Hallo Svenja, herzlich willkommen!
Schön dass ihr euch informiert, BEVOR ihr loslegt! So könnt ihr euch den einen oder anderen Irrweg ersparen.
Wichtig ist dauerhaft genug Platz, wenn ihr ausgeglichene und freundliche Kaninchen haben wollt. Für 2 Zwerge sollte das Gehege (mardersicher, d. h. nach allen Seiten - auch oben und unten - einbruchsicher und ausbruchsicher dicht) auf einer Ebene 6 qm mindestens betragen, wenn es sich um ein Außengehege handelt. Da Kaninchen Bodenbewohner sind, zählen zweite Ebenen nicht mit - selbst wenn sie 2 qm groß sind.
Eine Tiefe von 1 Meter ist ohnehin bei einer doppelstöckigen Konstruktion nicht wirklich zu empfehlen, da sie dann sehr umständlich zu reinigen ist.
Besser, ihr plant von vorneherein ebenerdig, es muss auch nicht das gesamte Gehege fest überdacht sein. Es reicht, wenn die Kaninchen einen geeigneten Platz zum trocken sitzen bzw. aufwärmen im Winter und ausreichend Sonnenschutz im Sommer haben.
Was die Rassen betrifft, sind z. B. Teddys nur bedingt außentauglich. Für sie sollte das Gehege vollständig oder nahezu vollständig überdacht sein.
Einige Teddys, einige Satinkaninchen sowie einige Rexe entwickeln auch ein mangelndes Winterfell, sie sind ebenfalls nicht winter-außentauglich.
Am besten ist es für Kaninchenanfänger, ihr holt euch ein bereits fertig vergesellschaftetes Kaninchenpaar von dem bereits klar ist dass es ausreichend Winterfell bildet. Angebote gibt es wie Sand am Meer, auch junge Tiere. Vorschläge können wir gerne unterbreiten, wo ihr an ein solches bereits fertiges anfängertaugliches Paar herankommt
Bei Kindern und Kaninchenanfängern würde ich von Jungtieren abraten. Kaninchen sind sehr empfindlich, und es kommt nicht gerade selten vor dass man gesundheitliche Probleme als Anfänger erst extrem spät sieht. Sind Kaninchen dann sehr jung, endet das schnell traurig. Auch umgeht ihr mit bereits erwachsenen aber noch jungen Tieren die Rappelphase der Pubertät, die nicht selten - wie bei Menschen auch - ein paar Zickereien mit sich bringt.