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Verhaltensänderung bei Kastraten Hallo, ich habe fünf Kaninchen, Ayline 9 Wochen, Bobo 13 Wochen, Jane 16 Wochen, Jesse 17 Wochen und Attila 5 Monate. Die Gruppe lebt bei mir in freier Wohnungshaltung und mein ältester Rammler Attila macht etwas Probleme. Er ist das Alphatier der Gruppe und seit seiner Kastration vor einigen Wochen plötzlich sehr aggressiv und schwierig. Er jagt vor allem die Jüngeren ständig und beisst nach ihnen. Gruppenkuscheln ist gar nicht mehr möglich, er kuschelt nur noch mit seiner auserwählten Partnerhäsin Jesse (die im übrigen auch eher aggressiv ist aber das schon immer war). Jedenfalls erkenne ich Attila nicht wieder, er wirkt sehr launenhaft, auch mir gegenüber, von seiner freundlichen lieben Art die er mal hatte ist nicht mehr viel übrig. Habe Angst dass die Gruppe unter seiner Art "leidet". Was könnten die Ursachen dafür sein, evtl die Pubertät? Danke schonmal für Euere Meinungen dazu |
AW: Verhaltensänderung bei Kastraten Wie lange ist die Kastra denn her? Ist Atilla auch kastriert (gehe vom Namen jetzt mal aus das es ein Männchen ist)? Somit hast Du 2 Kastraten und 3 Mädels? Eine Verhaltensänderung nach der Kastra, besonders in den nachfolgenden 2 Monaten, ist völlig normal. Das liegt an der Hormonumstellung im Körper. Einer meiner Dicken hatte auch nach der Kastra einige Verhaltensänderungen. Er wurde mir und seiner damahligen Dame sehr aggressiv. Aber keine Sorge das legt sich wieder. Spätestens 4 Monate nach der Kastra wird er spürbar ruhiger. Gruß |
AW: Verhaltensänderung bei Kastraten Hab mich glaub ich bisschen kompliziert ausgedrückt, habe drei Häsinnen Ayline Jane und Jesse und die beiden Rammler Attila und Bobo. Beide sind kastriert, Bobo wurde vor drei Wochen frühkastriert da lief alles problemlos und der Kleine ist lieb wie immer:-) Um Attila geht es seine Kastra liegt etwa zwei Monate zurück, er war damals schon geschlechtsreif. Er war bis zum Tag seiner Kastra sehr entspannt vom Charakter her, erst seit der Nacht nach der Kastration ist er so anders und aggressiv. Das mit der Hormonumstellung beruhigt mich etwas muss ich sagen, hoffe du behältst recht und es legt sich wieder:-) Hatte schon Angst, dass er durch den Eingriff irgendwie traumatisiert wurde. Ich war mit der Klinik, die den Eingriff gemacht hat nämlich sehr unzufrieden, habe Bobo's Kastra dann auch bei einer anderen Ärztin machen lassen. Attila sah schrecklich aus nach dem Eingriff, Augen total zugeschwollen, er war apatisch, fraß nicht und wir hatten schon Angst dass er es nicht schaffen würde:-( Er knirschte vor Schmerzen als ich damals in der Klinik anrief hiess es er könne gar keine Schmerzen haben. Und noch paar andere Dinge sind schief gelaufen, kein Vergleich zu Bobo's Kastration. Kann denn auch eine so negative Erfahrung das Ninchen derart prägen dass es aggressiv oder ähnliches wird? |
AW: Verhaltensänderung bei Kastraten Hallo Bobo, mal was ganz anderes: Du sagst Du Kastra von Attila ist jetzt 2 Monate (= 8 Wochen) her. Danach sind die anderen so nach und nach dazu gekommen? Wenn Du sie in freier Wohnungshaltung hältst, heißt das ja, dass die jüngeren Kaninchen in des Revier von Attila gekommen sind. Vielleicht gefällt ihm das nicht? lg marinahexe |
AW: Verhaltensänderung bei Kastraten Du hast da einen Haufen vorpupertärter zu Hause, ich denke das ist das Problem....hihihi Stell Dir vor es wären 14 jährige Kinder, dann würde Dich sicher auch nichts wundern, oder ? Wie agressiv ist es denn ? Kuscheln sie nur nicht zusammen oder können sie nichtmal nebeneinander fressen? Wird ständig gejagt und auch ernsthafz gebissen mit Bißwunden ? |
AW: Verhaltensänderung bei Kastraten Zuerst hatte ich Attila in einem Gehege, erst als ich die Gruppe vergrößert habe bin ich zur freien Wohnungshaltung übergegangen, habe aber vorher eine VG in einem neutralen begrenzten Bereich gemacht und die ganze Wohnung geputzt bzw. neu gestaltet als ich dann eben das Gehege "aufgelöst" habe. Es wird nicht ständig gejagt, alle kommen auch zur Ruhe und können sich aufgrund des geräumigen Platzangebotes auch aus dem Weg gehen. Gejagt und gebissen wird hauptsächlich beim Fressen, wobei Attila sehr launisch ist, mal stört ihn die Anwesenheit der anderen mal auch nicht. Mir gegenüber benimmt er sich auch sehr merkwürdig, heute morgen saß ich auf der Couch und er hat plötzlich mein Hosenbein attackiert. Vielleicht ist es wirklich "nur" die Pubertät... Kuscheln ist jedenfalls nur mit einer Häsin angesagt. Die beiden sind unzertrennlich, treten in letzter Zeit immer im Doppelpack auf und sie ist den anderen gegenüber ähnlich aggressiv wie er, die anderen drei bleiben aussen vor |
AW: Verhaltensänderung bei Kastraten Ich würde 2 Futterstellen einrichten, denn an 2 Plätzen kann er nicht gleichzeitig sein. Ansonsten kannst Du erstmal nur abwarten, wie es sich weiter entwickelt. Ich denke, die Jüngeren werden sich eines Tages wehren!:eek: |
AW: Verhaltensänderung bei Kastraten Ich habe bereits zwei Futterstellen, aber wenn ich in die Küche gehe erwarten sie schon dass ich essen bringe und dann springen sie alle um meine Beine und da wird Attila dann immer sehr aggressiv den Kleineren gegenüber, manchmal läuft er auch wirklich von einer Futterstelle zur anderen aber das kommt zum Glück nicht immer vor. Ohje hoffe nicht dass sich die Jüngeren irgendwann wehren glaub dann wird es richtig "kompliziert". Hoffe dass er sich bisschen beruhigt und entspannter wird, das tut dann sicher der ganzen Gruppe auch gut. |
AW: Verhaltensänderung bei Kastraten Ich wollte gerne nochmal die schlimmen Zustände bei seiner Kastra ansprechen. Offensichtlich ist da ja einiges schief gelaufen. Hattest Du denn Attila nach dem Eingriff nochmal bei der neuen Tierarztpraxis dabei um ihn durchchecken zu lassen? Vielleicht ist wirklich etwas zurückgeblieben, das ihm womöglich Schmerzen bereitet. Verwachsungen, nicht sorgfältig ausgeführte OP, eine Entzündung, usw.. |
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