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AW: Meine Zoohandelsgeschichte - Teil 2Oh je "es wird immer mein eigenes sein"
__________________ Liebe Grüße aus dem Ruhrgebiet Jörn Zwergwidder: TINA (Mantelschecke thüringer-weiß) & TURNER (gelb) ADELHEID (blau-otter-satin) & EUGEN (holl Schecke weiß-blau) Ich füttere meine Ninchen mit frischer Wiese, Kräutern, etwas Gemüse & Obst, JR Farm Grainless herbs und Bunny Heu. Die Zwergwidder leben in freier Wohnungshaltung mit gesichertem Balkon. ![]() Zitat:
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AW: Meine Zoohandelsgeschichte - Teil 2Kurze Frage: Sind alle Nins aus Zoohandlungen soo teuer ??? Ich habe meine beiden aus dem Tierheim und dort kosteten die Schutzgebüren für den kastrierten Rammler 30€ und für das Weibchen 25€! Und in anderen Tierheimen bei mir in der Nähe(hab meine vom Tierschutz Westerholde - Henstedt-Ulzburg, es gibt noch in Hamburg das Franziskus Tierheim(bmt) und das Tierheim Süderstraße vllt sogar mehr, aber ich hab da geguckt...) kosten die Nins auch nicht mehr bzw. es varriierd über 5€ und das ist ja nicht viel (vergleichsweise und in diesem Fall! )
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AW: Meine Zoohandelsgeschichte - Teil 2Hier kosten Kaninchen in den Zoohandlungen zwischen 20 und 42€. Es gibt auch eine große Zoohandlung in der Nähe, da kosten kastrierte und geimpfte Tiere gerne 100€
__________________ Liebe Grüße aus dem Ruhrgebiet Jörn Zwergwidder: TINA (Mantelschecke thüringer-weiß) & TURNER (gelb) ADELHEID (blau-otter-satin) & EUGEN (holl Schecke weiß-blau) Ich füttere meine Ninchen mit frischer Wiese, Kräutern, etwas Gemüse & Obst, JR Farm Grainless herbs und Bunny Heu. Die Zwergwidder leben in freier Wohnungshaltung mit gesichertem Balkon. ![]() Zitat:
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AW: Meine Zoohandelsgeschichte - Teil 2@ Snuffle und Crash: Also im Tierheim Süderstraße in Hamburg kostet ein kastrierter, geimpfter Rammler 40 Euro und eine geimpfte Häsin 25 Euro ;auf zweiteres gebe ich allerdings nicht Brief und Siegel, da ich meine Häsin aus 2. Hand übernommen habe (lange Geschichte). Im Zooladen sind die Rammler ja meistens nicht kastriert, geimpft teilweiße auch nicht und mindestens genauso teuer. Und im Tierheim kann ich sogar noch 2 Wochen nach Übernahme den dortigen Tierarzt konsultieren.
__________________ Do not wait for the storm to pass. Learn to dance in the rain At some point, you have to make a decision. Boundaries don't keep other people out, they fence you in. Life is messy. That's how we're made. So you can waste your life drawing lines or you can live your life crossing them. But there are some lines that are way too dangerous to cross. Here's what I know: If you're willing to take a chance the view from the other side is spectacular.
