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SayaxKiko 26.07.2012 14:32

AW: kann ein Kaninchen alleine glücklich sein?
 
Zitat:

Zitat von ANNISTAR (Beitrag 380243)
hat er denn genug nagematerialien?wie täglich verschiedene äste von haselnuss und apfel zum beispiel?vllt würde er,wenn er sowas hätte,nicht mehr die tapete anknabbern.verschiedene äste gehören aber auch zu einer gesunden kaninchenernährung dazu.
was bekommt er sonst noch zu fressen?

Ich habe noch garnicht dran gedacht ihn Äste in den Käfig zu legen :o
Gleich mal los gehen & welche sammeln :) Sind denn alle Äste gut? Oder nur bestimmte, von bestimmten Bäumen??
Sonst knabbert er immer an seinem Haus (unbehandeltes Holz)
& sonst bekommt er noch Möhren, Chinakohl, Eisbergsalat, Pellets ( nicht zu viel ), Manchmal Apfel, Löwenzahn, Petersilie, & ab und zu auch mal was anderes ^^

ANNISTAR 26.07.2012 16:52

AW: kann ein Kaninchen alleine glücklich sein?
 
schau mal auf kaninchenwiese.de
dort ist eine liste mit ästen die man füttern kann.
aber du kannst zb haselnuss,buche,birke,apfel,birne,pflaume,aprikose ,pfirsich,ahorn und weide füttern.natürlich alle auch mit blättern.
hast du die möglichkeit wiesenkräuter (wildkräuter) sammeln zu gehen?
das ist das artgerechteste futter das es gibt.die pellets kannst du ruhig weglassen und stattdessen trockenkräuter füttern

ANNISTAR 26.07.2012 16:55

AW: kann ein Kaninchen alleine glücklich sein?
 
Zitat:

Zitat von Moehre (Beitrag 380226)
Meine Schwester hat seit 7 Jahren eine Häsin und wir haben es immer wieder versucht, ich weiß auch, wie man vergesellschaftet, bei meinen beiden hat das super geklappt. Aber bei Minnie haben wir die ganzen Jahre über alles versucht, sobald auch nur ein anderes Kaninchen in ihre Nähe kommt, beißt sie zu, knurrt und dreht total ab, sodass wir das andere Kaninchen letztendlich immer wieder rausnehmen mussten. Das einzige Kaninchen, dass sie akzeptiert ist meine Häsin, aber die hat schon eine Partnerin und mit der versteht sie sich leider überhaupt gar nicht.. was kann man denn da machen?

hast du denn bei der vergesselschaftung alles richtig gemacht?also genug platz usw usw usw?
das sowas passiert,also mit dem knurren usw ist klar wenn sie jahrelang allein gelebt hat.
du hast geschrieben ihr musstet die anderen kaninchen immer rausnehmen?nach welcher zeit denn?solange kein blut fließt und keine ernsthaften wunden da sind sollte man die vergesellschaftung laufen lassen.wenn zb fellfliegt ist das ganz normal

SayaxKiko 26.07.2012 18:10

AW: kann ein Kaninchen alleine glücklich sein?
 
Zitat:

Zitat von ANNISTAR (Beitrag 380370)
schau mal auf kaninchenwiese.de
dort ist eine liste mit ästen die man füttern kann.
aber du kannst zb haselnuss,buche,birke,apfel,birne,pflaume,aprikose ,pfirsich,ahorn und weide füttern.natürlich alle auch mit blättern.
hast du die möglichkeit wiesenkräuter (wildkräuter) sammeln zu gehen?
das ist das artgerechteste futter das es gibt.die pellets kannst du ruhig weglassen und stattdessen trockenkräuter füttern

Oki, danke ^^
&Ich füttere ihn schon mit trockenkräutern :D

SayaxKiko 01.08.2012 11:49

AW: kann ein Kaninchen alleine glücklich sein?
 
Meine Freundin hat einen Hasen der ist jetzt schon unfassbare 11 Jahre alt, aber lebte immer alleine. Ich habe irgendwo gelesen das hasen die alleine leben kein Hohes alter erreichen, aber das ist jetzt wohl ein gegen beweis :D
Klar, werde ich meinem Kaninchen eine Partnerin dazu holen, aber 11 Jahre? Das ist reine tierqälerrei..

JayJay 01.08.2012 11:53

AW: kann ein Kaninchen alleine glücklich sein?
 
Ich würde lieber 1 Jahr zusammen mit meinen Freunden spielen, quatschen und kuscheln und dann tot umfallen, als 10 Jahre allein in meinem Zimmer zu verbringen :cool:

Applejack 01.08.2012 11:59

AW: kann ein Kaninchen alleine glücklich sein?
 
