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Rapünzchen 14.04.2012 14:39

Nochmal Thema Scheinschwangerschaft
 
Also ich habe ja zwei Kaninchendamen, sie sind jetzt 13 Monate alt.

Vor ca 2 Monaten bekam ich zwei Löwenkopframmler geschenkt und habe sie dazu gesetzt.
Beide angeblich kastriert !
Ich habe auch nie Rammelversuche festgestellt, außer die beiden Jungs gelegentlich untereinander.
Auch kein treiben der Damen, was auf einen "echten" Rammler hindeuten würde.
Lediglich die wilde Hilde jagt und rammelt den Jimmy, Leo wird in Ruhe gelassen.

Nun haben sich meine Weiber ziemlich verändert, besonders die Lotte.
Sie baut nun schon das drittemal wie wild ein Nest und ist m.E. wieder scheinschwanger.

Kann das gesundheitsschädlich sein....z.Bsp. was mit den Eierstöcken oder Gebärmutter?

Sie ist ja schon voerher ziemlich rallig gewesen und hat immer ihrer Schwester das Hinterteil hingehalten.

Habt ihr schonmal was gehört, ob das eine Fehlfunktion in den Keimdrüsen sein kann?

Und kann man das irgendwie unterbinden? (Kastra)

Lupine 14.04.2012 14:46

AW: Nochmal Thema Scheinschwangerschaft
 
Zitat:

Zitat von Rapünzchen (Beitrag 329535)
Kann das gesundheitsschädlich sein....z.Bsp. was mit den Eierstöcken oder Gebärmutter? Habt ihr schonmal was gehört, ob das eine Fehlfunktion in den Keimdrüsen sein kann?

Ja, das ist durchaus möglich, deshalb solltest du dich bitte an einen guten Tierarzt wenden. Als meine Jule vermehrt scheinschwanger wurde, hatte sie tatsächlich eine Gebärmutterveränderung, wie sich bei der Kastra sehr eindrucksvoll zeigte.

Zitat:

Und kann man das irgendwie unterbinden? (Kastra)
Ja, das kann man - allerdings wird der dominante Charakter nicht verändert. Eine Zicke ist eine Zicke und bleibt auch eine. Nur die überschießenden Hormone die die Sache zusätzlich verkomplizieren fallen weg, und die Scheinschwangerschaften ebenfalls. Es sollte grundsätzlich eine Ovariohysterektomie gemacht werden, falls ein solcher Eingriff ansteht - eine Totaloperation also. Und man kann das nicht nur machen, sondern sollte es bei fortgesetzt auftretenden Scheinschwangerschaften sogar. Denn die Folge solcher Hormonprobleme können Gebärmutterentzündungen und auch Tumore sein, die dann möglicherweise irgendwann eine Notkastration notwendig machen. Da die OP ohnehin nicht so ganz "ohne" ist, wäre sie in einem akuten Zustand natürlich noch problematischer.


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