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AW: Meine Zoohandelsgeschichte - Teil 2Hallo, also ich finde, gerade in der Zwergkaninchenzucht wären ein paar mehr gute und erfahrene Züchter ganz dringend von Nöten. Meine Liebe zu Zwergkaninchen begann mit 4 Jahren, als ich von meinen Eltern eines geschenkt bekam. Damals noch in den tiefsten 80´ern wurden Kaninchen wie selbstverständlich im Plastikkäfig gehalten und mit Kuntibuntifutter vollgestopft. Hin und wieder gab´s mal eine Möhre oder einen Apfel. Wenn man grade Zeit hatte, durften sich die Tierchen mal eine viertel Stunde täglich außerhalb des Käfigs die Beine vertreten. Im Laufe der Jahre bekam ich noch zwei weitere Kaninchen dazu, die ebenso gehalten wurden wie das erste und ich habe diese drei Gesellen dennoch als robuste, lustige und gesunde Hausgenossen in Erinnerung behalten. In hohem Kaninchen-Alter verließen sie mich schließlich und ich wandte mein Interesse vorübergehend dann anderen Haustierarten zu. Mit Anfang 30 holte mich meine Kaninchenliebe wieder ein. Dank Internet mittlerweile auf den neuesten Stand der artgerechten Haltung gebracht, stellte ich diesmal meinen neuen langohrigen Freunden ein Gartengehege mit integriertem Gartenhäuschen zur Verfügung. Dazu saftige Wiese aus dem eigenen Garten und den umliegenden Wiesen, ergänzt durch Frischfutter. Nun ja, was soll ich sagen: Ich war und bin enttäuscht darüber, was aus den einst so robusten, genügsamen Zwergen für krankheitsanfällige, labile Geschöpfe geworden sind. Die Farb- und Formenvielfalt ist so groß wie nie, leider ging das wohl gehörig auf Kosten der Gesundheit. Früher züchteten die kleinen Zooläden ihre Tiere noch selbst, hatten einen gesunden Zuchtstamm und dementsprechend gesunde Nachkommen. Heute gibt es kaum noch kleine, privat geführte Zoohandlungen. Kölle, Fressnapf, Dehner & Co. Haben den Markt übernommen und mit ihnen die Massenzuchten. Mit den Großrassen sind meine Erfahrungen bisher besser, was den gesundheitlichen Status anbelangt, aber da wird auch den Züchtern auf den Ausstellungen genau auf die Finger geschaut. Was die o.g. Massenproduzenten neben div. Gartenpflanzen noch in ihren Gewächshäusern heranzüchten, wird kaum bis gar nicht überprüft. Und die Genetikkentnisse des Personals dürften wohl eher mau sein… ![]() Tierheimtiere: gut und schön. Es ist sicher eine gute Geste, einer solch armen Seele ein Zuhause zu schenken. Um die Gesundheit dieser Tiere ist es allerdings leider meist nicht besser bestellt als um die ihrer Artgenossen in den Massenzuchten. Kein Wunder, viele von ihnen kommen ja ursprünglich von dorther, bis die Besitzer ihrer überdrüssig geworden sind (schlimmstenfalls wurden vorher noch vogelwilde Verpaarungen vorgenommen, um auch mal „süüüüße Kaninchenbabys“ zu haben). Ich persönlich favorisiere eine Mischung: Zuchttiere aus seriösen Zuchten und „Überraschungspakete“ aus dem Tierschutz. Ich bin dagegen, gezielte, seriöse Zucht zu verbieten. Nur sollten die Zuchtziele umdefiniert resp. erweitert werden: Nicht „nur“ die Optik sollte zählen, sondern auch die Gesundheit. Und ebenso, wie es vereinsinterne Kaninchenausstellungen gibt, sollten sich auch die „Großproduzenten“ externen Kontrollen unterwerfen müssen, um die Zuchttauglichkeit ihrer Tiere beurteilen zu lassen. Nur so wird man langfristig das Zwergkaninchen wieder zu dem machen können, was es einmal war: Zu einem robusten, wesensfesten, gesunden Hausgenossen. Grüße Lilith
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AW: Meine Zoohandelsgeschichte - Teil 2Zitat:
