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Kaninchen
 
Registriert seit: 17.12.2012
Beiträge: 7.295
Angora-Angy befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 04.02.2013, 10:01

Es gibt übrigens Tier-Krankenversicherungen. Da zahlst du monatlich deine Beiträge und die Kasse erstattet dir dann Tierarztrechnungen, wenn du sie einreichst. Oder du sparst monatlich einem kleinen Betrag auf einem extra Konto an.



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Benutzerbild von hasis2011
Kaninchen
 
Registriert seit: 14.02.2011
Beiträge: 30.760
hasis2011 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 04.02.2013, 10:07

Zitat:
Zitat von Angora-Angy Beitrag anzeigen
Es gibt übrigens Tier-Krankenversicherungen. Da zahlst du monatlich deine Beiträge und die Kasse erstattet dir dann Tierarztrechnungen, wenn du sie einreichst. Oder du sparst monatlich einem kleinen Betrag auf einem extra Konto an.
Bei den Versicherungen muss man aber aufpassen, die zahlen nicht alles. Eine Freundin hat sich mal deswegen erkundigt wegen ihrem Hund, sie hats dann gelassen weil die nur "harmlose" Behandlungen zahlen...typisch Versicherung!



__________________



Benny
Gast
 
Beiträge: n/a
Geschrieben am 04.02.2013, 10:48

Zitat:
Zitat von hasis2011 Beitrag anzeigen
Bei den Versicherungen muss man aber aufpassen, die zahlen nicht alles. Eine Freundin hat sich mal deswegen erkundigt wegen ihrem Hund, sie hats dann gelassen weil die nur "harmlose" Behandlungen zahlen...typisch Versicherung!
Genau deswegen hab ich mich für unseren Hund auch dagegen entschieden. Fast alles, was er bis jetzt an TA-Kosten verursacht hat, wäre von vielen Versicherungen nicht bezahlt worden.




Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 23.06.2011
Beiträge: 924
Nazar & Noroelle befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 04.02.2013, 11:38

Also ich bin auch der Meinung,dass es in einer Schwangerschaft nicht schadet Tiere um sich zu haben(sofern diese nicht mit Parasiten übersät sind).Ich binselbst mit 4 Katzen und 4 Hunden groß geworden und kerngesund,es hat mir sogar gut getan würde ich behaupten.Wenn Kinder in eine Familie mit Tieren hineingeboren werdenhaben sie einganz anderes Verhältniss dazu und sind ihnen eher zugeneigt.

Außerdem bist du ja noch nicht schwanger und ich hoffe ich tret hier jetzt nicht ins Fettnäpfchen oderso,aber es dauert ja manchmal eine ganze Weile bis es so kommt wie man es gerne hätte(Meine Eltern haben über 3 Jahre gebraucht bis sie mich bekommen haben,bei meiner Schwester waren es nur 6 Wochen)

Außerdem solltest du dir überlegen wie es dir damit geht dein Tier abzugeben.Wenn du dir dann Vorwürfe machst und (übermäßig) traurig wärst würde das der Schwangerschaft und dem Kind auch nicht gut tun.



__________________
Frühling wo bist du?...In sehnsüchtiger Erwartung wartend....



Benutzerbild von CutestRabbitonEarth
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 15.09.2011
Beiträge: 64
CutestRabbitonEarth befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 04.02.2013, 12:24

Viele erwähnen frühere Zeiten. Aber tatsächlich ist die Haltung von Tieren im Haus ein ziemlich modernes Phänomen. Nicht mal Hunde und Katzen wurden früher drinnen gehalten. Nur Vögel waren die Ausnahme, die in handbreiten Holzkäfigen ihr Dasein fristeten. Von meinem Urgroßvater, der vernarrt in Hunde war, weiß ich, dass die Hunde niemals ins Haus durften. Tiere galten als schmutzig und Krankheitsüberträger. Davor wurden auch die Kinder gewarnt.

Nun werden Tiere heutzutage geimpft und je nach Tierart entwurmt. Und so wie ich es verstehe, warnte die Ärztin nur vor Infektionen während der Schwangerschaft. Da könnte man sich eventuell überlegen, für diese Zeit auf Außenhaltung umzuschwenken?

Aber Kinder selbst sollten schon mit Tieren aufwachsen, finde ich. Also wäre es etwas seltsam, jetzt ein Tier abzugeben, um sich später wieder eines zuzulegen.




Benutzerbild von Keks3006
Kaninchen
 
Registriert seit: 24.01.2012
Beiträge: 4.002
Keks3006 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 04.02.2013, 12:41

Aber die Bäuerin hat doch früher trotz Schwangerschaft sicherlich auch im Kuh-, Schaf-, Ziegen- oder Schweinestall gestanden. Dass keine Tiere im Haus waren, ist doch irgendwie unerheblich, wenn man dann draußen mit ihnen Kontakt hat?




Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 22.08.2011
Beiträge: 556
indy befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 04.02.2013, 13:18

Wegen der KV habe ich mich auch schonmal erkundigt, aber ich habe nur welche für Hunde und Katzen gefunden.




