Ich habe eine Frage, die vermutlich ziemlich dumm ist. Aber das der Winter ja naht, mache ich mir darum Sorgen und bin fuer Antworten dankbar:
Seit unsere Kaninchen Lukaku und Onana bei uns eingezogen sind, haben wir grosse Teile unseres Gartens verwildern lassen und viele Kräuter ausgesät. Wir wohnen in London, und ich möchte nirgendwo anders als in unserem Garten Futter fuer meine Kaninchen pflücken, da ich überall Abgase, Schadstoffe und anderes befürchte. Es war auch nicht nötig, in unserem Garten wuchert es, und die beiden fressen alles gern. Sie haben ausserdem Heu, das ich von einer Farm kaufe, und des Öfteren Salat, Fenchel, Sellerie, Spitzkohl etc, was sie auch sehr gern mögen. Nun lese ich hier aber immer wieder, dass ihr im Winter kein gepflücktes Futter füttert, und frage mich: Warum nicht? Ich gehe davon aus, dass im Winter hier weiterhin genug wuchert - in den Vorjahren hatte ich immer massenweise Unkraut, warum also nicht dieses Jahr? Und die Kisten, die ich extra mit Kaninchenfuttersaat bestückt habe, könnte ich zur Not auch ins Haus nehmen. Hat das Grünfutter im Winter weniger Nährstoffe? Oder könnte es zu nass sein und gären? (Ich pflücke es jeden Morgen frisch) Gibt es andere Gründe, warum vom Pflücken im Winter abgeraten wird? Ich habe nichts dagegen, im Winter mehr gekauftes Gemüse zu füttern, meine beiden mögen da auch vieles gern - aber die Begeisterung morgens über ihre Kräuter würde ich ihnen ungern nehmen. Und ich habe auch Angst, ihre Ernährung zu ändern. Sie sind so gesund und fröhlich, bedeutet nicht jede Ernährungsumstellung auch Stress?
Fuer jede Antwort bedanke ich mich sehr herzlich und wünsche allen einen schönen Tag.
Charlie mit Lukaku und Onana