1) Geht es hier nicht darum, Züchtertiere gegen Tierheimtiere auszuspielen - das ist leider deine eigene Deutung, aber mehr auch nicht. Ich habe Züchtertiere (sogenannte übriggebliebene, weil fehlerbehaftet, und die habe ich vor der Tötung gerettet, dieses Los hatte der Züchter nämlich für sie vorgesehen). Und Heimtiere habe ich auch: Patch, Alter unbekannt, aufgefunden im Wiesbadener Stadtpark, ausgesetzt passend zu den beginnenden Herbstferien 2011, eventuell auch Zuchttier - keine Ahnung) 2) Sinn des Tieres - in der freien Natur - ist es Nachkommen zu haben. Allerdings gibt es in der freien Natur für Kaninchen eigentlich nur Fressfeinde, die Sterberate allein dadurch ist enorm. Desweiteren warten jede Menge Krankheiten wie Myxo und RHD, auch unbehandelt zum Tode führende E.C. Zumindest die Myxo und RHD-Sterberate bei Hauskaninchen ist relativ gering. Die Vermehrung der Wildkaninchen findet nicht im 8-Wochen-Rhythmus statt, weil die Natur und die dadurch viel schwierigeren Lebensbedingungen das auf einen eher sinnvollen Wiederholungsrhythmus regulieren...und im Herbst oder Winter geborene Wildkaninchen haben sehr viel geringere Überlebenschancen. Und gibt es denn Wildkaninchennachwuchs, gibt es in der freien Natur v.a. eines: Platz! Hier also den Sinn, Nachkommen zu bekommen zu diskutieren, halte ich für nicht angebracht. 3) Über den Vergleich von Tierheimen mit Kinderheimen möchte ich mich nicht äußern, das haben ja andere bereits übernommen. Dieser Vergleich verbietet sich eigentlich.... Ohne Dir jetzt zu nahe treten zu wollen: Mich würde wahrhaftig interessieren, wie viele gute Züchter Du kennst (wobei der Begriff gut wirklich dehnbar ist). Dass Tierschützer gegen die Zucht sind, liegt v.a. an einem: Sie werden immer und immer wieder mit dem Elend von Tieren konfrontiert, die dem Gewinnstreben und Kommerzgedanken von unverantwortlichen Vermehrern hilflos ausgeliefert sind. Diesen Hintergrund berücksichtigend ist das wohl eher verständlich als befremdlich.
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AW: Meine Zoohandelsgeschichte - Teil 2@Lady_Dynamite, Du musst wegen des Papieres des Vet-TA oder der Gewerbesteueranmeldung der Zooghandelsangestellten nicht nochmal vorbeigehen. Es reichen 2 Mails oder - wie ich immer noch besser finde, zwei Briefe. Ich würde diese Zeit schon investieren, vielleicht überlegt sie es sich nochmal, wenn sie von dem verdienten Geld etwas abgeben muss. Dann ist es schon nicht mehr so attraktiv. LG, Ulrike
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AW: Meine Zoohandelsgeschichte - Teil 2Zitat:
Ich denke es ist immer besser ein Kaninchen von einem wirklich guten Züchter zu kaufen, als aus der Zoohandlung oder von irgendeinem vermehrer. Allerdings bevorzuge ich persönlich Kaninchen aus "zweiter Hand". Dieses lächerliche Kinderheimargument lasse ich auch lieber mal unkommentiert...
__________________ Man kann nicht glücklich sein ohne manchmal auch unglücklich zu sein. (Quelle: Oliver, Lauren: Delirium)
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AW: Meine Zoohandelsgeschichte - Teil 2Oh man, da sind ja mal wieder einige Beiträge, habe gerade nicht die Zeit, alle zu lesen. Wollte nur kurz mitteilen, dass wir heute nicht mehr da gewesen sind. Mir geht es gesundheitlich derzeit nicht so klasse, sodass mir das einfach zu viel war, noch mal extra zu fahren. Bei Gelegenheit gucke ich da aber sicher mal rein. NOch eine kleine Sache zu dem Verkauf in Zooläden: WEnn man den Kaninchenüberschuss in Tierheimen/Auffangstationen eindämmen möchte, dann müsste man irgendwie zusehen, dass keine Tiere mehr verkauft werden, wie Ware im Supermarkt. In Deutschlanbd leider ein Problem: Tiere sind nur Gegenstände. Und ich denke weder Lady_dynamite, noch ich rennen nun in diesen Laden und kaufen da Kaninchen raus, von daher sind einige Argumente ein wenig hart verfasst. @ Snuffle und Crash: Das Tierheim in H-U heißt übrigens Westerwohld nur mal nebenbei. Unser Tierarzt arbeitet sehr eng mit dem TH zusammen und so sind wir auch indirekt an unseren Hund gekommen.
