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Futterwiese im Garten anlegen? auf Kaninchen Forum

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Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 08.03.2021
Beiträge: 103
sn00py befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 08.03.2021, 11:42

Ok super danke für die Infos - In unserer Siedlung wurden bevor wir hier her zogen, auch mal 2 Kaninchen freigelassen, du hopseln da auch dann immer noch im Garten rum und werden das dann sicher auch noch fressen.
(Das war übrigens der Grund warum wir das Kaninchen Zimmer eingerichtet hatten, da wir einen kleinen Baby Hopsler gefunden hatten, der leider schwer verletzt war, und obwohl der Tierarzt meinte er wirds überleben, leider nicht überlebt hat)

Kann ich trotzdem so eine Mischung "Bienen und Schmetterlingswiese" und wie die alle heissen "draufschmeissen" auf die Erde - es darf halt nur nicht schaden.



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Kaninchen
 
Registriert seit: 17.12.2012
Beiträge: 7.295
Angora-Angy befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 08.03.2021, 11:47

Draufschmeißen kannst du. Viel erwarten solltest du davon nicht.



Das heißt, da rennen zwei ausgesetzte Kaninchen rum? Um die sich keiner kümmert? Die solltest du dringend einfangen und versorgen (lassen). Selbst wenn sie überleben, stellen sie ein Risiko dar. Schon allein weil sie nicht geimpft werden und somit ein Infektionsrisiko für deine Tiere bergen. Außerdem ist es eine Straftat, Haustiere auszusetzen (wobei natürlich der Täter wohl nicht mehr ermitteln werden kann, wenn es schon so lange her ist). Wenn du Kenntnis davon erlangst und nicht handelst, ist das auch nicht besser.




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 08.03.2021
Beiträge: 103
sn00py befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 08.03.2021, 12:13

Hallo danke mal für die Infos.

Wir haben in unserer Siedlung auch 2-3 freilebende Kaninchen (die sind anscheinend von irgend einen Nachbaren mal freigelassen worden, noch bevor wir hier her gezogen sind) die sind auch oft im Garten und werden sich da dann auch bedienen.
(Und das war übrigens der Grund warum wir das Kaninchenzimmer eingerichtet haben - da wir ein schwer verletztes jungtier gefunden haben, wo zwar der Tierarzt meinte das wird er überleben - waren 2 gebrochene pfoten - aber dann leider doch nicht)

Auf die Wiese kann ich aber schon trotzdem eine kleine Packung so Wildblumen ausstreuen - es wird den Kaninchen nicht schaden oder?




Ninchen
 
Registriert seit: 14.03.2021
Beiträge: 1
Tom Tommes befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 14.03.2021, 03:10

Moin!
Hmmm, warum die Mühe, extra eine Futterwiese anzulegen? Ich integriere das ganze in den Garten bzw. die laufende Beetpanung und tue dabei gleich etwas für den Boden. Es wird ja nicht immer alles bestellt sein. Säh' einfach Gründüngung ein auf Flächen, die du nicht brauchst oder die ihr Brachejahr haben. Gute Gründüngungspflanzen, die auch einen guten Futterwert haben, sind z. B. Lippenblüter (Kleearten - ich nehme Rotklee, Lupine - aber Achtung, Futterlupinen, nicht die Bitterlupinen, Wicken , ...). Rotklee ist mehrjährig und gut schnittverträgich (eignet sich also für die Brache), Lupine ist einjährig, kaum schnittverträglich und friert im Winter ab. Eignet sich also als Nachfrucht, wenn du nächstes Jahr dort wieder was anbauen willst. Landsberger Gemenge ist eine vielfältige Mischung, auch gute Gründüngung und gutes Futter.
Ich nehme dieses Jahr neue Flächen in Kultur und will mal Wickweizen versuchen (Wicken und Weizen gemischt) und sähe auch eine Mischung aus Gerste, Erbsen, Sonnenblumen und Mais aus. Mal sehen, wie das wird auf dem Sandboden und wie oft ich das schneiden kann.
Eine andere Alternative: Da ich regelmäßig den Kaninchenmist als Mulch im Garten benutze und im Frühjahr sowie immer, wenn das "Unkraut" zu grün wird, das ganze einfräse, ist der Boden gut in Schuss. Auf nicht benötigten Flächen einfach wachsen lassen und als Futter verwenden. Da kommt alles mögliche durch, eine gute Mischung aus Gräsern und Blättern stellt sich von ganz alleine ein ... Kann man alle 4 Wochen schneiden ("Bierflaschenhöhe"), wobei zum Ende hin das Gras überwiegen wird.
Und wenn es eh kein englischer Rasen sein muss und da ein paar Kräuter sowieso schon drin sind, dann kannst du auch den wachsen lassen. Naja, kommt ein bisschen auf die dominierende Grassorte an.
Was ich also sagen will: Keine reine Futterwiese sondern immer auch einen Doppelnutzen als Bodenkur.
Und wenn der Platz nicht reicht: Wie wäre es mit ein paar Weidenstecklingen irgendwo am Rand? Die kannst du auch zwei bis drei mal im Jahr runterschneiden und das ganze verfüttern. Hilft bei Durchfall und Verdauungsproblemen allgemein, ich geb's aber auch einfach mal so als Futter dazu, schon prophylaktisch. Für frische Weide lassen sie alles andere liegen.
Ach ja, das Winterfutter ... hast du irgendwo Frühkartoffeln? Wenn die rauskommen (Anf. Juli), kannst du dort noch vorgezogenen Markstammkohl pflanzen, der wird noch. Schon im Wachstum kannst du die unteren Blätter verfüttern (werden sowieso gelb) und als Frischfutter hast du bis Weihnachten was davon ... verträgt auch leichte Fröste.