Zeit ist relativ und wenn ich mich langweile oder auf jemande warte, um was zu erzählen oder etwas zu unternehmen, dann werden Minuten zu Stunden. Kein schöner Gedanke und ich kannes jederzeit beeinflussen, ob ich alleine bleibe, ein Kaninchen nicht. Natürlich fällt ein einsames Kaninchen nicht nach einem Jahr tot um, aber es leidet still und lange. Aus diesem Grund wird bei uns auf lange Sicht noch ein 3. Ninchen bei uns einziehen.

SayaxKiko 01.08.2012 22:44

AW: kann ein Kaninchen alleine glücklich sein?
 
Zitat:

Zitat von JayJay (Beitrag 383271)
Ich würde lieber 1 Jahr zusammen mit meinen Freunden spielen, quatschen und kuscheln und dann tot umfallen, als 10 Jahre allein in meinem Zimmer zu verbringen :cool:

Da gebe ich dir recht ^^

Lylia Luxuria 05.06.2014 18:26

Hallo, mein dicker verträgt sich nicht mit artgenossen, auch mit meerschwein habe ich es schon probier. es hat nach allem regeln der kunst nicht geklappt. aber er macht keinen unglücklichen eindruck, frisst, macht unsinn ist viel draussen und sieht vogel, katze und nachbars hund, zu dem er sehr frech ist. leider greift er alles an was artgenosse ist. habe es nach dem 4. versuch aufgegeben. ausnahmen bestätigen die regel. :D er mag halt nicht ^^

Roady 05.06.2014 18:48

Unwahrscheinlich. Es ist fraglich, ob dass, was du unter "allen Regeln der Kunst" verstehst, sinnvoll war. Ist das Kaninchen gesund und beachtet man die VG Regeln, geht die VG in 99,9 Prozent gut. Pärchen (Weibchen plus kastrierter Bock) funktionieren so gut wie immer bei Beachtung der VG Regeln.

Lupine 05.06.2014 19:05

Es ist völlig normal, dass Kaninchen sich zunächst gegen Eindringlinge im eigenen Revier wehren. Das heißt nicht dass sie keine Gesellschaft möchten, sondern dass Mensch einen von zwei möglichen Fehlern begangen hat:

1. Der Mensch hat das neue Kaninchen direkt ins Revier des alten gesetzt. Dass das Ärger gibt, ist klar. Man mag ja auch nicht, dass ein Wildfremder plötzlich im eigenen Schlafzimmer steht, da wird man auch ungemütlich.

2. Das "greift alles an was Artgenosse ist" wurde missverstanden. In den meisten Fällen handelt es sich nämlich um simple Rangordnungsstreitigkeiten, die der Mensch völlig fehlinterpretiert. Klar fliegt da mal etwas Fell - das ist aber völlig kaninchentypisch und keineswegs ein Ausdruck von Antipathie. Auch kleinere Kratzer können vorkommen - aber schau dir mal an wenn kleine Lausbuben miteinander rangeln. Das geht auch nicht ohne blaue Flecken und Schrammen ab, selbst wenn es die besten Freunde sind die nur Spaßkloppe machen.

Wer also sorgfältig das Partnertier aussucht (zu einem Kastraten eine Häsin, zu einer Häsin einen Kastraten - das ist meist die stabilste Kombination, außerdem keine zwei extrem dominanten Tiere zusammen und kein extrem dominantes mit einem extrem scheuen Tier zusammen), wer darüber hinaus die Vergesellschaftung auf neutralem Boden vornimmt, den Tieren genug Zeit gibt (Tage bis Wochen), genug Platz zur Verfügung stellt (4 qm MINDESTENS, 24 Stunden am Tag und 7 Tage die Woche), und erst dann eingreift wenn es wider Erwarten blutige Verletzungen geben sollte, der wird in 99,9 % aller Fälle sein Kaninchen erfolgreich vergesellschaften.

Das Problem bei einer fehlgeschlagenen Vergesellschaftung ist nur in seltenen Fällen das Kaninchen, in fast allen dagegen der Mensch mit seinen falschen Vorstellungen ("Kaninchen sind niedliche liebe und völlig friedfertige Fellknäule die man problemlos im Käfig verwahren kann bis man sie bekuscheln möchte").

Lylia Luxuria 05.06.2014 19:50

Zitat:

Zitat von Roady (Beitrag 643857)
Unwahrscheinlich. Es ist fraglich, ob dass, was du unter "allen Regeln der Kunst" verstehst, sinnvoll war. Ist das Kaninchen gesund und beachtet man die VG Regeln, geht die VG in 99,9 Prozent gut. Pärchen (Weibchen plus kastrierter Bock) funktionieren so gut wie immer bei Beachtung der VG Regeln.

