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Aber zwischen Pelletfutter, was im Magen aufgeht und Cunis, die eher zerfallen und nicht so stark an Volumen zunehmen, liegt ja auch noch ein Unterschied. Cunis gibt es hier auch im Napf als Leckerei zwischendurch. |
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So wie die übrig gebliebenen Reste der am Morgen gepflückten Wiese hier nach einem 8hArbeitstag im Sommer aussehen würde ich die auch nicht mehr essen wollen. Von daher würde ich nie ausschließlich frisches Grünfutter empfehlen. Und der andere Punkt ist die Nährstoffversorgung. Auch da finde ich ausschließliche Frischfütterung zu einseitig. |
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Wozu man zusätzlich zur Wiese noch Heu füttern soll, erschließt sich mir nicht. Selbst verwelkte Wiese ist wegen des höheren Vitamin- und Wassergehalts immer noch besser als Heu. Und wenn man nicht gerade nur einseitig Löwenzahn und co pflückt, sondern alles mitnimmt, was eine artenreiche Wiese bietet, bekommen sie so auch die verschiedensten Nährstoffe. Im übrigen bleibt bei uns Wiese durchaus länger frisch: in einer Raufe im Schatten sieht sie auch bei der größten Sommerhitze selbst am Folgetag noch frisch aus. Im Winter bekommen unsere auch Heu und Cunis zusätzlich zu Kohl und co, da wäre mir nur Kohl und Gemüse auch zu einseitig. Aber von Frühling bis Herbst gibt es TroFu allenfalls als Leckerli, nie als Futter, und Heu wird von ihnen in dieser Zeit dann ohnehin nicht angerührt, was ich durchaus verstehen kann: ich esse auch lieber eine Scheibe frisch gebackenes Brot, als das vertrocknete der Vorwoche... |
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Also ich finde "nur grün" ganz und gar nicht zu einseitig. Kommt natürlich ein bisschen drauf an wie man es definiert. Kaninchenwiese gibt da eine sehr gute Anleitung. Einige wildkaninchen die ich manchmal sehe haben weitaus weniger Auswahl an unterschiedlichen Futter. Je nachdem wo sie leben und was da wächst. Ich fütter meine Kaninchen mit einer Mischung aus Obst / Gemüse, gesammelten Kräutern (damit fange ich gerade erst an. War vorher nicht möglich), heu (fressen die nicht mehr), trockenkräuter, Saaten und was die im Garten so wächst und sie abgrasen. Meine Kaninchen bekommen auch unregelmäßig cunis. Allerdings liegt das daran dass ein Kaninchen sehr alt und das andere sehr krank ist. Aber bei sowas wie cunis, Hafer oder Leckerlis muss ich echt aufpassen weil meine halt etwas schwierig sind was das angeht. Allerdings bei gesunden Kaninchen spricht meiner Meinung nach überhaupt nichts gegen eine Ernährung nur aus gesammeltem. Insbesondere im Sommer. Dass Kräuter schnell welken habe ich bisher nicht erlebt. Manchmal fressen meine Kaninchen nicht alles aber das ist ja nicht schlimm. Eher gut wenn sie genug hatten. |
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Damit sie wählen können. Welkes Gras kann Aufgasungen und Fehlgärungen verursachen. Der Hinweis findet sich in diversen anderen Kaninchen und Pferdeforen. Meine fressen es freiwillig nicht mehr. Wenn sie kein Heu hätten, würden sie es evtl noch fressen . |
Welkes Gras verursacht keine Aufgasungen. Man darf halt nicht alles in eine Tüte stopfen und gären lassen... Wenn es luftig und locker gelagert wird, wird aus welkem Gras einfach nur Heu... |
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Also Gras aus dem Rasenmäher... Das würde ich nicht füttern... Aber ansonsten? Meine Kaninchen dürfen ja auch grasen. Im Sommer ist mein Garten teilweise auch sehr vertrocknet und sie fressen es dennoch. Ist das dann was anderes? |
https://www.reiterrevue.de/ausbildung-und-praxis/fuetterung/frisches-heu-niemals-verfuettern-9255693.html In welkendem Gras laufen auch Gärprozesse ab, wenn es luftig rumliegt. Ich lasse gekauftes Heu hier auch immer noch einige Wochen luftig nachtrocknen |
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Nachdem ich das Verhalten meiner Ninchen nun seit mehreren Jahren beobachte, habe ich aufgehört mir da große Sorgen drum zu machen. Im Gehege herrschen naturnahe Bedingungen, dazu gehörte früher Fallobst, dass auf der Erde vor sich hingammelte (und mit Freude gefressen wurde...) und Äste und Wiesenreste, die lange Zeit rumliegen. Achja.. und das Gemüse, das sie selbstständig im Freilauf verteilen und das ich nicht jeden Tag wieder einsammel :rolleyes: Vielleicht auch alles eine Frage der Gewöhnung, aber meine fahren damit gut. |
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Ich lasse meine Wiese zwar auch nur max. 24 Std. in den Raufen, weil ich lieber auf Nummer sicher gehe, aber eine kleine luftig ausgelegte Menge ist, denke ich, generell schon schneller durchgetrocknet als die geschichteten Mengen auf den Weiden. Bin trotzdem lieber vorsichtig, aber gekauftes Heu habe ich nun noch nie nachtrocknen lassen. :blush5: |
Aber ist im Prinzip ja egal, ich biete halt auch im Sommer Heu an, damit die Kaninchen, die Wahl haben , ob sie das labberige Grünfutter nach Stunden noch fressen wollen ( wird 2 mal täglich frisch gesammelt) oder lieber nicht. Zusätzlich noch Cunis und frisches ungepflücktes Gras haben sie ja im Auslauf auch noch. Wenn jemand im Sommer kein Heu füttert ist das ja ihm überlassen. Für mich spricht aber auch kein Grund dagegen. Ich habe meine Gründe genannt und bevor mir gleich wieder jemand vorwirft, nicht zu wissen, wann eine Diskussion beendet ist.....:rolleyes: |
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Ach ja, Stroh gibts natürlich auch noch. Das frisst mein Kastrat auch sehr gerne zwischendurch. Meine Häsin allerdings nie. |
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Wenn du bei google "welkes gras pferd" eingibst findest du jede Menge Seiten dazu. Welkes Gras oder zu frisches Heu (was ja in Übergängen das gleiche ist), wird bei Kolik immer mit als eine der Hauptursachen angegeben. Das wird bei Kaninchen nicht viel anders sein, nur finden Pferde im Netz da halt mehr Beachtung bei dem Thema. |
Pferd und Kaninchen kann man nicht wirklich vergleichen. Bei Pferden spielen z.B. Giftpflanzen im Heu eine entscheidende Rolle: Hahnenfuß und co verliert nach mehreren Wochen Lagerung im Heu seine Giftigkeit. Kaninchen hingegen können die im Heu üblichen Giftpflanzen, abgesehen von Herbstzeitlose, problemlos fressen. |
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