 | Kaninchen | | Registriert seit: 09.08.2009
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Geschrieben am
30.11.2012, 09:50
| | | | Wenn er gesund ist, spricht nichts dagegen ihn auch mit 7 Jahren noch kastrieren zu lassen. Lass ihn vom Tierarzt gründlich durchchecken und sieh dich vor allem nach einem Tierarzt um der entweder eine Gasnarkose (würde ich persönlich bevorzugen da ich bei meinem Zahnkaninchen damit sehr gute Erfahrungen gemacht habe) oder eine sogenannte antagonisierbare Injektionsnarkose anbietet (die ist mit einem Gegenmittel aufhebbar - je kürzer die Narkose dauert, desto weniger geht sie auf den Kreislauf).
Eine kastrierte Häsin würde mächtig von ihm bedrängt werden und unter Dauerstress leiden, und ob er noch einmal einen Kastraten dulden würde ist fraglich. Es könnte zu schlimmen Kämpfen kommen, unkastrierte Rammler haben ein extrem hohes Aggressionspotenzial gegenüber geschlechtsgleichen Artgenossen. Dass das bei euch so lange gut ging, war reines Glück.
Denke bitte daran, dass er nach der Kastration 6 Wochen noch Quarantänefrist absitzen muss, bis er tatsächlich nicht mehr zeugungsfähig ist.
Eine Häsin sollte ungefähr in gleichem Alter wie er sein - ab ca. 4 Jahre aufwärts würde ich empfehlen.
Zu den Regeln die bei einer Vergesellschaftung zu beachten sind, schau doch bitte einmal hier in die FAQ, da gibt es einen prima Beitrag.
Ich würde direkt tätig werden, und schon einmal tierärztlich abklären lassen ob eine Kastration gesundheitlich für ihn machbar ist. Dann könnte er kastriert werden und seine Frist absitzen, und ca. gegen Mitte der Kastrafrist kannst du dich dann nach einer Freundin für ihn umsehen, falls sein Bruder nicht wieder auftaucht.
Ich drücke allerdings die Daumen, dass der Bruder wieder auftaucht!
Könntest du auch ein Foto einstellen von den Schäden am Gehege? Vielleicht gibt es hilfreiche Tipps, wie du solche Zugriffe demnächst verhindern kannst. |