Unwahrscheinlich ist so eine sache, ich halte kaninchen seit ca 8 jahren. habe früh schon weloche gehabt, unterschiedlichen verhaltens und charakter...da selbst meine tierärztin keinen vorschlag mehr hatte, will oder wollte ich ihn nicht länger ärgern. eure erfahrungen hin oder her...sowas kann es bei jeder tierart geben. :wink5:

NiTi 05.06.2014 19:53

Och, Tierärzte sind nicht unbedingt allwissend. Wie hast du die Vergesellschaftungen denn vorgenommen? Beschreibe das mal möglichst genau.

Lupine 05.06.2014 19:54

Meine ersten Kaninchen hatte ich vor mittlerweile mehr als 30 Jahren. Und ich habe noch niemals ein wirklich unverträgliches Kaninchen erlebt, aber schon sehr viele Halter die bei der kleinsten Rangordnungsstreitigkeit die Flinte ins Korn warfen oder die den Tieren zu wenig Platz boten. Es gibt zwar Kaninchen die einzelne andere Artgenossen tatsächlich nicht mögen, aber auch für sie findet man mit etwas Augenmaß den richtigen Partner bzw. die richtige Partnerin.

Tierärzte sind in Verhaltensfragen fast immer die falschen Ansprechpartner. Sie kennen sich mit etwas Glück zwar medizinisch aus (auch das ist nicht immer ganz sicher, wie allein der Thread "Erlebnisse beim Tierarzt" hier im Forum leidvoll zeigt), nicht aber bei Themen wie Ernährung und Verhalten. Das ist auch gar nicht ihr Metier.

gerti 05.06.2014 19:55

Da wäre es aber jetzt tatsächlich spannend ein paar Eckdaten zu wissen ;).
Es ist wirklich sehr ungewöhnlich, dass es nicht mit einem Partnertier klappt.
Ist Dein Rammler kastriert? Wieviel Platz hat er und zwar 24Std./7Tage?
Warum habt ihr getrennt? Gab es schwerwiegende Verletzungen trotz großen Platzangebotes?
Einfach nur sagen, Dein Kaninchen ist eine Ausnahme, ist ein bisschen dürftig!

Lylia Luxuria 05.06.2014 19:57

Zitat:

Zitat von Lupine (Beitrag 643862)
Es ist völlig normal, dass Kaninchen sich zunächst gegen Eindringlinge im eigenen Revier wehren. Das heißt nicht dass sie keine Gesellschaft möchten, sondern dass Mensch einen von zwei möglichen Fehlern begangen hat:

1. Der Mensch hat das neue Kaninchen direkt ins Revier des alten gesetzt. Dass das Ärger gibt, ist klar. Man mag ja auch nicht, dass ein Wildfremder plötzlich im eigenen Schlafzimmer steht, da wird man auch ungemütlich.

2. Das "greift alles an was Artgenosse ist" wurde missverstanden. In den meisten Fällen handelt es sich nämlich um simple Rangordnungsstreitigkeiten, die der Mensch völlig fehlinterpretiert. Klar fliegt da mal etwas Fell - das ist aber völlig kaninchentypisch und keineswegs ein Ausdruck von Antipathie. Auch kleinere Kratzer können vorkommen - aber schau dir mal an wenn kleine Lausbuben miteinander rangeln. Das geht auch nicht ohne blaue Flecken und Schrammen ab, selbst wenn es die besten Freunde sind die nur Spaßkloppe machen.

Wer also sorgfältig das Partnertier aussucht (zu einem Kastraten eine Häsin, zu einer Häsin einen Kastraten - das ist meist die stabilste Kombination, außerdem keine zwei extrem dominanten Tiere zusammen und kein extrem dominantes mit einem extrem scheuen Tier zusammen), wer darüber hinaus die Vergesellschaftung auf neutralem Boden vornimmt, den Tieren genug Zeit gibt (Tage bis Wochen), genug Platz zur Verfügung stellt (4 qm MINDESTENS, 24 Stunden am Tag und 7 Tage die Woche), und erst dann eingreift wenn es wider Erwarten blutige Verletzungen geben sollte, der wird in 99,9 % aller Fälle sein Kaninchen erfolgreich vergesellschaften.

