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Ich bin ehrlich ich finde Babykaninchen toll, und jeder der das nicht tut hat denke ich ein Herz aus Stein. Ich selbst hab sogar Zuchtkaninchen (also Kaninchen die von einem Züchter stammen und nur zu lange ohren haben *augenverdreh* naja ist ein anderes Thema :P) Also könnte es sogar gut gehen. Trotzdem stell ich meine Wünsche nicht vor das Wohl der Kaninchen! Schade das andere da anderst denken :( |
Was genau ist denn die Akrobatenkrankheit? Ist das Hinterteil also eher hochgestellt beim Laufen? Meine Murmel hat auch einen eher merkwüdigen Hoppelgang der sich allerdings schon ein bißchen gebessert hat und ich deshalb dachte es lag an dem kleinen Käfig in dem sie 4 Jahre hausen musste. |
*hochschieb* |
Hallo ! Ob ich hier richtig bin,weiß ich nicht so recht, aber mir ist da was aufgefallen und ich würde gerne mal eure Meinung dazu hören. Ich stöbere immer mal wieder in den Kleinanzeigen und sehe mir die Bilder an (nicht,daß ich noch ein Kaninchen bräuchte,aber man weiß ja nie ;)). Jetzt fällt mir vermehrt auf,daß gerade diese Minizwerge immer "rundere" Köpfe bekommen (sehen aus wie Babys,sind aber schon älter). Nun frage ich mich,ob dies evtl. der Grund für die vielen Zahnprobleme,die es so gibt, sein könnte ?? Wisst ihr,wie ich meine ? Vielleicht kein guter Vergleich,aber bei Perserkatzen ist ja auch diese Problematik mit den Augen und dem Tränenkanal,das kommt ja auch von der Qualzucht (keine Nase mehr). Mich haben die Bilder von den vielen Minizwergen daran erinnert (die haben ja fast runde Köpfe,wo ist da Platz für Zähne?)! Was denkt ihr darüber? LG Passat |
Ja, ich meine, dass ich davon mal gelesen hätte, dass diese Minis häufiger Zahnfehlstellungen hätten, wohingegen das bei größeren Rassen seltener vorkommt. Weiß leider nicht mehr, wo, aber ich finde es auch plausibel. |
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[URL]http://www.diss.fu-berlin.de/diss/servlets/MCRFileNodeServlet/FUDISS_derivate_000000000821/4_kap4.pdf?hosts[/URL]= Ein Grund das sich das verbreitet könnte sein das Zwerge einfach viel häufiger in Praxen vorgestellt werden weil sie ja die häufigeren Haustiere sind , die großen Tiere landen meist eher jung in der Pfanne . |
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Ich denke, wenn man den Tieren die Kopfform so wegzüchtet, wo sollen die Zähne dann noch ordentlich Platz haben, sich normal zu entwickeln? edit: und was andere so süüüüß finden, finde ich einfach nur traurig (Kindchenschema) |
Die meisten Zahnfehlstellung sind leider "angefüttert" und nur die wenigsten sind genetisch bedingt. Wenn ein Kaninchen von Geburt an eine Zahnfehlstellung hätte, würde sich das innerhalb der ersten Monate bemerkbar machen, denn die Zähne wachsen 1-2mm pro Woche, daher würde man eine angeborene Fehlstellung ziemlich schnell merken. Da die meisten Kaninchen aber erst im Laufe der Zeit eine Fehlstellung entwickeln, kommt diese von "schlechter" Fütterung.;) |
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Dazu würde mich sehr interessieren, wie die Ernährung dieses Kaninchens bei dir aussah und wie alt er war, als du ihn bekommen hast. |