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AW: Meine Zoohandelsgeschichte - Teil 2Lilith, du hast in gewisser Weiße Recht (auch wenn die Ausführungen des Zustandes in den 80er Jahren kompromierter beschrieben werden könnten ) aber das Problem ist einfach, dass eine guten, verantwortungsvollen Züchter zu finden sehr schwer sein wird, denn wie bei allem heißt es auch in der Haustierproduktion: Masse statt Klasse und das schnelle und einfache Geld machen.Die von dir gelobten Züchter der großen Rassen mit den Ausstellungskaninchen (gibts auch für Zwerge, der Rammler den mein Freund früher hatte war ein Ausstellungskaninchen) sehe ich eher kritisch. Die Tiere sind zwar gesund und entstammen nicht einer unüberlegten Massenzucht und sind genetisch einwandfrei, aber die meisten dieser Tiere werden zum eigenen Prestige gehalten und in Buchten eingesperrt und mit Pellets gefüttert, von dem stressigen "auf-Ausstellungen-gezerrt-werden" mal ganz zu schweigen.... Der perfekte Züchter muss also noch ge- bzw erfunden werden ![]() Über Leute, die schnell und unüberlegt ein Tier anschaffen, welches ihnen dann eine drei bis vierstellige Tierarztrechnung verpasst muss ich einfach lachen und sagen: Selber schuld!! Für das Tier tut es mir leid, aber da hab ich kein Mitleid. Wer einen reinrassigen Mopswelpen mit Papieren in Polen auf einem Straßenmarkt kauft und sich dann wundert wenn er 1000,- beim Tierarzt lässt....ohne Worte Ich persönlich bevorzuge Tiere aus dem Tierheim. Ach und: Auch ein Tier vom Züchter (wie gut er auch sein mag) muss nicht frei von Fehlern sein. Auch hier kann man negativ überrascht werden. Da lasse ich mich lieber von einer TH-Wundertüte überraschen ![]()
__________________ Do not wait for the storm to pass. Learn to dance in the rain At some point, you have to make a decision. Boundaries don't keep other people out, they fence you in. Life is messy. That's how we're made. So you can waste your life drawing lines or you can live your life crossing them. But there are some lines that are way too dangerous to cross. Here's what I know: If you're willing to take a chance the view from the other side is spectacular.
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AW: Meine Zoohandelsgeschichte - Teil 2Wo kommen die Tiere in den Tierheimen denn her und wie werden sie dort gehalten und gefüttert? Unser Tierheim vor Ort hat auch kleine Buchten und füttert Spendenfutter von Vitakraft und anderen Markenfirmen, aber bei der Vermittlung wird auf artgerechte Fütterung und ausreichend Platz geachtet :-)
__________________ Liebe Grüße aus dem Ruhrgebiet Jörn Zwergwidder: TINA (Mantelschecke thüringer-weiß) & TURNER (gelb) ADELHEID (blau-otter-satin) & EUGEN (holl Schecke weiß-blau) Ich füttere meine Ninchen mit frischer Wiese, Kräutern, etwas Gemüse & Obst, JR Farm Grainless herbs und Bunny Heu. Die Zwergwidder leben in freier Wohnungshaltung mit gesichertem Balkon. ![]() Zitat:
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AW: Meine Zoohandelsgeschichte - Teil 2Hi, will mich mal kurz einklinken. Ich denke,jeder hat irgendwann seine Erfahrungen gemacht und hat aufgrund dessen seine Meinung über Zoohandlungen, Tierheime und Züchtern. Ich wurde schon in Zoohandlungen und bei uns hier vom Tierschutz aufs Glatteis geführt und nach Euren Erzählungen,soll man auch nicht bei Züchtern kaufen?! Soll ich jetzt auf mein Hobby verzichten?Man kann überall negative Sachen erleben,aber es gibt Gott sei Dank noch ein paar Ausnahmen, egal ob Tierschutz,Zoohandlung oder Züchter,man kann tatsächlich auch positiv von solchen Einrichtungen berichten. Ich bin jetzt auch nicht strikt gegen den Tierschutz und den Zoohandel,nur weil ich damit schlechte Erfahrungen gemacht habe. Bei so vielen verschiedenen Meinungen ist es eh unmöglich auf einen akzeptablen Nenner zu kommen.Und dazu kommt,dass man egal wo man kauft,wir können die Massenproduktion nicht vermeiden,solange es immer wieder unaufgeklärte Menschen gibt,die sich schnell ein Tier anschaffen und spätestens wenn es krank wird oder es stört,wenn man in den Urlaub fährt,wird es entsorgt.Kauft man ein Tier ,muss ein neues produziert werden.Es geht mittlerweile auch bei Tieren nur um Angebot und Nachfrage,traurig aber wahr....
