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Blume 26.10.2012 11:56

Ich hab ja auch nicht gesagt, dass du niemanden hast. Und ich war auch zu Hause. Es war schon Abends und da die in der Klinik nicht so kompetent sind hab ich versucht es bis zum Morgen zu ziehen...naja am Ende musste ich doch in die Klinik und dort ist sie auch gestorben.

Nur bei deinem Post oben hört es sich an, als ob man die Nasen bedenkenlos mal 2 Tage alleine lassen könnte und das sehe ich anders.

Ich musste auch schon viel über den Haufen werfen, weil mal ne Nase nicht gefressen oder geniest hat :rolleyes:

Wenn ich aber schon vor der Anschaffung weiß, dass ich mindestens einmal im Monat mindestens ein WE nicht da bin, dann schau ich erst, ob jemand in der Zeit vorbei schauen kann.

JayJay 26.10.2012 11:57

Zitat:

Zitat von Blume (Beitrag 422350)
Wenn ich aber schon vor der Anschaffung weiß, dass ich mindestens einmal im Monat mindestens ein WE nicht da bin, dann schau ich erst, ob jemand in der Zeit vorbei schauen kann.

Genau meine Meinung ! :)

Fairytail 26.10.2012 12:00

Da ich ja jetzt wieder 'in der Nähe' wohne kümmert sich meine Schwester um die Stinker wenn ich nicht da bin. Bei meinen Eltern hab ich ein extra Gehege (da wohnen meine beiden bis zur VG mit Hr.Schladebach noch) wo sie untergebracht werden wenn ich in den Urlaub fahre. In der alten Wohnung hab ich dann Kumpeös gefragt ob sie mal reinschauen und füttern und Wasser wechslen. Ich finds schon problematisch sie alleine zu lassen. 2 Tage sind ja doch eine lange Zeit, da kann viel passieren. Das muss ja nicht heißen, dass sie krank werden, aber stell dir mal vor sie büchsen aus und durchnagen (bei Wohnungshaltung) z.b. das Kabel vom Kühlschrank...erstens ist das gefährlich wegen dm Strom und zweitens taut der Kühlschrank ab, alle Lebensmittel verderben und deine Küche schwimmt. Wenn jmd einmal am Tag kommt kann er zumindest was dagegen tuin...die Ninchen wieder einfangen etc....oder wenn sie draußen leben und sich ausbuddeln und in den Nachbargarten oder in den Wald laufen. Das Risiko wäre mir zu groß. Da ist es mir lieber wenn einmal am Tag jmd guckt ob alles gut ist und der mich im Zweifelfall kontaktieren kann.
Wie wohnt deine Freundin denn? Hat sie Nachbarn die da evtl mal gucken würden? Vllt welche die auch Tiere haben? Dann kann man ne Art 'Urlaubspatenschaft' machen...also das sie die Nachbarstiere betreut wenn die Nachbarn nicht da sind und umgkehrt^^
glg anni =o)

iLulu 26.10.2012 12:05

Es ist sicher nicht optimal seine Tiere 2 Tage alleine zulassen. Ich habe es schon das ein oder andere Mal gemacht. Früher, als Leila noch alleine war, noch häufiger, weil ich ihr die Fahrt nicht immer an tun wollte und - so ehrlich muss ich zu mir sein - weil es mir wichtiger war, mein Ding durch zu ziehen. Also im Grunde genau die Situation, in der deine Freundin jetzt ist...auch wenn ich sogar 2 mal im Monat nach hause gefahren bin. In den Semesterferien musste sie mit, weil ja keiner da war.

ICH würde es nie wieder so machen und es tut mir im Nachhinein sehr leid...ständiger Revierwechsel oder Einsamkeit (wobei ich ihr die auch mit meiner Anwesenheit nicht nehmen konnte).

Seit Balu da ist habe ich es ein Mal gemacht...ich habe mehr Heu, 2 Wasserschalen, Frifu auf den normalen Platz und dann noch überall versteckt (Klorollen etc.). Ich denke, wenn es wirklich MAL nicht anders geht, ist das ok - aber bestimmt nicht optimal.

