Zu allererst möchte ich sagen: Es tut mir leid, wenn ich ins falsche Forum gepostet habe. Ich hab nur keinen "Regenbrücke"-Thread gefunden.
Es geht um mein 6-jähriges Kaninchen-Weibchen "Moeru"...
Gestern um ca. 17:35 Uhr musste Moeru eingeschläfert werden. Mein Herz ist in tausend Teile zerbrochen, als der TA die Spritze gesetzt hat. Besonders deshalb, weil die Kleine kurz aufgeschrien hat, als ob sie wüsste, dass es nun zu Ende ist. Es war einfach grauenhaft, auch wenn ich es erst jetzt langsam realisiere. Die Fahrt zum TA, das Befummelt werden, und dann die Spritze. Einfach schrecklich. Vielleicht hätte ich sie doch bei uns Zuhause sterben lassen sollen, wenn auch unter Schmerzen, aber immerhin in gewohnter Umgebung. Andererseits bin ich froh, dass die Kleine friedlich schlafend über die Regenbogenbrücke gehoppelt ist. Es hatte einfach keinen Sinn mehr, weil sie nichts mehr gefressen hat.
Danach haben wir Moeru im Wald begraben. Unter einem grossen Baum. Da gab es einen kleinen Fluss und freilebende Enten. Nahezu gefühllos hab ich sie mit Erde bedeckt. Vor den Anwesenden Personen konnte ich keine Gefühle zeigen. Es war ja "nur" ein Hase. Erst heute Morgen (als ich alleine war) bin ich in Tränen ausgebrochen. Die Kleine ist nicht mehr da. Es gibt niemanden mehr, der mir "Guten Morgen" sagt. Niemand mehr hoppelt mir entgegen wenn ich aufstehe und zur Küche gehe. Niemand mehr folgt mir auf den Balkon, obwohl so schönes Wetter ist.
Das ist alles was ich sagen wollte.
Anschliessend ein paar Bilder von Moeru, zur Erinnerung: