![]() |
Wieso nicht beide Seiten sehen? Nur weil ich sage, dass es IMMER sein kann, dass ein Hund plötzlich zuschnappt (und sei es nicht mit böser Absicht), weil es eben ein instinktgesteuertes Wesen ist, heißt dass ja nicht, dass ich sage, dass es grundsetzlich immer so ist. Aber man sollte als Hundbesitzer auch diese Möglichkeiten kennen, es gibt kein generelles "mein Hund macht sowas nicht" - wie gesagt, der besagte Hund war der liebste überhaupt und hat auch den älteren beiden Kindern nie was getan (auch nicht als Baby). Von der Möglichkeit kann sich niemand freisprechen. Aber man kann die größe des Risikos abwägen und dannach entscheiden, wie man das handhabt. Ich gefährde meine Kaninchen auch, da ich sie tagsüber im Garten frei laufen lasse, wenn sie wollen. Da KÖNNTE immer ein Greifvogel kommen. Dennoch werde ich meinen Kaninchen diese Freiheit nicht nehmen und habe alle Schutzmaßnahmen die möglich sind eingerichtet. Wir lassen auch unsere Kinder raus in die große Welt, wissend um die Gefahren. Hat eine Mutter falsch gehandelt, deren Kind auf dem Schulweg von einem Auto erfasst wurde? Nein, wenn sie alles bestmöglichste getan hat, ihrem Kind die größtmögliche Sicherheit zu gewähren. Und die ist sicher nicht, ihr Kind zu Hause zu lassen und in einem Bunker einzusperren. :) Passieren kann immer was. LG imi |
Zitat:
Und genau das sollte jeder Hundehalter wissen. Welche Art Hund habe ich zuhause! Habe ich einen Jagdhund, einen Hütehund, einen Herdenschutzhund etc. Wenn man das verstanden hat, den Hund dann entsprechend auslastet und ihm seinen instiktiven Bedürfnissen gerecht wird, dann kann eine Hund/Kleintierhaltung unproblematisch werden. Aber letzendlich ist es nicht der Hund, der den Fehler macht, sondern der Halter! |
Zitat:
und solche aussagen finde ich auch sehr bedenklich.... Zitat:
|
Tragischerweiße müssen immer andere für die Fehler des Halters gradestehen... Entweder das Kind, das andere Haustier, der Nachbar, ein anderer Hund, der Jogger/Radfahrer etc pp... Die Schuld allerdings bleibt allein beim Halter, der die Verantwortung trägt und auch, grade bei einem Hund, selbstverständlich für eine soziale Prägung & Erziehung sorgen muss! |
Zitat:
Zitat:
|
Hundetrainer darf sich jeder Hinz und Kunz nennen... ;) Das ist keine Garantie für wohlerzogene Hunde. Zumal man kein Hundetrainer sein muss, um (s)einen Hund zu verstehen, wenn man sich nur intensiv mit ihnen beschäftigt. |
Zitat:
|
Wow, die Aussage von dir, Juj, lässt mich schon schlucken. Heißt dass, wenn dein Hund - aus welchem Grund auch immer - doch mal ein Kaninchen schnappt, dann wird er eingeschläfert? Da weiß ich ja echt nicht, was ich dazu sagen soll :( Ich will auch nicht wissen, was bei dir dann konsequente Erziehung heißt :( Wir haben auch Kaninchen und Hunde und hatten noch nie Probleme. Unser alter Hund hat auch bei den Kaninchen geschlafen, da hätte ich die Hand dafür ins Feuer gelegt, dass er ihnen nichts tut. (schließen wir mal krankheitsbedingte Veränderungen aus) Und Die Kaninchen hatten auch ausreichend Möglichkeiten sich zu verstecken. Unsere beiden jetzigen Hunde tun dien Kaninchen auch nichts, im Gegenteil, der eine hat Angst vor ihnen. Ich würde sie aber nie alleine mit ihnen lassen. Und würde da etwas passieren, wäre vor allem ich schuld, wenn ich sie alleine lasse, aber nicht der Hund. Gartenfreilauf finde ich übrigens toll - unter den richtigen Voraussetzungen. Bei mir ist das leider nicht Möglich. Ich wünschte meine Kaninchen hätten auch so viel Platz zum toben |
Zitat:
und vor allem weiß der hund da ja gar nicht. man kann ihm ja nicht sagen "wenn du böse zu den kaninchen bist dann bring ich dich um..." |
Eigentlich dürfte es gar nicht so einfach sein, einen gesunden Hund, der nicht "strafrechtlich" in Erscheinung getreten ist, einzuschläfern! Es sei denn, der TA macht sich gerne strafbar und verliert seine Konzession. |