Wenn man aber vorher weiß, dass man (mindestens) ein Mal im Monat weg ist (dazu kommen dann noch außerplanmäßige Wochenenden und Urlaube), sollte man entweder jemanden haben der sich kümmert oder lieber (erstmal) keine Tiere anschaffen - bis man jemanden gefunden hat. Vielleicht kann sie ja mal Nachbarn ansprechen?

Wir haben mittlerweile übrigens mit unseren Nachbarn ein Deal, wir kümmern uns um ihre Nins und sie sich um unsere, wenn wir mal weg sind - so sollte das so schnell bei uns nicht mehr vor kommen.

Molledaisy 26.10.2012 12:14

Okey ich denke es wird am besten sein wenn ich ihr rate das sie sich für die Zeit in der sie nicht da ist jemand sucht er nach den kleinen schaut.
(wenn sie sich denn wirklich welche anschafft)
Danke für eure Antworten :)

Jinro 26.10.2012 12:16

Die Chance, dass eines der Kaninchen an einem der beiden Tage erkrankt liegt bei 0,27%, dass es beide zeitgleich tuen bei 0,0054%. Kann man also ruhig mal machen. Jemand, der keine Ahnung von Kaninchen hat und denen nur mal kurz das Futter bringt, würde da auch nichts erkennen.

JayJay 26.10.2012 12:21

Zitat:

Zitat von Jinro (Beitrag 422363)
Die Chance, dass eines der Kaninchen an einem der beiden Tage erkrankt liegt bei 0,27%, dass es beide zeitgleich tuen bei 0,0054%. Kann man also ruhig mal machen. Jemand, der keine Ahnung von Kaninchen hat und denen nur mal kurz das Futter bringt, würde da auch nichts erkennen.

Ab wieviel Prozent Risiko wäre es denn bitte wert, seine Tiere anständig zu versorgen bzw versorgen zu lassen !?

Jinro 26.10.2012 12:25

Zitat:

Zitat von JayJay (Beitrag 422365)
Ab wieviel Prozent Risiko wäre es denn bitte wert, seine Tiere anständig zu versorgen bzw versorgen zu lassen !?

Darf jeder selbst entscheiden. Dass ein Kaninchen an einem beliebigen Tag im Jahr krank wird, wenn es zuvor gesund war, ändert sich durch die Betreuung genau null.

iLulu 26.10.2012 12:29

„Alles, was schiefgehen kann, wird auch schiefgehen.“ („Whatever can go wrong, will go wrong.“ ) Murphys Gesetz ;) - Da bringen Prozentangaben dann auch nichts mehr JinJin :p

Blume 26.10.2012 12:29

Aber die Möglichkeit dass ihm geholfen wird steigt. Und jeder sollte es ja hinbekommen, wenn man zu ihm sagt: wenn ein kaninchen nicht frisst, probiers mit dem und dem Leckerlie und wenn sich immernoch nichts tut, dann ruf mich unbedingt an.

JayJay 26.10.2012 12:30

Dann nehm ich mal schnell meinen Taschenrechner zur Hand und rechne mir aus, wie oft ich noch bei Rot über die Straße rennen kann, bis ich überfahren werden könnte :cool:

Ist doch Käse Jin.

Natürlich kann man eine Krankheit nicht verhindern, nur weil man daneben sitzt.
Man kann aber so schnell wie möglich eingreifen.

Meine "Babysitter" bekommen von mir eine Pflegeanleitung und wissen worauf sie zu achten haben, das suche ich mir selbstverständlich jemanden vertrauenswürdigen raus und bereite sie dementsprechend vor.

Ansonsten wünsche ich Dir, dass diese 0,27% niemals bei dir eintreten.

Jinro 26.10.2012 12:34

Zitat:

Zitat von JayJay (Beitrag 422373)
Dann nehm ich mal schnell meinen Taschenrechner zur Hand und rechne mir aus, wie oft ich noch bei Rot über die Straße rennen kann, bis ich überfahren werden könnte :cool:

Ist doch Käse Jin.

Natürlich kann man eine Krankheit nicht verhindern, nur weil man daneben sitzt.
Man kann aber so schnell wie möglich eingreifen.

Meine "Babysitter" bekommen von mir eine Pflegeanleitung und wissen worauf sie zu achten haben, das suche ich mir selbstverständlich jemanden vertrauenswürdigen raus und bereite sie dementsprechend vor.

