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Vergesellschaftung - Rat vom TA Hallo, habe vor kurzem hier schon erzählt, dass ich eine meiner zwei Hasendamen verloren habe. Nun bin ich auf der Suche nach einem neuen Partner oder Partnerin für meine zweite Dame. Ich habe dazu auch einfach mal den TA gefragt. Der hat mir auch ein paar Tipps zur Vergesellschaftung gegeben, die aber total gegensätzlich zu Euren Tipps sind - nun bin ich verwirrt. Er meinte es wäre gut die beiden im selben Stall zu setzen, aber erstmal ein paar Tage mit einem Gitter zu trennen. Danach erstmal nur so Stundenweise die beiden zusammen zu lassen und dann erst wenn sie sich vollständig verstehen nicht mehr zu trennen. Kann das funktionieren? Immerhin ist der Stall ja das Revier von meiner Dame. Er meinte auch eine Quarantäne von 7 Tagen würde ausreichen und man müßte auch nicht den Stall reinigen und ggf. desinfizieren. Wie seht ihr diese Sache? LG Lulu_81 PS: Danke schon jetzt für Eure Tipps und Hilfe. |
AW: Vergesellschaftung - Rat vom TA Bei meiner aller ersten VG habe ich es genau so gemacht wie du. Das Ende des Ganzen war dann, dass meine beiden Häsinin so aggressiv waren, dass sie meinen Bock brutal zugerichtet haben und als ich versuchte dazwischen zu gehen habe sie mir beide Arme zerfleischt. Auf der anderen Seit habe ich als ich damals meinen Nachwuchs abgegeben habe gesehen, wie die neuen Besitzer des Kleinen diesen einfach so mitten in die bestehende Gruppe gesetzt haben und er wurde sofort akzeptiert. Also ich habe die Erfahrung gemacht, dass eine Käfig an Käfig VG äußert brutal verläuft. Es gibt aber natürlich auch Kaninchenbesitzer die gute Erfahrungen mit dieser Variante gemacht haben. Aber um ganz sicher zu gehen, würde ich die im FAQ Bereich beschrieben Art der VG wähle, also erst räumliche Trennung, neutraler Boden usw. |
AW: Vergesellschaftung - Rat vom TA Frag mal deinen Tierarzt wie viele Kaninchen er auf diese Art erfolgreich vergesellschaftet hat und wie viele schief gingen. :cool: Leute die so vergesellschaften haben meistens höchstens bei einem Drittel der Vergesellschaftungen erfolg, nämlich dann wenn sie zwei ängstliche Tiere haben, die nicht zu Agressionen tendieren. Wie gesagt, für dieses eine Drittel geht so eine Vergesellschaftung, aber alle anderen werden schief gehen. Ich vergesellschafte auf neutralen Raum und habe bisher eine Erfolgsquote von 100%.Ich bekomme immer auch die ganzen Kaninchen mit denen man versucht hat "Käfig-an-Käfig" zu vergesellschaften und die dann ein Ohr weniger hatten, daher bin ich der Methode etwas abgeneigt, außer in Sonderfällen z.B. bei extrem schüchternen Kaninchen oder Kaninchen mit Behinderung. ;) |
AW: Vergesellschaftung - Rat vom TA Wenn ich bloß mal eine meiner beiden Häsinnen aus Krankheitsgründen abtrennen muss, schwitze ich schon Blut und Wasser! Die werden dadurch derart aggressiv, obwohl sie vergesellschaftet sind, dass ich hinterher fest mit einer handfesten Prügelei rechnen kann. Ich darf niemals in Sichtweite abtrennen, sondern muss immer einen Sichtschutz einsetzen, die haben sich nach Jules Kastration sogar versucht durchs Gitter hindurch zu verprügeln! Nur damit jetzt nicht der falsche Eindruck von meinen Zicken entsteht, gerade eben war ich bei ihnen, und beide lagen einträchtig aneinandergekuschelt auf dem Häuschendach, während mein Kastrat sich lieber um eine vom Frühstück übriggebliebene Möhre kümmerte. Ich rate zu 100 % von der Käfig-an-Käfig-Methode ab, und auch davon sie immer wieder zu trennen. Alles gut vorbereiten, und dann Augen zu und durch. |
