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Gewöhnung an Außenhaltung Hallo ihr Lieben, habe seit 2 Monaten 2 Kaninchen, die jetzt 4,5 Monate alt sind. Bisher haben sie in der Wohnung gelebt, ich möchte sie jetzt aber in den Garten umziehen lassen. Da ich im Internet gelesen habe, dass ich sie nicht sofort raussetzen darf, sondern an die Luft erstmal gewöhnen muss, habe ich sie heute eine Stunde rausgelassen und jetzt wieder mit rein genommen. Da ich aber denke und auch bemerke, dass es ziemlichen Stress für die Tiere bedeutet, dauernd hin und her geschleppt zu werden, wollte ich mal nachfragen wie oft ich das noch wiederholen muss, bis ich sie endgültig im Garten (Tag und Nacht) lassen kann. Vielen Dank für eure Hilfe! |
Nicht immer hin und her schleppen. Baue ein sicheres Gehege, mit Schutzhaus. Ende Mai können deine Kaninchen dann dauerhaft draußen leben, dann sollte es warm genug sein. Jetzt kommen erst noch die Eisheiligen, also würde ich noch zwei Wochen warten. |
also brauch ich sie doch nicht stundenweise dran gewöhnen? Gehege mit schutzhütte ist bereits fertig. lg |
Nein, du musst nur warten, bis es dauerhaft über 10 Grad warm ist, das ist meistens so nach den Eisheiligen der Fall, Ende Mai. |
ok, danke. möchte sie im garten nicht überwintern lassen. wann muss ich sie dann wieder reinholen? Lg |
Warum nicht? Wenn sie eine Schutzhütte haben, spricht nichts dagegen. Kaninchen entwickeln ein prächtiges Winterfell und fühlen sich draußen wohler als in der beheizten Wohnung. |
kaninchen können sehr gut draußen überwintern wenn sie ab sommer draußen sind. sie bekommen dichtes winterfell. lies dir doch das hier mal durch: http://diebrain.de/k-draussen.html |
Für die Kaninchen wäre es gesünder, den Winter draussen zu verbringen, da es durch die trockene Heizungsluft oftmals zu gesundheitlichen Problemen kommen kann. Wenn deine Kaninchen im Aussengehege Grünfutter zur freien Verfügung haben und sie dieses noch nicht gewohnt sind, dann solltest du das Grünfutter zuerst langsam anfüttern, bevor du sie komplett nach draussen umziehen lässt. |
Haben keine Wiese im Gehege, habe ihnen aber schön öfters welche gegeben. Möchte sie nicht draußen lassen, da ich keine Lust habe im Schnee/Regen/ Eiseskälte 2-3 mal zu ihnen rauszugehen um sie zu füttern und zu säubern. Wir haben keinen Garten, den man von der Wohnung betreten kann (sonst wäre es was anderes) |
Dann kannst du sie bis Anfang/Mitte Oktober draussen lassen, je nach Temperaturen. Wenn die Temperaturen dauerhaft unter 10 Grad sind, dann ist es Zeit, sie reinzuholen, da sie sonst das Winterfell zu stark ausbilden und es ihnen dann in der Wohnung zu warm wird. |
Außenhaltung ist der Innenhaltung immer vorzuziehen, wenn man die Möglichkeit hat, weil es nunmal die artgerechte Haltungsform ist. Wohnungshaltung ist immer nur ein Kompromiss, den man nicht ohne Not wählen sollte. Eine schlechtere Haltungsform aus reiner Bequemlichkeit zu wählen - du kannst dir denken, was ich (und sicher viele andere hier) davon halte. Sie brauchen ein großes Gehege (mindestens 6qm, besser deutlich mehr, wenn sie nicht zusätzlich im Garten frei laufen können) das gegen Ein- und Ausbruch gesichert ist und eine Wetterschutzhütte, so dass sie jederzeit einen trockenen, zugfreien Raum aufsuchen können, wenn sie das möchten. Im Winter streut man diese Schutzhütte dick mit Stroh ein, dann haben sie alles, was sie brauchen. Gewöhnen muss man sie an die Außenhaltung nicht. Schau dir mal bei Wetter.de die Vorhersage für die nächsten 16 Tage an. Wenn die Temperaturen nachts nicht mehr unter 5 Grad gehen, können sie nach draußen umziehen. |
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