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Mogli ist nach Schiefkopfkrankheit verängstigt... Wir haben 5 ZwergKaninchen; Emma ist 5, Mogli (Zwergschlappohr) ist 4 und Honk(auch ein Schlappi), Trinchen und Boe sind 1 Jahr alt. Wir halten sie ganzjährig draussen, ein kleines Häuschen zum Aufwärmen für die Wintertage, ein überdachtes Gehege mit etwa 4-5qm und ein Aussengehege mit 12qm. Die jüngeren haben wir seit einem 3/4 Jahr, sie haben sich schnell mit den "alten" vertragen. Bisher war Mogli der Chef der Truppe, ein Schlappohr, etwas fülliger als die anderen und von ruhigen Charakter, ist auch der zutraulichste und auch der "freundlichste" zu den anderen. Doch dann torkelte er eines Tages, kippte um, verkroch sich im Häuschen... Diagnose Schiefkopfkrankheit :mad: Wir haben ihn schnell behandelt (die anderen prophylaktisch auch), es wurde etwas besser mit seiner Motorik, er läuft zwar immer noch unsicher, aber es geht schon. Problem ist nun, dass Honk (fast ebenso gross) die Chance ergriffen hat und nun das dominante Tier ist. Ist ja auch egal, wer Chef ist, aber seitdem hat Mogli Angst vor Honk und kommt gar nicht mehr aus dem Haus. Manchmal kommt Honk ins Haus und kuschelt sogar mit Mogli, aber wenn Mogli draussen ist, flüchtet er (panisch) vor Honk, läuft aufgrund seiner schlechteren Motorik teilweise gegen die Wand etc.. :( Honk macht eigentlich nie was (wie beissen, hauen). Erst, wenn Mogli flüchtet, rennt Honk hinterher, sonst würde er nichts machen. Manchmal schleicht sich Honk an und schnüffelt nur, aber wenn Mogli ihn sieht ->Panik. Was können wir denn da machen...?Hat einer eine Idee? |
AW: Mogli ist nach Schiefkopfkrankheit verängstigt... Das ist ja eine typische Situation zur Nutzung der "Machtübernahme". Ich denke mal solange es so läuft solltest Du gar nichts unternehmen und abwarten. Evtl. solltest Du, falls noch nicht geschehen, mehrere Futterplätze einrichten. Gute Besserung. Gruß Tina |
AW: Mogli ist nach Schiefkopfkrankheit verängstigt... Ich habe auch einen Kastraten der an E.c. erkrankte. Seit dem war es mit der Harmonie der Gruppe bei mir auch vorbei. Der erkrankte wurde von der Zibbe ständig drangsaliert, er hatte angst, saß nur noch auf dem Haus und wurde panisch, wenn er die Zibbe nur sah. Auch, wenn die Zibbe gar nichts machte, rannte er davon und sie daraufhin knurrend hinter ihm her. Er auch überall gegen, da er blind ist. Es dauert lange bis er sich von seinem Haus, auf welchem er Tag und Nacht saß (ich fütterte ihn dort aus der Hand) runter bewegte. Die Zibbe ging zwar immer noch auf ihn los und er war damit beschäftigt sich in Sicherheit zu bringen aber es ging einigermaßen. Es hat 1 1/2 Jahre gedauert bis er wieder akzeptiert wurde und die drei eine harmonische Gruppe abgeben. Seit gut zwei Monaten darf er mit kuscheln, fressen und putzen. Gib ihnen Zeit, schwächere, kranke Tiere werden in der Natur ausgesondert. Diese wieder in eine Gruppe zu integrieren braucht viel Zeit und Geduld. Achte drauf, dass er frisst. Auch, wenn es für dich grauenvoll ist ihn alleine sitzen zu sehen, greife nicht ein, warte ab. |
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