AW: Vergesellschaftung - Rat vom TA Hey alle zusammen, unser Rammler Paul Anka ist jetzt 4 Jahre alt und wurde vor 4 Wochen endlich kastriert. Nun waren wir in verschiedenen Tierheimen im Raum Hannover und haben auch endlich eine passende Häsin gefunden (Miss Anka). In den Tierheimen wurde uns unabhängig voneinander geraten die Tiere schonmal nebeneinander in 2 Käfige zu stellen, damit sie sich schonmal "beschnuppern können" und wir sollen wohl die Tiere ständig die Käfige tauschen lassen. Wir haben Miss Anka seit gestern Abend. Sie haben sich durch die Stäbe auch schon "beleckt" und der Rammler scheint sich sehr zu freuen; Die Häsin kennt schon andere Hasen und ist nicht sonderlich beeindruckt :-P. Nun wollte ich mal gucken, ob es denn auch die richtige Methode ist, da unser Rammler ja noch 2 Wochen warten muss, wegen der Zeugungsfähigkeit. Nun habe ich nur schlechtes über die Methode gelesen und weiß jetzt gar nicht weiter, weil ins kalte Wasser kann ich die ja jetzt nicht schmeißen wegen der Schwangerschaftsgefahr :-(... Paul Anka ist natürlich total an uns gewöhnt und hat vor gar nichts Angst. Miss Anka ist auch sofort super zutraulich und lässt sich problemlos auf den Arm nehmen und turnt auch schon munter im Wohnzimmer herum, während Paul Anka im Käfig zuschaut. Wie soll ich weiter machen? lg Fabian |
AW: Vergesellschaftung - Rat vom TA Ich habe bisher auch 100%igen Erfolg in 7 Fällen (bei mir selbst 3x, bei meinen Bekannten 4x nach meiner Anleitung) mit der Trenngitter-Methode gehabt. Allerding NICHT im Käfig, sondern jeweils in einem (in 2 Hälften geteilten) Innengehege. Ich muss allerdings dazu sagen, dass IMMER zuerst der Kastrat da war und jeweils ein neues Weibchen dazukam. Ich habe aber auch schon öfter gelesen, dass es nicht gut funktioniert, wenn das Weibchen zuerst da ist und dann ein Männchen dazukommt. |
AW: Vergesellschaftung - Rat vom TA Also einfach so weitermachen wie von den Tierpflegern vorgeschlagen? Oder Miss Anka erstmal in ein anderen Raum stellen? |
AW: Vergesellschaftung - Rat vom TA Zitat:
Auf jeden Fall wünsch ich dir jetzt schonmal viel Glück ;) |
AW: Vergesellschaftung - Rat vom TA Huhu! Also bei mir läuft grad eine VG bzw. ist fast vorbei...ich hab zuerst Schlappohr gehabt, ihn kastrieren lassen und dann ein Weibchen dazu geholt. Für die VG hab ich das Gehege mit Essigwasser neutralisiert und beide dann gleichzeitig reingesetzt. Das is die Methode, die auch in den VG-Regeln empfohlen wird. Ich würde die beiden vielleicht für die beiden Wochen trennen (dann ist die Kastra-Frist vorbei, oder?) und dann auf neutralem Boden die vG machen. Das is glaub ich sicherer, auch weil dein Männchen ja jetzt im Käfig hocken muss und dadurch evtl die Gefühle aufgestaut werden und die beiden sich nach der Kastrafrist nichmehr riechen können...die andere Methode kann natürlich auch gut gehen... Bei der Trennen und dann gleichzeitig auf neutralen Boden Methode hab ich ganz gute Erfahrung gemacht. Die beiden haben sich ca. 2 Wochen gejagt usw. und jetzt liegen sie zusammen rum, kuscheln auch mal, fressen zusammen und putzen sich... Ich hoffe ich konnte dir n bissel weiterhelfen =) mal was anderes: bist du Gilmore Girls-Fan, oder warum heißt dein Ninchen Paul Anka? glg anni =o) |
AW: Vergesellschaftung - Rat vom TA Ja also das Kaninchen gehört meiner Freundin und mir und sie hat den Namen ausgesucht, also ich persönlich bin jetzt nicht so der Fan, aber wenn ich mitgucke finde ich es eig ganz lustig :-P Also nochmal zusammenfassend: - Kaninchen nicht weiterin nebeneinander stehen lassen und nicht abwechseld auslauf gewähren und nicht die Käfige tauschen - Paul Anka oder Miss Anka für den Rest der Kastrafrist in einen anderen Raum stellen und kein Kontakt zulassen - In zwei Wochen dann zusammen ins neue Gehege setzen Miss Anka lebte übrigens wohl seit Geburt an in Gesellschaft und wurde auf einer Wiese mit einen Rammler zusammen gefunden und war auch im Tierheim in Gesellschaft. Ist Sie jetzt evtl. cooler in der Hinsicht und nicht so aggressiv bei der VG oder ist es immer wieder ein komplett neues Unterfangen? :-) Ist Paul Anka definitiv noch Zeugungsfähig? Er hat ja auch schon wieder auf seinen "Ball" rumgerammelt und "Sperma" abgelassen (vllt sein letzten Schuss?) :-P.. lg |
