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Nestbau, buddeln und verängstigt Hallo Zusammen, vielleicht kann mir jemand helfen. Meine Bunny hat es schon immer ansich aller paar Monate ein Nest zu bauen, was mich auch nicht weiter beunruhigt hat. Seit Tagen buddelt Sie aber ständig, wenn Sie dieser Lieblingsbeschäftigung nicht nachgeht räumt Sie gerade wieder alles Stroh in das Häuschen und rupft sich die Haare an dem Bauch aus. Heute morgen wollte Sie nicht einmal Leckerlies haben. Sie hat Sie zwar kurz genommen, dann aber bei Seite gelegt und hat sich ins Häusen verzogen. Kennt jemand dieses Verhalten? Vor einem Jahr war es schon einmal so schlimm, da hat uns der Tierarzt Beruhigungstropfen gegeben, was für ein Kaninchen wohl auch nicht das richtige auf Dauer ist. Ich hoffe jemand hat einen Rat!?! LG bine |
AW: Nestbau, buddeln und verängstigt Hey ! Das kenne ich von meiner Lola auch ! Ein Mal war es so schlimm, da hat der TA ihr Hormone gegeben damit das aufhört. Entferne bei der Reinugung des Käfigs auf keinen Fall das Nest (Haare und Stroh), sonst fängt sie ja gleich wieder von vorne an. Wenn sich das Problem trotz Hormonen odervon alleine nicht geben sollte, hilft wohl nur eine Kastration. Ein paar kahle stellen am Bauch sin kein Grund zur Sorge. Nur wenn sie überall kahle Stellen bekommt oder es blutig wird musst du dir Sorgen machen. Natürlich muss sie ausreichend essen und trinken, was die Ninis aber in der Scheinschwangerschaft immer etwas vernachlässigen... lg Jan |
AW: Nestbau, buddeln und verängstigt Huhu, Das ist jetzt aber schon extrem!?... Ich denke erstmal Homopädie (evtl.) Und bei keiner Besserung halt Kastrieren. |
AW: Nestbau, buddeln und verängstigt In welchen Abständen ist sie denn so heftig scheinschwanger? Wenn sich das allzu sehr häuft solltest du wirklich über eine Kastration nachdenken, wird bei meiner Zibbe auch bald gemacht. |
AW: Nestbau, buddeln und verängstigt Hallo, von Hormonen würde ich abraten, es ist ja keine Dauerlösung, dem Kaninchen ständig irgendwas zu geben, und evtl. gibt es auch Nebenwirkungen, die nicht absehbar sind. Oft bringt es ohnehin nichts, da würde ich eher zur Kastration raten als zu Experimenten mit Hormonen. Buddeln und häufige Scheinschwangerschaften können auf eine Gebärmutterveränderung hindeuten, in dem Fall ist eine Kastration unumgänglich. Wenn sie öfter als 2 mal im Jahr scheinträchtig ist oder dabei eben sehr gestresst wirkt (was für mich so klingt), ist das für sie sicher nicht angenehm, da wäre auch ohne bisherige Veränderung in der Gebärmutter eine Kastration nicht unbedingt verkehrt. Sprich mal mit deinem TA. Ich warte auch gerade auf den Anruf meiner TÄ wegen der Kastration meines Mädels, sie ist seit Ende Februar schon zum vierten Mal scheinträchtig und hat mal wieder ein riesiges Nest mit unendlich viel Fell gebaut. |
AW: Nestbau, buddeln und verängstigt Was bei einer Kastration von weiblichen Nins rauskommen kann, kann man überall nachlesen. Natürlich sind Hormone nicht die beste Lösung, aber ich verstehe nicht warum ihr eine Operation bei so einem kleinen Tier vorzieht. Bei meiner lola reichte eine Spritze und es ging ihr sofort wieder gut. Es gibt da extra Sachen speziell für Kaninchen und ich habe da sehr gute Erfahrungen gemacht. Seit dem geht es ihr blendend. Ich kann nicht verstehen wie man sein Tier sofort unters Messer legen kann, sorry. |
AW: Nestbau, buddeln und verängstigt Zitat:
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AW: Nestbau, buddeln und verängstigt WER REDET DENN VON ALLE 6 WOCHEN ???? WIE GESAGT BEI MIR HAT EINE SPRITZE GEREICHT DANN WAR ES GUT ! Natürlich würde ich auch nicht alle 6 Wochen spritzen !! Aber versuchen kann man es doch bevor man operiert oder ?? Du legst dein Nini gleich auf den OP Tisch ohne es zu versuchen ? Bei dir möchte ich nicht Tier sein. |
AW: Nestbau, buddeln und verängstigt Sorry aber mein Kaninchen ist gestern fast an einer Narkose gestorben da kann ich nicht verstehen wie man sagen kann - "rausnehmen und gut" !! |