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Ich war auch völlig baff, als er dann mit 5 Jahren plötzlich ne Zahnfehlstellung entwickelt hatte - das ist ja nun nicht wirklich im Wachstum, an der Fütterung kanns auch nicht gelegen haben. Der TA erklärte mir das so, dass sich die Kieferstellung mit den Jahren auch nochmal verschieben kann, sodass u.U. nicht mehr alle Zähne aufeinander mahlen und sich richtig abnutzen können. Anders kann ichs mir nun auch nicht erklären. Ob das unter "angezüchtet" fällt oder nicht, weiß ich nicht. Ich weiß halt nur, dass er halt bei mir immer strukturreiches Futter bekommen hat und 5 Jahre lang nichts aber auch gar nichts hatte (wir mussten immer nur zum Impfen zum TA, das wars). |
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Ich könnte mir vorstellen, dass dem Kaninchen auf Dauer verschiedene Nährstoffe, Mineralstoffe oder Ähnliches gefehlt haben. Es kommt ja beim Futter nicht nur auf die Struktur an, sondern auch auf die Inhaltsstoffe und wenn die auf Dauer nicht ausreichend sind, kann ich mir gut vorstellen, das dann im Laufe der Jahre die Zähne oder auch die Verdauung darunter leiden muss. Wobei ein Kaninchen mit 5 Jahren auch nicht mehr ganz jung ist und es bei vielen Kaninchen im Alter häufiger zu Zahnproblemen kommt, weil das Zahnwachstum oftmals nicht mehr in der Relation zur Abnutzung steht, vorrausgesetzt, die Ernährung passt. |
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Lebt(e) dieses Kaninchen in Aussen- oder Innenhaltung? Welche Jahreszeit war, als sich das Kaninchen im Wachstum befand? |
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Edit: im Wachstum war er hauptsächlich im Frühjahr und Sommer... also gekauft habe ich ihn im April. |
Dann gehe ich mal davon aus, dass er gleich mit "sehr artenreicher Wiese" gefüttert wurde. Wenn nicht (z.B., dass nur Gras/Löwenzahn gefüttert wurde), könnte ich mir die spätere Fehlstellung aufgrund fehlender Nährstoffe während des Wachstums erklären, ansonsten bin ich jetzt mit meinem Latein leider auch am Ende. Falls es dich interessiert, ist das noch sehr informativ: [URL]http://www.kaninchen-wuerden-wiese-kaufen.de/calcium.htm[/URL] |
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Aber danke fürs Überlegen und Aufklären. Man lernt ja nie aus und dann kann ichs in Zukunft besser machen (obwohl ich nicht annehme, nochmal ein Kaninchen in der Wachstumsphase hier zu haben^^ aber auch danach will ja richtig gefüttert werden). |
Hallo nochmal, so eine Diskussion wollte ich nicht lostreten ! Allerdings stellt sich bei mir nun die Frage (bei dem was Benny vermutet, ich bin zu doof zum zitieren), woher man dann ein gesundes , nicht verbelastetes Kaninchen bekommen könnte . Beim Züchter gibt es oft Pellets (was ja nicht gut ist für die Zähne) und selbst wenn man Wiese füttert,kommt es ja noch drauf an,wie artenreich diese ist (dabei kommt es ja dann eben auch auf die Jahreszeit an) und eben auch auf das Geburtsdatum der Kaninchen. Ich habe nicht studiert, aber bei so einem Thema hätte ich gute Lust eine Doktorarbeit zu schreiben ! Würde mich wirklich interessieren, wie sich das Geburtsdatum,die Herkunft und die Ernährung auf die Zähne auswirken (bis zu einem Alter von 6 Jahren). Ausserdem finde ich,daß dies ein neuer "Ansatz" für Züchter sein könnte/sollte. Ach mensch Leute,wenn ich nicht so massive Probleme hätte,mit den ganzen blöden Abkürzungen,würde ich mich so gerne in der Genetik belesen. Evtl. liegt auch da der Schlüssel. LG Passat |
