade aufregt nicht nachgedacht wird. eine versteigerung ist doch besser als so zu verkaufen, denn es ist ja nicht so, das die tiere immer wegkommen, beim verkauf. das ist bei der auktion warscheinlicher. und ausserdem werden warscheinlich auch viele kaninchen die sonst geschlachtet werden versteigert |
Hallo zusammen, ich finde auch nichts Schlimmes an der Versteigerung. Im Gegenteil. 1. Es gibt nun einmal Menschen, die – aus welchen Gründen auch immer – Kaninchen vom Züchter präferieren. Seien dies gesundheitliche Gründe (Zuchtselektion, Impfstatus), optische Reize, bestimmte Rassepräferenzen aufgrund (tatsächlicher oder vermeintlicher) rassespezifischer Eigenschaften, Größe etc. Das möchte ich hier nicht weiter vertiefen. Aber für diese Leute ist die Versteigerung eine Gelegenheit, „politisch korrekt“ an ein Rassetier ihrer Wahl zu kommen. Anstatt mit dem Kaufpreis den Züchter bzw. die Weiterzucht zu unterstützen, fließt das Geld in einen guten Zweck. 2. Das „Problem“, welcher materielle „Wert“ einem Lebewesen zuzuordnen ist, besteht weder nur bei Auktions-, noch nur bei Zuchttieren. JEDER Verkäufer (auch der Zoohändler und der private Ebay-Hobby“züchter“) legen einen bestimmten Kaufpreis fest. Leute, die dies nicht tun (z.B. die ganzen „zu verschenken“-Anzeigen bei Ebay oder Kaninchen, die man auf einer Tombola gewinnen kann), werden dann auch wieder kritisiert, weil sie den Tieren keinen Wert zumessen und hinter jedem potenziellen Interessenten ein Schlangenhalter vermutet wird. Also was nun: Kaninchen gegen Geld oder Kaninchen für lau? 3. Auch die Züchter zeigen hier Herz. Sie verschenken quasi einzelne Tiere, verzichten auf die Einnahme und spenden diese. Alles in allem eine gute Sache. Dass den meisten Menschen krebskranke Kinder näher stehen als Tierschutzorganisationen, kann ich auch verstehen, ehrlich gesagt. Natürlich KÖNNTE man – gerade bei Kaninchenzüchtern – argumentieren, dass sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart zumindest ein Teil ihrer ehemaligen Tiere durch die neuen Besitzer irgendwann im Tierschutz lande(te)n und man durch eine Spende an den Tierschutz zumindest ansatzweise eine Art „Wiedergutmachung“ dafür bewirken könnte, dass diese Kaninchen im Tierheim Ressourcen besetzt bzw. verbraucht haben/besetzen bzw. verbrauchen. Andererseits: Was kann der Züchter dafür, dass die neuen Halter sich verantwortungslos verhalten haben? Ab Kauf gingen diese Tiere in den Verantwortungsbereich derjenigen Menschen über, die später die Kaninchen der Allgemeinheit (= dem Tierschutz) „aufgebürdet“ haben. Genau genommen handelten die Käufer verwerflich, nicht der Züchter. So zumindest könnte die Gegenargumentation lauten. Außerdem: LEIDER ist es schwierig geworden, seriösen Tierschutz von unseriösen Tierschützern oder auch fanatischen Tierrechtlern zu unterscheiden. Menschen, die sich in der „Szene“ bewegen, mögen da einen Überblick haben und erkennen, welche Orgas unterstützenswert wären. Züchter beschäftigen sich normalerweise eher weniger mit Tierschutz und soweit ich mitbekommen habe, hat der eine oder andere schon so manche unerfreuliche Begegnung mit Tierrechtlern hinter sich. Kein Wunder, dass manch ein Züchter dem Tier“schutz“ da eher wenig abgewinnen kann und wohl kaum für Tier"schützer" spenden möchte, die die Kaninchenzucht am liebsten verboten und die Welt zwangsveganisiert sähen… :rolleyes: Viele Grüße Lilith |
| Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 18:49 Uhr. |