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AW: Meine Zoohandelsgeschichte - Teil 2Klar gibt es überall "schwarze" und "weisse" Schafe, auch im Tierschutz! Bei einem verantwortungsvollen Züchter sollte aber eben auch die Haltung einigermassen in Ordnung sein (ganz geht das nie, weil der Zuchtrammler ja doch meist alleine sitzen muss...) Das Problem bei den Zoohandlungen ist aber, dass sehr viele ihre Tiere eben nicht von einem erfahrenen, verantwortugnsvollen Züchter bekommen. Viele dieser Tiere stammen aus sinn- und verantwortungsloser "Kinderzimmervermehrung". Dabei werden häufig Geschwistertiere verpaart, weil man eben "gar nicht damit gerechnet hat, das man ein Pärchen hat", es kommt zu Inzucht, Erbkrankheiten, usw. Und das ist etwas, das man durch jeden Kauf eines Tieres in der Zoohandlung immer und immer wieder unterstützt. Es ist meiner Meinung nach nichts dagegen einzuwenden, sich ein Tier bei einem Züchter zu holen, vielen haben ja auch eine bestimmte Vorstellung von "ihrem" Traumkaninhchen, wollen eine bestimmte Rasse, Farbe....(ok, mir persönlich ist das absolut schnuppe, aber jedem das seine). Nur sollte man sich den Züchter vorher gut anschauen, und wenn die Tiere inakzeptabel gehalten werden, auch von einem Kauf dort absehen...auch wenn das Kaninchen noch so süss ist! Persönlich bin ich halt immer dafür, sich ein Tier aus einer Notstation oder dem Tierheim zu holen, das liegt aber auch daran, dass ich selbst im Tierschutz sehr aktiv bin, und das in einem Land, in dem dieser noch sehr den mitteleuropäischen Standards hinterherhinkt!
__________________ Sonnige Grüsse, Corinna & Zoo [url]http://la-casa-del-caos.de.to[/url]
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AW: Meine Zoohandelsgeschichte - Teil 2Zitat:
__________________ Frühling wo bist du?...In sehnsüchtiger Erwartung wartend....
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AW: Meine Zoohandelsgeschichte - Teil 2Zitat:
Im Tierheim Wiesbaden - @Valtentina von der Kaninchenhilfe hatte hier im Forum gepostet - sitzen derzeit ca. 180 Tiere. Teilweise in Gruppen, teilweise in nicht belegten Hundezwingern, aber leider auch in Käfigen. Dafür steht aber auf einem großen Schild, dass die Haltungsform nur für den Übergang vorgesehen ist, weil es eben einfach nicht anders zu machen ist und dass die Tiere natürlich mehr Platz benötigen. Und in Sachen Futter hat man Unterstützung durch den Kaninchenladen und die Publizität über die Kaninchenhilfe, dadurch also viele Spenden. Ich finde es legitim und wichtig von Tierheimen, dafür zu sorgen dass die Tiere in ein artgerechtes zuhause kommen, sonst wäre die ganze Rettungstat und die ganzen Mühen der Mitarbeiter umsonst.