Ansonsten wünsche ich Dir, dass diese 0,27% niemals bei dir eintreten.

Ist doch ebenfalls Käse anzunehmen, dass jeder Sitter direkt für ein Wochenende bei einem einzieht und dann 24 Stunden lang die Kaninchen beguckt.

Keks3006 26.10.2012 12:48

Also mir wäre das, we gesagt, auch zu unsicher. Egal, wie gering die Wahrscheinlichkeit ist, dass genau dann eins der Kaninchen krank wird, während sie alleine sind - ich könnte einfach nicht ruhig schlafen, wenn ich wüsste, dass etwas passiert sein KÖNNTE.

Und es ist ja nicht nur das, wer z.B. kümmert sich, wenn mal der Wassernapf komplett mit Einstreu zugebuddelt wurde? Es sind ja auch solche Lappalien, die auch Laien erkennen können, wegen denen ich persönlich mir Vorwürfe machen würde, wenn sie unbemerkt blieben. Kein Heu mehr, alte Wiese wird nicht rausgekehrt, was auch immer.

Ich selbst bin im Semester von Montag bis Donnerstag in meiner Studentenwohnung, weiß aber, meine Großeltern kümmern sich solange um die Tiere. Und ich wache trotzdem hin und wieder auf, weil ich einen Alptraum hatte, dass etwas passiert wäre - obwohl mehrmals täglich (!) jemand nach den Kaninchen schaut!

Rebecca 26.10.2012 12:56

zu jeder Fütterung mal kurz anzuhalten und zu schauen ob sich alle normal verhalten und zum Fressen gehen, reicht doch auch schon, Jinro. ;)

Ich war erst kürzlich 2 Tage weg und da hatte ich meinen Bruder der sich um die Tiere gekümmert hatte und da hab ich ihm auch auf ein Zettel aufgeschrieben auf was er achten soll und wann er mich dann anrufen sollte und das war schon beruhigt.
Die Wahrscheinlichkeit, dass ausgerechnet an dem Tag ein Tier erkrankt sind zwar wirklich sehr gering, doch wenn ich zurück denke an die beiden Samstage denke, wo beide Kaninchen normal im Gehege saßen und nur eines zum fressen kam und bei dem einen ein Blähbauch festgestellt wurde... möchte ich mir nicht vorstellen an dem Tag woanders zu sein und niemanden da zu haben der das Tier packen und zum Tierarzt fahren könnte...
Sowas kommt einfach von jetzt auf gleich....

JayJay 26.10.2012 12:56

Zitat:

Zitat von Jinro (Beitrag 422375)
Ist doch ebenfalls Käse anzunehmen, dass jeder Sitter direkt für ein Wochenende bei einem einzieht und dann 24 Stunden lang die Kaninchen beguckt.

Da muss man nichts annehmen, dass kann man ja wohl individuell absprechen.
Ich vertraue meinen Sittern, ansonsten würde ich sie ja auch nicht in meine Wohnung lassen.
Und wie gesagt : Nicht 24/7 beobachten und daneben sitzen.
Aber nach 12-24 Stunden kann man ein erkranktes Tier ja wohl noch eher retten, als nach 48 oder mehr Stunden :cool:

Risiko minimieren ist das Stichwort.

Selkie 26.10.2012 13:00

Zitat:

Zitat von Blume (Beitrag 422350)
Ich hab ja auch nicht gesagt, dass du niemanden hast. Und ich war auch zu Hause. Es war schon Abends und da die in der Klinik nicht so kompetent sind hab ich versucht es bis zum Morgen zu ziehen...naja am Ende musste ich doch in die Klinik und dort ist sie auch gestorben.

Nur bei deinem Post oben hört es sich an, als ob man die Nasen bedenkenlos mal 2 Tage alleine lassen könnte und das sehe ich anders.



Zum Krankheiten erkennen: Der Vater von meinem Freund würde wahrscheinlich keine Krankheit erkennen. Ebensowenig wie meine Nachbarn (da weiß ich es allerdings nicht genau). Meine Mutter dann schon eher.
Die "Pfleger" bekommen von mir natürlich immer anweisungen worauf sie achten müssen oder was und wie gefüttert werden soll. Aber ob sie im Ernstfall wirklich richtig handeln würden weiß ich nicht. Ist nie eingetreten.