Kaninchen
 
Registriert seit: 17.12.2012
Beiträge: 7.295
Angora-Angy befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 14.03.2021, 06:40

Schätzelein, hier geht es nicht um einen landwirtschaftlichen Betrieb mit Ackerflächen und hektarweise Wiese. Es geht um ein kleines Stückchen im heimischen Garten. Es soll auch kein Futter für einen großen Bestand erzeugt werden, sondern für zwei Kuschelkaninchen. Die Ratschläge sind gut, aber für die Situation reichlich überdimensioniert



dangerschaf and Terry like this.

Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 08.03.2021
Beiträge: 103
sn00py befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 17.03.2021, 10:57

Zitat:
Zitat von Angora-Angy Beitrag anzeigen
Das heißt, da rennen zwei ausgesetzte Kaninchen rum? Um die sich keiner kümmert? Die solltest du dringend einfangen und versorgen (lassen). Selbst wenn sie überleben, stellen sie ein Risiko dar. Schon allein weil sie nicht geimpft werden und somit ein Infektionsrisiko für deine Tiere bergen. Außerdem ist es eine Straftat, Haustiere auszusetzen (wobei natürlich der Täter wohl nicht mehr ermitteln werden kann, wenn es schon so lange her ist). Wenn du Kenntnis davon erlangst und nicht handelst, ist das auch nicht besser.
Oh deinen Beitrag habe ich erst jetzt gelesen.

Mir würden die Kaninchen leid tun, wenn die eingefangen werden und in einen Stall oder so müssen - die kennen das ja nicht anders als in der Freiheit zu leben.
Und die sind so scheu haben viele gute unterschlüpfe, ich weiss nicht ob du die einfangen kannst?




Kaninchen
 
Registriert seit: 17.12.2012
Beiträge: 7.295
Angora-Angy befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 17.03.2021, 11:09

Zitat:
Zitat von sn00py Beitrag anzeigen
Oh deinen Beitrag habe ich erst jetzt gelesen.

Mir würden die Kaninchen leid tun, wenn die eingefangen werden und in einen Stall oder so müssen - die kennen das ja nicht anders als in der Freiheit zu leben.
Und die sind so scheu haben viele gute unterschlüpfe, ich weiss nicht ob du die einfangen kannst?
Das wäre dann wieder eine Aufgabe für Ordnungsamt, Veterinäramt oder Jagdbehörde. Ein Haustier auszusetzen ist eine Straftat und ein Fall fürs Ordnungsamt. Veterinäramt müsste sich um Tiere kümmern, deren Versorgung nicht dem Gesetz entspricht. Im Einfangen von Tieren wird ein Jäger die nötige Erfahrung und das Equipment haben, sprich Lebendfallen etc. Und dann gibts ja noch den Tatbestand der Faunenverfälschung, wenn man ortsfremde Tiere irgendwo einbringt, die da nicht hingehören und die sich mit ansässigen Populationen paaren und vermischen können. Hauskaninchen in eine Wildkaninchenkolonie einzubringen wird den Wilden nicht sonderlich gut tun.
Der Fakt bleibt, dass es nicht in Ordnung ist, die einfach sich selbst zu überlassen.



 
 
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