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Ansonsten ist es ziemlich unwahrscheinlich, dass ein Kaninchen in einem Alter bis 12 Wochen (hab ich jetzt einfach mal geschätzt) eine ernährungsbedingte Zahnfehlstellung hat, egal, ob es Pellets oder Sonstiges bekommen hat, daher kann man durchaus auch ein junges Kaninchen aus dem Tierheim holen. Für mich käme nie in Frage, dass ich mir ein älteres Tier hole, da ich manche Krankheiten, die durch falsche Haltung/Fütterung entstanden sind, so gut es geht, ausschließen möchte. Wobei ich mir jetzt wahrscheinlich auch ein "krankes", junges Kaninchen geholt habe. Bin mal gespannt, wie er sich weiterentwickelt. Zitat:
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Wenn ein Kaninchen während der Wachstumsphase mit artenreicher Wiese ernährt wird, erhält es alles, was es für ein gesundes Wachstum (incl. Zähne und Verdauung) braucht und das ist nur im Frühjahr/Sommer möglich. Wenn ein Kaninchen während der Wintermonate im Wachstum ist, gibt es keine Wiese und man muss auf Heu/Gemüse ausweichen. Wenn dann die zusätzlich benötigten Nährstoffe in Form eines "Alleinfuttermittels" (am besten strukturiert und nicht pelletiert, zwecks der Verdauung) zugefüttert werden, hat auch dieses Kaninchen in der Wachstumsphase keinen Nährstoffmangel. Ich persönlich füttere schon immer an meine Kaninchen "zusätzlich" ein Alleinfuttermittel. Früher war das eine abgemessene Menge Pellets und seit ein paar Jahren bin ich auf Strukturfutter umgestiegen. Somit, denke ich, kann ich vllt. einige Mängel ausgleichen, die entstehen können, wenn meine gepflückte Ration nicht artenreich genug ist, oder im Winter bei Heu/Gemüse. Das sind jetzt meine Überlegungen und ob die so richtig sind oder nicht, weiß ich nicht, zumindest hatte ich bisher noch kein (ansonsten gesundes) Kaninchen mit Zahnproblemen oder Verdauungsproblemen. |
Da hier ja die Züchter immer so verteufelt werden, gehe ich mal davon aus,daß die wenigsten hier ihre Kaninchen von einem Züchter haben. Dies würde aber im Umkehrschluß bedeuten, daß sehr viele später Zahnkaninchen da sitzen haben dürften ? Weil 1. Tierheimkaninchen ja oft vorher nicht artgerecht ernährt werden und 2. Abgabetiere in ihrer Kindheit des öfteren wohl Vitamin-/Mineralmangel leiden mussten. Gerade "Baumarkt"-Kaninchen werden ja oft viel zu früh von der Mutter getrennt, z.T. werden die ja schon mit 6 Wochen abgegeben,was die Frage aufwirft,ob da nicht die fehlende Muttermilch auch zu Zahnproblemen führen kann (Milch--->Calcium--->Zahnaufbau) ? Ich weiß,da ernähren sie sich schon von fester Nahrung,aber bei der Mutter würden sie sicher noch den ein oder anderen Schluck nehmen. So und jetzt mal eine Frage (man verzeihe mir,daß ich das nicht weiß): Haben Kaninchen auch Milchzähne ??? LG Passat |
das is ne sehr gute frage, würde mich auch interessieren :D denk aber nicht, weil ihnen ja keine Zähne ausfallen, vielleicht verändern sie sich nach ner zeit, also dass "andere" nachwachsen, wisst ihr, wie ich das meine? |
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(Ich verteufle Züchter nicht, da ich alle meine Kaninchen, bis auf die jetzigen beiden, vom Züchter hatte) Zitat:
Mit 6 Wochen sind sie auch nicht zu jung, um abgesetzt zu werden. Zitat:
Ab der 5. - 6. Lebenswoche wechseln die Jungtiere die Milchzähne und haben anschließend das volle Gebiss mit 28 Zähnen. |
wechseln? also fallen sie doch aus? |
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Ja, Is irgendwie logisch, findet man die denn? So wie beim hund auch, hab die welpenzähne von meiner lucy auch aufgehoben |