Meine Kaninchen haben übrigens einen Napf und eine Wasserflasche damit sie immer zugang zu Wasser haben. So ein Napf kann ja schnell verunreinigen und dann trinken meine ninis das nicht mehr :rolleyes:

Jinro 26.10.2012 13:38

Zitat:

Zitat von JayJay (Beitrag 422390)
Da muss man nichts annehmen, dass kann man ja wohl individuell absprechen.
Ich vertraue meinen Sittern, ansonsten würde ich sie ja auch nicht in meine Wohnung lassen.
Und wie gesagt : Nicht 24/7 beobachten und daneben sitzen.
Aber nach 12-24 Stunden kann man ein erkranktes Tier ja wohl noch eher retten, als nach 48 oder mehr Stunden :cool:

Risiko minimieren ist das Stichwort.

Das ist natürlich ein schönes Stichwort, aber dafür müsste auch mal ein adäquate Risikobewusstsein in diesem Thread herrschen. Wenn ich dann einen Beitrag über dir lese, dass man nachts mit Albträumen aufwacht kann ich nur sagen: liegt nicht vor.

Es wird mit dem schlimmsten Fall argumentiert, man dürfe ja keine 48 Stunden abwesend sein. Ok, im schlimmsten Fall ist nach 12 Stunden das Kaninchen auch tot, da hilft keine Betreuung. Wenn die um 19 Uhr nach den Tieren guckt, die dann um 21 Uhr einen halben Quadratmeter PVC fressen und sie am nächsten Morgen um 9 Uhr wieder gucken kommt ist eben auch Exitus.

Man muss seine Entscheidung vor sich selbst verantworten können, aber man muss ich auch nicht verrückt machen. Das wirklich etwas passiert ist eben wesentlich unwahrscheinlicher, als dass etwas passiert.

JayJay 26.10.2012 13:48

Und das in 12 Stunden Abwesenheit etwas passiert, ist nochmal unwahrscheinlicher als in 24, 48 etc... ;)
Wenn eines meiner Tiere tot umgefallen ist, nachdem die Tür nach mir ins Schloss fiel... JA, dann ist es um 18uhr auch noch tot wenn ich nach Hause komme - aber dazwischen gibt es ja sonst noch mehrere Stufen (jetzt zu überlegen, was mit dem toten Tier innerhalb von 48 Stunden passiert mag ich jetzt gar nicht.)

Über die psychische Verfassung anderer User möchte ich jetzt hier nicht urteilen, meine liegt, im Bezug auf die Tiere, wahrscheinlich (jetzt) wieder im gesunden Bereich :
Ja, ich kann mein Haus verlassen, kann Freunde treffen und auch mal eine Nacht wegbleiben. Ich wache nicht nachts schweißgebadet auf und muss alle paar Stunden meinen Kaninchensitter anrufen ob es auch allen gut geht.
Das war nach Kuros Tod für ein paar Tage etwas anders, das gebe ich auch offen zu. Meist liegt so ein Verhalten einfach an den Erfahrungen die man selbst gemacht hat. Gebranntes Kind scheut das Feuer !

Keks3006 26.10.2012 14:35

Ich wache ja auch nicht jede Nacht schweißgebadet auf :D Wenn ich so ein Problem damit hätte, die Tiere einige Tage nicht zu sehen, wäre das in meiner Situation auch schlecht. Natürlich fahre ich mit einem guten Gewissen weg und ich rufe auch nie an, wie es den Tieren geht. Die Alpträume sind aber wirklich noch ein Überbleibsel davon, dass ich Anfang des Jahres nach Hause kam und eins der Tiere war verschwunden. Liegt sicher auch zum Teil daran, dass ich sie niemals komplett allein lassen würde, aber das ist ja ein Problem, das sich bei Innenhaltung nicht so stellt.

Und ja, ich fahre auch mal für eine Nacht weg, wenn sich niemand kümmern kann. Aber nachts würde ich ja auch nicht nach den Tieren schauen, wenn ich zu Hause bin, und wenn dann etwas passiert, dann ist es Pech. Wenigstens einmal täglich möchte ich aber schon gewährleistet haben, dass jemand guckt.


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 18:54 Uhr.



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