PassatKombi
Gast
 
Beiträge: n/a
Geschrieben am 04.02.2013, 13:23

Ja Keks3006, die Bäuerinnen haben überall mitgeholfen, ob Kuh- oder Schweinestall oder auch bei der Feldarbeit (da habe ich sogar Beweisfotos von meiner Oma ) ! Auch wenn sie schwanger waren haben sie bis zum letzten Tag gearbeitet (auch das ist eine Modeerscheinung, nichts mehr zu tun, wenn man schwanger ist und es ist nicht gut!) Kontakt mit Tieren hatten sie früher auch, wahrscheinlich noch mehr als heute. Im Kuhstall z. B. wurden früher die Hände "nur" mit Kernseife gewaschen, heute desinfiziert man sich die Hände! Bein Schlachten und Wursten wurden die Därme nur in Salzwasser gewaschen und dann kam die Wurst rein. Auch uns wurde als Kinder gesagt, wenn ihr die Tiere angefasst habt erst die Hände waschen,bevor ihr war esst (aber am Kirschbaum war kein Waschbecken ). Wir leben alle noch und sind zum Glück auch alle gesund und von uns hat keiner irgendeine Allergie.

LG
Passat




Benny
Gast
 
Beiträge: n/a
Geschrieben am 04.02.2013, 13:34

Zitat:
Zitat von CutestRabbitonEarth Beitrag anzeigen
Viele erwähnen frühere Zeiten. Aber tatsächlich ist die Haltung von Tieren im Haus ein ziemlich modernes Phänomen. Nicht mal Hunde und Katzen wurden früher drinnen gehalten.
Bei uns (als ich klein war) durften die Katze und auch der Hund im Haus wohnen, obwohl im Garten ein Hundezwinger stand.......der das jetzige Kaninchengehege ist. Dort waren unsere damaligen Hunde nur, wenn sie arg schmutzig waren. Meine Mutter meinte immer, was nützt ein Wachhund, wenn er im Zwinger eingesperrt ist und wir derweilen in der Wohnung überfallen werden.
Auch meine Kaninchen waren nachts im Sommer oder den ganzen Winter über im Haus/Wohnung als ich noch keine komplette Aussenhaltung habe.



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Benutzerbild von hasis2011
Kaninchen
 
Registriert seit: 14.02.2011
Beiträge: 30.760
hasis2011 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 04.02.2013, 13:36

War bei uns auch so, ich bin am Bauernhof aufgewachsen und wir haben den ganzen Tag nur im Dreck rumgewühlt, krank waren wir nie und bin ich heute auch nicht. Meiner Meinung nach wird das mit der Hygiene masslos übertrieben, wobei man sagen muss, das damals die Umwelt noch nicht so verpestet war wie heute.



__________________



Benny
Gast
 
Beiträge: n/a
Geschrieben am 04.02.2013, 13:42

Zitat:
Zitat von hasis2011 Beitrag anzeigen
Meiner Meinung nach wird das mit der Hygiene masslos übertrieben,....
Und deswegen werden bei meinen Kaninchen die Toiletten auch nur wenige Male im Jahr mit Essig ausgewaschen, um den ganzen Urinstein mal wieder wegzubekommen. Ansonsten schaufle ich die nur täglich aus und wische mit Klopapier trocken, wenn es zuuuu nass ist.




Benutzerbild von Keks3006
Kaninchen
 
Registriert seit: 24.01.2012
Beiträge: 4.002
Keks3006 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 04.02.2013, 18:11

Was nützt auch eine desinfizierte Kloschale, wenn sie sowieso nicht auf der Schale, sondern der Einstreu sitzen?

Meine Großeltern wursten übrigens bis heute. Ich glaube nicht, dass sie damit aufgehört haben, als meine Oma schwanger war... Außerdem gab es immer unabgekochte Milch direkt vom Bauernhof, auch noch, als ich klein war. Möchte nicht wissen, was da alles drin war an Keimen etc., aber unschlagbar lecker war sie.

Mein Lieblingsbeispiel ist ja immer das von einem Bauernhofspray für Stadtkinder, das entwickelt werden sollte, um dort gegen Allergien vorzubeugen, und den ganzen Dreck vom Hof enthält



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Kaninchen
 
Registriert seit: 17.12.2012
Beiträge: 7.295
Angora-Angy befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 04.02.2013, 19:39

Geile Idee!

Zitat:
Zitat von CutestRabbitonEarth Beitrag anzeigen
Viele erwähnen frühere Zeiten. Aber tatsächlich ist die Haltung von Tieren im Haus ein ziemlich modernes Phänomen.
...
Aber Kinder selbst sollten schon mit Tieren aufwachsen, finde ich. Also wäre es etwas seltsam, jetzt ein Tier abzugeben, um sich später wieder eines zuzulegen.
Definiere früher. Ganz, ganz früher waren Wohnhaus und Stall ein Gebäude, wenn nicht gar ein Raum, weil die Viecher, vom Huhn übers Schwein bis zur Kuh, so schön geheizt haben im Winter und das Bauen von Häusern unheimlich aufwändig war. Die Tierhaltung unterlag in den vielen Jahrtausenden ihrer Geschichte vielen Wandlungen und die Stallhaltung ist manchen Quellen zufolge eh erst entstanden, weil man den Mist fürs Felderdüngen brauchte.

