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Argumente gegen die willkürliche Vermehrung von Kaninchen Ich habe gerade diese 2 Seiten gelesen,warum soll man denn Kaninchen nicht vermehren? Warum gibt es so oft Zahnproleme? Bei meinen Stallkaninchen hatte ich bisher nie Probleme mit Zahnfehlstellungen oder Erbkrankheiten. |
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AW: Argumente gegen die willkürliche Vermehrung von Kaninchen Zitat:
Viele Erbkrankheiten zeigen sich nicht sofort sondern kommen erst spät zum Vorschein. Vielleicht hast du auch einfach keine Kaninchen mit Zahnfehlstellungen bzw die die welche Vererben? |
AW: Argumente gegen die willkürliche Vermehrung von Kaninchen Ich fang mal an: Es gibt genug Tiere auf dieser Welt ohne das wahllos vermehrte Tiere dazukommen. Die Tierheime und Auffangstationen sind voll. Zur Genetik wird gleich noch was kommen........ |
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Willkürliche Vermehrung birgt eben bei Haustieren die Gefahr von Krankheit und damit hohen Folgekosten. Wenn man also ein Zuchttier möchte, dann sollte man es von einem vertrauenswürdigem Züchter mit nachweisbar artgerechtem Background holen. Davon gibt es ausreichend viele. |
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Es gibt viele Unterschiede zwischen der Art Kaninchen in die Welt zu setzen die du praktizierst und der Art Kaninchen in die Welt zu setzen die andere praktizieren. Zum einen wäre da wie schon erwähnt die Lebensdauer der Tiere. Zahnfehlstellungen leichterer Art zum Beispiel machen sich oft erst in einem Alter von 3 - 5 Jahren erstmalig bemerkbar. Herzprobleme oder andere Organprobleme bleiben aufgrund weniger Bewegung evtl. unentdeckt. Du weißt also eigentlich gar nicht, ob es Probleme gäbe, da deine Kaninchen nicht dafür "gedacht" sind, ihre Höchstlebensdauer von teils über 10 Jahren auch auszuschöpfen. Sie sind Nahrungsmittellieferant, kein Haustier. Zum anderen ist da - insbesondere auch auf die Zahnprobleme gemünzt - die "Rasse" maßgebend. Zwergkaninchen wurden leider aufs Kindchenschema gezüchtet, mit sehr rundem Kopf. Da braucht es viel züchterisches Wissen, um einerseits die gesundheitlichen Folgen der Verzwergung zu minimieren und andererseits abzuschätzen ob Zahnprobleme verstärkt auftauchen könnten beim Nachwuchs. Wichtig sind z. B. auch Kenntnisse über die Genetik wenn man es mit Schecken zu tun hat. Sonst erlebt man schnell sein blaues Wunder, wenn man zwei Typschecken zusammensetzt, und fragt sich dann womöglich warum man so hohe Jungtierverluste hat, so viele Kümmerlinge und Tiere die mit einem halben oder einem Jahr dann plötzlich versterben - weil man nichts von der letalen Wirkung bestimmter Genkombinationen weiß. In vielen Fällen geht es tatsächlich gut mit der Vermehrerei, aber wir sind der Meinung dass jeder Fall wo es schief geht einer zuviel ist, denn er hätte sich mit Wissen und Gewissen verhindern lassen können. Also: ERST lernen, lernen, lernen. DANN finanzielle Situation abchecken - nur selten lässt sich mit Kaninchenzucht Geld verdienen. Ihr Schlachtkaninchenzüchter seid da ein wenig die Ausnahme. Seriöse Züchter von Liebhaberkaninchen stecken weit mehr Geld hinein in ihr Hobby als sie herausbekommen. DANN Zeit und Platz abchecken, Kaninchenhaltung so wie wir sie verstehen ist zeitaufwändig und auch platzaufwändig. Wenn man dann noch geeignete Zuchttiere auswählt, steht einer seriösen Zucht nichts mehr im Weg. Dann heißt es von meiner Seite: Ich wünsche gesunden Nachwuchs der Freude macht, gute Plätze findet und sich des Lebens freuen kann :) |
AW: Argumente gegen die willkürliche Vermehrung von Kaninchen Danke für die gute Antwort! |
AW: Argumente gegen die willkürliche Vermehrung von Kaninchen OOOOOOOOOoch bitte nicht essen ! das macht mich traurig :( |
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Brackenladys Tiere haben mit Sicherheit ein viel schöneres Leben, als die in den Mastbetrieben, von denen der Großteil des Fleisches kommt, das wir essen. Ich finde es völlig okay und ökologisch sinnvoll Tiere zur Selbstversorgung zu halten, natürlich artegrecht, aber das ist soweit ich es bisher gelesen habe, bei Brackenlady der Fall. Isst du Fleisch? Die Tiere die bei uns (größtenteils) auf den Tellern landen haben ein um einiges schrecklicheres Leben, als die Kaninchen, die bei ihr geschlachtet werden. - Das sollte dich eher traurig machen, finde ich. Wir müssen uns (auch als reine Kaninchenliebhaber) damit abfinden, dass Kaninchen eben auch für viele ein Nahrungsmittel sind. ;) PS: Ich esse meine Kaninchen nicht. Und auch sonst keine Kaninchen. Aber ich esse Fleisch, auch manchmal nicht bio. Ich finde es heuchlerisch (sorry) Brackenlady zu verurteilen, weil sie es auch tut, nur weil es Kaninchen sind und keine Schweine oder Kühe (da gäbe es sicher nicht so einen Aufschrei ;)). |
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AW: Argumente gegen die willkürliche Vermehrung von Kaninchen Ja ich dacht das ist so wie bei meiner Freundin... Sorry Aber von meiner Freundin die Kaninchen leben allein im 50x30 cm Stall. Ihnen wird die Kehle durchgeschnitten und ......... Schuldigung aber ich bekomme da immer Angst :) Naja wenn sie ein schönes Leben haben ;) |
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es leben glaube ich ca. 25 hühner auf einem qm und werden mit medikamenten vollgepumt... was meinst du wie es denen geht? |
AW: Argumente gegen die willkürliche Vermehrung von Kaninchen Mit Fisch ist es nicht anders, der schöne billige Pangasius, 40.000Tonnen essen allein wir Deutschen davon jährlich, soviel Tiere auf engen raum dürfen nicht krank werden, also kommen da unmengen an Medis (teilw. 50 versch. Antibiotika) in die Fische (und andere Tiere), um nicht ganz so sehr vom Thema abzuschweifen: auf Masse vermehrte Tiere sind nicht nur oft genug krank, sie machen auch uns krank. |
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