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AW: Meine Zoohandelsgeschichte - Teil 2Zitat:
Für ein richtig "gutes" Kaninchen muss man dann evtl. eben tiefer in die Tache greifen. Aber ich denke dann würden sich die Menschen auch mehr gedanken über das Tier machen. Im moment bekommt man Kaninchen teilweise für unter 20€ in der Zoohandlung. Wenn ich mich recht erinner war Crusty auch nicht viel teurer als 20€ (wahrscheinlich weil er so langweilig schwarz ist ). 20€ sind einfach schneller und gedankenloser ausgegeben als 60-70€ oder mehr... Von Ausstellungen halte ich genausoviel wie von Kaninchen-Hopp-tunieren - gar nichts. von menschen, die die tiere nicht mehr haben wollen oder deren tiere entlaufen sind, oder aus beschlagnahmungen. auch wenn sie vielleicht ursprünklich von züchtern oder aus tierhandlungen kommen ist da dennoch ein riesengroßer unterschied. Zitat:
nur frischfutter ist einfach zu teuer und zeitaufwendig. aber auch hunde und katzen werden sicher nicht perfekt ernährt. in dem tierheim wo ich wor jahren mein praktikum gemacht hab gab es für hunde und katzen billig-dosenfutter und trockenfutter. ich denke da streuben sich leuten, die sich mit hunde- oder katzenernährung richtig gut auskennen auch die nackenhaare. aber wenn man wenig geld hat muss man eben mit dem leben was man hat Zitat:
@Paulchen wo man ein tier kauft ist einem selber überlassen. auf sein hobby (ich denke damit ist die haltung und nicht die zucht gemeint) soll man nicht verzichten. wenn ich der meinung wäre hätte ich selber keine tiere. nur denke ich halt, dass man drauf achten sollte wo man seine tiere herholt. und idealerweise sollten es keine zoohandlungen sein. wenn es ein tier vom züchter ist dann sollte man drauf achten, dass dieser kein vermehrer ist, der ohne sinn und verstand seine tiere verpaart. Zitat:
auch wenn es dennoch immer nachschub in tierheimen und notstationen geben wird.mal ein kleines beispiel wo tiere aus der zoohandlung herkommen können: http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article1671114/Berliner-haelt-122-Kaninchen-auf-Hochhausbalkon.html
__________________ Man kann nicht glücklich sein ohne manchmal auch unglücklich zu sein. (Quelle: Oliver, Lauren: Delirium)
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AW: Meine Zoohandelsgeschichte - Teil 2Hallo, Zitat:
Gerade die Großrassen werden auch so behandelt, denn der Anteil der Tiere, der in Liebhaberhände wandert, ist vernachlässigbar. Die meisten Tiere landen im Kochtopf. Wir wohnen hier sehr ländlich, hier gibt´s einige Kaninchenzüchter der großen Rassen und von denen weiß ich, dass der größte Teil der Tiere der Selbstversorgung dient oder dem Fleischverkauf an Fremde. Klar würde ich mir für jedes einzelne Kaninchen dieser Erde ein großes Freigehege in harmonischer Gruppenhaltung wünschen, wo es sein hoffentlich langes Leben verbringen und schließlich an Altersschwäche sterben kann, aber das Leben ist eben leider kein Ponyhof… Und wenn ich mir die Nutztierhaltung in ihrer Gesamtheit betrachte, dann geht es den Buchtenkaninchen – verglichen mit der Haltung vieler Rinder, Schweine, Hühner etc. – gar nicht mal soooo schlecht. Immerhin können die Kaninchen in den Buchten (die ich so kenne) ein wenig herumhoppeln oder sogar zu zweit gehalten werden. Wenn ich das mit der Anbindehaltung der konventionellen Rinderhaltung, der Legehennenbatterie etc. vergleiche, muss ich ganz ehrlich sagen: Ich kann damit leben, dass die Kaninchenzüchter ihre Tiere in Buchten halten und sie schlachten und die Felle verarbeiten oder verkaufen. Denn erstens wissen sie, woher ihr Fleisch kommt, dass da kein Antibiotikum, kein Wachstumshormon etc. drin ist, zweitens kaufen sie so weniger anderes Fleisch (aus Konvihaltung), wodurch die Nachfrage ein wenig runter geht. À propos Fütterung: Klar füttern die Züchter Pellets zu. Aber zumindest hier die ländlichen Züchter füttern AUCH bzw. im Sommer sogar HAUPTSÄCHLICH