AW: Nestbau, buddeln und verängstigt Zitat:
Wie lange ist die Spritze denn her? Kann nämlich gut sein, dass der Hormoncocktail abklingt und sie wieder gespritzt werden muss. Zudem ich bis gerade eben nicht mal gewusst habe, dass es diese Spritze gibt. Und woher nimmst du die Gewissheit, dass kein Tumor oder eine andere gefährliche Veränderung die Gebärmutter der Zibbe befällt, und die Spritze einfach nur die Signalhormon aussschüttung verhindert? |
AW: Nestbau, buddeln und verängstigt Zitat:
Hormonhemmende Mittel wirken über einen gewissen Zeitraum und müssen bei wiederkehrenden Symptomen eben aufgefrischt werden. Je nach Mittel reicht die Depotwirkdauer von 6 Wochen bis zu 3 Monaten. Der Nachteil einer solchen Therapie ist, dass die Neuproduktion unterdrückt wird, der aktuelle Hormonstand wird nicht angetastet und muss sich erst mal abbauen. Hormonstau in der Gebärmutter kann zu Gewebeveränderung führen, bedeutet Zystenbildung oder Wucherungen. Bei negativem Verlauf führt dies zu Entzündungen oder Tumoren. Wann immer man wegen Hormonauffälligkeit also eine Therapie vorzieht, sollte man zeitgleich auf eine begleitende Gegenkontrolle der Gebärmutter bestehen um schleichende Gewebeveränderungen zu erkennen. Davon ab ist eine Zibbenkastration kein großes Thema, wenn der Operateur kein Metzger ist und sein Geschäft versteht, also auch eine angepasste Narkoseform wählt und die Narkose überwacht. |
AW: Nestbau, buddeln und verängstigt Das ist jetzt schon über 1,5 Jahre her. Und weiter ist nichts gewesen. Gott sei Dank wird kein verantwortungsbewusster TA gleich operieren, sondern erstmal ausprobieren ob vllt eine Gabe reicht um das Problem in den Griff zu bekommen. |
AW: Nestbau, buddeln und verängstigt Zitat:
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AW: Nestbau, buddeln und verängstigt Zitat:
Ich schreibe hier wie es bei mir gewesen ist um andere Tiere vor dem OP Tisch zu retten. Was du allerdings hier schreibst ist verantwortungslos, denn du bist KEIN TIERARZT, obwohl du so tust. Du solltest dich darauf beschränken Erfahrungen auszutauschen - googlen kann jeder, dazu ist ein Forum da. Ich bin jetzt raus aus diesem Thread. Bis dann. |
AW: Nestbau, buddeln und verängstigt Ich beschreibe ebenfalls die Erfahrungen, die ich mit meinen Tieren gemacht habe. Lässt sich über die Suche auch nachlesen, Scheinträchtigkeiten, Voruntersuchung, gescheiterte Hormontherapie, Operation. Und oben beschriebene sind eben die Abläufe, die ich dabei erlebt habe. btw habe ich weder zu Spritze noch zu OP geraten, wenn du mal richtig nachliest. Ich sprach nur den Diagnoseweg an, der mehr Sicherheit bringt. |
AW: Nestbau, buddeln und verängstigt Natürlich ist jede Narkose ein Risiko und die Kastration eines Kaninchenmädels sollte nicht leichtfertig entscheieden werden. Aber die Darstellung, dass man Tiere vor dem OP-Tisch retten muss, finde ich doch sehr drastisch, denn das stimmt so einfach nicht. Wahrscheinlich ist es sinnlos, da du dich schon aus dem Thread verabschiedet hast, aber ich möchte trotzdem noch was dazu sagen... Es mag in deinem Fall eine Lösung gewesen sein, eine Hormonspritze zu geben. Wenn Kaninchen aber regelmäßig Nester bauen, dazu Stimmungsschwankungen haben, zwanghaft buddeln und die Zietzen anschwellen, ist es wohl nicht mit einer Spritze getan, zumal dieses Verhalten oft auf eine tumoröse Veränderung der Gebärmutter hindeuten kann und in solch einem Fall operiert werden MUSS. Natürlich sollte nicht wahllos jedes verhaltensauffällige Kaninchen unters Messer kommen, aber eine Spritze ist keine Lösung für jedes Tier und das Ausprobieren von Hormonen ersetzt keine Untersuchung der evtl. bereits veränderten Gebärmutter. Übrigens ist die Wahrscheinlichkeit von Gebärmutterkrebs bei Kaninchenweibchen sehr hoch, sodass teils schon dazu übergegangen wird, die Weibchen präventiv zu kastrieren. Durch das Aussuchen eines Tierarztes, der auf diesem Gebiet Erfahrung hat, kann das Risiko vom Komplikationen minimiert werden. |
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