Zitat:
|
Ich weiß gar nicht, was die Familie damals mit dem Hund gemacht hat. Ich weiß nur, dass sie ihn nicht mehr hatten und nie wieder einen Hund haben wollten. Es war glaube ich ein Retriever oder wie die heißen. Ich hoffe ja sehr, er wurde nicht eingeschläfert o.O !!! Hier bei uns lassen fast alle ihre Hunde draußen frei laufen. Da hatte ich schon oft Angst, weil die auf mich zugerannt kamen. Und immer die Aussagen "Der tut nix" - lach, toll, ich hab trotzdem Angst und mag nicht angesprungen werden.... Einmal war ein Hund völlig irre. Erst kam uns ein Hase entgegen, rannte uns fast um und dann der Köter hinterher. Erst Minuten später kam auch das hechelnde Herrchen. "Das hat der noch nie gemacht!" Wahh.... |
Also wenn ein Hund einen menschen anfällt und schwer verletzt bin ich auch der meinung es muss was passieren. Das würde ich dann aber nach Sachlage und dem Hund entscheiden. |
Als wir unser Loch im Zaun hatten wegen Bauarbeiten im Garten hat ein Mann seinen Hund sogar IN unseren Garten laufen lassen o.O als ich ihn dann bat den Hund zurückzupfeifen, weil ich hier Kaninchen im Gehege habe, meinte er nur "Ach, der tut denen nix". Ich dann (angesichts meiner in Panik flüchtenen Wackelnasen): "Können sie das bitte auch in Kaninchensprache übersetzen????" Manchmal fällt einem nix mehr ein.... Der Hund kann da gar nix zu! Selbst wenn er sie angefallen hätte. Oder die anderen Hunde mich. Niemals würde ich den Hund verurteilen! |
Klar ist das (fast) immer ein Halterfehler. Aber es gibt auch Hunde aus denen bekommt man das möglicherweise nicht mehr raus und es gibt Hunde die haben einfach eine viel niedrigere Reizschwelle. Ich finde es da auch einen Unterschied, ob ein Hund mal zuschnappt, oder ob er jemanden richtig verletzt und möglicherweise garnichtmehr ablässt... |
alle sagen immer der tut nix.eine minute später ist das kaninchen tot,das kind verletzt etc:mad::( |
Zitat:
|
Zitat:
|
Ich finde es trotzdem falsch, das dem Hund anzulasten... für einen Hund sind Kaninchen nunmal Beute. Ich würde es doch auch keiner Katze zum Vorwurf machen, wenn sie eine Maus fängt. Und dass immer der "böse" Hund schuld sein soll finde ich einfach nur feige. Wenn der Besitzer nicht aufpasst und die Verantwortung für ein Tier nicht tragen kann, kann doch der Hund nichts dafür. Auch bei Beiß"attacken" auf Menschen würde ich das kritisch sehen... Wenn jemand den Hund vorher nervt, angreift oder bedroht, brauch er sich nicht zu wundern, wenn der mal genug hat. Und es gibt genug Leute, die so sind. Ich hatte vorgestern in der Bahn noch eine ähnlich Situation: Im Abteil eine junge Frau mit einer Hündin (Schäferhundgröße), die für mich schon auf den ersten Blick erkennbar nicht so gern Bahn fährt und wegen der vielen Menschen ziemlich nervös ist (kein Wunder). :o Mann kommt, beugt sich von oben über die Hündin (deutlich drohend, wenn auch wohl nicht so gemeint). Das übliche "Oh, dutzi dutzi süßer Hund. Magst du mich...":rolleyes: Hündin legt die Ohren an und kauert sich ängstlich zusammen, die Besitzerin bittet den Mann höflich den Hund in Ruhe zu lassen, weil er ihm Angst macht. Mann macht unbeirrt weiter... a la "Nur ich hab Ahnung von Hunden":rolleyes: Irgendwann knurrt die Hündin, weil sie genug hat, und was kommt von dem Kerl "Ach nein, was für ein böser, aggressiver unerzogener Köter" Solchen Leuten gönne ich manchmal etwas, dass es sie erwischt. |
Zitat:
und hinterher kam dann sowas: "wenn das kaninchen jetzt tod gewesen wäre hättest du natürlich ein neues bekommen" das hätt mir dann auch viel geholfen. nur blöd dass die versicherung die tierarztkosten übernommen hat. wär mir lieber gewesen hätt der wenigstens das selber zahlen müssen... Zitat:
"kampf"-katzen wird es wahrscheinlich dennoch nie geben :p |
| Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 15:21 Uhr. |