Ich habe (hatte) auch 2 Kaninchen mit Zahnfehlstellung, meine Blaue Wienerhäsin bekam im Alter von etwa 4 Monaten plötzlich Verdauungsprobleme und beim TA stellte sich heraus, das bei ihr alle Zähne leicht verschoben sind und sie deshalb nicht normal abnutzen konnte. Die TA vermutete, das sie als Baby zuwenig Muttermilch (war ein grosser Wurf, 10 Babys) und dadurch eine Calciumunterversorgung bekommen hatte, was das Kiefer schief wachsen lies (Röntgenbild). Nach 3 Zahnkorrekturen in Narkose und der richtigen Fütterung (ausschliesslich Wiese und als Ergänzung Sämereien) bekamen wie das Problem in den Griff, der Kiefer ist wieder gerade, seit ca. 1 1/2 Jahren ist sie Beschwerdefrei.;) Mit der richtigen, artgerechten Fütterung kann man sehr viel bewirken bei Zahnproblemen. Mein 4-jähriger Zwergwidder, den ich im September übernommen habe, hat massive Probleme mit den Schneidezähnen, die sind sehr schief. Er hat, bevor er zu mir kam, nur Trofu und Heu zu fressen bekommen und die Zähne wurden alle 2! Monate mit der Zange:eek: geknipst! Mein TA meint, das durch die schlechte Fütterung und die unfachmännische Kürzung der Zähne viel "kaputt" gemacht und die Fehlstellung noch verschlechtert wurde...vor Allem ist der Kürzungszeitraum von 2 Monaten bei ihm viel zu lange, ich fahre mit ihm alle 3 Wochen zum Zähne kürzen und das ist schon an der Grenze, das wird jetzt fachmännisch mit einem Schleiffer gemacht. Wir, mein TA und ich, sind zuversichtlich, das wir seine Fehlstellung durch die richtige Kürzung und gutes Futter verbessern können...ich bin gespannt, wie sich das in seinem Alter auswirkt.;) |
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Fehlstellung muß ja nicht immer so gravierend sein das gleich Zähne in die Zunge wachsen etc. Es gibt z.B. auch ganz leichte Zahnfehlstellungen wo die Zähne sich bei guter Fütterung zwar selber abnutzen sich aber durch unregelmäßige Druckverhältnisse über lange lange Zeit dann doch mal Abszesse bilden oder retrogrades Zahnwachstum etc.... Aber zu sagen genetisch bedingte Fehlstellungen machen entweder Probleme bis das Tier 1 Jahr ist und wenn nicht ist die Fütterung Schuld ist leider zu einfach gedacht. |
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Die eine, die mit dem Tierschutz nicht zu vereinbaren ist und die andere, dass sie an Zooläden verkauft werden oder an Liebhaber, die sich nicht auskennen, denn zur Zucht können sie ja nicht eingesetzt können. |
Ich denke wir wissen wie das entsorgen in den meisten Fällen aussieht , sowohl beim Züchter als auch in den Zooläden wenn die Tiere älter als 8 Wochen sind..... |
Hmm, dazu habe ich auch noch eine Frage. Ich habe ein Kaninchen, das im April 2011 geboren ist und bisher gute Zähne hatte. Er ist aus Kinderzimmervermehrung, so weit ich weiß, kam dann zu jemandem aus dem Kaninchenschutz und im Frühjahr dann zu mir. Ich füttere Wiese, nach Möglichkeit auch jetzt noch. Trotzdem sind der Tierärztin jetzt ganz leichte Zahnspitzen aufgefallen (nicht behandlungsbedürftig, frisst normal). Kann das von der Umstellung von Wiese auf Gemüse, Trockenkräuter, Saaten etc. kommen? Ich gehe im Moment davon aus, dass sich das spätestens, wenn es wieder ausschließlich Wiese gibt, wieder von selbst einrenkt... |
