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neues Kaninchen in Gruppe integrierenHallo, zunächst einmal wollte ich euch allen mal danken für die wertvollen Beiträge hier im Forum. Habe mich zwar jetzt erst registriert, aber hier trotzdem als Gast schon viele hilfreiche Tipps bekommen. Nun hätte ich da mal eine ziemlich knifflige Frage, und ich weiß gar nicht, ob es darauf überhaupt DIE Antwort gibt. Ich habe seit drei Jahren ein großes Aussengehege mit Stall (insgesamt 12 qm), welches den Kaninchen (3 Buben und zwei Mädels) Tag und Nacht zugänglich ist. Die Gruppe setzt sich zusammen aus den drei Geschwistern Bernhard, Max und Louise (3 Jahre) und zwei im Laufe der Zeit neu hinzugekommenen Widderkaninchen Mia (4Jahre) und Fritzi (1 Jahr). Nun habe ich in der vorletzten Woche noch Oskar, einen schätzungsweise 5 Jahre alten Kleinwidder angenommen, den eine Familie im April diesen Jahres völlig verwahrlost von der Straße aufgelesen hat. Nachdem er eine Milbenkur gemacht hat, ist sein Fell inzwischen wieder recht gut nachgewachsen. Letzte Woche habe ich ihn bei meinem Tierarzt kastrieren lassen, und er hat alles soweit sehr gut überstanden und wurde für kerngesund befunden. Da Oskar nun ja noch 6 Wochen von unseren Mädels getrennt leben muss, und auch vorerst (laut Tierarzt) besser noch nicht ins Außengehege soll (sein Fell muss erst noch ein wenig dichter werden), habe ich ihn derzeit in einer großen Garage (mit Fenster!) untergebracht, in der ich die anderen Kaninchen unserer Gruppe jeweils erfolgreich vergesellschaftet habe. Nun meine Frage: soll ich den armen Oskar nun noch weitere 6 Wochen alleine lassen, oder kann ich schon einmal ein Männchen (in Frage käme unser sehr gutmütiger Fritzi) zu ihm setzen? Da ich weiß, dass Einzelhaltung für Kaninchen eine Tortur ist, kommen mir diese sechs Wochen vor wie eine Ewigkeit. Und ich habe tagsüber auch nicht so viel Zeit, dass ich Oskar entsprechend Abwechslung bieten könnte. Das Problem wäre, dass die Vergesellschaftung in sechs Wochen dann wieder in derselben Garage stattfinden müsste, in der die beiden dann jetzt schon "wohnen" würden, denn ein anderer entsprechend großer Raum steht mir nicht zur Verfügung. Aber vielleicht ist ja auch eine Vergesellschaftung 4+2 sogar besser als die Variante "alle gegen Oskar"?!? Ich bin momentan wirklich unschlüssig, was hier die beste Lösung ist, was meint ihr?
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| Zitat:
Muss aber nicht. Bei mir hat es 2x sehr gut funktioniert. Und ganz ehrlich, Alex, nicht jeder kann seinen Kaninchen 500 qm bieten.
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| Danke für Eure Antworten! Also unser Gehege scheint mir für eine VG auch nicht wirklich geeignet, da erscheint mir die Garage sicherer und weiträumiger. Da die Kastration inzwischen schon 10 Tage zurückliegt und Oskar mir sehr ruhig und gutmütig erscheint, werde ich es einfach mal wagen, Fritzi an diesem Wochenende zu ihm zu setzen. Fritzi ist normalerweise nicht so schnell unterzukriegen und hat ebenfalls ein gutes Gemüt, könnte mir vorstellen, dass die beiden sich spontan gut verstehen. So werde ich nun in der Garage einen Bereich für die beiden abtrennen und die spätere Zusammenführung mit der Vierergruppe dann doch auf neutralem Boden versuchen. Unsicher bin ich mir nach wie vor wegen Oskars Fell, welches an einigen Stellen noch recht dünn ist. Hat jemand Erfahrung, ob es wahrscheinlich ist, dass sein Fell in den nächsten Wochen so dick wird, dass ich die ganze Bande ab Dezember wieder ins Freigehege umsetzen kann? Die Temperatur in der Garage ist übrigens nur unwesentlich höher als draußen...
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| Bis Dezember sind es ja noch zwei Monate, ich denke, in der Zeit wird sich beim Fell noch einiges tun. Mein Mädel wurde vor ein paar Wochen kastriert und läuft seitdem mehr oder weniger ohne Bauchfell bei diesen Temperaturen um die Frostgrenze draußen herum, das hat ihr bisher noch nichts ausgemacht und bis es richtig kalt wird, wird ihr Fell sicher nachgewachsen sein, so lange dauert das eigentlich nicht. Ob das bei Milben anders ist, kann ich allerdings nicht sagen, da habe ich keine Erfahrungen mit... aber Fell ist Fell.
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