 | Kaninchen | | Registriert seit: 09.08.2009
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Geschrieben am
06.09.2013, 22:22
| | | | Wie dein Einstreuverbrauch ist, hängt auch davon ab ob du Innen- oder Außenhaltung anstrebst. In der Innenhaltung kann man zum Beispiel Gehegebereiche mit Baumwollteppichen auslegen, in der Außenhaltung einen Teil des Geheges mit Bio-Rindenmulch oder mit Erde versehen, die Möglichkeiten ein Gehege zu gestalten sind recht umfangreich.
Auch die Art deiner Kaninchen kann auf die Wahl und Menge der Einstreu Einfluss haben. Meine Wuschel war - wie der Name schon vermuten lässt - ein Langhaarkaninchen. Normale Kleintierstreu hängte sich in ihrem Fell fest, auch minderwertiges Stroh (gepresst zum Beispiel) konnte ich bei ihr nicht verwenden. Für sie habe ich im Außengehege den wettergeschützten Bereich entweder mit Hanfstreu eingestreut (die ist recht teuer), oder mit Strohpellets + großzügiger Strohauflage (Pellets sind hart, außerdem muss man gut darauf achten ob sie von den Nins angefressen werden, sie sind nicht ganz unproblematisch!) oder Kleintierstreu + Strohauflage. Das war auch abhängig von der Jahreszeit, denn die Kleintierstreu isoliert ein wenig besser gegen Bodenkälte als Pellets, saugt aber nicht so gut.
Beim Heu kommt es neben der Fütterungsweise auch auf die Qualität an. Es gibt unter den Kaninchen richtige Heufanatiker, die für ein sehr gutes Heu auch schon mal ihr Frischfutter stehen lassen, allerdings ist das die Ausnahme. Normalerweise gilt: wer artenreiche Wiese füttert, füttert ja damit Heu im Frischformat und die Kaninchen werden das frische dem trockenen vorziehen. |