Das Problem bei einer fehlgeschlagenen Vergesellschaftung ist nur in seltenen Fällen das Kaninchen, in fast allen dagegen der Mensch mit seinen falschen Vorstellungen ("Kaninchen sind niedliche liebe und völlig friedfertige Fellknäule die man problemlos im Käfig verwahren kann bis man sie bekuscheln möchte").

da magst du sicher recht haben, aber da ich sie und ihn ( kastrate) beide mehrmals und auch mal über tag und nacht sowohl gitter an gitter nebeneinander als auch auf neutalem grossflächigem boden hatte und es immer in die hose ging, wie gesagt auch in anderen kombinationen, in regelmässigen abständen. sagte ich mir, und dann auch meine tierärztin, lieber in ruhe lassen. sollche tiere gibt es und man muss es nicht auf biegen und brechen versuchen, zumal es ihm so wie er gahlten wird sehr gut geht und immer abwechslung hat. er ist zwei jahre bei bekannten allen gewesen im kleinen aussenkäfig...das muss man dazu sagen....dafür macht er sich sehr gut.

Lupine 05.06.2014 20:02

Zitat:

Zitat von Lylia Luxuria (Beitrag 643889)
da magst du sicher recht haben, aber da ich sie und ihn ( kastrate) beide mehrmals und auch mal über tag und nacht sowohl gitter an gitter nebeneinander als auch auf neutalem grossflächigem boden hatte und es immer in die hose ging, wie gesagt auch in anderen kombinationen, in regelmässigen abständen. sagte ich mir, und dann auch meine tierärztin, lieber in ruhe lassen. sollche tiere gibt es und man muss es nicht auf biegen und brechen versuchen, zumal es ihm so wie er gahlten wird sehr gut geht und immer abwechslung hat. er ist zwei jahre bei bekannten allen gewesen im kleinen aussenkäfig...das muss man dazu sagen....dafür macht er sich sehr gut.

Siehst du - da haben wir den Fehler schon. Dein Kastrat will Gesellschaft, aber so geht es natürlich in die Hose.

Kaninchen dürfen sich vor der eigentlichen Vergesellschaftung weder riechen, noch sehen, noch hören. Das schürt nur unnötig Aggressionen und führt dann oft zum scheitern der Vergesellschaftung. Und immer wieder trennen macht die Sache nur noch viel, viel schlimmer!

Die Tierärztin war tatsächlich die falsche Ansprechpartnerin, sie hätte dir das sonst sicher erklärt.

Mein Leo war mindestens 3, evtl. sogar 4 Jahre allein in einem kleinen Außenstall bei seinen Vorbesitzern. Schau auf mein Avatarbild, Leo ist der schwarze. Auch er war vergesellschaftbar - nur muss man natürlich wissen wie es geht.

Was genau ist passiert als es "in die Hose ging"? Bitte beschreibe, wie die Nins aufeinandertrafen und was genau dein Kastrat gemacht hat.

gerti 05.06.2014 20:04

Daten, Fakten, Zahlen? Das ist alles viel zu schwammig! Ich habe es in meiner langen Kaninchenzeit auch noch nie erlebt, dass ein Kaninchen so unsozial war, dass es nich partnerfähig war. Ich habe momentan 25 Kaninchen und es wird keiner ausgeschlossen und ich hatte in meiner Kaninchenlaufbahn bereits bekanntschaft mit einem angeblich unvergesellschaftsfähigem Tier. Das benötigt einfach Fingerspitzengefühl, Platz, Durchhaltevermögen und Flexibilität. Dann klappt das auch.

Lylia Luxuria 05.06.2014 20:05

Zitat:

Zitat von gerti (Beitrag 643885)
Da wäre es aber jetzt tatsächlich spannend ein paar Eckdaten zu wissen ;).
Es ist wirklich sehr ungewöhnlich, dass es nicht mit einem Partnertier klappt.
Ist Dein Rammler kastriert? Wieviel Platz hat er und zwar 24Std./7Tage?
Warum habt ihr getrennt? Gab es schwerwiegende Verletzungen trotz großen Platzangebotes?
Einfach nur sagen, Dein Kaninchen ist eine Ausnahme, ist ein bisschen dürftig!

huhu, Opti ist kastriert und knappe drei jahre alt, er war 2 jahre alleine in einem aussenkäfig ohne artenossen.

ich habe sie erst käfig an käfig, haben sich immer beschnuppert und war ganz gut. dann in rgelmässigen abständen raus in den auslauf im garten und zwei min später ging los, das war schon kein gerangel mehr das war agressives verbeissen und jagen. so ähnlich lief das mit weibchen kastriert ab und männlich kastriert, weiblich unkastriert und meerschwein...

das haben sich mehrere leute mit angsehen. zwei tage danach war er auch immer so zu mir bis er sich wieder sicher fühlte. sehr seltsam mein dicker...:D

Hase2 05.06.2014 20:05

Ich habe leider auch so eine Ausnahme, da habe ich es Jahre versucht, das gibt es schon.


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