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Hallo morti ich Stimme dir zu...haben jetz auch kleine Kaninchen...ich gestehe, es war ein Unfall aber wir freuen uns...der Papa ist kastriert worden...hat es aber vorher geschafft...😉 Naja, jetz sind die kleinen da...haben einen alten Bauernhof und im Stall ein, wie ich bisher fand großes Gehege...wenn ich das hier so lese muss ich dringend anbauen... Naja, wir haben alle Tiere zusammen gelassen...ich muss auch sagen, sie verstehen sich weiterhin sehr gut...meine einzige Sorge betrifft unseren Kater...er schläft immer bei den Kaninchen im Gehege...er hat auch schon das Nest entdeckt...aber, mir ist aufgefallen, dass alle drei diesen sehr effizient abwehren...muss sagen, wir haben keine zwergkaninchen, sondern typische große Kaninchen, die ursprünglich für den Verzehr gezüchtet wurden...es gibt diese nur, da unser hoppel von mir ab ersten Tag mit der Flasche aufgezogen wurde...seine Mutter hat ihn nicht angenommen... Naja, lange Rede, kurzer Sinn...bis jetz ist die Mutter sehr entspannt und deutlich ruhiger wie vorher...sie hat mich auch an das Nest gelassen...habe aber nur kurz geschaut, ob sie leben...weiß nich genau, wieviele es sind, will nich drin rumwühlen... Auch die beiden kastrierten Böcke die im Gehege sind passen vorbildlich auf das Nest auf und legen sich an einem Zugang immer auf die Lauer, wenn unser Kater da ist...wurde erfolgreich verscheucht Ich hätte nicht erwartet, dass sie sich alle so vertragen, wenn der Nachwuchs da ist...aber mir scheint, die haben der Mama sogar geholfen...einer der kastrierten hatte nach der Geburt Blut über der Nase...und die Häsin kuschelt jetz sogar mit ihm, das war vorher nicht der Fall.. Sieht schon klasse aus...man kommt in den Stall und alle drei gehen in "hab-acht-Stellung" |
Ich stimme Morti ebenfalls zu, immer vorausgesetzt, man hat genügend Platz, Rückzugsmöglichkeiten etc., und die Gruppe ist harmonisch. Es wird immer mal wieder vorkommen, dass eine Häsin ihre Jungen tötet oder andere Kaninchen die Jungen angreifen, genauso wie es bei Menschen immer mal wieder Kindstötungen aus den unterschiedlichsten Motiven gibt: die Regel ist dies jedoch nicht. Wenn genug Platz vorhanden ist, und damit meine ich schon deutlich mehr als 2 qm pro Tier, dann sind Rammler und andere Gruppenmitglieder Beruhigung und Unterstützung für die Häsin, und das Entfernen der Häsin nur unnötiger Stress. Meine ersten Erfahrungen mit Kaninchenhaltung hatte ich vor knapp 30 Jahren, und da wurde weder bei uns, noch bei den Kaninchenhaltungen in der Nachbarschaft auch nur in Erwägung gezogen, die Häsin zu separieren, und trotzdem oder vielleicht gerade deshalb gab es bei der Jungtieraufzucht nie Probleme, selbst bei denen, die nur ein kleines Gehege hatten und/oder die Tiere nachts einsperrten. Bei "Züchtern" in den typischen Buchtenhaltungen mag dies anders aussehen, dies liegt dann aber am fehlenden Platz und der nicht artgerechten Haltung, und nicht daran, dass Häsinnen, Rammler oder sonstige Gruppenmitglieder besonders aggressiv wären. Im übrigen bringt auch ein Wildkaninchen seine Jungen zwar in einer eigenen Wurfhöhle zur Welt, nimmt diese dann aber, wenn sie ihr Nest verlassen, mit zur restlichen Kaninchengruppe. Die Wildkaninchen hätten wahrscheinlich kaum überlebt, wenn es dann ständig zu Angriffen gegen die Jungtiere kommen würde... Eine ganz andere Sache ist, dass man einen UNKASTRIERTEN Rammler nicht bei der Häsin lassen sollte: dies weniger, weil er eine Gefahr für die Jungen darstellen würde, sondern vielmehr, weil es nicht alle vier Wochen neuen Nachwuchs geben sollte... |
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