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Fuchs und Marder Hey bei uns laufen ein Fuch und ein Mader rum, was soll ich machen, ich brauche eure Hilfe. thx Pingluiny |
Hallo, ich möchte Dich nur warnen, da am Donnerstag ein Marder am helligsten Tage meinen kleinen schwarzen Farbenzwerg geschnappt hat. Wir haben im Garten hinten am Zaun unser Brennholz auf Einwegpaletten gestapelt und unter diesen Paletten hatte sich ein Marder versteckt. Mein Mogli ist hat sich immer unter diesen Paletten versteckt oder hat sich halb darunter gelegt und in den Garten geblickt bis er am Donnerstag auf den Marder traf. Wir haben heute vor das gesamte Holz einen Zaun gezogen, da wir nicht wissen ob der Marder noch im Holz sitzt oder nicht. Wir sind noch einmal durch das gesamte Gehege gegangen und haben noch einmal nach Löchern ausschau gehalten. Die kleinsten Ritzen habe wir heute noch einmal zu gemacht. Ich habe einmal gelesen, dass ein Marder überall durchschlüpft wo auch ein Hühnerei durchpasst. Am besten machst du untenherum noch einmal engmaschigen Volierendraht, damit kein Fuchs durch die Zaunlöcher nach deinen Kaninchen fassen kann. Ich traue mich aber zur Zeit nicht die anderen beiden ohne meine Aufsicht durch den Garten hoppeln zu lassen. Sonst durften sie immer den ganzen Tag im Garten rumspringen. Jetzt tun sie mir richtig leid. VG Mollemaus |
Sowohl Füchse als auch Marder sind für Kaninchen lebensgefährlich, aber das weißt du sicher - sonst hättest du hier diese Frage wohl nicht gestellt. Du kannst nur eines tun: die Kaninchen sicher unterbringen! Das Gehege muss ein- und ausbruchsicher sein, das heißt es muss rundum geschlossen sein. Und zwar mit mardersicherem, stabilem Volierendraht! Hasendraht reicht nicht aus. Der Draht muss auch sicher am Holz befestigt werden, denn gerade Füchse entwickeln eine enorme Kraft. Außerdem sind Füchse, Hunde und Katzen enorm schlau. Sie können oft einen simplen Dreh-Riegel vor der Gehegetüre leicht öffnen. Du brauchst deshalb eine Türverriegelung, die raubtiersicher ist! Zum Beispiel einen Schieberiegel der sich abschließen lässt, oder eine Überfalle - beides muss mindestens mit einem Karabinerhaken gesichert sein. |
also wenn du weißt, dass bei dir ein fuchs und ein mader rumlaufen, dann würde ich schleunigst zusehen, dass du deine kaninchen dementsprechend sicherst. wenn sie draußen sind, dann müssen sie (wie schon gesagt) von allen seiten gesichert sein. wenn dies jetzt nicht gegeben ist, dann musst du das schleunigst ändern oder sie woanders unterbringen, das könnte nämlich sonst den tod für sie bedeuten. eine faustregel ist das ein hünerei nicht ins gehe reinpassen darf. kaninchendraht bzw katzennetze reichen nicht, es muss etwas wie volierendraht sein. |
Leider sind auch viele handelsübliche Kaninchenställe für draußen nicht besonders sicher, wenn man sie kauft... zu dünne Drahtstärke, schlechte Befestigungen, zu dünnes Holz oder zu leichte Riegel, sodass auch aus dem geschlossenen Stall ein Kaninchen von einem Fuchs herausgeholt werden kann. Abgesehen davon, dass solche Ställe ohnehin nicht ausreichend Platz bieten, muss man daher bei gekauften Unterbringungen vorsichtig sein und bei Bedarf nachrüsten. Bleiben bei uns in der Gegend Hühner, Enten oder eben Kaninchen nachts ungesichert draußen, ist das mit hoher Wahrscheinlichkeit das Todesurteil. |
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