Ich habe mir eben mal das erste Bild angeschaut und dazu gelesen. Schrecklich was sich "liebevolle Hobbyzucht" nennen darf. also liebevoll find ichs ja nicht gerade einfach mal zwei Nins Babys bekommen zu lassen ohne eine Ahnung zu haben welche Gene sie in sich tragen und die Babys müssen den mist dann ausbaden. :( lg BigwigDasKaninchen |
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Weißkohl hat z.B. denselben Rohfasergehalt (1,2% je kg) wie Karotten. Wiesengras hat 6%. (Quelle: Willi Lackenbauer, Kaninchenfütterung, 4. überarbeitete Auflage) Daher denke ich, dass sicherlich auch die meisten anderen Blattgemüsesorten ähnliche Rohfasergehalte haben und die Zähne daher nicht ausreichend abgenutzt werden, wenn nicht zusätzlich genügend Heu gefressen wird. |
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Mein Tierarzt erklärte mir auch sehr plausibel, warum das so ist: Die Kaninchen kommen mit tatsächlich problematischem Gebiss bereits auf die Welt. Damit meine ich keine schweren bis schwersten Fehlstellungen, denn diese treten tatsächlich bereits im Alter ab 4 Monaten bis 7 Monaten erstmalig auf. Es handelt sich um Platzprobleme im Kiefer (Kindchenschema) und veränderte Zahnstellung (auch hier greift wieder das Kindchenschema - der Kopf und damit der Kiefer sind runder als eigentlich von der Natur vorgesehen, damit stimmt das für die physiologisch richtige Kaubewegung nötige Zahnbild nicht mehr 100%ig). Nun ist es so, dass ein Gebiss weder beim Menschen noch beim Kaninchen oder sonst irgendeinem Lebewesen eine starre Sache ist, auch beim Erwachsenen nicht. Sonst könnte man wohl kaum Erwachsene noch mit Zahnspangen behandeln... Zähne können sich im Kiefer bewegen, das ist absolut unstreitig. Egal ob beim Kaninchen oder beim Menschen, der Grund für die Bewegung ist immer der gleiche: Druck. Hier kommen nun mehrere Möglichkeiten in Betracht, ein Kieferabszess wäre eine davon. Er wirkt unten im Kiefer auf die Zahnwurzeln und kann die Zähne verschieben. Die weitaus häufigere Ursache für die Verschiebung sind aber kleine, angeborene Zahnfehlstellungen. Diese führen dazu, dass die Zähne einer um nur weniges veränderten Druckverteilung ausgesetzt sind. Scheinbar völlig unproblematisch, da die Fehlstellung so minimal ist, dass sie oft nicht einmal wahrgenommen wird. Die veränderte Druckverteilung bewirkt eine winzige Verschiebung und damit einen leicht veränderten Abrieb. Dieser veränderte Abrieb seinerseits führt dazu, dass sich der Zahn "schief abnutzt" und die Druckverteilung immer mehr von der Ideallinie abweicht und damit der Zahn immer mehr weggedrückt wird. Das alles ist ein langsamer, sehr langsamer Prozess. Selbst mit Zahnspange bei einem Jugendlichen dauert eine Bewegung der Zähne trotz des hohen eingesetzten Druckes Jahre. Auch beim Kaninchen dauert diese Bewegung Jahre, bis sie ein pathologisches Ausmaß erreicht. Das ist der Grund, warum viele Zahnkaninchen eben erst nach so langer Zeit auffällig werden! Man kann mit der Fütterung vieles verbessern beim Zahnkaninchen. Aber: unabdingbare Voraussetzung für diese Verbesserung ist, dass der problematische Zahn so korrigiert wurde dass die Druckverteilung wieder der Normal-Druckverteilung entspricht! Füttert man in diesem Fall rohfaserreich und energiearm, intensiviert man nicht nur den gleichmäßigen Zahnabrieb, sondern erhöht auch die Zahl der Kaubewegungen und damit die Summe des ausgeübten Druckes auf den Zahn. Im Idealfall kann so das Abwandern des