Wiese (und Heu) von den eigenen Ländereien. Viele der Züchter (= Bauern) halten nämlich zusätzlich noch andere Nutztiere, die Wiese futtern und die Kaninchen kriegen davon reichlich ab. Ich denke, die Zuchttiere hier werden um Längen besser ernährt als so manches Kinderzimmerkaninchen (und als die in den Zoohandlungen sowieso). Ich selbst übrigens esse überhaupt kein Kaninchenfleisch und meide Pelz jeglicher Art. Für MICH sind Kaninchen eben einfach keine Nutztiere. Aber ich verstehe und akzeptiere, dass die meisten Menschen das anders sehen. Meine Großeltern übrigens hielten sich ihrerzeit ebenfalls Kaninchen zum Eigenverbrauch (Dt. Riesenschecken). Ich bin also diesbezgl. ambivalent aufgewachsen: Einerseits meine eigenen Kuschelkaninchen, andererseits die „Fleischlieferanten“ meiner Großeltern. Die Kaninchenausstellungen mögen für die Tiere stressig sein, aber für den Gesundheitszustand der Zucht sind sie wichtig. Ich gehe von Zeit zu Zeit mal auf Ausstellungen (als Besucher), weil hier in der Gegend einfach viele Züchter sind und dementsprechend viele Ausstellungen stattfinden. Es wird nicht nur die Optik der Tiere beurteilt, sondern auch deren Gesundheitszustand. Immer wieder mal fallen dort Tiere auf, die z.B. einen zu kurzen Kopf (und damit die Gefahr für Zahnanomalien) aufweisen. Das wird dann auf dem Bewertungsbogen (der für jeden Besucher frei einsehbar am Ausstellungskäfig hängt) vermerkt. Klar, das Schicksal dieser Tiere ist besiegelt (Kochtopf), aber auch das ist wichtig, denn es wird dann mit zahngesunden Tieren weitergezüchtet und so auf lange Sicht hin ein gesunder Bestand erhalten. Ein weiteres Plus: Alle Tiere auf den Ausstellungen sind komplett durchgeimpft, der Ernährungszustand der Tiere wird überprüft (das Tier wird vermessen und gewogen) die Konsistenz der Ausscheidungen begutachtet und die Wahrscheinlichkeit, dass sich da eine Schmuddelzucht „dazwischenschummelt“ ist relativ gering. Matschkot, Triefnasen oder –augen, Krätze-Ohren etc. würden sofort (öffentlich!) auffallen. Für mich selbst habe ich folgendes Resümee gezogen: Ein seriöser Züchter ist einer, der (genetisch und gesundheitlich) einwandfreie Tiere züchtet, der seine Tiere regelmäßigen Kontrollen (u.a. auf Ausstellungen) unterwirft, der idealerweise schon langjährige Erfahrung in der Zucht hat, Gesundheits- und Genetikkenntnisse hat und der seine Tiere sauber hält. Ein weiteres Plus ist ein stundenweiser Auslauf der Tiere in (mobilen) Freigehegen. Wenngleich ich einräumen muss, dass dieser "Luxus" zumindest in "meiner" Region hier eine Ausnahme ist. Grüße Lilith
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AW: Meine Zoohandelsgeschichte - Teil 2Zitat von joernbottrop: Noch eins zur häufigen Kritik an Zoohandlungen. Ich kenne in meinem Umkreis zwei sehr gute Zoohandlungen, da haben die Tiere mehr Platz, als bei den meisten Züchtern. Die Tiere (nicht nur Kaninchen) werden sehr gesund ernährt (mit viel Frischfutter) und es ist sehr sauber. Die Mitarbeiter informieren vor dem Kauf von Tieren sehr gut und an zu jedem Tier gibt es ein selbsterstelltes Infoblatt. Das ist bei mir auch so.Die Tiere werden gut gefüttert, bekommen Frischfutter. Und sie haben viel Platz. Der Verkäufer erinnert daran, dass man ein Kaninchen niemals alleine halten sollte, dass es viel Platz haben muss, dass man auf gute ernährung achten soll ect... Außerdem gibt es zu jedem Kauf eine Liste mit Eingewöhnungshinweisen. LG Ninchen ![]() Geändert von Ninchen310 (29.04.2012 um 13:03 Uhr).
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AW: Meine Zoohandelsgeschichte - Teil 2Zitat:
Na ja, wenn man nicht sagt, es sollte gar keine Kaninchenhaltung mehr geben, dann wäre es eigentlich konsequenter teure Kaninchen bei sehr guten Züchtern zu holen, als Notkaninchen, die letztendlich auch von den normalen Züchtern stammen, bzw. aus den zahlreichen Unfällen.
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