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Mollemaus 22.11.2012 19:30

Wärmelampe ins Außengehege?
 
Was haltet ihr von einer Wärmelampe im Außengehege für extrem kalte Tage und Nächte? Hat jemand von Euch schon seine Erfahrung damit gemacht?

Viele Grüße
Mollemaus

Lagomorpha89 22.11.2012 19:37

Hallo! :)
Ich halte eine Wärmelampe für eine gute Idee! Würde zusätzlich, aber noch alle Hütten/Häuser isolieren (falls du das nicht schon gemacht hast:)). Würde die Wärmelampe so aufhängen, dass deine Nins, der Wärme auch ausweichen können. Aber das dürfte, bei einem Außengehege keine Probleme machen! :D

Keks3006 22.11.2012 19:41

Hallo,

ich würde es nicht machen. Eine Wärmelampe wird mitunter sehr warm bis heiß, der Temperaturunterschied wäre einfach zu krass und würde nur Erkältungen provozieren. Wenn es richtig kalt ist, sollte man keine Plätze zum Aufwärmen anbieten, die deutlich über dem Gefrierpunkt liegen.

Manche legen wohl auch Wärmekissen ins Gehege, aber eigentlich ist das unnötig, solange es trockene und windgeschützte Plätze gibt.

Edit: Und nochmal ;) Styropor oder ähnliche Isolierungen sind unnötig. Sie bringen nur das Risiko von einem Feuchtigkeitsstau und Schimmelbildung mit sich. 1-2cm dickes Holz reicht völlig aus!

Lagomorpha89 22.11.2012 19:50

@Keks3006
Ich kenne viele Kaninchenhalter, die eine Wärmelampe im Außengehege haben! Von denen war bis jetzt auch noch kein Kaninchen krank! Natürlich kann eine Wärmelampe auch heiß werden, aber das Kaninchen ist ja nicht gezwungen, drunter zu gehen! Wenn man den Stall selber baut, kann man auch gleich eine sichere Isolierung mit einbauen! Natürlich gibt es im Handel viele Modelle, die für Kaninchen ungeeignet sind! Wenn man eine größere Gruppe (ab 3 Tieren) hat, würde es ja auch reichen, den Stall mit reichlich Stroh auszupolstern, da die Nins sich dann noch gegenseitig wärmen können!

sarahundkarlchen 22.11.2012 19:57

Ich würde sagen, sowas braucht man nicht.

Selbst bei -10 Grad saßen meine Kaninchen noch lieber auf den Steinplatten, als in die isolierte Hütte zu gehen.

Gurkenfresser 22.11.2012 20:01

Würde ich bei Kaninchen eher nicht verwenden.
Die bekommen ja eigentlich schönes Winterfell und sind so recht gut geschützt.

Dazu noch eine Schutzhütte (oder 2) damit sie wenn sie wollen einen wärmeren Platz haben. Die Schutzhütten befinde ich besonders für Wasser und Futter wichtig damit es nicht friert

Lagomorpha89 22.11.2012 20:16

Genau so wie Gurkenfresser das mit den Schutzhütten geschrieben hat, meinte ich das auch! Natürlich haben Kaninchen ein dickes Winterfell, aber ich finde, dass man ihnen ja trotzdem sowas wie Schutzhütten anbieten kann! :D

Lorelei 22.11.2012 21:04

Wärmelampen sind im Winter eher nicht zu empfehlen, Da sich die Kaninchen dort dann zu häufig aufhalten. Schnupfen kann dann die Folge sein. Ich habe es selbst einen Winter lang ausprobiert und kann es daher nicht empfehlen. Meiner Meinung nach genügt ein warmer Unterschlupf mit viel Isolationsmaterial.