AW: Vergesellschaftung - Rat vom TA Zitat:
glg anni =o) |
AW: Vergesellschaftung - Rat vom TA haha das wollte ich auch noch fragen mit den Gilmore Girls und das mit dem NOCH zeugungsfähig interessiert mich auch hab nämlich auch bald eine VG |
AW: Vergesellschaftung - Rat vom TA PP.s: warst du im Tierheim Krähenwinkel? welche hast du denn genommen von denen ich war auch vor kurzem da und die haben mir den rat auch gegeben das ich die einfach zusammenpacken soll. |
AW: Vergesellschaftung - Rat vom TA Habe jetzt gerade Paul Anka draußen und Miss Anka dreht im Käfig ziemlich am Rad und er dreht draußen seine Runden um den Käfig und ist gerade sogar draufgesprungen (das hat er sich noch nie getraut) sprich es wirkt so als wollten die jetzt mal schauen wer der stärkere ist, wobei da sicherlich Miss Anka "gewinnt" :-D.. Fühle mich jetzt total schlecht, weil ich es so falsch angehe, aber naja man vertraut ja leuten die Jahre mit Tieren arbeiten ziemlich schnell.. :-(.. Würde die jetzt am liebsten zusammenschmeißen... |
AW: Vergesellschaftung - Rat vom TA Zitat:
Habe Miss Anka jetzt aus dem Tierheim in Osterode. War gestern bei meiner Mutter und habe spontan vorbeigeschaut und gleich entdeckt :-P.. |
AW: Vergesellschaftung - Rat vom TA Zitat:
Wie lange war sie im Tierheim? Nicht, dass sie trächtig ist! |
AW: Vergesellschaftung - Rat vom TA Also die Frau vom Tierheim meinte das sie jetzt 6 Wochen da ist und das Miss Anka längst ein Nest hätte bauen müssen wenn Sie trächtig wäre. (toi toi toi) :-P.. Um nochmal auf den Punkt zu kommen. Komplett isolieren voneinander oder das jetzt noch 12 Tage durchziehen mit Käfig an Käfig etc bis die Kastrafrist um ist? |
AW: Vergesellschaftung - Rat vom TA Komplett isolieren! Du hast ja selbst gesehen das sie schon durch die Gitter aufeinander losgehen. Wenn du sie weiterhin nebeneinander stehen lässt, werden die Agressionen so stark, das die VG scheitern könnte! Lg. Alex |
AW: Vergesellschaftung - Rat vom TA Ja werd ich jetzt auch so machen, wobei durch die Stäbe lecken die sich halt nur und beißen sich nicht, aber das heißt wohl nichts... |
AW: Vergesellschaftung - Rat vom TA Nochmal eine kurze fragen, muss ich jetzt zwingend mit Ihr zum Tierarzt, im Tierheim gabs auch keine Auskunft zum Thema impfen etc. |
AW: Vergesellschaftung - Rat vom TA Weshalb meinst du zum TA? Wenn sie gesund ist, gut frisst, rumhoppelt, musst du nicht zum TA. Lg. Alex |
AW: Vergesellschaftung - Rat vom TA Naja wegen Impfen, da Sie ja quasi ein bisschen in der Wildnis gelebt hat, kam sie mit vielen Dingen in berührung..auch zum Schutz für Paul Anka, weil er ist nicht geimpft. |
AW: Vergesellschaftung - Rat vom TA Um Paul zu Schützen, hättest du eine Quarantäne machen müssen. Da die Kaninchen schon Kontakt hatten, hat sie ihn, falls sie Krankheiten hat, schon infiziert. Ob du Impfen lässt, musst du entscheiden. Meine Kaninchen sind nicht geimpft.;) Lg. Alex |
AW: Vergesellschaftung - Rat vom TA Achso ok danke. Dachte die müssten erst aus einer Flasche trinken oder von einer Möhre essen zur Infektion :-( |
AW: Vergesellschaftung - Rat vom TA :D Das wäre schön. Nein, es reicht schon der Kontakt um Krankheiten zu Übertragen. Viel Glück bei der baldigen VG! Lg. Alex |
AW: Vergesellschaftung - Rat vom TA Ja danke :-).. schreibt dann wenn die beiden sich verstehen ;-)... |
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