Zahnes nicht nur gestoppt, sondern sogar teilweise umgekehrt werden (Zahnspangeneffekt)! Es ist so, dass sich die Entwicklung von Zahnproblemen verlangsamen lässt und vielleicht sogar in einigen Fällen verhindern, wenn man von Anfang an großen Wert auf die richtige Ernährung legt. Diese fördert die richtige, also physiologisch richtige, Seitwärts-Kaubewegung und verbessert damit die Druckverteilung auf dem problematischen Zahn. Allerdings lässt sich nicht verhindern, dass sich doch Zahnprobleme manifestieren, wenn die Fehlstellung von Geburt an bereits einen Grad erreicht hat, der sich allein durch die Fütterung nicht beherrschen bzw. korrigieren lässt. Allerdings hat sicherlich die gute Fütterung in so manchem Fall dazu beigetragen dass die Zahnprobleme erst weit später im Kaninchenleben aufgetreten sind als es normalerweise der Fall wäre. |
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Auch bei Zooläden muss es nicht immer so sein. Flauschi hab ich aus einem, die war 8 Monate alt, als ich sie da gekauft hatte. Wobei ich tdm nicht nochmal im Zooladen einkaufen würde. |
@Lupine Perfekt erklärt, genau so ist es! Ich schließe mich 100% an! @arya900 Klar gibt es auch Züchter die Tiere die nicht zur Zucht geeignet sind nicht "entsorgen". Man muß sich selber halt die Frage stellen ob man bei einem Züchter offiziell kaufen möchte , also ich meine nicht den Zuchtausschuß sondern die "gute Ware" , da das eben mit Tierschutz nicht zu tun hat. Jemandem dem Tierschutz wichtig ist unterstützt nicht die Nachproduktion solange es so viele Notfelle gibt. |
*schieb* Menschenskinder, sowas habe ich noch nie gesehen :eek:. Was bin ich froh das meine wenigstens alle ihre Glieder bewegen können. Davon mal abgeshen, haben meine auch einen etxtremen Kancks. Beide aus dem Tierheim, mein Fussel hat auch so ne komische Fellfarbe wie die dreien. Weiß, beige, schwarz, denke mal er ist auch das Produkt von diesen tollen Hobbyzüchtern. Ich hab dazu mal ne Frage. Mir ist bei meinem Fussel aufgefallen das er sich manchmal recht ungeschickt bewegt (weiß nicht wie ich das besser beschreiben soll), im Gegensatz zu meinem Mädchen. Außerdem wenn er sich ganz hinten am Rücken wäscht, verliert er manchmal das Gleichgewicht und rollt dann so nach hinten und sitzt dann quasi auf seinem Po. Er ist noch nie richtig umgefallen, aber komisch finde ich das schon. Dadurch das er eine lange Krankheit hatte,was der TA regelmäßig hier und hat ich auch den Bewegungsapparat von den zweien angeschaut. Kann eine Erbschädigung auch solche Erscheinungsformen haben, dann würde mir nämlich einiges klar??? Dazu kommt das mein Fussel auch extrem unterwürfig ist, das ist bei mir so und bei seiner Alpha Dame, ich glaube er war auch mal ein Knuddel-Kinder-Nin:mad:, wenn ich nur schon daran denke wird mir schlecht, er sieht halt auch extrem knuffig aus. Sehr gut das du die Bilder rein gestellt hast. Lg Christina |
Muss nicht sein, das er erblich geschädigt ist, in den meisten Fällen kommen Probleme mit dem Bewegungsapparat von schlechter Haltung auf zuwenig Platz (Käfig!), besonders in jungen Jahren, wo die Kaninchen im Wachstum sind. Durch die mangelnde Bewegung können sich Muskeln und Gelenke nicht gesund entwickeln, was unweigerlich zu Schäden führt. Das könnte auch das Umfallen beim Putzen erklären.;) |
ich finde das alle nins hübsch sind |
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