Liebe Grüße
Lore

hasis2011 22.11.2012 21:06

Zitat:

Zitat von Lagomorpha89 (Beitrag 432451)
Genau so wie Gurkenfresser das mit den Schutzhütten geschrieben hat, meinte ich das auch! Natürlich haben Kaninchen ein dickes Winterfell, aber ich finde, dass man ihnen ja trotzdem sowas wie Schutzhütten anbieten kann! :D

In einer Schutzhütte ist es vielleicht ein paar Grad wärmer als draussen, bei Minusgraden friert das Wasser und Futter deshalb auch in der Hütte.;)

Lilly98 22.11.2012 21:08

ich würde auch sagen, das ein paar schöne schutzhütten mit dickem holz und viiiel stroh genausogut und die wärme lampe, ich dnek daduhc wird ihnen nur noch kälter, wiel wnen siue wirklich mal daruntersitzen und dann aufgeheizt sind und daNN IN DIE -!= GRAD MIT EISIGEM WIND GEHEN:::

Tinachen 22.11.2012 21:22

Ich habe eine sehr gut isolierte Hütte. Trotzdem kommt ab ca. Minus 10° Grad die Wärmelampe zum Einsatz. Wenn Wasser und Futter gefrieren ist bei mir Schluss das möchte ich nicht.
Man darf sich jetzt aber nicht vorstellen das es dann im Stall warm wäre, nur eben gerade so viel das nichts gefriert. Das mache ich schon immer so und hatte dadurch noch nie ein krankes Kaninchen. Mein Hauptargument: In den Erdhöhlen der Kaninchen herrschen auch keine Minusgrade und da müssen sie ja nun auch immer wieder in womöglich eisige Temperaturen hinaus um zu fressen.

hasis2011 22.11.2012 21:37

Meine Kaninchen haben als Innenbereich den (ebenerdigen) Keller meines Hauses, wo es auch im Winter immer Plusgrade hat. Als Aussenbereich haben sie den ganzen Garten. Wenns draussen richtig kalt ist, haben die Nins einen Temperaturunterschied von bis zu 25 Grad, den sie ohne Probleme "verkraften".

Ich hab letzten Winter mal, als es so kalt war, interessehalber die Temperatur im Keller und im Garten gemessen, im Keller hatte es ca. +6 Grad, draussen ca. -20 Grad.
Krank waren sie dadurch noch nie, wenns ihnen draussen zu kalt oder ungemütlich ist, gehen sie rein zum Aufwärmen.;)

Lupine 23.11.2012 08:56

Was mich an dieser Stelle interessiert: Wie habt ihr das mit dem Brandschutz gelöst?

Die Wärmelampen sind ja alles andere als ungefährlich, so nahe an brennbarem Material. Ich habe nur Modelle gefunden damals die mindestens 60 cm von brennbarem Material entfernt aufgehängt werden müssen - das ist in einem Holzhaus mit den Außenmaßen 1,20 auf 1,20 Meter nicht möglich, vor allem auch dann nicht wenn das Haus gerade einmal (mit Giebeldach) 1,50 M hoch ist, und die Einstreu gegen die Bodenkälte ca. 10 cm beträgt, und außerdem noch ein Unterschlupf drin steht.

Ich habe damals aus Sicherheitsgründen auf die Installation einer solchen Lampe verzichtet, ich hatte zu viel Angst dass sich doch einmal etwas entzündet. Ich habe mir lieber mit SnuggleSafes und dick mit Stroh und einer dicken Lage Heu in den Unterschlüpfen über die ärgste Zeit geholfen. Sie konnten sich geradezu Höhlen in diese eingestreuten Unterschlüpfe buddeln. Ich habe einmal, als Wuschel eine Sitzmulde im Stroh verließ, die Hand hineingelegt. Das war richtig warm, als wenn die Mulde beheizt wäre!

Tinachen 23.11.2012 16:43

Die Sorge mit dem Brandschutz hatte ich anfangs auch. Ich habe dann tagelang Tests mit ganz verschiedenen Höheneinstellungen gemacht. Die im Stall selbst zuschaltbare Rotlichtlampe (für Notfälle) hängt 35 cm über brennbarem Material. Stroh oder Heu darunter sind nur gerade mal Handwarm. Es gibt zwei Stärken und im Stall hängt die schwächere. Aufgehängt ist die Rotlichtlampe um diese Höhe zu erreichen in einem Kasten. Dieser ist einfach auf dem Holzstall (klappbar) angebracht. Deshalb ist natürlich auch das Kabel gesichert weil es von oben in den Kasten läuft. Die Lampe selbst ist ja ohnehin nochmal durch ein Alugestänge/Korb nach unten gesichert. Die andere stärkere Rotlichtlampe hängt ganz einfach mitten im Holzhaus. Natürlich muss für ausreichend Sicherheit gesorgt sein.


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