Zu den Kindern: Ja, aber nur, wenn die Eltern den richtigen, verantwortungsvollen Umgang mit Kindern vorleben! Nicht umsonst enden viele Tiere so wie das arme einsame Zwergnin meines Nachbarsjungen. Der ist 6 und wird von seinen A----locheltern zum A----lochkind erzogen. Ich denke nicht, dass der irgendwie reift oder lernt, weil da ein kleines Tier in einem Zooladenholzstall in der Garage vor sich hin vegetiert, gelegentlich von Papa mürrischen Blickes mehr oder weniger versorgt wird und des Sommers ein paar Stunden am Tag in einem Käfiggitteroberteil in der prallen Sonne auf dem kurzgeschorenen Rasen sitzt. Vermutlich hat das Tierchen noch Glück, dass der kleine Grobmotoriker sich nicht drum kümmert, der würde wohl mal probieren, ob die Ohren abgehen, wie weit es fliegt oder sowas. Ich denke heftigst darüber nach, denen einen Flyer auszudrucken und in den Briefkasten zu werfen. Aber leider ist das sicherlich, als würde ich versuchen einer Milchkuh Zehnfingerschreiben beizubringen. Da fehlen einfach gewissen Voraussetzungen, bei der Kuh an den Enden der Gliedmaßen, bei den A----lochs obenrum in der Murmel.



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PassatKombi
Gast
 
Beiträge: n/a
Geschrieben am 04.02.2013, 20:16

So habe ich das noch nie gesehen ! Aber du hast ja so Recht, es fehlt oben hinter den Augen !
Meine Tochter (7) hatte auch so eine Freundin, hatte ! Mittlerweile mag sie dort nicht mehr hingehen, weil die die beiden einzeln (!) in Käfigen gehaltenen , bereits verhaltensgestörten Kaninchen so leid tun ! Wir wurden nur mit fragenden Blicken gestraft, weil unsere Beiden die halbe Terasse bewohnen und gefragt, warum wir denen soooooviel Platz (noch 16qm) geben ! Auf meine Aussage, daß es im Frühjahr noch viel mehr Platz für die Beiden gibt kam die Aussage : " Ihr seid ja bekloppt !". Meine Tochter fragt ständig ob wir diese armen Nins nicht aufnehmen können, auf der einen Seite bricht es mir das Herz, weil es nicht geht, auf der anderen Seite zeigt es mir, daß meine Tochter verstanden hat ! Ich habe mein Wissen, was die Flora betrifft von meiner Oma gelernt (beim Hasenfutter machen für die Schlachthasen) und deren Leitspruch war : "Du darfst dir von Allem nehmen, aber NIE alles nehmen !" So gehe ich auch heute mit meiner Tochter Wiese pflücken und erkläre ihr, daß Mutter Natur uns alles gibt,was wir brauchen, daß wir uns aber nicht alles nehmen dürfen, weil sonst nichts mehr nachwächst !

LG
Passat



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Benny
Gast
 
Beiträge: n/a
Geschrieben am 04.02.2013, 20:25

Haben also viele hier solche teils beratungsresistente Nachbarn mit Käfigkaninchen.
Ich seh von meinem Fenster auch zu den Nachbarskaninchen rüber. Die 2 sind zusammen in einem großen Stall untergebracht. GsD ist dieser selbstgebaute Stall einigermaßen groß, sodass sie sich darin auch ordentlich jagen können.
Mich erklären sie auch für verrückt, wie meine Kaninchen leben. Naja, wenigstens bekommen sie im Sommer täglich frisch gepflücktes Grünzeug und hin und wieder Auslauf in einem Gittergehege.




Kaninchen
 
Registriert seit: 17.12.2012
Beiträge: 7.295
Angora-Angy befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 04.02.2013, 20:28

Zitat:
Zitat von PassatKombi Beitrag anzeigen
Ich habe mein Wissen, was die Flora betrifft von meiner Oma gelernt (beim Hasenfutter machen für die Schlachthasen) und deren Leitspruch war : "Du darfst dir von Allem nehmen, aber NIE alles nehmen !" So gehe ich auch heute mit meiner Tochter Wiese pflücken und erkläre ihr, daß Mutter Natur uns alles gibt,was wir brauchen, daß wir uns aber nicht alles nehmen dürfen, weil sonst nichts mehr nachwächst !

LG
Passat
Sehr schöner Spruch und eine sehr gesunde Einstellung. Ich versuche auch, meinem Jungen das beizubringen und versuche auch, ihm zu erklären, warum die Kaninchen dies und jenes tun oder nicht tun. Noch hat er nicht verstanden, dass er nicht mit allen Nins so spielen kann wie mit Robin, weil eben die anderen Angst haben. Auch, dass man erst die Tiere füttern muss und dann spielen geht, ist noch nicht so ganz angekommen. Aber ich arbeite darauf hin



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